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	<title>SY AKKA &#187; AKKA Online</title>
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	<description>Ein Segel-Reise-Blog</description>
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		<title>Unterwegs</title>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2012 06:32:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
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		<description><![CDATA[29°30 Sued, 177° 43 Ost  &#8211;  21.5.2012
In meinem Elternhaus h&#228;tte es heute Lagentorte gegeben, zu Vaters Geburtstag! Sein Geburtstagsgeschenk vor xyz (38?!) Jahren war der erste Enkelsohn: Alles Gute, Christian! Ich glaube, der waere auch gern mal mit Eske in den Zoo getiegert und haette sich von seiner Urenkelin ueber Schidkroetenkacke aufklaeren lassen&#8230; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>29°30 Sued, 177° 43 Ost  &#8211;  21.5.2012</p>
<p>In meinem Elternhaus h&#228;tte es heute Lagentorte gegeben, zu Vaters Geburtstag! Sein Geburtstagsgeschenk vor xyz (38?!) Jahren war der erste Enkelsohn: Alles Gute, Christian! Ich glaube, der waere auch gern mal mit Eske in den Zoo getiegert und haette sich von seiner Urenkelin ueber Schidkroetenkacke aufklaeren lassen&#8230;  Liebe Gruesse also nach Berlin and die Grossneffen und -nichten.</p>
<p>Statt Lagentorte (das hat nix mit &#8220;Lage schieben&#8221; zu tun, denn das tun wir heute kaum&#8230;) gibt es zu Mittag &#8220;deutsch&#8221;. Der Rotkohl schmurgelt vor sich hin, dazu wird es eine Kartoffel geben und ein bisschen Middle Bacon (sozusagen ein Fake-Kassler).<br />
Uns geht es, wie man an den Kochbemuehungen sehen kann gut, die Schipperin hat nun zum zweiten Mal Scopoderm hinters Ohr geklebt und zum wieder keinerlei Beschwerden. &#8220;&#8230;it works for me&#8230;&#8221;, gut, gut. Auf den Funkrunden hoere ich doch den einen oder anderen zoegerlichen Ton, wenn nach dem werten Befinden gefragt wird.<br />
Ausserdem sind wir heute den 3. Tag unterwegs, da stellt sich schon eine gewisse Gewoehnung ein, man ist nicht mehr so matt wie die ersten beiden Tage, zumal genau diese beiden aus Neuseeland heraus startend mit einigen Schlagloechern gepflastert sind, traditionell. Die Regel: &#8220;Man fahre hinter dem abziehenden Tief raus&#8221; &#8211; heisst: man fahre in die Seegangs-Hinterlassenschaft hinein&#8230; Aber &#8220;hier oben&#8221; noerdlich von 30 Grad haben wir nur noch eine lange Duenung und eine schwache Windsee. Prima.</p>
<p>Der Wind hat vorhersagegemaess heute schlappe Form angenommen, wir motoren seit dem Mittag und haben unsere Passatsegel weggerollt &#8211; yepp, hurra, das zweite innere Vorstag macht sich gut. Einmal Vorschiffsballett weniger (bis auf die Tatsache, dass man nun zwei Spi-Baeume ausbringen muss.<br />
Himmel blau, Sone scheint, langsam wird es waermer, zumindest ist es nicht mehr fies nass-kalt in der Nacht und die kurzen Hosen kommen auch schon zu Ehren. Nur fuer die Nachtwachen rigge ich noch meine Geheimwaffe an den Fuessen: Nennes Wollsocken, handgestrickt, dazu schicke Crocs. Unschlagbar, was die Warmfusswirkung betrifft und schaut auch hervorragend aus; sehr ele(g)fant zum Ausgehen.</p>
<p>Leider raubte mir das Gedankenkarussell den kleinen Vormittagsschlaf &#8211; in einer der Funkrunden gab es wieder mal beredte Klage darueber, dass der arme notleidende Segler in den Kermadec Islands, Neuseelands groesstem Meeresschutzgebiet, nicht an Land darf.  Ich kriege von so was Herzbluten und Nasenklopfen.  Wo wir doch alle so verst&#228;ndig sind und die Natur so liebhaben&#8230; Ja, genau darum soll man da nicht (unbeaufsichtigt) an Land. Siehe mein Blog aus dem Maerz vorigen Jahres zur Rattenplage auf Ulva/Stewart Island. Eine bloede Ratte, ein d&#228;mlicher Brombeersamen am Stiefel eines Segler kann die ganze schoene Renaturierungsmuehe dahin gehen lassen; die &#8211; eingeschleppten &#8211; Ratten wurden erst 2004 ausgerottet und gehoeren natuerlicherweise nicht hierher, dafuer hat Raoul 23 Tier- und Pflanzenarten, die endemisch sind. Grund genug, sich sorglos agierende Besucher vom Leib zu halten . Uebrigens ist es nicht so, dass man grunds&#228;tzlich nicht an Land darf, sondern man darf dies nicht unbeaufsichtigt tun; es werden eben keine Vorabgenehmigungen erteilt (nicht, dass wir das nicht auch schon probiert haetten!).  Wenn man garantieren kann, dass mindestens eine befaehigte Person an Bord bleibt, kann man allerlei schoene Dinge mit den Rangern treiben.  VIELLEICHT treibt es uns ja doch nochmals dorthin. </p>
<p>Jetzt treibt&#8217;s uns erst mal nach Minerva. Wir freuen uns schon &#8211; zumal es zu Beginn der Reise gar nicht danach aussah.<br />
Bis denne!</p>
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		<title>Auffa&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 05:43:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
				<category><![CDATA[AKKA Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Opua, 17.5.2012
derletzte Kaffee im Manrina-CafÃ© ist schon getrunken &#8211; hier hat sich heute eine ganze Hammelherde auf den Weg nach Norden gemacht &#8211; einem on-dit zufolge sollen es heute 30 Boote gesesen sein, wir wussten gar nicht, dass noch so viele hier sind!Â  Wir zockeln hinterher. Morgen.
So richtig berauschend war der Wetterbericht f&#252;r den heutigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Opua, 17.5.2012</p>
<p>derletzte Kaffee im Manrina-CafÃ© ist schon getrunken &#8211; hier hat sich heute eine ganze Hammelherde auf den Weg nach Norden gemacht &#8211; einem on-dit zufolge sollen es heute 30 Boote gesesen sein, wir wussten gar nicht, dass noch so viele hier sind!Â  Wir zockeln hinterher. Morgen.</p>
<p>So richtig berauschend war der Wetterbericht f&#252;r den heutigen Starttag nicht, wir hoffen auf eine angenehme Reise ab morgen fr&#252;h. Noch den Zoll zufriedenstellen, einmal hei&#223; duschen und off, we go!</p>
<p>Ziel ist Tonga, wo wir einklarieren, ist noch nicht klar &#8211; Tongatapu, wie immer, sozusagen, oder Lifuka in der Ha&#8217;apai-Gruppe; aber es sieht nach einer durchgehenden Fahrt aus &#8211; nix Kermadecs, nix Minerva dieses Mal. Schade, aber wenn sich das wetter so anbietet, dann machen wir es eben so.</p>
<p>Die Weiterreise wird nach Samoa gehen, dem westlichen und dann vielleicht nach Wallis und Futuna. Aber bis dahin sollen uns ja noch ein paar Blogbeitr&#228;ge eingefallen sein.</p>
<p>Wir melden uns von unterwegs!</p>
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		<title>Back &#8220;home&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 07:20:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
				<category><![CDATA[AKKA Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Opua, 7.5.2012
Ui, schon so lang ist der letzte Eintrag raus&#8230; Zur&#252;ck also nach Australien.
Die Reise die K&#252;ste hinunter nach Sydney war eine ganz angenehme &#8220;Cool  down&#8221;-Aktion, nach den vielen, intensiven Eindr&#252;cken jenseits der gro&#223;en  St&#228;dte und jenseits der Great Dividing Range.


Port Macquarie verlockte mit seinem provinziell-ruhigen Charakter zu einem verl&#228;ngerten Aufenthalt, schlie&#223;lich mussten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1674" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-full wp-image-1674" title="Little Barrier Island" src="http://sy-akka.de/wordpress/wp-content/Little-Barrier-Island.jpg" alt="Neuseeland im Herbst. Was f&#252;r ein Licht..." width="520" height="376" /><p class="wp-caption-text">Neuseeland im Herbst. Was f&#252;r ein Licht...</p></div>
<p>Opua, 7.5.2012</p>
<p>Ui, schon so lang ist der letzte Eintrag raus&#8230; Zur&#252;ck also nach Australien.</p>
<p>Die Reise die K&#252;ste hinunter nach Sydney war eine ganz angenehme &#8220;Cool  down&#8221;-Aktion, nach den vielen, intensiven Eindr&#252;cken jenseits der gro&#223;en  St&#228;dte und jenseits der Great Dividing Range.</p>
<div id="attachment_1666" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-full wp-image-1666" title="K&#252;stenfahrt" src="http://sy-akka.de/wordpress/wp-content/K&#252;stenfahrt.jpg" alt="Coole Fahrt und coole Ausblicke. NSWs K&#252;ste" width="520" height="390" /><p class="wp-caption-text">Coole Fahrt und coole Ausblicke. NSWs K&#252;ste</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_1667" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-full wp-image-1667" title="Surfer Kids" src="http://sy-akka.de/wordpress/wp-content/Surfer-Kids.jpg" alt="Surfer gibt's ..." width="520" height="376" /><p class="wp-caption-text">Surfer gibt&#39;s ...</p></div>
<p style="text-align: justify;">Port Macquarie verlockte mit seinem provinziell-ruhigen Charakter zu einem verl&#228;ngerten Aufenthalt, schlie&#223;lich mussten wir den Koalas im Hospital den Puls f&#252;hlen, Kaylee anschauen, die auch mit nur einem Hinterbein ganz fix auf ihrem Eukalyptus unterwegs ist und Geschichten zum Auswildern von Koalas anh&#246;ren. Kaylee wird allerdings nicht ausgewildert &#8211; das Risiko, dass sie wieder vom Baum f&#228;llt ist zu gro&#223;. Wusstet Ihr, dass Koalas wirklich standorttreu sind?! Wer einmal in der N&#228;he eines Einkaufszentrums aufgegabelt wird (weil einen das Koalaschicksal in die N&#228;he verschlagen hat, eher noch: weil irgendein Hirni in Koalahausen ein Einkaufszentrum errichten musste), der wird immer wieder dort aufgegabelt. Mal mit angeknacksten Beinen, mal mit &#8220;wet bottom&#8221;, einer Chlamydia-Infektion. So macht das &#8220;Garage Girl&#8221;:Â  alle paar Jahre mal wieder ins Hospital. Traurig, aber auch sehr nett anzuschauen, die Pelzkugeln, wie sie da in den B&#228;umen und B&#252;schen ihres Kranken-Geheges den Tag verschlafen. Als Kaylee vom Baum auf die Stra&#223;e fiel und danach ihr Bein amputiert bekam, trug sie ein Junges. Diese kleine Tochter allerdings wurde tats&#228;chlich ausgewildert und lebt irgendwo in Sicherheit. Wenn sie nichtÂ  von Hunden aufgest&#246;bert oder von kletternden Katzen ge&#228;rgert wird &#8211; und ein Fall f&#252;r das Koalahospital wird.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_1665" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-full wp-image-1665" title="Koala doctor" src="http://sy-akka.de/wordpress/wp-content/Koala-doctor.jpg" alt="Der Doktor ist schwer besorgt..." width="520" height="375" /><p class="wp-caption-text">Der Doktor ist schwer besorgt...</p></div>
<p style="text-align: justify;">Wir waren dann recht rasch in Sydney &#8211; nach so langer Strecke, nach so reichen Eindr&#252;cken geht einem irgendwann die Puste aus. Am Sonntagnachmittag rauschten wir im Wochenendr&#252;ckreiseverkehr &#252;ber die Harbour Bridge und wurschtelten uns nach Potts Point durch. Wohlbekannte Hotels sind immer gut &#8211; also wieder &#8220;MacLeay Lodge&#8221;, dieses Mal &#8220;nach hinten raus&#8221;. Sehr kleines Zimmer zum kleinen Preis und mittelfein, genau richtig f&#252;r uns.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_1668" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-full wp-image-1668" title="Darling Harbour" src="http://sy-akka.de/wordpress/wp-content/Darling-Harbour.jpg" alt="Klassische Boote vor moderner Kulisse. Darling Harbour" width="520" height="377" /><p class="wp-caption-text">Klassische Boote vor moderner Kulisse. Darling Harbour</p></div>
