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	<description>Neuigkeiten per E-Mail</description>
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		<title>&#8230;eee!</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 19:01:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
				<category><![CDATA[AKKA Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Opunohu Bay, Moorea, 27.8.2010
Ein Inselchen weiter, seit Freitag &#8230; Sch&#246;n ist es hier, gr&#252;ner Pflanzenpelz auf den Abh&#228;ngen, schroffe Felsformationen und eine scharf gezeichnete, dramatische Bergkulisse. Der Mond beleuchtet in der Nacht den sandigen Ankergrund, so dass er t&#252;rkis schillertÂ  â€“ das muss so sein wie im â€žSwimmingpoolâ€œ in den East Holandes Cays in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Opunohu Bay, Moorea, 27.8.2010</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Inselchen weiter, seit Freitag &#8230; Sch&#246;n ist es hier, gr&#252;ner Pflanzenpelz auf den Abh&#228;ngen, schroffe Felsformationen und eine scharf gezeichnete, dramatische Bergkulisse. Der Mond beleuchtet in der Nacht den sandigen Ankergrund, so dass er t&#252;rkis schillertÂ  â€“ das muss so sein wie im â€žSwimmingpoolâ€œ in den East Holandes Cays in den San Blas-Inseln. Wie Ihr sehen k&#246;nnt, war ich nicht Augenzeugin, der Eigner hat nur betrachtet und bewundert, aber mich nicht geweckt&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1005" title="Blog Tahiti SU Moorea" src="http://sy-akka.de/wordpress/wp-content/Blog-Tahiti-SU-Moorea.jpg" alt="Blog Tahiti SU Moorea" width="550" height="413" />&#8230; und da dr&#252;ben liegt Moorea! So sah es 2 Wochen aus &#8211; jetzt sind wir da!</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Wir liegen in der Lagune hinter dem Saumriff, das ist ja seit Tahiti auch eine neue Erfahrung.  Ganz allein sind wir nicht, aber es ist ja auch Wochenende; als wir kamen, entdeckten wir sogar ein â€ždeutsches Nestâ€œ, der deutsche Zahnarzt Michael mit zwei weiteren Katamaranen.  8 Yachten waren es zur Ankunft, nun sind wir gerade 20. Zu den meisten haben wir keinen Kontakt, aber gestern kam die <a href="http://www.j40.org/">GRYPHON</a> ,Jeff und Raine, Amerikaner auf der zweiten Weltrunde und unsere Sundowner-Gastgeber aus Fakarava; und dann trafen wir noch <a href="http://blog.annemeranda.com/">LA FAMILA</a> &#8211;  Kleng und Anne und die kleine Liva aus Norwegen. Die m&#252;ssen dringend nach Raiatea&#8230; ich w&#252;rde auch nicht mehr lange warten mit der kurzen Nachtfahrt, wenn der n&#228;chste Geburtstermin in 3 Â½ Wochen ist!</p>
<p style="text-align: justify;">Wir werden hier ein paar Tage abh&#228;ngen â€“ angeblich gibt es hier Mantas, die man mit einem kleinen Vorrat Tunfisch aufsuchen soll und die sie einem dann um die Beine wickeln&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Tahiti haben wir nun hinter uns, und damit kommen wir zum Titel dieses Blogeintrages: DAS werde ich ein Weilchen vermissen! Eeee! Nicht laut, mehr verhalten, aber doch: â€ž&#8230;.eeee!â€œ Dazu gesellt sich ein mehr oder weniger vielfaches â€žPatsch, Patsch, Patsch&#8230;.â€œ Seit wir in Hiva Oa die ersten Auslegerkanus sahen, fragten wir uns, was das ist â€“ Sport?! Nutzfahrzeug?!? Sp&#228;testens in Papeete war es klar: SPORT! Auf der Fahrt durch die Lagune nach Punaauia kamen uns schon diverse Einer in die Quere, beim Einchecken in der Stadt fielen mir die vielen, vielen Autos mit â€žDachlastâ€œ auf:Â  gern Kleinwagenklasse, nach allen Seiten von Ausleger und endlos langen R&#252;mpfen &#252;berragt. Gleich welcher Altersklasses oder wes Geschlechts, wer die Zeit er&#252;brigen kann, geht in der Lagune trainieren, und wer nicht gerade einen Einer f&#228;hrt, muss kommunizieren: â€žeee!â€œ Das ist das Zeichen zum Seitenwechsel f&#252;r die Paddel. Zweier, Dreier, Sechser, Zw&#246;lfer, und auf allen gibt einer, meist die Frontfrau/der Frontmann das Zeichen:  â€ž&#8230;.eeee!â€œ Alle 8 bis 10 Schl&#228;ge.  Wenn ich blo&#223; w&#252;sste, wie man mit Anstand einen Film einstellen kann â€“ die Vorstellung ist n&#228;mlich schon beim Ansehen anstrengend.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1004" title="Blog Tahiti Ausleger" src="http://sy-akka.de/wordpress/wp-content/Blog-Tahiti-Ausleger.jpg" alt="Blog Tahiti Ausleger" width="550" height="413" /></p>
<p style="text-align: justify;">Joggen?! Hier doch nicht&#8230; Ausleger fahren! Eeee!</p>
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		<title>Das Paket</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 16:46:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
				<category><![CDATA[AKKA Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Punaauia, 20.8.2010
Das war ein ziemliches Ding, die Paketstory.
Zun&#228;chst mal war meine Bef&#252;rchtung mit dem Frachtziel Haiti unbegr&#252;ndet. Mittwoch gegen Mitternacht schwebte ein Flugzeug ein, wir konnten es h&#246;ren &#8211; und das hatte unser Paket dabei, wie sich herausstellen sollte.
Der Rest war relativ einfach &#8211; der Airport Papeete Faaa ist ja recht kompakt,Â  also waren es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Punaauia, 20.8.2010</p>
<p>Das war ein ziemliches Ding, die Paketstory.</p>
<p style="text-align: justify;">Zun&#228;chst mal war meine Bef&#252;rchtung mit dem Frachtziel Haiti unbegr&#252;ndet. Mittwoch gegen Mitternacht schwebte ein Flugzeug ein, wir konnten es h&#246;ren &#8211; und das hatte unser Paket dabei, wie sich herausstellen sollte.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Rest war relativ einfach &#8211; der Airport Papeete Faaa ist ja recht kompakt,Â  also waren es vom ersten (Fehl-)Versuch &#8211; die Abfertigung f&#252;r &#8220;Les Iles&#8221;; sch&#246;n anzuschauen, was die Exil-Tuamotuaner oder die blumenbekr&#228;nzte Marquesanerin allesÂ  so aufÂ  ihre Heimatinseln schicken! &#8211; bis zum eigentlichen B&#252;ro nur ein paar Schritte. Zun&#228;chst mal war die Frachtabwicklung zu bezahlen; kleiner Schwachpunkt: die Begleitpapiere fehlen, Rechnung oder Pro Forma Invoice h&#228;tten es etwas einfacher gemacht. Also springe ich auf den Bus, zur&#252;ck zum Schiff, wo wir aus einer &#228;lteren Bestellbest&#228;tigung (eine aktuelle gibt es nicht&#8230; ts,ts&#8230;) eine solche Liste fertigen. Damit bewaffnet werde ich beim Zoll vorstellig &#8211; und die schicken mich nun doch zum Zollagenten; die Teilemenge, die da angeliefert wurde, ist ihnen zu viel f&#252;r eine Schnellabfertigung.Â  Faaa Transit ist aber im Haus, und M. Jacques Peters k&#252;mmert sich nach einem kurzen Aufseufzer &#8220;&#8230;ah, c&#8217;est pour un bateau???!&#8221; Ja, f&#252;r eine Yacht in Transit, tut mir leid&#8230; Aber er macht&#8217;s, und es geht auch alles sehr schnell, wenn man von den paar Telefonaten absieht, die er zwischenzeitlich f&#252;hren muss: der Opa will mit seinen Besuchern zu Mittag essen, und da gilt es zu kl&#228;ren, wieviele Tische und Gedecke man nun braucht. M.Peters ist n&#228;mlich ein SEHR gro&#223;gewachsener Polynesier mit lediglich einem deutschen Nachnamen, und &#8220;die Familie ist uns wichtig!&#8221;, sagt er. Recht so.Â  Ich habe derweil Zeit mir schicke junge M&#228;nner &#8211; die Transportarbeiter &#8211; mit vielen sch&#246;nen Tatoos auf den muskul&#246;sen Armen und Beinen anzuschauen (das, Ihr Lieben, ist mir neu: Tatoos haben tats&#228;chlich was. WIRKLICH sch&#246;n!).Â  Die Tatsache, dass die Ware damit abgefertigt ist und nicht weiter inspiziert wird, bezahle ich allerdings mit 10.800 PolynesischenFrancs, einem knappen Hunderter (oder war das der Eintrittspreis f&#252;r die Tatoo-Show?!). Und dann trifft mich der Schlag &#8211; DAS Paket, das man aus dem Lager holt, sind ZWEI Pakete; niemand hat sich beim Lieferanten die M&#252;he gemacht, Ware wie von uns gew&#252;nscht in den Backofen zu stecken o.&#228;., alle Umkartons sind s&#228;uberlich erhalten. EchteÂ  &#8220;Luftfracht&#8221;! Das kostet n&#228;mlich &#8211; 40 kg Ware, 88 kg sind zu bezahlen! Extrem &#228;rgerlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Egal&#8230; Jetzt ist er da, der Ofen. Noch ein bisschen Verwirrung, weil die Befestigungsteile (entgegen den Angaben in der Bedienungsanleitung) weder im Backofen noch sonstwie auffindbar sind, es fehlt auch einer der bestellten Anschlussschl&#228;uche, aber das Projekt &#8220;Neuer Herd&#8221; n&#228;hert sich seinem Ende. Das alte &#214;fchen wurde gestern feierlich verabschiedet und dem Schrott zugesellt. Den einen oder anderen Tag werden wir noch auf unserem Ersatzkocher brutzeln, aber der &#8220;Neue&#8221;, ein ENO &#8220;Grand Large&#8221;, h&#228;ngt schon in den vom Eigner schnell modifizierten alten Aufh&#228;ngungsteilen. Sch&#246;n schaut er aus und all den &#196;rger drum herum werden wir in K&#252;rze vergessen haben&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_1000" class="wp-caption aligncenter" style="width: 450px"><img class="size-medium wp-image-1000" title="Blog Neuer Herd" src="http://sy-akka.de/wordpress/wp-content/Blog-Neuer-Herd-300x216.jpg" alt="Da ist er, der neue Herd!" width="440" height="317" /><p class="wp-caption-text">Da ist er, der neue Herd!</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">&#220;brigens: der neue Herd wird aller Voraussicht nach das einzige AKKA-Crewmitglied sein, das jemals auf der Osterinsel war! Bremen &#8211; Santiago &#8211; Rapa Nui &#8211; Tahiti. Ein weitgereistes Teil. Wir sind ganz ehrf&#252;rchtig, alle miteinander &#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_1001" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><img class="size-medium wp-image-1001" title="Blog Crew mit Herd" src="http://sy-akka.de/wordpress/wp-content/Blog-Crew-mit-Herd-300x216.jpg" alt="Die ganze  Crew begr&#252;&#223;t den neuen Kollegen" width="448" height="323" /><p class="wp-caption-text">Die ganze  Crew begr&#252;&#223;t den neuen Kollegen</p></div>
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		<title>Kleiner Scherz</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 18:27:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
				<category><![CDATA[AKKA Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Punaauia, 18.8.2010
Die Geschichte mit dem Paket aus Deutschland ist z&#228;her als erwartet. Beim letzten Mal, nach Trinidad, war doch alles ganz einfach, aber nun&#8230;
In der Morgend&#228;mmerung stehe ich auf und gucke gespannt in die Mails â€“ wir warten seit Tagen auf eine Best&#228;tigung. Endlich! Paket unterwegs, eine kryptische Inhaltsangabe, eine Kopie der Airway Bill; es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Punaauia, 18.8.2010</p>