<p style="text-align: justify;">Kleiner Gro&#223;stadt-Hit ausser Stadtspazierg&#228;ngen, F&#228;hrfahrten &#252;ber den Sydney Harbour, Buchladenst&#246;bern und immer wieder erfreulichem Luftschnappen im Botanischen Garten war ein wunderbarer 3D-Film im IMAX &#252;ber die Reparatur des Hubble-Teleskops 2009. Nicht nur dass wir ja sowieso Astronomie- und Space-Freaks sind &#8211; der Film und seine abschlie&#223;ende virtuelle Hubble-Fahrt an den Rand des Universums setzte meine Schw&#228;rmerei f&#252;r das epische Alter des Australischen Kontinents in ganz neue Zusammenh&#228;nge&#8230;Â  Die Erde ist doch ein Fliegenschiss im Babyalter&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Und irgendwann ging der Flug nach Auckland. Ein gutes Gef&#252;hl, in diesem sch&#246;nen, gr&#252;nen Land mit dem fantastischen Herbstlicht zu landen. Doug holt uns ab, zeigt uns in der Abendd&#228;mmerung noch sein (und Lindas) neues H&#228;uschen, dann verquatschen wir den Abend mit den beiden beim Thai.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Folgetag ein typischerÂ  &#8220;Fuchs&#8221;. Bernina-Abholung war das Thema, und ich kriegte einen mittleren Hals, als die Dame im Laden mich &#252;ber die wirklichen Hintergr&#252;nde der Sprachnachricht aufkl&#228;rte, die ich in Australien erhalten hatte: &#8220;Sewing machine irreparable&#8221;.Â  Das gute St&#252;ck ist nicht doppelt geerdet, und die Stecker erschienen dem Servicemechaniker &#8220;elektrisch unsicher&#8221;, also hat er die Maschine gar nicht erst angefasst. Klingeling, 45 Dollar Servicegeb&#252;hr f&#252;r diese Auskunft. Nach einem wohlverdienten Kaffee mit dem stets gutgelaunten und auf Deeskalation gesonnenen AKKA-Eigner stiefelte ich dann nochmals in den Laden, um mir die &#8220;modernen mechanischen&#8221; Berninas vorf&#252;hren zu lassen, &#8220;computerized&#8221; wollte ich ja nicht. Das Ende vom Lied ist, dass ich mich nun daran gew&#246;hnen muss, die H&#228;nde still zu halten, die Stichl&#228;nge am Nahtende nicht mehr auf 0 zu reduzieren oder auf r&#252;ckw&#228;rts zu schalten, sondern meine neue &#8220;BERNETTE 20&#8243; freundlich per Knopfdruck zu bitten, einen Sicherungsstich zu setzen.Â  Ich w&#252;rde mal sagen: halbcomputerisiert, und ich wusste nicht, dass man bei Sachen, die einem das Leben erleichtern sollen, derartige Konzentration aufbringen muss.Â  Unn&#246;tig &#252;brigens zu sagen, dass ich meinen Finanzverhandler beim Kaufabschluss bei mir hatte und der die o.a. 45 $ gegenrechnen lie&#223;. W&#228;re mir mal wieder nicht eingefallen. Danke, Ehemann!</p>
<p style="text-align: justify;">Der Tagesabschluss war dann ohnehin &#228;u&#223;erst vers&#246;hnlich, es gab bei deutsch-Kiwi-Freunden, bei denen wir doch eigentlich nur unseren aus Deutschland mitgebrachten Ersatz-Camp-A-Toaster abholen wollten, k&#246;stliches Essen, wunderbare Gespr&#228;che, ein superbequemes Bett f&#252;r die Nacht &#8211; alles in einem umwerfenden Ambiente. Die &#228;u&#223;erst ansehnliche Bauk&#246;rperansammlung, die man so &#8220;Haus&#8221; nennt, hockt oben am Hang, man schaut &#252;ber den Pazifik auf Little und Great Barrier Island und ahnt in der Ferne Coromandel.Â  Ach, je &#8211; alles recht herzerw&#228;rmend. Bleibt nur noch zu sagen, dass wir am Samstag mit 7 huhnwarmen Eiern auf den Weg zur AKKA geschickt wurden.Â  Vielen Dank daf&#252;r!&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_1664" class="wp-caption aligncenter" style="width: 400px"><img class="size-full wp-image-1664" title="Brownie" src="http://sy-akka.de/wordpress/wp-content/Brownie.jpg" alt="Sofias Brownie-Rezept hat mich schwer beeindruckt" width="390" height="520" /><p class="wp-caption-text">Das Brownie-Rezept am K&#252;chenfenster hat mich schwer beeindruckt</p></div>
<p style="text-align: justify;">Und nun sind wir zur&#252;ck. Ringsum machen sich die Yachten, so sie nicht das Wetterfenster letzte Woche genutzt haben, an die letzten Vorbereitungen. Alle Jahre wieder!Â  Wir auch &#8211; aber wir brauchen noch ein Weilchen. Au&#223;erdem k&#246;nnen wir gar nicht so rasch abreisen: wir haben heute einen deutschen Schlachter entdeckt, der Leber- und Blutwurst anbietet. Und Bierschinken&#8230; Da m&#252;ssen wir uns erst mal durch&#8217;s Angebot probieren.</p>
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		<title>Kl&#246;tze</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 11:38:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
				<category><![CDATA[AKKA Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Labrador/Queensland, 24.4.2012
Da dr&#228;uen sie in der Ferne, die Hauskl&#246;tze. Die von &#8220;Surfers Paradise&#8221;. OMG, wie man hier sagt, &#8220;oh, my gawd!&#8221;.Â  Da tun sich Abgr&#252;nde auf, nicht nur, weil die Hoch&#228;user an dieser Urlaubsk&#252;ste so hoch sind. Vor der T&#252;r unseres Motelzimmers braust der Strandstra&#223;enverkehr und morgen treten wir die Flucht ins Hinterland an.
Kulturschock &#8220;City [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Labrador/Queensland, 24.4.2012</p>
<p style="text-align: justify;">Da dr&#228;uen sie in der Ferne, die Hauskl&#246;tze. Die von &#8220;Surfers Paradise&#8221;. OMG, wie man hier sagt, &#8220;oh, my gawd!&#8221;.Â  Da tun sich Abgr&#252;nde auf, nicht nur, weil die Hoch&#228;user an dieser Urlaubsk&#252;ste so hoch sind. Vor der T&#252;r unseres Motelzimmers braust der Strandstra&#223;enverkehr und morgen treten wir die Flucht ins Hinterland an.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1669" title="Kulturschock Gold Coast" src="http://sy-akka.de/wordpress/wp-content/Kulturschock-Gold-Coast.jpg" alt="Kulturschock Gold Coast" width="520" height="390" />Kulturschock &#8220;City of Gold Coast&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Gestern von Alice Springs nach Brisbane geflogen, haben wir heute den City-Katamaran auf dem Brisbane River in die Stadt genommen, haben in einem leicht von den 70er-Jahren angehauchten Lokal gefr&#252;hst&#252;ckt (&#8221;The Groove&#8221;, alles h&#252;bsch braun und orange&#8230; ) und sind kurz durch die Stadt durchlatscht &#8211; und ein ganz klein wenig beschleicht mich so ein Aborigine-Gef&#252;hl: dieses Erstaunen &#252;ber diese unverst&#228;ndliche Welt von Leuten, die wie die Irren durcheinanderrennen. Im (angenehm luftigen und gr&#252;nen ) Park f&#252;hrt man in knackige Sportdress gekleidet Klappmesser, Bankdr&#252;cken und Liegest&#252;tze vor,Â  boxt unter dem Skandieren eines personla trainers frenetisch aufeinander ein:&#8221;Come on, keep going! You CAN do it. Keep going!&#8221;Â  &#8211; oder man vergie&#223;t in der Mittagspause ein paar Liter Schwei&#223;, indem man die Flu&#223;promenade auf- und abrennt. Bei den hochhackigen Damen im Kurzrock frage ich mich ebenso wie bei den Graukitteln mit Krawatte, was die eigentlich treiben, und es kommt mir nur aborigine-m&#228;&#223;ig in den Sinn, dass ich diese Betriebsamkeit kaum verstehe. Quintessenz scheint mir zu sein, dass jeder jedem irgendwas andrehen will und ihm daf&#252;r die Kohle aus der Tasche locken will.Â  Blo&#223; weg hier&#8230;Â  In rin in die Urlaubsindustrie&#8230; The City of Gold Coast. Deprimierend, ein bisschen jedenfalls. Wir hatten von ein bisschen Coral Sea-Idylle getr&#228;umt, aber das war wohl naiv.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun denn, schauen wir lieber zur&#252;ck ins Red Center. Sch&#246;n war&#8217;s &#8211; zu kurz war&#8217;s.Â  Das Allradauto durfte sich bew&#228;hren, auf dem (trockenen) Mereenie-Loop zwischen Hermannsburg und Kings Canyon ebenso wie auf dem schmierig-feuchten Ernest Giles-Road auf dem R&#252;ckweg, denn am Sonntag fing es an zu regnen.Â  Und dazwischen: viele gro&#223;e und kleine &#220;berraschungen. Als da w&#228;ren: Kings Canyon Rim Walk &#8211; den wir durch zahllose Staun-Stopps gekonnt auf 4 1/2 Stunden dehnen, der Blick geht in fast unendliche Weiten, bleibt aber im Vordergrund an den unterschiedlichsten und abenteuerlichsten Felsformationen h&#228;ngen. Das Gegenst&#252;ck zu dieser luftigen Tour der bodenst&#228;ndige Kings Canyon Creek Walk. Das St&#252;ck Draht, das uns einen Reifen zerstach, gl&#252;cklicherweise als wir zum Anmelden am Campingplatz in Yulara anstanden. Die Flut der Camper (nun auch mal wieder internationalen Camper) auf dem Campingplatz in Yulara. Die Didgeridoo- und Tanzvorf&#252;hrungen ebendort &#8211; zwar nicht duch die ortsans&#228;ssigen Anangu, aber &#8220;immerhin&#8221; ein paar Leute, die kleine St&#252;ckchen vom Aboriginalleben preisgeben. Ganz kleine.Â  Wir wussten zum Beispiel nicht, dass &#8220;Didgeridoo&#8221; ein lautmalendes Wort ist, dass die Wei&#223;en f&#252;r dieses Instrument erfunden haben, und ganz viele unterschiedliche Bezeichnungen in den Aboriginalsprachen hat, zum Beispiel yiraki. Und dass es eigentlich das Instrument der V&#246;lker aus dem Norden des Northern Territory ist, nicht &#8220;das&#8221; Instrument der Aborigines (obwohl uns, meine ich, Graham in Mildura schon so etwas erz&#228;hlt hat).</p>
<p style="text-align: justify;">Yulara ist eine kleine Ansiedlung von Hotels und Gesch&#228;ften, ungef&#228;hr 35 km vom ber&#252;hmten Uluru, ehemals &#8220;Ayers Rock&#8221;, entfernt.Â  Als wir mit unserer Reifenreparatur fertig waren &#8211; es gibt auch ein winziges Industriegebiet, in dem eine Reparaturwerkstatt angesiedelt ist, immerhin ja 450 km von Alice Springs als n&#228;chstem gr&#246;&#223;eren Ort entfernt! &#8211; als also der Reservereifen wieder an Bord war, machten wir uns ebenfalls zum obligatorischen Touristenritual auf, das da hei&#223;t: Sonnenuntergang am Uluru. Reisebusse bitte rechts raus, PKWs und Campervans bitte links parken. Und der &#8220;richtige&#8221; Ulurutourist riggt dazu sein Champagnerglas&#8230;Â  Oh, nee. Wir nicht! Wir tun uns zun&#228;chst mal eine ausgiebige Runde im Kulturzentrum an, was wieder den Eindruck verst&#228;rkt , dass die Aborigine-Kultur schwer zu verstehen ist (und, wie zu erwarten, ist auch niemand &#8220;Betroffenes&#8221; da, der einem mehr erkl&#228;ren kann, &#8220;white-fellas&#8221;, wahlweise Asiaten, wohin das Auge blickt). Zum Sonnenuntergang rollen wir langsam zum Eingang des Nationalparks zur&#252;ck und schauen uns das Schauspiel &#8211; wie am folgenden Morgen den Sonnenaufgang &#8211; fern der &#8220;Massen&#8221; an. Was den Vorteil hat, dass wir so ziemlich die ersten sind, die im Outback Pioneer Hotel zum BBQ (australisch: Barbie, deutsch: Grillen) einfallen, und es uns entsprechend fr&#252;h in unserem Allrad-LandCruiser gem&#252;tlich machen k&#246;nnen (Liegefl&#228;che ca. 1 m&#8230;Â  man gew&#246;hnt sich schnell dran!).</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_1672" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-full wp-image-1672" title="Kata Tjuta Morgen" src="http://sy-akka.de/wordpress/wp-content/Kata-Tjuta-Morgen.jpg" alt="Kata Tjutas im Morgenlicht" width="520" height="390" /><p class="wp-caption-text">Kata Tjutas im Morgenlicht</p></div>