<p style="text-align: justify;">Die Geschichte mit dem Paket aus Deutschland ist z&#228;her als erwartet. Beim letzten Mal, nach Trinidad, war doch alles ganz einfach, aber nun&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">In der Morgend&#228;mmerung stehe ich auf und gucke gespannt in die Mails â€“ wir warten seit Tagen auf eine Best&#228;tigung. Endlich! Paket unterwegs, eine kryptische Inhaltsangabe, eine Kopie der Airway Bill; es scheint alles in Butter zu sein. Merkw&#252;rdig scheint mir zwar die Flugnummer â€“ LAN Chile via Santiago, aber Spedition Hellmann wird es schon richten. Dann der Blick auf die Adresse, und der l&#228;sst mir die Haare zu Berge stehen: Alles richtig, bis auf: HT 13003 Punaauia, Papeete, HAITI. Ich falle fast um. Haiti â€“ sp&#228;testens seit dem Erdbeben eine der ersten Adressen f&#252;r Luftfrachtangelegenheiten, ich kann quasi unser Paket zwischen den UN-Hilfslieferungen stehen sehen. Nicht zustellbar&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist gerade 6 Uhr , ich wecke Andreas â€“ mir ist zwischen Lachen und Weinen. Der Versuch, beim Lieferanten anzurufen scheitert, ebenso wie der beim Luftfrachtb&#252;ro in Bremen &#8211; Ende der Gesch&#228;ftszeit in Deutschland. Zum Trost teile ich den Witz des Tages erst mal dem Bruder und Postverwalter per Skype mit; das entspannt, der inzwischen bereitete Morgenkaffee belebt und wir ergoogeln die Flugnummer. LA 388. Die Internetseite baut sich zwar (Google Maps und den entsprechenden Datenmengen sei Dank) NICHT auf, aber was ichÂ  sehen kann, ist der Hinweis â€žIsla de Pascuaâ€œ. Haha! Rapa Nui, Chile. Das ist doch der Inbegriff desÂ  Polynesischen, gleich hier um die Ecke, 1800 Meilen entfernt. Und dann, ehe das Netz zusammenbricht, erscheint noch eine kleine Textzeile: Airport Faaa, Papeete, Tahiti. Die Hoffnung keimt, dass die Flugnummer in die richtige Richtung weist; hoffentlich guckt sich niemand die Adresse genauer an. Wir werden heute mal zum Flughafen rollen und in Erfahrung bringen, was zu tun ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Morgenstund hatte heute Scherz im Mund. Oder eher Schock in den Gliedern&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Ach, noch was â€“ nicht WIR suchen hier das Paradies, mein klienes Gemecker war vielleicht ein bisschen &#252;berzeichnet.Â  Es waren die Leser, die nach paradiesischen Um- und Zust&#228;nden hier auf Tahiti gefragt hatten. Nun kommen per Mail tr&#246;stende Worte, dass es bestimmt auch sch&#246;ne Seiten habe, das â€žParadiesâ€œ. Ihr seid wirklich nett &#8211; vielen Dank. Unsere Suchfahrt hat gestern stattgefunden und so best&#228;tigen wir: Tolle Landschaft, zwischen undurchdringlich (Tahiti Nui) und angenehm mit Landwirtschaftlichem durchsetzt (Tahiti Iti). Ein Pflanzenpelz auf den steilen H&#228;ngen, an dem man sich gar nicht satt sehen kann. Ein nÂ­Â­Â­Â­ettes Gauguin-Museum, ein sch&#246;ner Wassergarten, Surf-Meisterschaften in den Brandungswellen â€“ und viele einladende Ankerpl&#228;tze. Wirklich sch&#246;n â€“ ganz normal sch&#246;n&#8230;</p>
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		<title>Das Paradies</title>
		<link>http://sy-akka.de/wordpress/2010/08/14/das-paradies/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 23:55:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
				<category><![CDATA[AKKA Online]]></category>

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		<description><![CDATA[
Punaauia, 14.8.2010

Das Paradies ist &#8230; anderswo, sagt Vargas Llosa in seinem sch&#246;nen Buch &#252;ber Gauguin und seine Gro&#223;mutterÂ  &#8211; hatte ich bestimmt schon mal erw&#228;hnt, aber der Titel passt einfach gut zur Situation, zu Tahiti und den Fragen, die da per Mail kommen: â€ž&#8230; wie isses denn nuâ€™?! Sag doch mal was â€“ Tahiti, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Punaauia, 14.8.2010</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Das Paradies ist &#8230; anderswo, sagt Vargas Llosa in seinem sch&#246;nen Buch &#252;ber Gauguin und seine Gro&#223;mutterÂ  &#8211; hatte ich bestimmt schon mal erw&#228;hnt, aber der Titel passt einfach gut zur Situation, zu Tahiti und den Fragen, die da per Mail kommen: â€ž&#8230; wie isses denn nuâ€™?! Sag doch mal was â€“ Tahiti, das ist doch Sch&#246;nheit pur&#8230;.â€œ</p>
<p style="text-align: justify;">Mal abgesehen davon, dass wir nat&#252;rlich akkanautengem&#228;&#223; lahmarschig noch nichts wirklich gesehen oder betrachtet haben, scheinen zumindest Teile des Paradieses tats&#228;chlich anderswo zu sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir sind hier an der Stelle, wo viele der Boote zun&#228;chst mal Zwangspause machen â€“ nach der langen Pazifikstrecke d&#252;rfen Generatoren repariert, Riggdr&#228;hte ersetzt, Segel gen&#228;ht werden, und einige wenige warten auf das Paket aus Deutschland, in dem der neue Herd ankommen soll&#8230; Das macht schon mal unter den Seglern eine merkw&#252;rdige Stimmung, ein Gemisch aus Ungeduld und Betriebsamkeit, denn wir liegen ja vor der wirklich beeindruckenden Kulisse der Insel Moorea, die sich 10 Meilen von hier in Wolken h&#252;llt, wahlweise auch massive Regenschauer, aber sie bietet dennoch einen tollen Anblick und zieht einen m&#228;chtig an. Und jeder wei&#223; dass es da dr&#252;ben Sandstrand und hunderterlei Tauchgelegenheit gibt. Nix da â€“ hier wird gewartet und geschuftet.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir sind hier auch an der Stelle, wo zumindest die Europ&#228;er gern die Krise kriegen, so meine Theorie: Entweder man erschrickt, dass die Weltumsegelung schon halb vor&#252;ber ist, oder man jammert, dass man immer noch erst die &#8211; gef&#252;hlte &#8211; H&#228;lfte der Strecke geschafft hat. Dazu kommt: wir haben hier wieder â€žWetterâ€œ â€“ jeder hofft auf steten Passat aus gleichm&#228;&#223;iger Richtung, aber den st&#246;ren gerade in dieser Jahreszeit die dicken S&#252;dwinter-Druckgebiete. Wir kriegten es gerade heute die ganze Nacht lang dicke aus S&#252;d, mit dem entsprechenden Chaos am Ankerplatz. So â€žstilleâ€œ ist der Stille Ozean halt nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Und mir pers&#246;nlich scheint das Paradies auch nicht in Papeete zu liegen, ich war n&#228;mlich zum Einklarieren dort. Du liebe G&#252;te â€“ Fl&#252;chtig hingeguckt war das eine einzige lange Autoschlange entlang der unz&#228;hligen Perlengesch&#228;fte.