<p style="text-align: justify;">Nach dem besagten Sonnenaufgang am Folgetag die n&#228;chste &#220;berraschung: gesch&#228;tzte 120 Menschen versammeln sich morgens um 8 am Mala-Parkplatz zum Ranger-gef&#252;hrten &#8220;Mala-Walk&#8221;. Bei den ersten Schritten habe ich mal wieder dieses &#8220;Hammelherde&#8221;-Gef&#252;hl, aber damit ist es schnell vorbei: Vanessa, unsere F&#252;hrerin, macht ihre Sache ausgezeichnet.Â  So ausgezeichnet, dass die doch recht gro&#223;e Menge inklusive einiger Kinder mucksm&#228;uschenstill sind. Vanessa gibt Erkl&#228;rungen zur Natur, zur Kultur, zur Geologie &#8211; ein weiterer Beweis, dass sich gef&#252;hrte Touren fast immer lohnen. Nat&#252;rlich h&#228;lt sie auch einen kleinen Sermon zum Thema &#8220;Besteigung des Ayers Rock&#8221; &#8211; ein hei&#223;es Thema, und, wie wir im pers&#246;nlichen Gespr&#228;ch mit ihr sp&#228;ter erfahren, einmal mehr ein Hinweis darauf, wie Aborigines, oder hier die Anangu, ticken. An allen m&#246;glichen Stellen wird gebeten, es <em>nicht </em>zu tun. Es entspricht nicht der Anangu-Kultur, auf dem Felsen selbst herumzulaufen, der in gewissem Ma&#223;e ein heiliger Ort ist (die wirklich heiligen Orte sind abgesperrt und man wird gebeten, keine Photos zum machen!), nebenbei ist es gef&#228;hrlich, und damit eine weitere Belastung f&#252;r die &#8220;traditional landowners&#8221;, weil sie sich als Gastgeber f&#252;r Besucher verantwortlich f&#252;hlen, die dann m&#246;glicherweise verletzt oder gar tot geborgen werden m&#252;ssen.Â  Als wir unsere Umrundung des Felsens &#8211; auch das ein Touristenmuss &#8211; beendet haben, sehen wir nat&#252;rlich eine lange Kette von Kletter-Helden, denen solche Bitten am Arsch vorbeigehen. F&#252;r uns: unverst&#228;ndlich. Auch wenn in diesem Umfeld Aborigines wieder weitestgehend unsichtbar sind (ein paar Kinder gucken sich mit mir Insektenk&#228;sten an und im kleinen CafÃ© kaufen einige Erwachsene bunte Softdrinks und verschwinden damit im &#8220;Unsichtbaren&#8221;) &#8211; Vanessa kann auch einige Beispiele f&#252;r das moderne Leben mit Aborigines nennen: den Anfang der Zusammenarbeit machte in den 70er Jahren ein riesiger Fl&#228;chenbrand rund um den Felsen, der seinen Ursprung in der ungeregelt hohen Vegetation hatte &#8211; pl&#246;tzlich entsann sich die Parkleitung, dass es hier doch mal Ureinwohner gab, die das &#252;ber Jahrhunderte und Jahrtausende durch kontrollierte Br&#228;nde verhindert hatten. Und fragten die mittlerweile &#252;ber Hunderte von km verstreuten ehemaligen &#8220;Besitzer&#8221; dieses Landstriches um Rat. Erfolgreich. Das Ende vom Lied war, dass die Anangu ihre Landrechte zur&#252;ckerhielten, das Land aber dem Nationalpark verpachteten. Nur sie d&#252;rfen im Park leben &#8211; weswegen auch das Resort nahe am Felsen aufgegeben wurde und die kleine Retortenstadt Yulara errichtet wurde. Die Planung f&#252;r die Br&#228;nde macht man &#252;brigens heute mit Vertretern der &#196;ltesten &#8211; im Nationalpark-Hubschrauber.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_1673" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-full wp-image-1673" title="Uluru" src="http://sy-akka.de/wordpress/wp-content/Uluru.jpg" alt="Australiens ber&#252;hmtester Klotz.  Der Uluru" width="520" height="390" /><p class="wp-caption-text">Australiens ber&#252;hmtester Klotz.  Der Uluru</p></div>
<p style="text-align: justify;">Nochmals 40 km westlich von Uluru erheben sich, wie man beim Sonnenaufgang gut sehen konnte, die Buckel der &#8220;Kata Tjuta&#8221;, fr&#252;her &#8220;The Olgas&#8221;.Â  Man sollte meinen, dass dies das gleiche in Gr&#252;n ist wie Uluru, aber weit gefehlt: gleicher geologischer Hebungsvorgang, aber ein ganz andere Quelle f&#252;r die Ablagerungen, die zur Gesteinsbildung gef&#252;hrt haben. Uluru ist zwar gefurcht und &#8220;schuppig&#8221;, das Gestein aber insgesamt ziemlich homogen. Die Kata Tjuta (=&#8221;viele K&#246;pfe&#8221;) bestehen aus kleinen bis gro&#223;en Kieseln, und da hat die Erosion dann einen ganz anderen Effekt: w&#228;hrend der Uluru langsam &#8220;schmilzt&#8221; (sehr langsam!), sind die Kata Tjuta in viele einzelne Klumpen zerfallen, zwischen denen man umherl&#228;uft. Hinrei&#223;end und nat&#252;rlich viel abwechslungsreicher als der Uluru. Und schwei&#223;treibend, denn es geht ganz sch&#246;n auf und ab &#8211; die Wanderung durch The Valley of the Winds (nomen est omen!) ist ein unbedingtes Muss.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_1671" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-full wp-image-1671" title="Kata Tjuta" src="http://sy-akka.de/wordpress/wp-content/Kata-Tjuta.jpg" alt="In den Kata Tjutas. Nein, der Horizont ist nicht schief!" width="520" height="390" /><p class="wp-caption-text">In den Kata Tjutas. Nein, der Horizont ist nicht schief!</p></div>
<p style="text-align: justify;">Am Samstag treten wir dann die Heimreise nach Alice an. Noch einmal &#8220;Bushcamping&#8221; irgendwo an der Stra&#223;e nach Kings Canyon. Australier-Spa&#223; mit Lanzeitcampern unter Eukalyptusb&#228;umen &#8220;&#8230; die vielen, gewaltigen Grizzlies in der Gegend&#8230;&#8221; und &#228;hnliche Scherze machen die Runde; aber dass wir substanzielle Information zum Befahren des Mereenie-Loops beisteuern k&#246;nnen, wird dann doch ernst genommen und ist mehr als willkommen. Macht echt Spa&#223; mit den Ozzies. Mittlerweile hat sich der Himmel v&#246;llig zugezogen, es fegt ein ordentlicher Wind durch die Baumwipfel. Wenn das man nicht regnet morgen&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">In der Fr&#252;h besuchen uns zun&#228;chst mal 50, 60 Mayor Mitchell-Kakadus, die zart rosafarbenen mit den kr&#228;ftig orangen Unterfl&#252;geln und der albernen pinkfarbenen Haube. Es hat ein paar Tropfen geregnet, und jedes Pf&#252;tzchen wird gern zum Trinken benutzt; und was f&#252;r eine Aufregung das ist&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Wir fahren los, ins Graue, und biegen auf die Ernest Giles Road ab, die letzte unbefestigte Stra&#223;e dieser Reise, fettes Lateritrot und wegen des Regens wenig Staub. Wir fotografieren noch ein paar Raupenkokons, die uns nun schon so lange begleiten, und von denen wir nun endlich wissen, dass es die Kokons eines Prozessionsspinners sind. Und dann geht der Regen los. Ich steige aus um die Vorderr&#228;der f&#252;r 4-Radantrieb zu verriegeln und habe gleich doppelt so gro&#223;e Schuhe an: die Stra&#223;e ist sofort schmierig, der Boden verklebt, ich muss erst mal dicke Schlammkl&#246;tze abstreifen.Â  Mit 4 R&#228;dern geht&#8217;s zu den Henley Meteoriteneinschl&#228;gen, die wir aber wegen des Regens dann nicht anschauen. In Alice Springs gie&#223;t es massiv. Wir packen und geben am Montag das Allradfahrzeug ab.</p>
<p style="text-align: justify;">Flug nach Brisbane. Kleiner Kulturschock &#8211; zur&#252;ck in der &#8220;westlichen Welt&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">&#220;brigens: wir sind mittlerweile schon in Port Macquarie. Der Kulturschock, der gro&#223;e, w&#228;hrte nur kurz, nur bis zum Auslaufen der City of Goldcoast. Der kleine h&#228;lt an:Â  ganz sch&#246;n europ&#228;isch hier, nur mit ganz vielen Eukalyptus. Wir gehen morgen erst mal ins Koala-Hospital gegen&#252;ber und gucken uns die Patienten an.</p>
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		<title>Magnum, Dingos, Todesottern</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 07:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
				<category><![CDATA[AKKA Online]]></category>

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Kings Canyon, 17.4.2012
Doch, gef&#228;llt mir gut, der Titel&#8230;
Wir sind drin im Roten Zentrum, und h&#228;tten wir vorher uns ein bisschen besser informiert, h&#228;tten wir deutlich mehr als die veranschlagten 10 Tage eingeplant. Jedenfalls ist das pauschaltouristen&#252;bliche 3-Tage-Notprogramm (Alice-Uluru-KingsCanyon-Alice) weitaus zu kurz, und die richtig eiligen machen sowieso nur einen Tagesausflug zum Ayers Rock (heute: Uluru). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_1653" class="wp-caption aligncenter" style="width: 369px"><img class="size-full wp-image-1653" title="Ormiston" src="http://sy-akka.de/wordpress/wp-content/Ormiston.jpg" alt="Ormiston Gorge. Manchmal ist Fliegenschutz unerl&#228;sslich!" width="359" height="520" /><p class="wp-caption-text">Ormiston Gorge. Manchmal ist Fliegenschutz unerl&#228;sslich!</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Kings Canyon, 17.4.2012</p>
<p style="text-align: justify;">Doch, gef&#228;llt mir gut, der Titel&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Wir sind drin im Roten Zentrum, und h&#228;tten wir vorher uns ein bisschen besser informiert, h&#228;tten wir deutlich mehr als die veranschlagten 10 Tage eingeplant. Jedenfalls ist das pauschaltouristen&#252;bliche 3-Tage-Notprogramm (Alice-Uluru-KingsCanyon-Alice) weitaus zu kurz, und die richtig eiligen machen sowieso nur einen Tagesausflug zum Ayers Rock (heute: Uluru). Dabei gibt es hier ein ganzes F&#252;llhorn an &#252;berraschenden, an sch&#246;nen und imponierenden Ecken!</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_1657" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-full wp-image-1657" title="Ormiston Sign" src="http://sy-akka.de/wordpress/wp-content/Ormiston-Sign.jpg" alt="K&#246;nnte das Motto der Reise sein: Unbelievable. Unglaublich!" width="520" height="390" /><p class="wp-caption-text">K&#246;nnte das Motto der Reise sein: Unbelievable. Unglaublich!</p></div>
<p style="text-align: justify;">Am Mittwoch waren wir von unserer letzten gr&#246;&#223;eren Station, Coober Pedy, in Alice Springs eingetroffen &#8211; &#220;bernachtung unterwegs &#8220;unter Australiern&#8221;, n&#228;mlich am Grenzposten zwischen South Australia und den Northern Territories (&#8221;NT&#8221;).Â  Bemerkung am Rande: NT ist kein Bundesstaat sondern eine autarke Region Australiens, mit ganz merkw&#252;rdigen Verwerfungen im Wahl- und Selbstbestimmungsrecht. Weswegen angeblich die Leute zumindest aus Alice immer neidisch auf die South Australians gucken&#8230;<br />
Am Park/Campingplatz sorgten die anwesenden Australier f&#252;r so etwas wie Bushcamping-Gef&#252;hl, denn am Rande des Asphalts wurde gegen Abend- wie Morgenk&#252;hle ein Holzfeuer angefacht, so dass man mit der Kaffeetasse (oder dem &#8220;Cuppa&#8221;, kurz f&#252;r &#8220;a cup o&#8217; tea&#8221;, der Tasse Tee) im Rauch stehen und Dommt&#252;&#252;ch reden konnte. Australier sind immer an Europ&#228;ern interessiert und daran, welche Schl&#246;sser man auf seiner Traumreise nach Deutschland alle sehen muss&#8230; Aber auch &#252;ber B&#252;cher kann man schnacken, mit Liz vom uralten Winnebago-Wohnmobil &#252;ber Alice und Trucking &#8211; oder mit dem Busfahrer, der eine Horde von Uluru zur&#252;ckkehrenden Chinesen vor dem Doppelklo abwirft.Â  Lustig!</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_1655" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-full wp-image-1655" title="AS Chinese queue" src="http://sy-akka.de/wordpress/wp-content/AS-Chinese-queue.jpg" alt="2 Klos, ein Bus voll gackernder Chinesinnen" width="520" height="390" /><p class="wp-caption-text">2 Klos, ein Bus voll gackernder Chinesinnen</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_1654" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-full wp-image-1654" title="AS Alcohol" src="http://sy-akka.de/wordpress/wp-content/AS-Alcohol.jpg" alt="Alice Springs.  Das muss einem ja gesagt werden... Einbruch zwecklos!" width="520" height="390" /><p class="wp-caption-text">Alice Springs.  Das muss einem ja gesagt werden... Einbruch zwecklos!</p></div>