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Vom Anbkerplatz aus liegt das n&#228;chste St&#252;ck Paradies 10 Minuten Dinghyfahrt und ein paar hundert Meter Fu&#223;weg an der Einfallstra&#223;e nach Papeete*. CARREFOUR, das bekannte, internationale Handelsmonster, das uns seit Frankreich in sch&#246;nen Abst&#228;nden wieder einholt. Ich gestehe, dass ich mit offenem Mund vor den Reihen von Foie Gras-Gl&#228;sern gestanden habe und all den anderen franz&#246;sischen Leckereien. Der Franzmann halt; keine US-Importe mehr, wie all&#252;berall in Panama und Kolumbien und der &#252;brigen Karibik. Pain de Campagne, Brie, Morbier und ComtÃ© bis der Arzt kommt. Wildschweinpastete. Nicht zu vergessen Fromage Blanc f&#252;r die Quarkliebhaberin. Ich findâ€™s super, aber was die Stimmung im Paradies tr&#252;bt, sind die franz&#246;sischen Nukleartests in den Tuamotus. Die wurden zwar nicht wieder aufgenommen, aber die Franzosen zahlen noch immer so viel Entsch&#228;digung in diesen Teil ihrer Grande Nation und halten den Lebensstandard in derart schwindelnden H&#246;hen, dass die Preise zumindest zum Schlucken gereichen. Ich finde es nicht derartig schlimm â€“ wir sind verw&#246;hnt von langen Zeiten in S&#252;damerika, und viele der langgesichtigen Kiwis und Kanadier, die durch die Regalreihen schreiten und sich das Honigkaufen o.&#228;. verkneifen, vergessen einfach, dass wir hier auf einer doch relativ kleinen Insel sind, fern von allen M&#246;glichkeiten, den gew&#252;nschten Luxus kosteng&#252;nstig zu importieren, wenn man ihn schon nicht hier produzieren kann. Und dass da auch noch ein bisschen Politik im Spiel ist. Wer einkaufen will, muss es halt, wie es viele machen, in Panama tun, nach Amerikanisch-Samoa weiterreisen oder auf Neuseeland warten. Oder man geht eben nichts ins CARREFOUR, sondern guckt in den kleineren L&#228;den Richtung Stadt, kauft Obst und Gem&#252;se vom Stra&#223;enstand â€“ und keine Braeburn aus Kiwiland, sondern Brotfrucht und Melone aus den Bergen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Da f&#228;llt mir was ein: Der Hafen in Papeete. Die Einklarierungsprozedur. Die Herren von der Police d*Immigration spielten â€“ es war kurz nach der Mittagspause, oder auch mittendrin, denn der Immigration Officer erw&#228;hnte mit einem Augenzwinkern, sie h&#228;tten Pause bis 17 Uhr&#8230; &#8211; Â dem Hafenkapit&#228;n Ukulelen- und Gitarrenst&#228;ndchen, w&#228;hrend AKKAs Schiffsdaten unter feierlichem polynesischem Gesang in den Computer gef&#252;ttert wurden?? Schon besser. Der â€žEdle Wildeâ€œ bei der Arbeit? Eine Konzertprobe?!</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man sich M&#252;he gibt, sieht man vom Ankerplatz aus die Berge â€“ &#252;ber 2.000 m hoch, gr&#252;n und feucht und â€“ paradiesisch?!</p>
<p style="text-align: justify;">Wir werden uns dieser Tage den Luxus eines Leihautos erlauben und mal suchen gehen. Irgendwo hier muss, es sein, das Paradies.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">*&#8230; ich muss einfach mal was zu den polynesischen Sprachen sagen: ich finde sie faszinierend. Dass Papeete nicht Papehte oder schon gar nicht P&#228;piedie gesprochen wird, sagte ich ja schon, aber diese endlose Abfolge von einzelnen Vokalen ist was Tolles. Ab und zu ist auch ein Knacklaut dazwischen, und ich h&#246;re gern zu, wenn sich Polynesier unterhalten. Nicht dass ich ein Wort verst&#252;nde.</p>
<p style="text-align: justify;">Ia ino anaâ€™eta oe pute, e tauihia mai te hoÃª pute apÃ®ma te tamoni ore i roto i to mau fare toa atoa i tapaohia i te titiro o teie ne faanahoraaâ€¦ Das hei&#223;t ungef&#228;hr â€œRecyclebare T&#252;ten, die nach Gebrauch von den beteilligten H&#228;ndlern kostenlos zur&#252;ckgenommen werdenâ€œ. Steht auf der CARREFOUR-T&#252;te und klingt&#8230; umwerfend.</p>
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		<title>Von Motu zu Motu</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 21:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fakarava, 8.8.2010
Freundlich und ruhig l&#228;chelt er mich an, der gro&#223;e Mann unter dem Brotfruchtbaum, vielleicht ein klein bisschen am&#252;siert. &#8220;&#8230; k&#246;nnte ich bei Ihnen Fisch kaufen?&#8221;. &#8220;Il y a des muraines&#8230;&#8221;. Mur&#228;nen?! Ehe ich meinem Zweifel Ausdruck geben kann, beendet er seinen Satz ziemlich trocken: &#8220;&#8230; là bas!&#8221; und deutet mit dem langen Messer nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fakarava, 8.8.2010</p>
<p>Freundlich und ruhig l&#228;chelt er mich an, der gro&#223;e Mann unter dem Brotfruchtbaum, vielleicht ein klein bisschen am&#252;siert. &#8220;&#8230; k&#246;nnte ich bei Ihnen Fisch kaufen?&#8221;. &#8220;Il y a des muraines&#8230;&#8221;. Mur&#228;nen?! Ehe ich meinem Zweifel Ausdruck geben kann, beendet er seinen Satz ziemlich trocken: &#8220;&#8230; là bas!&#8221; und deutet mit dem langen Messer nach unten. Ich ziehe die Beine an &#8211; was uns n&#228;mlich trennt, ist die Hafenbefestigung von Rotoava/Fakarava, er steht oben drauf, ich schwimme im brusttiefen Wasser davor und wollte gerade meine F&#252;&#223;e auf den Korallengrund setzen. Er lacht und zieht einen gro&#223;en Bonito aus der K&#252;hlkiste zu seinen F&#252;&#223;en. Gekauft. Transport und Bezahlung durch den Eigner, der das Geschehen von der Hafenmole aus beobachtet hatte und gerade mit dem Dinghy um die Ecke kommt. Bonitos sind (meist, und hoffentlich dieses Mal auch) Ciguatera-frei, weil sie im tiefen Wasser zwischen den Atollen leben, und manchmal vermissen wir den frischen Fisch doch. Aber der Bonito muss noch einen Tag in der unserer K&#252;hlbox warten &#8211; wir nutzen die Hauptstadt-Vorz&#252;ge von Rotoava und lassen uns am Abend &#8220;poisson cru&#8221; servieren, in der Snackbar am Hafen, direkt neben meiner &#8220;Fischstation&#8221;. Das von der MOMO hei&#223; empfohlene Restaurant (&#8221;&#8230; rei&#223;t ein Loch in die Bordkasse, aber guuut!&#8221;) haben wir trotz mehrerer Suchg&#228;nge und -fahrten nicht ausmachen k&#246;nnen, daf&#252;r sa&#223;en wir dann mit der Dorfbev&#246;lkerung von Rotoava zusammen, tranken unser erstes HINANO-Bier, das Tahitibier mit der S&#252;dseesch&#246;nheit auf dem Etikett, und genossen das Freitagabend-Kino: umherflitzende Kinder, mehr oder weniger r&#228;udige Hunde, die unverbindlich auf der Suche nach Essensresten vorbeischauen, Oma und Opa f&#252;ttern die Enkel mit Pommes, Steak Frites und eben Poisson Cru, es gibt &#8220;Take Away&#8221;-Abholer, Kaugummik&#228;ufer, Softeis-Esser. Das Loch in der Bordkasse ist dann auch nicht gar so gro&#223;, und es war so lecker wie lustig.</p>
<p>Wenn man von S&#252;den kommend das Atoll hochf&#228;hrt &#8211; immerhin sind es von Pass zu Pass 30 Seemeilen! &#8211; verdichtet sich die Bebauung auf den letzten 10 Meilen: unter den Palmen wechseln sich Privat- und Ferienh&#228;user und unauff&#228;llige Hotelanlagen ab, wir wurschteln uns an den Bojen einer Handvoll Perlfarmen entlang, die ziemlich dicht ans Fahrwasser grenzen, am Strand entsprechend n&#252;chtern-funktionsgerechte Nutzbauten. Ein ziemlicher Kontrast zum (fast) unbesiedelten S&#252;den; wir hatten auf halbem Weg f&#252;r einige Tage geankert, wo einfach gar nichts war au&#223;er Brandungsrauschen, Korallenschutt und Palmen.<br />
Rotoava besteht aus weitl&#228;ufig in den Palmenhainen verstreuten H&#228;usern, auf der einen Seite das stille, t&#252;rkisfarbene Atoll, in dem AKKA schwimmt, nur wenige Meter entfernt das Au&#223;enriff, so dass man, wo auch immer man ist, die Brandung tosen h&#246;rt. Der Gang durch den Ort erinnert wieder mal an die Feriensiedlung meiner Kindheit an der Ostsee, alles sehr friedlich und ruhig, und gleichzeitig sehr zivilisiert. Die Hafenanlage ist weitl&#228;ufig, aber schon ein bisschen dem Verfall durch Wind und Salzluft preisgegeben. Eine B&#228;ckerei mit perfekten Baguettes und einem englisch sprechenden B&#228;cker &#8211; das hat seinen Grund: Frau B&#228;ckerin lernen wir kennen, als wir die Baguettes f&#252;r den Folgetag bestellen wollten, und die ist eine Neuseel&#228;nderin im polynesischen Off! Ein feines Ziel &#8211; f&#252;r ein Schw&#228;tzchen mit B&#228;cker oder Frau, eine Rosinenschnecke mit Pudding oder ein Panino auf die Faust &#8211; noch dazu bietet der B&#228;cker eine kleine Auswahl an Lebensmitteln, die kosteng&#252;nstiger sind als die im Kaufmannsladen. Der wieder ist ein erstaunlich gut sortiertes St&#252;ck Rumpelbude, wieder ein bisschen wie damals an der Ostsee&#8230; Eine Franz&#246;sin sitzt in ihrem G&#228;rtchen und handarbeitet, w&#228;hrend sie ihre Gem&#252;seauslagen bewacht &#8211; nicht nur, dass das Versorgungsschiff gerade da war und man von Brokkoli bis Zwiebel alles bekommt; nein, wir werden sp&#228;ter sehen, dass es unter den Palmen viele Gem&#252;seg&#228;rten gibt, wo auch der gr&#252;ne Salat gezogen wird, den wir dem B&#228;cker abgekauft hatten. Die Schule wird gerade erweitert &#8211; sicher nicht ohne Grund, wir sehen &#252;berraschend viele und &#252;berraschend neuwertige Autos (vielleicht 2 Dutzend?!) mit noch mehr Kindern drin (oder drauf, im Falle der allgegenw&#228;rtigen Pickups). Eine schicke B&#252;rgermeisterei, ein pico-bello Postamt, mit behindertengerechter Auffahrtrampe. Dass die an einer ca. 30 cm hohen Fundamentkante zur unbefestigten Stra&#223;e endet, tut dem Gesamteindruck wenig Abbruch; schlie&#223;lich f&#252;hrt der Pflasterweg auch nur FAST bis zur vollverglasten Telefonzelle&#8230; Vielleicht sind das ja genormte Beh&#246;rdenbauten f&#252;r alle &#220;berseegebiete?! Die Fliesen auf dem Gehweg jedenfalls sind cremefarbig mit der franz&#246;sischen Lilie; sehr &#228;hnlich zur neuen Polizeistation in Hiva Oa&#8230;<br />
Das Motu im Nordosten des Atolls ist so lang, dass wir die Fahrr&#228;der ausgepackt hatten, endlich mal wieder; es dauerte ein Weilchen, bis das Tretlage an Andreas&#8217; Rad es wieder tat &#8211; Nachwirkung des Salzwasserbades in Bonaire, so lange haben die beiden DAHONs in der Backskiste geschmort! Dann diverse Kilometer gegen den Passat auf perfekt asphaltierter Stra&#223;e &#8211; Endergebnis: eine Einladung zu einer gr&#252;nen Trinknuss mit der xten Vorf&#252;hrung des Kokosnussknackens (hier: die Nuss wird auf einem &#8220;Dreibein&#8221; aufgeklopft, das sich als Kfz-Achsteil herausstellt. Praktisch!) Ein Picknick auf trockengefallenen Korallen, Besuch einer (leider geschlossenen) Perlfarm, Besteigung einer Kokosplame (horizontal&#8230;), ein dickes Knie (der Eigner) und der Wunsch nach einem komfortableren Sattel (die gn&#228;dige Frau). Und das gute Gef&#252;hl, sich mal wieder flei&#223;ig bewegt zu haben.<br />
Nur das mit dem Einstellen von Bildern war nichts: Internet ja, aber nur sehr langsam. Und seit gestern sind wir wieder im S&#252;den, neues Motu: Hirifa. Zum Abend gab es Bonito, ciguaterafrei. Ansonsten: schwimmen hinter dem Riff, bis uns das Wetter f&#252;r die Fahrt nach Tahiti g&#252;nstig scheint.</p>
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		<title>Poe Ite Ite &#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 22:24:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fakarava, 30.7.2010
Tetamanu, das ist das Inselchen am S&#252;dpass von Fakarava und der fr&#252;here Hauptort des Atolls, das &#252;brigens mal &#8220;Wittgenstein&#8221; hie&#223;, der baltische Entdecker Fabian von Bellingshausen wollte es so.  Mittlerweile sind im Dorf nur noch 2 bewohnte H&#228;user zu sehen, an gras&#252;berwachsenen breiten Wegen aus alten Zeiten; eine Kirche und der Friedhof, ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fakarava, 30.7.2010</p>