<p style="text-align: justify;">Alice Springs. Weniger lustig. Man f&#228;hrt am Todd River entlang (an dem es es im &#8220;Winter&#8221; ein sch&#246;nes Rennen namens &#8220;Henley-on-Todd&#8221; gibt.Â  Googeln macht schlau und fr&#246;hlich!) und sieht Gruppen von Aboriginals am Ufer sitzen, wie sie die Beine ins (virtuelle) Wasser baumeln lassen, der Fluss ist schlie&#223;lich ein furztrockener Sandkasten.Â  Campsite beziehen, Infotour in die Stadt &#8211; und das ist wirklich schwer zu ertragen. Fast alle Ur-Australier sehen zumindest betr&#252;bt aus, wenn nicht gar grimmig.Â  Alice ist eine semi-trockene Stadt, Alkoholverkauf auf bestimmte Tageszeiten beschr&#228;nkt, es besteht eine Ausweispflicht zum Erwerb von Alkoholika, der Konsum ist im &#246;ffentlichen Raum absolut verboten.Â  Und dennoch: Trunksucht, wohin man schaut, und was in den zur Schau getragenen Cola- oder Fanta-Flaschen ist, m&#246;chte man gar nicht wissen; wir werden angebettelt, man h&#246;rt aggressive T&#246;ne. Benachbarte Camper &#8211; ganz harmlose, aus Tasmanien &#8211; werden am Abend &#252;ber ihren spuckenden Vergaser klagen, denn sie haben &#8220;Opal&#8221;-Benzin getankt, das ist die hiesige unverbleite Sorte: keine Aromaten, also kann man das Benzin nicht schn&#252;ffeln &#8211; eine rauschquelle weniger. Kurz: es ist ein wahres Elend, und wir sind schon ganz sch&#246;n irritiert, immerhin aber so irritiert, dass wir anfangen, &#8220;Aboriginality&#8221; zu thematisieren und Australier zu befragen. Der Buchh&#228;ndler vom Australiana Buchladen empfiehlt uns B&#252;cher zum Thema, wir entscheiden uns erst einmal f&#252;r ein schmales Heftchen: &#8220;Whitefella Culture&#8221; &#8211; eigentlich f&#252;r Aborigines geschrieben, die mit Wei&#223;en leben wollen/m&#252;ssen, aber auch so herum ist es interessant zu lesen, dass zum Beispiel Wei&#223;e br&#252;skiert sind, wenn sie auf eine Bitte oder Frage keine Antwort bekommen, sondern der Angesprochene sich weg dreht. Das ist die Aborigine-Reaktion f&#252;r &#8220;einverstanden&#8221;. Muss man wissen. Viele solche Dinge gibt es, die die beiden Kulturen meilenweit trennen, auch &#252;ber den Alkoholgenuss bzw. -missbrauch hinaus.Â  Aber alles in allem: Aborigines bleiben, so wie wir reisen, f&#252;r uns weitestgehend unsichtbar, und da, wo sie sichtbar sind, werden wir gebeten, nicht hinzuschauen, nicht mit dem Auto vorbeizufahren, und schon gar nicht zu fotografieren.Â  Jetzt hoffen wir, dass wir auf irgendeine Weise nochmals Kontakt zu jemandem finden, der den Weg in die andere australische Gesellschaft gefunden hat. Wie Graham, der uns Mungo Park gezeigt hat oder die freundliche Rangerin aus Mildura.</p>
<p style="text-align: justify;">Thema vertagt und damit zur&#252;ck zum vergn&#252;glichen Teil der Reise.<br />
Wir &#252;bernehmen n&#228;mlich am Freitag unser 4-Radfahrzeug und geben den Campervan ohne Mann, aber mit Maus zur&#252;ck (Andreas schiebt ihr zum Abschied noch ein St&#252;ck schwarze Schokolade unter die Bodenbretter. Herr/Frau Beutelmaus soll ja nicht darben. Auf dem Heimweg ein l&#228;ngerer Stopp an der &#8220;School of the Air&#8221; &#8211; eigentlich noch anr&#252;hrender als die &#8220;Flying Doctors&#8221;, da es sich ja um die Schulkinder im Outback handelt, die noch bis 2005 &#252;ber Radio unterrichtet wurden, nun aber via Satellit und Internet.Â  Empfehlenswert anzuschauen!<br />
Da das Umr&#228;umen von Gep&#228;ck f&#252;r 9 Wochen in das deutlich kleinere Fahrzeug etwas Zeit braucht, beschlie&#223;en wir, eine weitere Nacht in Alice Springs zu bleiben, zumal sich auch mal wieder eine &#220;berraschung auftut, die da hei&#223;t: National Road Transport Hall of Fame.Â  Was kann das schon sein?! Kaum beworben,Â  aber gucken kann man ja mal. Wir r&#252;cken um 16 Uhr an und werden freundlich bel&#228;chelt: &#8220;&#8230;das wird vielleicht ein bisschen knapp bis 17 Uhr!&#8221;Â  Wie wahr&#8230; zun&#228;chst mal tut sich eine F&#252;lle von Fotobelegen und Geschichten auf, vom fr&#252;hen Automobilismus in Australien (die erste Reise Adelaide Darwin findet schon 1907 statt, 45 Jahre nach der ersten Durchquerung zu Pferde durch Stuart) bis zur Erfindung des heute allgegenw&#228;rtigen Roadtrains und seiner Entwicklung. Das Ende vom Lied ist ein &#8220;Outpass&#8221; f&#252;r den heutigen Tag und der Entschluss, sich den &#8220;Rest&#8221; (das sind die verbliebenen 90 % der Ausstellung) am Folgetag anzuschauen. Was wir tun, und ergehen uns in r&#228;tselvollen, lustigen und imponierenden Automodellen, Techniken &#8211; und das Herz des Ganzen ist f&#252;r uns ein Film &#252;ber E.G. Kruse, genannt Tom Kruse, der der Postbote auf dem Birdsvilletrack war. 1954 hatte man einenÂ  Film &#252;ber ihn gedreht, der einen goldenen L&#246;wen in Venedig gewann, der den sein Revier nur allzu treffenden Titel &#8220;Back of Beyond&#8221; trug, die R&#252;ckseite von Nirgendwo &#8211; Mitte der 90er machte man seinen alten Truck ausfindig und spannte den &#252;ber 90j&#228;hrigen Kruse noch einmal f&#252;r dessen Restaurierung ein und organisierte mit ihm am Volant seines alten Trucks eine &#8220;letzte Postfahrt von Birdsville&#8221;, die mit 7.000 Fanbriefen in Adelaide endete und eine Karawane von Campmobilen eben dieser Fans nach sich zog &#8211; der wirkliche Postdienst f&#252;r die Handvoll Leute in der Gegend wird schon lange auf dem Luftweg erledigt, aber diese Dokumentation machte G&#228;nsehaut und Tr&#228;nchen. Toll. Australisch, irgendwie.<br />
Und dann nichts wie weg und hinein in die West MacDonnell Ranges. Zum Eingew&#246;hnen planen wir einen kurzen Spaziergang am &#8220;Simpsons Gap&#8221;, einer Gebirgsklamm, die der arme Herr Stuart &#8211; unterwegs, um einen gangbaren Weg f&#252;r die Errichtung der Telegraphenleitung von Adelaide nach Darwin zu finden &#8211; damals nicht fand. Und stolpern in einen &#8220;Heritage Talk&#8221;, eigentlich zum Thema &#8220;Simpsons Gap und seine Weidewirtschaft&#8221;, aber der direkt hier ans&#228;ssige Ranger vermag so fesselnd zu erz&#228;hlen, dass wir 1 1/2 Stunden gebannt &#252;ber Stuarts Expedition, kleine und gro&#223;e Agrarkatastrophen, gigantische Farmgr&#246;&#223;en und allerlei Anekdoten h&#246;ren. Dazu gibt es Tee aus dem &#8220;Billy&#8221;, dem legend&#228;ren Wasserkessel der Viehtreiber. Mal wieder so ein Gl&#252;cksfall.<br />
Nun war es nat&#252;rlich sp&#228;t, so dass wir den n&#228;chsten Parkplatz anlaufen, an dem Camping erlaubt ist (wir befinden uns schlie&#223;lich im Nationalpark) und machen &#8220;Bushcamping&#8221; zum Sonnenuntergang. Und so geht es nun immer weiter&#8230; Kleiner &#8220;Hike&#8221; an der Serpentine Gorge, ganz sch&#246;n steil bergauf&#8230; Kleiner Gang an der Ormiston Gorge zum Wasserloch, in dem die tapferen Leute auch schwimmen. Brrr. Nachtlager &#8220;unter Australiern&#8221;, siehe oben. So ganz &#8220;bush camping&#8221; ist es nicht, weil man den Campern solar gew&#228;rmtes Duschwasser anbietet, aber sonst ziemlich &#8220;Natur&#8221;.Â  Morgen&#8221;marsch&#8221; auf dem Ghost Gum Walk,Â  weit hinauf &#252;ber die Schlucht, mit sch&#246;nen Blicken auf die &#8220;Ghost Gums&#8221;, die roten Felsen und nicht zuletzt auf Schwarzfu&#223;-Felswallabies, die durch die Gegend h&#252;pfen.</p>
<p style="text-align: justify;">Weiter! Weiter!Pause am Glen Helen Resort, einer alten Viehstation, die man zum Touristen-Camp umgebaut hat. Irgendwie ist die Stimmung dort etwas &#8211; hektisch?! Aber nein, wir setzen uns mit einem Kaffee aus dem Automaten auf die Bank &#252;ber dem Finkeriver, schlotzen ein Magnum und genie&#223;en den Ausblick auf die roten Felsformationen. Immer wieder beeindruckend. Als wir zum Auto zur&#252;ck gehen, liegt auf einem gro&#223;en Stein ein wei&#223;er Bogen Papier und darauf eine Schlange. Tot&#8230; Beschriftung: &#8220;Tempor&#228;re Ausstellung&#8230;Â  Und ja, sie sind sehr giftig. Dies ist eine W&#252;sten-Todesotter!&#8221;Â  Huh! Grusel!</p>
<p style="text-align: justify;">Vom sicheren Auto aus lassen wir diese gigantische Berglandschaft vorbeigleiten, besuchen einen ziemlich alten Kometeneinschlagsort, das Gosse Bluff, und sind am Nachmittag in Hermannsburg (nicht ohne Scherzchen zu machen, dass wir gar nicht durch Celle oder Lutterloh gekommen sind). Hermannsburg / S&#252;dheide ist Andreas&#8217; Schulort, sein Gymnasium geh&#246;rte urspr&#252;nglich zur Hermanssburger Mission. Und hier nun die Spuren eines Missionierungsversuch in Australien, das muss man sich anschauen. Butterkuchen gibt es jedenfalls nicht, aber das teuerste Diesel der Reise, ein Permit, am Folgetag den Mereenie-Loop zu befahren (das ist alles Aboriginal-Land). Die alte Mission ist interessant bis merkw&#252;rdig anzusehen, aber bis auf ein paar Arbeiter und die &#8220;Nanny&#8221; f&#252;r die Kinder bleiben Aborignes wieder einmal &#8211; unsichtbar, auch auf den Fotos von 1890 ff. Nur ein paar auff&#228;llige Namen k&#246;nnen wir vermerken: Gerhard, Otto usf.Â  Im Ort &#8211; das Gleiche, und keine Kontakte, daf&#252;r gro&#223;e Warntafeln zum Alkoholgenuss, und Banner auf denen &#8220;H&#228;usliche Gewalt muss aufh&#246;ren&#8221; steht. Bedr&#252;ckend.</p>
<p style="text-align: justify;">Drum verdr&#252;cken wir uns rasch 24 km weit auf einer echten 4-Rad-Piste ins Palm Valley, und werden f&#252;r Gerumpel und Staub reich belohnt. Der Wagen steht gleich am Finke River, es sind nur eine Handvoll anderer Camper hier, es ist friedlich und so v&#246;llig anders als wir uns das &#8220;Rote Zentrum&#8221; vorgestellt hatten &#8211; eben eine Oase in der W&#252;ste. Wir genie&#223;en den Sternenhimmel und lauschen dazu auf die Erz&#228;hlung von zwei Mitcampern, die uns die Aufl&#246;sung zur o.a. Schlangengeschichte geben k&#246;nnen: In Glen Helen hatte kurz bevor wir ankamen, eine Bedienung die letzte Dose Bier aus der K&#252;hlung holen wollte, und ergreift&#8230;Â  eine Schlange. Die junge Dame wusste sofort was das f&#252;r ein Tier war. Ziemlich giftig &#8211; aber eben gl&#252;cklicherweise weit heruntergek&#252;hlt. Was nichts daran &#228;nderte dass die Dame in einen leichten Schock verfiel und zu unserer Ankunft ein bisschen angestrengt wirkte.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt muss ich mich mal um unser neues Wagentier k&#252;mmern &#8211; gerade kommt ein Dingo vorbei, der sich f&#252;r die verbliebenen W&#252;rstchen interessiert.Â  Schn&#252;ffler.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_1656" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-full wp-image-1656" title="AS Dingo roadside" src="http://sy-akka.de/wordpress/wp-content/AS-Dingo-roadside.jpg" alt="Das neue Haustier..." width="520" height="390" /><p class="wp-caption-text">Das neue Haustier...</p></div>
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		<title>Flinders Ranges</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 04:50:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stuart Highway, 8.4.2012
&#8230; unterwegs nach Coober Pedy. Wir sind auf dem Weg nach Norden, Fernziel Alice Springs, 1.530km. Im Osten werden die Flinders Ranges kleiner und kleiner. Schade. Da h&#228;tten wir noch ein Weilchen bleiben k&#246;nnen. Mit einem gel&#228;ndetauglichen Auto.