<p>Tetamanu, das ist das Inselchen am S&#252;dpass von Fakarava und der fr&#252;here Hauptort des Atolls, das &#252;brigens mal &#8220;Wittgenstein&#8221; hie&#223;, der baltische Entdecker Fabian von Bellingshausen wollte es so.  Mittlerweile sind im Dorf nur noch 2 bewohnte H&#228;user zu sehen, an gras&#252;berwachsenen breiten Wegen aus alten Zeiten; eine Kirche und der Friedhof, ein paar Steinhausruinen, alles verstreut unter Kokospalmen. Als es auf der Insel zu eng wurde, zog die ganze Bev&#246;lkerung 30 Meilen nach Norden, nach Rotoava am anderen Atollende, und hier kehrte die Ruhe ein, die wir jetzt genie&#223;en.</p>
<p>Wir waren &#8220;Drift-Schnorcheln&#8221;, zum wiederholten Mal, das Dinghy an der langen Leine und haben uns mit der Flut an der Riffkante entlang zur&#252;ck ins Atoll tragen lassen, angefangen im Tiefblauen, wo man unter sich die Ammenhaie auf dem Grund schlummern sieht, ab und zu zieht auch ein grauer Riffhai dort unten vorbei. Wo es heller und gr&#252;ner wird, steht ein freundlicher Riese, der gro&#223;e Napoleon, der uns mit seinen dicken Lippen (drum ist es ja auch ein Lippfisch!) anl&#228;chelt; t&#228;glich neu eine Sensation. Trompetenfische &#8211; eher unscheinbar oder knallig gelb. K&#246;nigsblaue Schw&#228;rme von kleinen Riffbarschen. Eine Putzstation von Putzerlippfischen. Und &#252;berall Langnasen-Doktorfische, mit &#8220;Nasen&#8221; in allen vorstellbaren L&#228;ngen &#8211; die Alten kann man gut erkennen, dann werden H&#246;cker auf dem Oberkopf so lang, dass das Abweiden von Algenrasen leider nicht mehr m&#246;glich ist; ein Di&#228;twechsel muss sein: wir stellen um auf Plankton! Eine gro&#223;e Mur&#228;ne, f&#252;r die ich mir eigens nochmal die Kamera hatte reichen lassen, wird nicht abgelichtet. Ich gestehe, so gro&#223;, so ein zahnbewehrtes Maul in Greifdistanz und dieser unverwandte Blick  &#8211; ich mochte einfach die Hand mit der Kamera nicht ausstrecken. Feigling!</p>
<p>Zum Schluss binden wir das Dinghy am Steg von TETAMANU Diving an. Glasklares, kn&#246;cheltiefes Wasser &#8211; so klar, dass es mir scheint, als fl&#246;ge ein kleiner, knallig blauer Papageienfisch &#252;ber trockenen Sand; da wo es wadentief ist, dreht ein Schwarzspitzenhai seine Runden &#8211; ich bin gerade an ihm vorbeigeschwommen, ein bisschen neugierig ist der Kerl, aber freundlich. Ein Bohlensteg, unter dem die Flut ins Atoll hereindr&#252;ckt, f&#252;hrt zum Restaurant- und Kochhaus, das auf Stelzen im Wasser steht.<br />
Jemand schl&#228;gt eine kleine Schiffsglocke an &#8211; Zeit f&#252;r&#8217;s Mittagessen f&#252;r die Taucher, und da heute nur ein Gast da ist &#8211; die anderen sind vor ein paar Stunden zum Flughafen abgereist &#8211; d&#252;rfen wir uns als Mitesser an den langen Tisch der Tauchbasis setzen, unter&#8217;s Palmblatt-Dach. Aus einem Lautsprecher dudelt S&#252;dseemusik; die gibt es abends sicher auch life, denn auf einem der Sofas lehnen drei Ukulelen. An die Dachst&#252;tzen ist eine besondere Art der Pflanzendeko gebunden, Palmsch&#246;sslinge &#8220;natur&#8221;, direkt aus der Kokosnuss, die man schlicht auf die Bodenbretter gelegt hat, und zwischen den Bohlen blitzt die blaue Tiefe herauf, mit all den blauen und violetten und cremefarbenen Korallen und dem ganzen bunten Fischreichtum, inklusive Schwarzspitzenhaien und anderen, die sich schon auf Fischgr&#228;ten vom Mittagstisch freuen.<br />
Dass Annabelle heute selbst kochen w&#252;rde, hatte sie uns schon verraten. Hausmannskost &#8211; sind ja keine G&#228;ste da, nur die Handvoll Mitarbeiter der Station. &#8220;Pure motu&#8221;, sagt sie, die wie ihr Mann Sane von einer der Nachbarinseln im Atoll kommt, &#8220;&#8230; vom n&#228;chsten Motu&#8230; &#8221; wie sie sagt, und rattert los in ihrem schnellen, polynesisch gef&#228;rbten Franz&#246;sisch. Kokoswasser, Kokosmilch von der gr&#252;nen Kokosnuss, Fisch &#8211; &#8220;&#8230; Kokosraspel und ein bisschen Mehl, etwas Zucker. Du formst B&#228;llchen und kochst es in Kokosmilch &#8211; et voilà&#8230;  Zu den Kl&#246;sschen etwas ged&#252;nsteten Fisch, und jetzt nimmst Du etwas Salz, gie&#223;t etwas von der warmen Kokossuppe dr&#252;ber und dann&#8230;&#8221; &#8211; sie f&#252;hrt die Finger zum Mund und schl&#252;rft. &#8220;Muss man genau so probieren, mit den Fingern &#8211; das ist poe ite ite! Pure motu&#8230;&#8221;  Verschwiegen habe ich, dass es dazu eine gro&#223;e Sch&#252;ssel &#8220;poisson cru&#8221; gibt. Roher Fisch in Zitrone und Kokosmilch eingelegt. Unser Segelf&#252;hrer sagt, dass zu viel Kokosmilch abf&#252;hrende Wirkung hat (und dass man als Antidot vielleicht eine ordentliche Portion Guaven essen soll, das stopft dagegen&#8230;)  Wir k&#246;nnen das so nicht best&#228;tigen &#8211; vielleicht sind wir schon dran gew&#246;hnt. Hausmannskost à la motu.<br />
Hinterher sitzt man auf den Brettern und l&#228;sst die Beine &#252;ber diesem unbeschreiblich klaren Wasser baumeln. Unten Aquarium, am Horizont t&#252;rkis und gr&#252;n schillernde Untiefen, Sonne von oben. Und poe ite ite&#8230; Mehr von all dem!</p>
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		<title>Intuition gegen Mathematik</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 17:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
				<category><![CDATA[AKKA Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Fakarava, 26.7.2010
Es war ja versprochen: das neue Wochenr&#228;tsel. Ein bisschen peinlich, dass wir das hier unten im Pazifik immer noch nicht begriffen haben. Wir hoffen allerdings, dass die versammelten Schlauberger, zum Beispiel unsere frisch gebackenen Yachtmaster von der VIGO, vielleicht einen Hinweis, eine L&#246;sung oder wenigstens einen Literaturtipp f&#252;r uns haben k&#246;nnten. Unsere Funkrunde sagt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fakarava, 26.7.2010</p>
<p>Es war ja versprochen: das neue Wochenr&#228;tsel. Ein bisschen peinlich, dass wir das hier unten im Pazifik immer noch nicht begriffen haben. Wir hoffen allerdings, dass die versammelten Schlauberger, zum Beispiel unsere frisch gebackenen Yachtmaster von der VIGO, vielleicht einen Hinweis, eine L&#246;sung oder wenigstens einen Literaturtipp f&#252;r uns haben k&#246;nnten. Unsere Funkrunde sagt eher Sachen wie: &#8220;&#8230; ach, das muss ich gar nicht so genau wissen &#8230;&#8221;</p>
<p>Genug der Vorrede: Es ging um Tidennavigation, besser noch: Tidentheorie. Aufgabenstellung (f&#252;r die L&#246;sung haben wir eine EINS gekriegt!): Pass S&#252;d Fakarava so zu treffen, dass einen weder die Flut mit 8 Knoten ins Atoll zieht, noch die Wind-gegen-Strom-Brecher vor dem Pass einen an der Einfahrt hindern; wir wussten ja, noch halb in den Marquesas, nicht, dass Fakarava S&#252;d nicht nur auf dem Papier, sondern auch in Wirklichkeit perfekt betonnt, nicht so grauenhaft eng und insgesamt easy-peasy ist.<br />
Als Ostseesegler hat man von Tidennavigation nur einen fernen Dunst, bis man in Brunsb&#252;ttel aus der Schleuse guckt, bei AKKA hie&#223; das: Learning by doing. Zur Bew&#228;ltigung des Problems hat man au&#223;er der pers&#246;nlichen Erfahrung verschiedene Hilfsmittel: Tidentabellen, in unserem speziellen Fall die &#8220;Tide Tables 2010, Central and Western Pacific and Indian Ocean&#8221; und diverses elektronisches R&#252;stzeug, kleine Tidenprogramme wie &#8220;WXTide&#8221;, leider kein &#8220;Total Tide&#8221; (das steht auf der Ausr&#252;stungsliste, falls es sich denn im Vergleich als wirklich f&#228;higer erweist), und last but not least der Kartenplotter mit der Datenquelle von Navionics; und mit all dem sind wir ja auch weit gekommen. Die BR- und BK-Scheininhaber werden sich erinnern, dass man in die Tidentabellen geht, sich die Zeiten und H&#246;hen von einem &#8220;Bezugsort&#8221; oder Standard Port sucht, den eigenen Ort &#252;ber eine &#8211; sehr fein gestaffelte &#8211; Liste der Anschlussorte sucht, alle paar Meilen einer, und daraus eigentlich minutengenau den jeweiligen Wasserstand ermitteln kann. Jedenfalls ist das so in der Nordsee und angrenzenden Ozeanen, à la &#8220;Harlesiel, Buhne A&#8221;. UNSER Standard Port ist Apia/Samoa, 1.500 Seemeilen entfernt, und der n&#228;chst gelegene Anschlussort ist das Atoll Rangiroa, 150 Meilen, der n&#228;chstweitere schon 300 Meilen nach Osten. Da hei&#223;t es &#8220;interpolieren&#8221;&#8230; und dann sieht man pl&#246;tzlich, dass die Angaben der einzelnen Quellen weit auseinander gehen, das Atoll Ahé aus der Reihe der Tidendaten v&#246;llig herausf&#228;llt! Kann das sein &#8211; ist da was falsch?! Wann ist denn nun Hochwasser in Fakarava? So verfielen wir in tagelanges Gr&#252;beln &#252;ber die schiere Theorie, Fliehkr&#228;fte, Gravitation, Systemschwerpunkt; von wo nach wo die Tide l&#228;uft, was die lokalen Unterschiede erzeugt, was der Mond denn nun wirklich damit zu tun hat. Und WikiTaxi fasst das in einem sch&#246;nen Satz zusammen: &#8220;&#8230; somit erkl&#228;ren sich die Gezeiten allein durch die Kombination von inhomogenem Mondgravitationsfeld und konstanter Fliehkraft durch Revolution um den Systemschwerpunkt&#8230;&#8221; Wir machen die Fragezeichen dazu&#8230;</p>
<p>Gl&#252;cklicher- wie tr&#246;stlicherweise stand in einem der Cruising Guides f&#252;r den Pazifik, dass es wenigen Leuten bekannt sei, dass man den Zeitpunkt des Stillwassers &#8211; also unseren idealen Einfahrtpunkt in Fakarava &#8211; ermitteln kann, indem man dem Monduntergangs- bzw. Mondaufgangszeitpunkt feststellt, und dann hei&#223;t es: Slack Water 4 Stunden vor Mondaufgang (oder auch nur eine!), dann einlaufendes Wasser, 5 Stunden nach Mondaufgang Slack Water und ablaufendes Wasser usf. Wie man sieht, gibt es auch daf&#252;r 2 ziemlich unterschiedliche Rechenmodelle. Aber ein bisschen Spa&#223; muss bekanntlich sein, und es sind ja nur 2 Modelle.<br />
Und: Wir waren absolut p&#252;nktlich, die Einfahrt ein Kinderspiel. </p>
<p>Und heute? GANZ was Neues: Ermittlung Stillwasser im Pass Fakarava S&#252;d! Wir wollen mit dem Dinghy raus, uns ins Wasser fallen lassen und mit der einlaufenden Flut an der Riffkante entlangschnorcheln. Und sitzen schon wieder &#252;ber dem WIKITAXI und Tidentabellen, dieses mal wegen der Tidenversp&#228;tung. Warum tritt manchmal die Flut mal nur eine halbe Stunde versp&#228;tet auf und dann wieder die planm&#228;&#223;igen 55 Minuten &#8211; na klar, Nippzeit und Springzeit sind die Stichworte. Aber jetzt k&#246;nnen wir einfach ins Wasser gucken, Empirik hei&#223;t so was.<br />
Unser Schnorcheltour war toll, und wir waren schon wieder p&#252;nktlich. Morgen machen wir das Gleiche noch einmal, es ist einfach zu sch&#246;n, Korallen, Haie, bunte Fische. Und Annabelle, die seit vielen Jahren am Pass die Tauchstationsidylle TETAMANU betreibt (ob das zu finden ist bei Google!?) sagt auf Befragen zum Wochenr&#228;tsel: &#8220;Attend!&#8221; und nimmt die Finger: &#8220;Un, deux, trois&#8230; à 16 heures!&#8221;. Von wegen Tidenversp&#228;tung und Mond und Gravitation und Rechenmodelle&#8230;<br />
Genau wie WikiTaxi sagt: Intuition vor Mathematik!</p>
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		<title>Suppe vom Huhn &#8211; mit Kokos und Tun</title>
		<link>http://sy-akka.de/wordpress/2010/07/25/suppe-vom-huhn-mit-kokos-und-tun/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 19:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
				<category><![CDATA[AKKA Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Fakarava, 24.7.2010
Der Titel reimt sich &#252;brigens&#8230; So eine Wochenr&#252;ckschau k&#246;nnte auch &#8220;Ein Kessel Buntes&#8221; hei&#223;en, aber eine Kokos-H&#252;hnersuppe mit Tunfisch ist ja auch eine wilde Mischung, und die gibt es jetzt.
Wir sind in den Tuamotus gelandet, auf Fakarava, und haben damit unseren ersten Pass in ein Atoll geschafft &#8211; aber davon sp&#228;ter mal mehr.