Wer Adelaide, wie wir vor einer knappen Woche, verl&#228;sst, f&#228;hrt zun&#228;chst mal auf die Ebene hinaus. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Stuart Highway, 8.4.2012</p>
<p style="text-align: justify;">&#8230; unterwegs nach Coober Pedy. Wir sind auf dem Weg nach Norden, Fernziel Alice Springs, 1.530km. Im Osten werden die Flinders Ranges kleiner und kleiner. Schade. Da h&#228;tten wir noch ein Weilchen bleiben k&#246;nnen. Mit einem gel&#228;ndetauglichen Auto.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_1650" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-full wp-image-1650" title="Stuart Highway Spuds" src="http://sy-akka.de/wordpress/wp-content/Stuart-Highway-Spuds.jpg" alt="Ge(n)i(a)ler &#220;bernachtungsplatz, Spuds Roadhouse. Viele interessante Gesichter..." width="520" height="390" /><p class="wp-caption-text">Ge(n)i(a)ler &#220;bernachtungsplatz, Spuds Roadhouse. Viele interessante Gesichter...</p></div>
<p style="text-align: justify;">Wer Adelaide, wie wir vor einer knappen Woche, verl&#228;sst, f&#228;hrt zun&#228;chst mal auf die Ebene hinaus. Schafland, Weizenland und gro&#223;e irgendwas-Farmen/Fabriken mit riesigen geschlossenen Hallen. H&#252;hner vielleicht, oder Schweine?!Â  Das geht so bis Port Pirie, einem Bleiabbau- und -schmelzst&#228;dtchen am Spencer Golf, und ab dort geht es in die sanfte H&#252;gellandschaft der Southern Flinders Ranges &#252;ber. Matthew Flinders hatte 1801 die Berge nur von Ferne, aus Port Augusta angeschaut und als unwirtlich, kahl und wirtschaftlich uninteressant beurteiltÂ  so ganz Unrecht hatte er damit nicht, zumindest nicht, was die mittleren und n&#246;rdlichen Berge betrifft. Schwieriges Land!<br />
Quorn empf&#228;ngt uns mit einer verschlafenen Tankstation, die Benzinpreise steigen schon deutlich, wir n&#228;hern uns dem Outback. Nix los hier &#8211; auch wenn hier fr&#252;her der Ghan-Express von Adelaide nach Alice Springs und Darwin angehalten hat, um Wasser und Kohle zu bunkern, danach kam dann nicht mehr viel, nur das, was heute die Freizeitfreude von Abenteuerreisenden ist, der Oodnadatta-Track. Das war halt fr&#252;her, als der Ghan noch auf Schmalspur fuhr &#8211; &#8220;Ghan&#8221; &#252;brigens angeblich eine Verballhornung von &#8220;Afghan&#8221;, es kamen immer die afghanischen Kameltreiber f&#252;r die Stationen mit diesem Zug an. Wir machen aber in Quorn au&#223;er den fr&#252;habendlich (oder: nachmitt&#228;glich) geschlossenen L&#228;den doch ein CafÃ© aus, Emilys Bistro, die sich in einem alten Kolonial- und Eisenwarenladen eingenistet hat. Man spielt Buddy Holly, zeigt Mode aus den 40ern und Ladentechnik aus den 20er jahren (irgendeine schwer nachvollziehbare Drahtseilkonstruktion zum Kassenschalter ?!) &#8211; aber Kaffee und Kuchen waren von heute, erfreulicherweise. Wir verdaddeln die Zeit ein bisschen und dabei sind es nach Hawker immer noch 70 km &#8211; wie gut, dass &#8220;2 Degrees&#8221; aus Neuseeland einen Roamingvertrag mit Yes Optus ** hat und noch besser, dass es hier Antennent&#252;rme gibt: wir k&#246;nnen unsere Ankunft auf dem Campingplatz zum Sonnenuntergang voranmelden. Und kommen kurz davor auch in Hawker an. Eindruck: hei&#223;! Fliegen!<br />
Das mit den Fliegen hat sich bald nach dem Sonnenuntergang, da geht ihnen die Energie aus, alle Tage wieder, und dar&#252;ber wollen wir nicht meckern. Trotz der Hitze versuche ich auszuhandeln, dass wir in der Nacht die Schiebet&#252;r des Vans schlie&#223;en; w&#228;hrend Andreas eher unbesorgt ist, f&#252;rchte ich, dass sich hier, unter den Eukalyptusb&#228;umen, vielleicht eine &#8220;Redback&#8221;-Spinne einschleichen k&#246;nnte oder anderes l&#228;stiges bis giftiges Krabbelzeug. Als ich um Mitternacht mal wach werde, ist aber alles sch&#246;n k&#252;hl, und die T&#252;r steht auch offen. Angeschmiert &#8211; aber da das auch ganz angenehm ist, bleiben wir dabei; man muss dann auch nicht den Anbautisch wegnehmen. Obwohl diese wie alle folgenden &#8220;N&#228;chte der offenen T&#252;r&#8221; eine g&#252;nstige Gelegenheit gewesen w&#228;re, das Weite zu suchen, bleibt uns die schon erw&#228;hnte Beutelmaus erhalten.<br />
Hawker bietet nicht so sehr viel, wir bestaunen das 360Â° Panoramagem&#228;lde vom nahegelegenen Wilpena Pound, eine wilde Mischung aus Fotorealismus, Flei&#223;arbeit und Kitsch. Der alte Bahnhof beherbergt heute das Ghan-Restaurant: geschlossen. An der zentralen Tankstelle h&#228;ngen wir eine Weile herum, sie ist das Ortszentrum, die Touristeninformation, Heimstatt f&#252;r das lokale Outbackmuseum und, interessant, Standort f&#252;r eine seismologische Station. Man kann den Seismographen sich drehen sehen und beobachten, wie der vorbeifahrende Roadtrain ein &#8220;Erdbeben&#8221; verursacht. Aber wenn es wirklich wackelt, das erkennt man dann schon. Und es wackelt, regelm&#228;&#223;ig, zuletzt Ende M&#228;rz im Bereich der 150 km entfernten Uranminen! Die Flinders Ranges heben sich bis auf den heutigen Tag, und das macht kleine Beben &#8211; aber nat&#252;rlich werden auch die ganz gro&#223;en gemessen, die Vorl&#228;ufer zur Tsunamikatastrophe 2004 zum Beispiel und andere. Wir verbringen einen fast so geruhsamen Tag wie die beiden Kiwis, die an ihrem frisch entliehenen APOLLO-Gel&#228;ndewagen einen Getriebeschaden erlitten haben und nun darauf warten, dass ein neues Getriebe geliefert und montiert wird. Nicht die schlechteste Standort f&#252;r eine Getriebereparatur &#8211; da gibt es in Australien Orte, die weiter von einer funktionierenden Werkstatt abgelegen sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Tags drauf machen wir uns auf nach Wilpena, quartieren uns &#8211; in National Parks kann man nicht wild campen! &#8211; im Wilpena Pound Caravan Park ein, weit unter den gro&#223;en Eukalyptus verstreute Stellpl&#228;tze, und man merkt schon: langsam wird es Ostern. Adelaide und Melbourne blasen zum Ferienbeginn, zunehmend laufen Camperfamilien ein. Die Ranger sind nett, empfehlen Wanderungen und auch Stra&#223;en f&#252;r die Weiterfahrt; zum Abend unternehmen wir noch eine kurze Wanderung zu &#8220;Hills Homestead&#8221;, einer alten Schaf- und Weizenfarm am Rande des Pounds, einem sanft eingesunkenen Tal zwischen zwei halbmondf&#246;rmigen Bergz&#252;gen, die sich fast zu einer Ellipse schlie&#223;en &#8211; kein Krater, auch kein Meteoriteneinschlag. Aufschrift auf einem T-Shirt, das f&#252;r das Wilpena Pound Resort wirbt: &#8220;800 million years old, 17 km long and 1 good experience!&#8221;Â  Stimmt, tolle Erfahrung. Die Geschichte von Hills Homestead erf&#228;hrt man am Ende des 1st&#252;ndigen Ganges durch den Wald, wie h&#228;ufig sehr sch&#246;n aufbereitet mit gro&#223;en Infotafeln, die auch an &#246;kologischen Seitenhieben nicht sparen. Das Problem der Siedler war zun&#228;chst, dass die Regen nicht so regelm&#228;&#223;ig kamen (und noch kommen) und gleichzeitig die Pacht vergleichsweise unversch&#228;mt hoch war &#8211; also f&#252;llten die P&#228;chter die Stationen bis zum Bersten mit Tieren. Dann kamen die Kaninchen, die ein findiger Farmer 1864 in Victoria (also viele hundert Kilometer entfernt) ausgesetzt hatte, um von der Terasse aus seiner Jagdlust nachgehen zu k&#246;nnen. 24 St&#252;ck waren es. Nicht lang&#8230;Â  Die Kaninchenplage zog immer weitere Kreise, es wurde alles abgefressen, die Regen blieben aus und die Schafe gingen ein. Pleite, auch im Wilpena Pound und auf den umliegenden gro&#223;en Stationen.Â  Dann die z&#252;ndende Idee (es hatte mal wieder geregnet!): Weizenanbau im Pound, und das klappte, dank mildem Mikroklima, auf Anhieb. Wenn nur nicht diese steilen Bergh&#228;nge gewesen w&#228;ren&#8230; Irgendwie musste man die wirklich ansehnlichen Ernten ja dort heraus bringen &#8211; also: Stra&#223;e bauen. Von Hand! Das haben die Br&#252;der Hill auch geschafft, im Schwei&#223;e ihres Angesichtes und in mehrj&#228;hrigen Bem&#252;hungen, mit einem kleinen un&#252;berbr&#252;ckbaren Knick in der Stra&#223;e, der dazu f&#252;hrte, dass man die Ernte von den Ochsenkarren abladen, um die Ecke tragen und wieder aufladen musste. Das ganze, um Anschluss an den einigerma&#223;en fahrbaren Weg nach Hawker zu finden, weitere 55 km immerhin. Was f&#252;r M&#252;hen.Â  Kaum war die Stra&#223;e fertig, blieben die Regen wieder aus, f&#252;r lange Zeit &#8211; und dann regnete es am Weihnachtstag 1902 sintflutartig. W&#228;hrend die Familie auf der Stammstation in Aroona sa&#223;, sp&#252;lten die Fluten die lebensnotwenige Stra&#223;e in den Wilpena Pund fort&#8230; Pleite 2.Â  Das sind die Geschichten, die diese Gegend ausmachen.</p>
<p style="text-align: justify;">Von den Geschichten zur Geschichte: Auf dem Gang in den Sacred Canyon k&#246;nnen wir uralte Felskratzungen von Aboriginals sehen. Wir schauen uns auch das Old Wilpena Homestead an, wieder eine alte Schafstation, wieder all die unendlichen M&#252;hen, diesem halbtrockenen Land Gewinne abzuringen &#8211; und in der Mitte der alten Station gibt es ein Aboriginal-Kunstwerk, einen stilisierten Versammlungsplatz. Sofort f&#228;llt einem ins Auge, was man sonst so leicht &#252;bersieht: wie alt die Geschichte der Aboriginals ist, &#228;lter, als alles was sich die Siedler damals so gedacht haben und &#228;lter, als es mancher moderne Australier wahrhaben m&#246;chte. Ein kleines Lamento zu diesem Thema f&#252;ge ich demn&#228;chst in den Blogeintrag zum Mungo-Park ein&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Aber es gibt noch &#228;ltere Sachen als nur die Geschichte des Menschen, der ja nur ein hauchd&#252;nnes Strichlein auf der Tabelle der Erdzeitalter darstellt. &#8220;Flinders Ranges&#8221; ist auch gleichbedeutend mit Erdgeschichte &#8211; und wir haben an den letzten beiden Tagen eine Fahrt durch die Zeit erlebt.<br />
Man empfahl uns, den R&#252;ckweg durch die Brachina Gorge anzutreten, und das war ein ziemlicher &#8220;Hit&#8221;, schlie&#223;lich f&#252;hrt die (Schotter)Piste in sch&#246;ner Abfolge durch 100 Millionen Jahre Erdgeschichte, von 620 bis zu frischen 520 Millionen Jahren Alter. Toll. Am Trezona Campsite richten wir uns zur &#220;bernachtung ein und machen nachmittags einen 8 km-Gang durch die Zeit. Ach je, h&#228;tte blo&#223; das tote K&#228;nguru gleich da gelegen, wo die Ediacariumschicht ans Licht tritt &#8211; aber bei dem Gestank mochte ich nicht so lange verweilen, dass ich eine Spriggina- oder Dickensonia-Versteinerung gefunden h&#228;tte.<br />
Aber auch so war es eine sch&#246;ne, informative Wanderung, h&#228;ufig &#252;berschneidend mit dem 1.200km Heysen-Fernwanderweg, manchmal mit &#8220;Steine-Raten im Bachbett&#8221;, bis mal wieder eine Markierung auftauchte. Scheue K&#228;ngurus, Emus &#8211; und alles bei bedecktem Himmel, also ohne gro&#223;e Schwei&#223;anf&#228;lle. Auf die letzten Meter wird einem ganz jugendlich unter den F&#252;&#223;en, eine kleine Schwemmebene aus der letzten Eiszeit, nur 20.000 Jahre alt tut sich auf. Da haben hier schon die Aboriginals gesessen&#8230; Siehe oben.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Weiterreise sollte eigentlich eine weitere &#220;bernachtung in dieser tollen Landschaft bringen, aber der Weg war doch recht steinig im wahrsten Sinne des Wortes &#8211; nicht nur durch, nein auch im Bachbett entlang. Nicht auf Dauer was f&#252;r unser Britzomobil, und als wir den letzten Campingplatz in Augenschein nehmen, ist klar, dass wir abends noch weiter nach Hawker reisen, so ungem&#252;tlich ist es dort: keine sch&#246;nen Eukalyptus weit und breit. Wir fahren ein paar Kilometer zur&#252;ck und gehen bei Kaffee und Buch in Lauerstellung: hier sollen am sp&#228;ten Nachmittag die seltenen Gelbfu&#223;-Felsk&#228;ngurus ihren Auftritt haben. Und sie haben!Â  Weit weg und scheu, aber wir sehen sie genau &#8211; man muss nur nach gelben F&#252;&#223;en und einem gelb-schwarzen Ringelschwanz Ausschau halten; kleine K&#228;ngurus, die orstfest in Gruppen leben und ihre Kinder im Beutel schaukeln und wiegen. Ungelogen&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Und dann raus aus der Schlucht. Letzter atemberaubender Blick auf die sich aufw&#246;lbenden Schichtungen. Wirklich ein Erlebnis.<br />
Hawker empf&#228;ngt uns wieder &#8211; und im Schaltkasten f&#252;r den Elektroanschluss sitzt endlich &#8220;meine&#8221; Redback-Spinne. Es gibt sie also doch. Heute bleibt die T&#252;re zu!</p>
<p style="text-align: justify;">&#8212;&#8212;&#8211;.<br />
**Â  Telefon in Australien &#8211; wir haben uns keine eigene SIM-Karte f&#252;r Australien besorgt, sondern unsere &#8220;2 Degrees&#8221; aus Neuseeland mit ausreichend Prepaid-Kredit ausgestattet (mittlerweile kann man das ja auch ganz leicht &#252;ber Internet nachf&#252;llen!)<br />
Lediglich f&#252;r unseren mitgebrachten VODAFONE-Stick f&#252;r die Datenverbindung haben wir eine australische SIM gekauft und nutzen einen vergleichweise g&#252;nstigen Tarif, 3 GB f&#252;r 1 Monat zu 29 AUS$. Auch das leicht nachzu&#8221;laden&#8221; per Internet.</p>
<p style="text-align: justify;">Was allerdings die Abdeckung im Land betrifft: wir haben den Eindruck, dass die Reihenfolge von unten nach oben so lautet: Yes Optus (unser Roamingpartner und Billiganbieter), sodann VODAFONE und ziemlich weit vorn, mit guter Abdeckung in l&#228;ndlichen Gebieten die gute alte TELSTRA (die f&#252;r mich gut und alt ist, weil das die erste Telefongesellschaft meines Lebens war, von der ich ein &#8220;Handy&#8221; hatte, in Perth, 1990. Damals hie&#223; so etwas noch &#8220;sprechender Ziegelstein&#8221;. Talking brick).<br />
Wer also eine TelefonSIM m&#246;chte, sollte eine englische Bescheinigung mit einer g&#252;ltigen Adresse vorlegen k&#246;nnen und damit bei TELSTRA vorstellig werden. VODAFONE vergibt (zumindest am Flughafen in Sydney) die SIM-Karten ohne Adressnachweis.</p>
<p style="text-align: justify;">&#220;brigens: wer einen VODAFONE-Stick hat, kann den (wahrscheinlich) in allen VODAFONE-Netzen der Welt mit der jeweiligen Landes-SIM benutzen, auch wenn einem die Vertriebsleute gern einen neuen Stick andrehen wollen. Bislang waren alle unsere VODAFONE-Sticks Net-locked, nicht SIM-locked. Die Verk&#228;ufer wissen das weder in Deutschland, noch in Neuseeland oder Australien &#8211; oder zumindest tun sie so.Â  (Zu deutsch: VODAFONE ist doof&#8230;)</p>
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		<title>Homo Australiensis Campingplatzis</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 04:59:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
				<category><![CDATA[AKKA Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Hawker, 8.4.2012

Zur&#252;ck in Hawker. Einen Tag fr&#252;her als erwartet, aber wenn man die gew&#252;nschten Pl&#228;tze mit einem Zweirad-Camper nicht erreichen kann, bleiben wir ungern an einem 2.-Wahl-Platz und tr&#228;umen davon, wie nett es doch da oben in Aroona w&#228;re. Und in Wilpena Pound und am Brachina Creek war es sehr sch&#246;n. Allerdings: die Weicheier der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Hawker, 8.4.2012</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_1644" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-full wp-image-1644" title="Britz auf Abwegen" src="http://sy-akka.de/wordpress/wp-content/Britz-auf-Abwegen.jpg" alt="...pssst. Nicht verraten: Britzomobil auf Abwegen" width="520" height="390" /><p class="wp-caption-text">...pssst. Nicht verraten: Britzomobil auf Abwegen</p></div>
<p style="text-align: justify;">Zur&#252;ck in Hawker. Einen Tag fr&#252;her als erwartet, aber wenn man die gew&#252;nschten Pl&#228;tze mit einem Zweirad-Camper nicht erreichen kann, bleiben wir ungern an einem 2.-Wahl-Platz und tr&#228;umen davon, wie nett es doch da oben in Aroona w&#228;re. Und in Wilpena Pound und am Brachina Creek war es sehr sch&#246;n. Allerdings: die Weicheier der heutigen Zeit sehnen sich schon nach einem Tag nach einer Dusche, also kann man sich vorstellen wie das nach 2 oder 3 Tagen ist. Und Hawker hat hei&#223;e Duschen, sch&#246;n pladderig und h&#252;bsch salziges Grundwasser. &#8220;Plenty&#8221;, wie uns gesagt wurde, auch wenn es an der Oberfl&#228;che nicht unbedingt nach &#8220;reichlich&#8221; ausschaut,und die Schaffarmer der Umgegend gern mit einem Fa&#223; auf dem Trailer angerollt kommen, um was zum Saufen f&#252;r die Viecher holen. Wer wissen will, was man fr&#252;her so auf sich nahm als &#8220;Reisender&#8221;, sollte mal John McDouall Stuart googeln, seines Zeiches Namensgeber des Highways nach Alice Springs, den wir ab morgen befahren werden.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_1648" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-full wp-image-1648" title="Camper" src="http://sy-akka.de/wordpress/wp-content/Camper.jpg" alt="... we live in it! sagten die Besitzer. Seit 10 jahren rund um Australien unterwegs" width="520" height="390" /><p class="wp-caption-text">... we live in it! sagten die Besitzer. Seit 10 jahren rund um Australien unterwegs</p></div>
<p style="text-align: justify;">Der australische Camper als solcher, darum soll es hier gehen.Â  Nat&#252;rlich haben wir keine wirkliche Ahnung, wie sich die Szene in Deutschland entwickelt hat, aber schon der Vergleich zu den Neuseel&#228;ndern zeigt ein paar Unterschiede: zun&#228;chst mal waren wir letztes Jahr auf der S&#252;dinsel ein deutsches Zeltlerpaar unter (sehr) vielen auf den Campingpl&#228;tzen. Nat&#252;rlich findet man hier auch den einen oder anderen deutschen oder europ&#228;ischen Camper, aber die meisten hier sind Australier. Australier, die (gro&#223;er Windschutzscheibenaufkleber: &#8220;The Mitchell Tribe&#8221;) mit Kind und Kegel auf Dauerreise sind, Australier, die wie wir den Ruhestand genie&#223;en und die gro&#223;e Runde um Australien drehen, letztere auch als &#8220;gro&#223;e liegende 8&#8243; mit der Strecke Adelaide-Darwin dazwischen. Oder solche, die, wie gerade eben zu Ostern, die Ferien mit den Kindern &#8220;drau&#223;en&#8221; verbringen. Dazu braucht man in jedem Fall zwei Dinge: ein Auto und eine Unterkunft. Das Auto ist zu 90% ein hochbeiniger Allradler oder zumindest doch h&#246;herbeinig als die normalen PKWs es sind, oder gar als unser Campervan, der ja nichts anderes als ein modifiziertes TOYOTA-Lieferauto ist. Zum Jeep/Landcruiser/Range Rover &#8211; nicht die europ&#228;ischen Tiguans etc. f&#252;r schickes Hannover-City-Boulevardriding, sondern wirklich gel&#228;ndetaugliche! &#8211; gesellt sich dann meist ein &#8220;Caravan&#8221;. Der ist nicht, wie es in Europa &#252;blich ist, eine gro&#223;e Leichtmetallkiste mit R&#252;schengardinen, sondern man schleppt einen 1-, 2- oder gar 3-achsigen, flachen Anh&#228;nger hinter sich her, nicht h&#246;her als das Zugfahrzeug (nat&#252;rlich gibt es die anderen auch, aber das ist nicht Ã  la mode&#8230;), und aus dem Trailer zaubert man dann die &#8220;Unterkunft&#8221; hervor:Â  Sehr beliebt sind JAYCOs, je nach Gr&#246;&#223;e &#8220;Penguin&#8221; oder &#8220;Swan&#8221; oder &#8220;Flamingo&#8221;, alle mit Pop-Up-Dach, die ganz kleinen ziehen moskitonetzbewehrte Bettschublade nach vorn und/oder nach hinten heraus; oder es ist ein A-Liner, dessen Anh&#228;ngerdeckel sich zu einem Satteldach aufstellen lassen. Die andere Variante &#8211; au&#223;er dem gew&#246;hnlichen Zelt, versteht sich &#8211; ist ein kleiner Trailer, aus dem man ein mehr oder weniger riesiges Zelt herausklappt.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_1640" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-full wp-image-1640" title="Camping 1" src="http://sy-akka.de/wordpress/wp-content/Camping-1.jpg" alt="Das ist so einer... Hey, Vicky + Bren! Thanks a lot for the chat... " width="520" height="390" /><p class="wp-caption-text">Das ist so einer... Hey, Vicky + Bren! Thanks a lot for the chat... </p></div>
<p style="text-align: justify;">Und was man da alles mitschleppen kann&#8230; Gr&#246;&#223;ere Kinder kriegen gern ihr eigenes &#8220;Zimmer&#8221;, den Swag.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_1643" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-full wp-image-1643" title="Camping 4" src="http://sy-akka.de/wordpress/wp-content/Camping-4.jpg" alt="Trailer-Zelt mit Swag-Anhang" width="520" height="360" /><p class="wp-caption-text">Trailer-Zelt mit Swag-Anhang</p></div>
<p style="text-align: justify;">Siehe die australische Fast-Nationalhymne &#8220;Waltzing Matilda&#8221;: &#8220;&#8230; once a jolly swagman camped by the billabong&#8221; &#8211; der Swag hat wirklich Tradition, ist aber heute nat&#252;rlich aus Cordura und in schicken Farben zu haben.Â  Was kommt noch aus den Anh&#228;ngern?!</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_1642" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-full wp-image-1642" title="Camping 3" src="http://sy-akka.de/wordpress/wp-content/Camping-3.jpg" alt="Klippe-di-klapp. Zwei Bettschubladen, bittesch&#246;n!" width="520" height="360" /><p class="wp-caption-text">Klippe-di-klapp. Zwei Bettschubladen, bittesch&#246;n!</p></div>
<p style="text-align: justify;">Schaufeln und Sandbleche, klar, Reservekanister. Eine Extraportion Reserver&#228;der. Gro&#223;e Mengen Feuerholz. Mountainbikes. Sehr gern (mit)genommen: ein Alu-Boot, so gro&#223; wie das Autodach es eben tragen kann &#8211; den Au&#223;enborder und Ruder nicht zu vergessen. Dazu dann die 4er-Staffel von Angelruten-Halterung an der vorderen Sto&#223;stange, zusammen mit einem m&#228;chtigen K&#228;nguru-Abweiser. 2 oder mehr Antennen &#8211; f&#252;r UHF/CB oder UKW-Betriebsfunk. , und wenn es ganz dicke kommt: K&#252;hlgefrierkombination gef&#228;llig? 4-flammiger Gasgrill? You name it, they have it. Die Satellitensch&#252;ssel und der Flachbildschirm darf nicht fehlen &#8211; - im Hattah Nationalpark sahen wir schon Schilder &#8220;No generators!&#8221;, im Flinders Ranges National Park reichte die autarke Stromversorgung im Eukalyptuswald von eben jenem Stromgenerator (der dann SEHR bald verstummte!) bis zu aufgestellten Solarpanelen. R&#252;schengardinchen? Eher weniger.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_1641" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-full wp-image-1641" title="Camping 2" src="http://sy-akka.de/wordpress/wp-content/Camping-2.jpg" alt="Kleiner Anh&#228;nger - gro&#223;es Zelt!" width="520" height="390" /><p class="wp-caption-text">Kleiner Anh&#228;nger - gro&#223;es Zelt!</p></div>
<p style="text-align: justify;">Jedenfalls macht das Campen den Australiern Spa&#223;, und das ist nicht alles.Â  Wandern auf wirklich gut bezeichneten Wanderwegen kann man vortrefflich, aber der Hauptspa&#223; ist wohl das &#8220;off-roading&#8221; mit den Allradlern, und daf&#252;r reist man weit &#8211; wir trafen Leute, die eigens f&#252;r dieses Vergn&#252;gen aus Melbourne zu einem Treffen mit South Australians nach Willow Springs anreisten. Wir mussten gestern den armen Campervan auch &#252;ber grobes Ger&#246;ll den Branchina-Creek entlang qu&#228;len &#8211; was uns ein eher m&#252;hsames L&#228;cheln entlockte (ist eigentlich ferbotten&#8230;), l&#228;sst den echten Fan breit grinsen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_1645" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-full wp-image-1645" title="Allrad auf Tauchfahrt..." src="http://sy-akka.de/wordpress/wp-content/Allrad-auf-Tauchfahrt....jpg" alt="Mit Schwung den Creek entlang... und dann: Tauchfahrt!" width="520" height="360" /><p class="wp-caption-text">Mit Schwung den Creek entlang... und dann: Tauchfahrt!</p></div>
<p style="text-align: justify;">Off-Roadfahren kann aber auch mal schief gehen; eine echte Oster&#252;berraschung.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Ich schreibe dies auf dem Weg nach Port Augusta&#8230; gerade kommt uns so ein Allradklassiker entgegen. Das Aluboot warf einen dunklen Schatten auf die Frontscheibe des gro&#223;en NISSAN, die beulige Plane &#252;ber dem Anh&#228;nger lie&#223; viel &#8220;Krempel&#8221; vermuten, aber ein Gel&#228;ndemotorrad, das &#252;ber der Deichsel schwebt, das hatten wir bislang noch nicht&#8230;<br />
Bissel neidisch sind wir ja schon auf die Gel&#228;ndefahrer&#8230;Â  Happy holidays, Homo Australiensis Campingplatzis.Â  Once a jolly swagman&#8230;Â  Viel Spa&#223; am und im &#8220;billabong!&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">&#8212;&#8212;-<br />
Ein &#8220;swag&#8221; ist ein Art Schlafsack-Schlafunterlagen-Zeltverschnitt, das man zu einem B&#252;ndel, der &#8220;matilda&#8221; aufrollen kann und mit dem man auf die Walz geht. Am Abend campt man am &#8220;billabong&#8221;, dem Wasserlauf, unter dem &#8220;Colibah&#8221;, dem Roten Fluss-Eukalyptus, und macht am Feuer seinen Teekessel, den &#8220;billy&#8221; hei&#223;.<br />
Haben wir auch so eine sch&#246;ne alternative Nationalhymne?!Â  Nee&#8230;</p>
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		<title>&#220;ber Haustiere</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 05:45:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
				<category><![CDATA[AKKA Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Hawker, 3.4.2012
Fr&#252;hst&#252;ck am Rande des Outbacks. Nach Norden geguckt, erhebt sich am Horizont die Silhouette des Wilpena Pounds, da wollen wir demn&#228;chst mal hin, aber heute bleiben wir mal nett in Hawker, da gibt es ein Panorama-Gem&#228;lde des Pounds vom 10m Meter H&#246;he, und das k&#246;nnte einem 9 Stunden harte Wanderung in und um den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Hawker, 3.4.2012</p>
<p style="text-align: justify;">Fr&#252;hst&#252;ck am Rande des Outbacks. Nach Norden geguckt, erhebt sich am Horizont die Silhouette des Wilpena Pounds, da wollen wir demn&#228;chst mal hin, aber heute bleiben wir mal nett in Hawker, da gibt es ein Panorama-Gem&#228;lde des Pounds vom 10m Meter H&#246;he, und das k&#246;nnte einem 9 Stunden harte Wanderung in und um den riesigen Krater ersparen, hei&#223;t es.<br />
Wir sind hier in den Flinders Ranges; die s&#252;dlichen &#8211; mild gewellte Weizen- und Schafsfarm-Landschaft, die sich aus dem Pottebenen erhebt &#8211; haben wir gestern auf dem Weg von Adelaide durchquert, und am Abend dann diese Kulisse&#8230; die n&#246;rdlichen Flinders Ranges in Sonnenuntergangsfarben. Hier hat Herr Spriggs in den 40er Jahren die ersten &#8220;Vendobionten&#8221; entdeckt, Weichtierfossilien, die 580 Mio. Jahre (!!) auf ihn gewartet hatten, was dazu f&#252;hrte, dass man vor das Kambrium noch ein neues Erdzeitalter schob: das Ediacarium. Echte Urlandschaft, mit Tieren, die man sich kaum vorstellen kann: vielleicht kommt die Beschreibung &#8220;strukturierte Am&#246;be von 1 m L&#228;nge&#8221; einem der Exemplare, die wir im South Australia Museum * anschauen konnten, am n&#228;chsten.</p>
<p style="text-align: justify;">Sonst geht es uns aber auch urig, ich habe mich gerade aufs Bett gesetzt, unters Moskitonetz &#8211; nicht wegen eventueller Moskitos, sondern weil es beim Schreiben (wie beim Fr&#252;hst&#252;cken) &#228;u&#223;erst l&#228;stig ist, sich ewig die Fliegen aus den Ohren oder den Nasenl&#246;chern zu wischen; wenigstens finden nur wenige den Weg hinter meine Brillengl&#228;ser. Dennoch, den Hut lasse ich gleich auf dem Kopfe.<br />
Au&#223;er den treuen Fliegen haben wir noch ein Haustier, von dem wir inzwischen vermuten, dass wir es &#8211; im Mietvertrag eingeschlossen &#8211; schon seit Sydney herumschleppen: in Melbourne sprang mir eine winzige Beutelmaus entgegen, als ich eine Schublade &#246;ffnete, und ich dachte, damit sei die Sache erledigt. Bis dahin hatten wir gelegentliche Ger&#228;usch V&#246;geln, &#196;sten o.&#228;. zugeordnet. Von wegen&#8230; In Port Fairy versuchte ich n&#228;chtens, aus Fu&#223;matte, Wasserkanister etc. einen Kanal zu bauen, der sie aus dem Schrank, in dem wir sie vermuteten, nach drau&#223;en leitet. So winzig wie beweglich sprang sie &#252;ber den &#8220;Wall&#8221; und entschwand unter dem Bett &#8211; wie soll man rumkommen in Australien, wenn man aus dem Bus aussteigt?! Also blieb sie, und: Kaffee mag sie nicht (Andreas meint, sie sei von den blumigen Aussagen auf der intakten Vakuumverpackung so angetan gewesen, dass sie da unbedingt reinbei&#223;en musste). Kekse gehen schon besser, Kartoffelbreipulver ist ein Hit. Wir h&#246;ren sie nachts herumknuspern und kommen ihr nicht auf die Spur. Heute war sogar die Schiebet&#252;r &#8211; der Hitze wegen &#8211; nachts offen, aber in der Fr&#252;h gr&#252;&#223;te sie mit merkw&#252;rdigen Knabberger&#228;uschen aus der Karosserie; auch Isoliermaterial scheint prima zu sein; wenigstens hat sie sich in diesen 4 Wochen noch nicht vermehrt.Â  Wahrscheinlich ist es uns verboten, Haustiere von Staat zu Staat zu transportieren, also werden wir sehen, ob wir einen Landtierarzt finden, der Mausi f&#252;r die Reise in die Northern Territories impft.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber jetzt gehen wir erst einmal ins Dorf. Hawker ist eine alte Eisenbahnstation des &#8220;Ghan&#8221;, der von Adelaide nach Alice Springs fuhr (und noch immer Touristen zwischen Darwin und S&#252;daustralien hin und herkarrt, jedoch nicht mehr auf diesem Schmalspurgleis&#8230;). Interessante Reste der alten Besiedlung gibt es hier wie in allen Outbacknestern immer zu betrachten (zum Beispiel kann man in Quorn in einem museal anmutenden Kaufmannsladen Kaffee trinken &#8211; eine Reise in die 20er Jahre, die Musik ist mehr aus den 50ern&#8230;).<br />
Hier in Hawker hoffen wir auf ein zweites Moskitonetz, mit dem wir uns und unserer Beutelmaus eine fliegendichte Terrasse basteln k&#246;nnen.</p>
<p style="text-align: justify;">So ist das Leben im BRITZomobil. Lebendig.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
* Ach, &#252;berhaupt.Â  Das Museum of South Australia in Adelaide hatte letzte Woche &#8220;Paleo Week&#8221;, was ich leider erst am Sonntag, dem Abschlusstag entdeckte. Wir konnten noch 2 Professoren-Small Talks &#252;ber Saurierforschung anh&#246;ren und bewundern, wie Kinder Fossilien aus Steinen klopfen, aus Sandbetten ausgraben bzw. herauspinseln konnten.Â  Ansonsten ist das Museum etwas f&#252;r den Kurzbesuch, den wiederholten: man ist schon nach einer Stunde so vollgestopft mit neuen und alten Informationen, dass man den n&#228;chsten Flat-White-Kaffeetisch herbeisehnt. Mir reichte der kleine Raum zum Ediacarium und ein Streifzug durch polynesische und Aboriginal-Kultur. Tolles Museum &#8211; fast ein Grund nach Adelaide zu ziehen.</p>
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		<title>Hier k&#246;nnen Japaner&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 10:32:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
				<category><![CDATA[AKKA Online]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; W&#252;rstchen essen. Und eine &#8220;Ma&#223;&#8221; heben.

Adelaide, 30.3.2012

Jau, wir waren in Hahndorf! Paul von der Gigi hatte uns schon vorgewarnt, selbst der ansonsten nutzlose &#8220;Lonely Planet Australia&#8221;* verzeichnet &#8220;Germanic Kitsch&#8221;, aber es werde langsam etwas &#8220;hip&#8221; durch nette Lokale.
Tja. Nette Dorfstra&#223;e unter B&#228;umen, alte (Fachwerk)h&#228;user, aber wenn die deutsche Vergangenheit nicht w&#228;re, dann w&#228;re es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">&#8230; W&#252;rstchen essen. Und eine &#8220;Ma&#223;&#8221; heben.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_1633" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-full wp-image-1633" title="Hahndorf" src="http://sy-akka.de/wordpress/wp-content/Hahndorf.jpg" alt="Was hat das Erdinger Wei&#223;bier (holleradiho!) eigentlich mit Lutheranern zu schaffen?!" width="520" height="390" /><p class="wp-caption-text">Was hat das Erdinger Wei&#223;bier (holleradiho!) eigentlich mit Lutheranern zu schaffen?!</p></div>
<p style="text-align: justify;">Adelaide, 30.3.2012</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Jau, wir waren in Hahndorf! Paul von der Gigi hatte uns schon vorgewarnt, selbst der ansonsten nutzlose &#8220;Lonely Planet Australia&#8221;* verzeichnet &#8220;Germanic Kitsch&#8221;, aber es werde langsam etwas &#8220;hip&#8221; durch nette Lokale.<br />
Tja. Nette Dorfstra&#223;e unter B&#228;umen, alte (Fachwerk)h&#228;user, aber wenn die deutsche Vergangenheit nicht w&#228;re, dann w&#228;re es tats&#228;chlich ein Einheitsbreidorf ohne Aussagewert. Und ganz pers&#246;nlich: die deutschen W&#252;rste im &#8220;CafÃ© Assiette&#8221; waren lausig, es gab ein Essl&#246;ffelchen Sauerkraut und der Kartoffelbrei war mit K&#228;se versetzt. Man soll eben nicht ohne zu denken &#8220;deutsches Essen&#8221; bestellen.Â  Kaffee gab es bei &#8220;Ottos B&#228;ckerei&#8221;, die ganz normale australische S&#252;&#223;warenauswahl, pekige Slices und Lamingtons, obwohl drau&#223;en f&#252;r &#8220;Bee Sting&#8221;, Bienenstich und auch Streuselkuchen, geworben wurde. Der Flat White war klein und teuer, aber gut &#8211; wobei das Konzert der energisch die Plastikst&#252;hle aufeinanderknallenden Bedienung der deutschen Gem&#252;tlichkeit ein klein wenig Abbruch taten. Es war 16 Uhr &#8211; nur noch 1 1/2 Stunden bis zum CafÃ©schluss, da muss man sich ranhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_1635" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-full wp-image-1635" title="Hahndorf Friedhof" src="http://sy-akka.de/wordpress/wp-content/Hahndorf-Friedhof.jpg" alt="Grabmal der Familie Schneemilch" width="520" height="360" /><p class="wp-caption-text">Grabmal der Familie Schneemilch</p></div>
<p style="text-align: justify;">Immerhin, es war interessant! Hahndorf hei&#223;t so nach Kapit&#228;n Hahn, der 1838 190 preussische Lutheraner-Fl&#252;chtlinge nach Adelaide brachte und ihnen diesen Flecken Land in den Adelaide Hills vermittelte. Der schon etwas &#228;ltere Herr &#8211; der typische Ozzie-Volunteer, den man in fast jedem Museum findet &#8211; versuchte zwar auf unsere Frage, was das denn f&#252;r Religionsrepressionen gewesen seien, die diese armen Leute so weit von daheim trieben, uns darauf zu polen, dass sie zum Katholizismus h&#228;tten &#252;bertreten sollen, aber die Museumsexponate erkl&#228;rten uns, dass K&#246;nig Friedrich Wilhelm 3 versucht hatte, die protestantischen Kirchen zu einigen, was den Altlutheranern missfiel, die protestierten. Was wieder Fritze-Willi missfiel, der sehr harsch reagierte, teilweise mit Milit&#228;, &#252;ber viele Jahre.Â  Erst der 4. Fritz machte dem ein Ende. Also gereichte das alles einigen Menschen zur Auswanderung, und zur Gr&#252;ndung von Hahndorf. Der Religions-Friede w&#228;hrte &#252;brigens nicht gar so lang: schon 1858 kriegte man sich hier zu dem Thema in die Haare, aber es blieb bis zum ersten Weltkrieg eine kleine, deutsche Enklave, die sich zumindest im Punkt &#8220;deutsche Kultur&#8221; einig war. Und so hei&#223;en die Stra&#223;en in Hahndorf noch immer Auricht oder Braun&#8230; Und serviert englische Bangers unter deutschem Bockwurstnamen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_1634" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-full wp-image-1634" title="Hahndorf Wurst" src="http://sy-akka.de/wordpress/wp-content/Hahndorf-Wurst.jpg" alt="... mein Cesars Salad lag mir aber genauso schwer im Magen!" width="520" height="360" /><p class="wp-caption-text">... mein Cesars Salad lag mir aber genauso schwer im Magen!</p></div>
<p style="text-align: justify;">Fortsetzung folgt (die sich vor allem mit Coorang besch&#228;ftigen wird!), aber hier geht gleich das Internet-Licht aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Bis bald!</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p style="text-align: justify;">* mal was zu Australienf&#252;hrern: Leider habe ich es dieses Mal vers&#228;umt, die Schwiegernichte, die als Buchh&#228;ndlerin an der Quelle sitzt, nach Tipps zu fragen. Sollte man nicht tun.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf der s&#252;dlichen Halbkugel scheint nur der &#8220;Lonely Planet&#8221; was zu gelten, au&#223;erdem ist die Welt der Buchhandlungen extrem klein: Neuseeland hat, grob gesprochen, Whitcoulls und Paperback, beides Ketten mit eindeutig beschr&#228;nktem Angebot, Borders ist noch dazu gerade Pleite gegangen. Australien hat ein paar Buchhandlungen mehr (vor allem Gebraucht-Buchhandel!), aber bis wir in Sydney den Frommers Guide Australia fanden, hatten wir l&#228;ngst den Lonely Planet gekauft. Dieses Buch ist sehr empfehlenswert f&#252;r Leute, die sich durch Australien fressen, saufen oder anderweitig vern&#252;gen m&#246;chten!Â  Sprich: Nicht das Papier wert, auf dem er gedruckt ist. Das einzige Buch, das mir etwas gebracht hat, war Bill Brysons &#8220;Downunder&#8221;.Â  Kein F&#252;hrer, aber ein Anreger par excellence&#8230;</p>
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		<title>Warrnambool</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 22:01:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
				<category><![CDATA[AKKA Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Warrnambool, 27.3.2012
Das nennt man hier die Shipwreck Coast! 180 Schiffe in 40 Jahren sind vor dieser K&#252;ste gestrandet, und auf dem Campingplatz sitzen wir auf der &#8220;Eva Carmichael Lane&#8221;&#8230; Eva, eine Neunzehnj&#228;hrige, die &#8211; zusammen mit einem jungen Offiziersanw&#228;rter, der sie dann rettete &#8211; den Schiffsuntergang der LOCH ARD &#252;berlebte, sonst niemand. Raues Meer, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warrnambool, 27.3.2012</p>
<p style="text-align: justify;">Das nennt man hier die Shipwreck Coast! 180 Schiffe in 40 Jahren sind vor dieser K&#252;ste gestrandet, und auf dem Campingplatz sitzen wir auf der &#8220;Eva Carmichael Lane&#8221;&#8230; Eva, eine Neunzehnj&#228;hrige, die &#8211; zusammen mit einem jungen Offiziersanw&#228;rter, der sie dann rettete &#8211; den Schiffsuntergang der LOCH ARD &#252;berlebte, sonst niemand. Raues Meer, der S&#252;dozean, und eine noch rauere K&#252;ste.Â  Prima zum Surfen; zum Segeln&#8230; naja.Â  Wenig Schutzh&#228;fen, so viel ist klar.</p>
<p style="text-align: justify;">&#220;brigens sind wir auch gestrandet, aber der Camper ist noch nicht untergegangen &#8211; soeben sitzen wir vor dem Toyota Dealer und lassen nachschauen, was die Bremse so rubbeln l&#228;sst&#8230; HOCHgezogene Augenbrauen beim Servicemanager. Wir werden sehen, wie es weitergeht. Vielleicht schicken sie uns ein Ersatz-Schiff.</p>
<p style="text-align: justify;">Gestern war die volle Portion &#8220;Tourist&#8221; angesagt. Von Apollo Bay via &#8220;Tree Top Fly and Walk&#8221; und &#8220;12 Apostel&#8221; zur &#8220;London Bridge&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Zun&#228;chst mal muss ich doch mal loswerden, dass &#8220;Tourist&#8221; f&#252;r uns keinÂ  Schimpfwort sein kann, da wir selber welche sind, 365 Tage im Jahr und in Vollzeit. Und hier schon gar, und wir so benehmen uns auch: Sehensw&#252;rdigkeiten anschauen.Â  Als da w&#228;re der Treetops Walk. An der Kreuzung noch haben wir &#252;berlegt, ob wir weiter in diesen K&#252;sten-Nieselregen eintauchen und die 20 km Umweg auf uns nehmen. Was f&#252;r ein Verlust, wenn wir es nicht getan h&#228;tten &#8211; ein sch&#246;nes Beispiel daf&#252;r, wie attraktiv &#8220;Hauptattraktionen&#8221; sein k&#246;nnen!</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_1628" class="wp-caption aligncenter" style="width: 400px"><img class="size-full wp-image-1628" title="Treetop 1" src="http://sy-akka.de/wordpress/wp-content/Treetop-1.jpg" alt="Da geht es TIEF runter!" width="390" height="520" /><p class="wp-caption-text">Da geht es TIEF runter!</p></div>
<p style="text-align: justify;">Mitten im Weideland liegt eine &#8211; weitgehend &#8211; unber&#252;hrte Tasche von k&#252;hlem K&#252;sten-Regenwald, man steigt zun&#228;chst mal in die Talsohle hinunter. Viele sch&#246;ne Tafeln erkl&#228;ren ein bisschen vom Lebensraum, Schlangen und Fr&#246;sche, Str&#228;ucher, Farne &#8211; und &#8230; B&#228;ume. Ein bisschen &#8220;rubbernecking&#8221;, wie in Melbourne hinauf zu den Wolkenkratzern, nur sch&#246;ner. Die &#8220;Mountain Ash&#8221;, ein, nein, <em>der </em>Eukalyptus, wird bis zu 100 m hoch, und es ist eine Augenweide, ganz gleich, ob oben oder unten: vom riesigen Fu&#223;, an dem wir stehenentschwindet der Stamm gl&#228;nzend wei&#223; und v&#246;llig glatt in unvorstellbare H&#246;hen. Zwischen den lebenden B&#228;umen bemooste Wracks, die zig Flechten beheimaten und Epiphyten wie den K&#228;ngurufu&#223;-Farn.Â  Nachdem wir auch die Kinderbelustigung passiert haben (sehr nett, im Unterholz verstecken sich gro&#223;e Dinosauriermodelle!) geht es langsam wieder aufw&#228;rts. Man l&#228;uft aufÂ  Stahlgr&#228;tings stetig in die H&#246;he, kann Baumfarne von oben betrachten oder die Weicheier unter den B&#228;umen, deren Wipfel &#8220;schon&#8221; in 20 m H&#246;he enden. Weiter!Â  Zum Abschluss gibt es einen Turm, der einen 47 m hoch &#252;ber den Talgrund bringt &#8211; und die Mountain Ashes und Akazien (Wattles genannt, oder Black Tree) wachsen immer noch an einem vorbei. Und dann diese kleinbl&#228;ttrigen&#8230; das nenn ich mal einen Scheinbuche. Und ich war auf dieses, mein &#8220;Gondwana&#8221;-Gew&#228;chs am heimischen Gartenteich so stolz.Â  Wirklich sch&#246;n, der Ausflug, und zum Schluss h&#246;rt es sogar auf zu nieseln.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_1627" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-full wp-image-1627" title="Apostles 1" src="http://sy-akka.de/wordpress/wp-content/Apostles-1.jpg" alt="Ein Fels in der Brandung..." width="520" height="360" /><p class="wp-caption-text">Ein Fels in der Brandung...</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Sodann &#8220;12 Apostles&#8221;.Â Â  Zun&#228;chst halten wir mal an den Gibson Steps, wo die &#8220;Apostel&#8221; anfangen, Felsen, die dem Jahrtausende langen Ansturm in der Brandung standgehalten haben. Na ja, nicht vollst&#228;ndig, deswegen stehen da eben die &#8220;12 Apostel&#8221; in der See vor dem Kliff, fr&#252;her mal &#8211; bis 1960 -Â  &#8220;Sau und Ferkel&#8221; genannt, aber das war wohl nicht pathetisch genug als Touristenattraktion.<br />
Gerade als wir aussteigen werden zwei Busladungen Besucher abgesch&#252;ttet &#8211; wir sind nicht ganz allein. Aber wie das so ist &#8211; und es wird ganz klar:Â  es gibt eben doch Touristen und Touristen! &#8211; die Busladungen, die da die steile, ins Kliff gehauene Treppe hinabklettern, sind so schnell verschwunden, wie sie gekommen sind, und wir haben halt mehr als &#8220;15 minutes&#8221; f&#252;r ein kurzes Photo. Wir k&#246;nnen die ganze Bucht entlang durch den tiefen Sand stapfen und uns die beiden ersten Apostel aus mehrerlei Perspektive anschauen, Photos schie&#223;en (gern auch von vorbeispazierenden Mittouristen, die als Liebespaar vor den FelsenÂ  posieren), und nicht zuletzt k&#246;nnen wir die riesigen Tintenfischschulpe bewundern, die &#252;berall herumliegen: hier wohnt der &#8220;Giant Cuttlefish&#8221;, der auch noch dazu leuchten kann. Letzteres haben wir nat&#252;rlich nicht gesehen, schlie&#223;lich war es nicht Nacht und au&#223;erdem&#8230; Diese Brandung!Â  das macht wenig Lust auf selbstm&#246;rderische Tauchaktionen, das ist der S&#252;dozean, unerbittlich (siehe oben, Schiffbruch). Die einzige Beeintr&#228;chtigung am Genuss bietet der gelegentlich vorbeifliegende Helikopter, der Scenic Flights anbietet.</p>
<p style="text-align: justify;">Apostel, Teil 2.Â  Das ist nun ein bisschen arm.Â  Hier sind wir bei der Hauptgruppe der Apostel, also, groo&#223;er Parkplatz, wenig Info, ein mittlerer deutscher Auflauf. Mehr als die &#8220;Apostel&#8221; beeindruckt uns die Menge der Besucher, die nun hier ihre iPhones und Digitalknipsen mit Fotos f&#252;llen &#8211; ein Spa&#223;, sich das anzugucken.Â  Also: Gibson Steps gern wieder. Apostel?! Auch ganz interessant. ..</p>
<p style="text-align: justify;">Next!Â  Das sind die Felsen, die als B&#246;gen im Wasser stehen. The Arch lassen wir mal aus, aber dann &#8220;London Bridge&#8221;.Â  Diese Br&#252;cke hatte 1990 ein Scherzlein f&#252;r die Besucher bereit:Â  All diese Felsformationen sind der steten Belagerung durch die Brandung ausgesetzt, das schafft ganz sch&#246;n. Und macht gro&#223;e Spannweiten! Der Besucher konnte dort &#252;ber den Br&#252;ckenbogen gehen und an einem sch&#246;nen Oktobertag standen dann zwei verdutzte Touristen auf einer Insel im Meer &#8211; die Br&#252;cke war eingebrochen. Der Helikopter kam bald und seitdem l&#228;sst man die Leute nat&#252;rlich nicht mehr nah ans Ufer &#8211; drum knubbeln sich wohl bei der Aposteln die Menschen auf den Boardwalks oben auf der Kliffkante.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_1629" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-full wp-image-1629" title="London Bridge" src="http://sy-akka.de/wordpress/wp-content/London-Bridge.jpg" alt="London Bridge has fallen down...  Ehemals mit dem Felstland verbunden!" width="520" height="390" /><p class="wp-caption-text">London Bridge has fallen down...  Ehemals mit dem Felstland verbunden!</p></div>
<p style="text-align: justify;">Wir hatten einen sch&#246;nen Blick auf den S&#252;dozean und konnten den Unterschied zur Gr&#246;mitzer Strandpromenade (ja, ja, auch hier war&#8217;s VOLL!) mit zwei deutschen M&#228;dchen diskutieren, die in Yalara am Ayers Rock als Zimmerpersonal schuften.Â  Aber wie es manchmal so ist &#8211; im R&#252;cken spielt die eigentliche Musik und keiner hat&#8217;s geh&#246;rt bzw. gesehen. Nur wir &#8211; man muss eben auch mal in die falsche Richtung gucken. Watschelt doch da ein Ameisenigel durchs Gestr&#252;pp. Auf meiner Liste der &#8220;alten&#8221; Fauna ein weiteres H&#228;kchen, und was f&#252;r eines. Echidna in freier Wildbahn &#8211; ich werd&#8217; nicht wieder.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_1630" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-full wp-image-1630" title="Echidna" src="http://sy-akka.de/wordpress/wp-content/Echidna.jpg" alt="Bissel unscharf - aber der Beweis ist erbracht: Echidna in freier Wildbahn!" width="520" height="390" /><p class="wp-caption-text">Bissel unscharf - aber der Beweis ist erbracht: Echidna in freier Wildbahn!</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">So, nun ist es schon Mittwoch morgen, der Campervan ist nicht gesunken, sondern bremst, wie Mutter Fuchs sagen w&#252;rde, wieder &#8220;wie Seide&#8221;. Wir haben einen sch&#246;nen Tag beim Toyotah&#228;ndler verbracht, in den Sesseln f&#252;r K&#228;ufer gel&#252;mmelt, uns Kaffee servieren lassen, die Rezeptionistin druckte Formulare f&#252;r uns aus, die per Mail hereingeschneit waren.<br />
Die Australier sind wirklich nett, das muss man, insbesondere die Schreiberin, sagen, die ja gewisse Ressentiments hatte.Â  Zum Beispiel diese Toyotaner; und dann der Mann, der uns dann sp&#228;ter downtown die Parkuhr erkl&#228;rte. Ja, wir &#8220;k&#246;nnen die Uhr&#8221; noch nicht. Eine Uhr &#8211; viele Kn&#246;pfe.Â  Dabei ist es doch ganz klar: man steht auf Platz B, also dr&#252;ckt man B und wirft sein Scherflein ein. Klick, 12 Minuten (Kommentar vom australischen Erkl&#228;r-B&#228;r: &#8221; &#8230; man muss nicht 40 Cent einwerfen, 20 reichen! Die Kontrolle gibt einem hier 12 Minuten Karenz &#8211; aber nicht in Adelaide probieren!&#8221; So schwatzt man dann, bis die ersten 20-Cent verstrichen sind, &#252;ber wohin und woher, wobei unser wirkliches Woher, wenn es denn zur Sprache kommt, h&#228;ufig f&#252;r Erstaunen bis Bewunderung sorgt.Â  InÂ  jedem Fall geht man mit frischen Tipps f&#252;r die weitere Reise von dannen.<br />
Also brechen wir auf.Â  Port Fairy war die Empfehlung!</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Bis denne!Â  Und Bilder gibt es dann auch mal wieder. Und es gibt doch auch noch mehr alte Fauna zu pr&#228;sentieren&#8230; Wuscheliges, zum Beispiel&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">
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