Chronologisch gesehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fakarava, 24.7.2010</p>
<p>Der Titel reimt sich &#252;brigens&#8230; So eine Wochenr&#252;ckschau k&#246;nnte auch &#8220;Ein Kessel Buntes&#8221; hei&#223;en, aber eine Kokos-H&#252;hnersuppe mit Tunfisch ist ja auch eine wilde Mischung, und die gibt es jetzt.<br />
Wir sind in den Tuamotus gelandet, auf Fakarava, und haben damit unseren ersten Pass in ein Atoll geschafft &#8211; aber davon sp&#228;ter mal mehr.</p>
<p>Chronologisch gesehen war die Woche so:<br />
Sonntag: L&#246;sung des Elektrowunder-R&#228;tsels. 5 mal durfte ich den Eigner ins Masttopp bef&#246;rdern, zu mehreren Testzwecken und dann zur feierlichen Einsetzung eines neuen Leuchtmittels, das auch dort oben leuchten w&#252;rde. F&#252;r die, die es interessiert: Wir hatten beabsichtigt, die Lampe noch besser zu machen als zuvor, aber nun leuchtet dort oben wieder eine LED-Leuchte des gleichen Typs wie vorher. Der neue Birnentyp w&#228;re zwar heller gewesen, aber leider ist er falsch, oder besser: anders herum gepolt; mal abgesehen davon, dass es ein Weilchen gedauert hat, bis wir das gemerkt haben, lie&#223; sich weder lampen- noch leuchtmittelseitig daran irgendwas &#228;ndern. Aber Masttoppwinschen ist gut f&#252;r die Kondition der Schipperin und deren &#196;rmchen (und gut gegen &#8220;allit&#8221;, wie die Finnen sagen*).<br />
Montag: AKKA als Kauffahrteischiff. SANNY hatte aus dem Tahuatas Inseldorf gemeldet, dass buchst&#228;blich NICHTS zu kaufen sei, drum nahmen wir Bestellungen auf und machten wir uns auf den Weg nach Hiva Oa, der dann so beschwerlich gar nicht war. Nach zwei Stunden Segeln und Bolzen waren wir in Atuona. Anker schmei&#223;en im deutlich geleerten Ankerfeld, Andreas bleibt an Bord, und ich unternehme eine Eilfahrt in den Ort; schlie&#223;lich ist es schon fast 11 Uhr, und auf den Marquesas wird die Mittagsruhe streng gehandhabt. Hitchhiking mit franz&#246;sischen Beamtenfrauen bergauf, das kostete mich nur ein paar in den Bauch gefragte L&#246;cher &#8211; was eine gelangweilte Expat-Frau eben eine &#8220;Abenteurerin&#8221; so fragt, sehr nett. Aufkaufen, was die Gem&#252;sefrau noch anzubieten hat, Pak Choy und Kohl, Gurken und Tomaten, Salat, na alles halt, was AKKAnauten auf den eher unterversorgten Tuamotus brauchen k&#246;nnten, und die ENOLANER auf ihrer Reise zu den n&#246;rdlichen Marquesas. Nach mir die S&#8230;ervicew&#252;ste: Pampelmusen &#8211; ausverkauft. Gurken: ausverkauft, dito Auberginen und gr&#252;ne Bohnen. Von der Fischfrau im Truck nebenan 3 kg Tun und Maki=Schwertfisch. Gl&#252;ckstag! Ich deponiere die schweren Taschen und Rucks&#228;cke gleich am Platz und eile weiter zum Supermarkt: Buying wild, K&#228;se, Wurst, Sahne, Terrine de Campagne, Zwiebeln, Kekse, Kartoffeln, Butter &#8211; nicht zu vergessen Eier f&#252;r das halbe Ankerfeld in Tahuata. Es ist VIEL, eindeutig und es kostet&#8230; Taxi suchen: Fehlanzeige! Es ist 12 Uhr, der Marktbesitzer scheppert schon mit dem Schl&#252;ssel, ich schleppe mich (und meine Taschen) zur&#252;ck zum Gem&#252;se- und Fischberg, mit all dem Supermarkt-Ger&#246;del. Was finde ich?! Gem&#252;se ja &#8211; Fisch: nein! Truck weg, mein Fisch auch&#8230; Mist, und ganz billig war der nicht.  Aber die Polynesier SIND nett und gastfreundlich, kaum einer, der nicht sofort das Handy z&#252;cken w&#252;rde, um schnell ein Taxi herbeizurufen (oder einen Freund, der schnell mal zum Taxifahrer mutiert&#8230;), und so kl&#228;rt sich die Situation: der Standplatz neben dem Gem&#252;setruck an der Police Municipale ist nur ein Marketing-Gag, die Leute betreiben in Laufentfernung in ihrer Garage (siehe Fatu Hiva, ungef&#228;hr so&#8230;) einen richtigen Fischladen und wollten meinen Fisch nicht ungek&#252;hlt im Schatten des gro&#223;en Mangobaumes stehen lassen. Umsichtig. Fehlt noch was?! Brot. Das allerdings gab es heute leider nicht, pas de baguette&#8230; Die Gem&#252;sefrau hat, w&#228;hrend ich dem Fisch hinterher renne, eine B&#228;uerin &#252;berzeugt, dass auf ihrer Ladefl&#228;che Platz f&#252;r meine Eink&#228;ufe ist, und so schmei&#223;t mich nach erstaunlichen 80 Minuten die freundliche Dame wieder am Anleger raus. Nicht unentgeltlich. 1000 Francs waren f&#228;llig &#8211; ob die mit ihrem LKW eine Taxilizenz hatte?! BESTIMMMT!</p>
<p>Geschwinde R&#252;ckreise nach Tahuata, die Besteller warteten schlie&#223;lich schon. Und weil Andreas w&#228;hrend meiner Einkaufstour eMails geladen hatte, gab es einen Grund, den Tag feierlich zu beschlie&#223;en: Gute Familiennachrichten &#8211; eine Hochzeit wurde in Aussicht gestellt. Wenn das kein Grund ist, eine Suppe vom Huhn aufzusetzen, mit Kokos und Tun. Das ist n&#228;mlich nicht nur eine wilde Mischung, sondern  unsere traditionelle Festtagsspeise, Fischfondue AKKA. Auf Euch, Ihr Berliner!</p>
<p>Dienstag bis Samstag: Seestrecke zu den Tuamotus. Was dieses Mal das R&#228;tsel der Woche war, erfahrt Ihr in der n&#228;chsten Folge. Ich sag nur: Tidennavigation&#8230;</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
*Die meisten Finnen wissen angeblich nicht mehr, warum die schlaffen Trizepse &#228;lterer M&#228;dchen &#8220;allit&#8221; hei&#223;en. Allit, das ist das, was wir Fledermaus&#228;rmel nennen oder die Amerikaner &#8220;bingo wings&#8221;, und Alli war die Frau vom Pr&#228;sidenten Paasikivi in den 50er Jahren, und die trug mit ihren 80 Jahren die gewagtesten Ballkleider. Und eben ber&#252;hmt-ber&#252;chtigte &#8220;bingo wings&#8221; zur Schau&#8230; Ist es nicht toll, was man in der internationalen Gemeinschaft der Segler alles lernt?!</p>
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		<title>Tahuata</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 18:42:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hana Mae Noa, Tahuata, 18.7.2010
Immer noch&#8230; Eben kam eine Mail: &#8220;Ob es Euch gut geht? Aus dem Blog lesen wir nichts Gegenteiliges&#8230;&#8221; Das sollte wohl ursr&#252;nglich &#8220;&#8230; lesen wir NICHTS&#8230;&#8221; hei&#223;en. Tut uns leid, und tats&#228;chlich, dem Eigner tats&#228;chlich wird es langsam fad&#8217;. Aber es kann nicht mehr so lange dauern mit der Abreise von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hana Mae Noa, Tahuata, 18.7.2010</p>
<p>Immer noch&#8230; Eben kam eine Mail: &#8220;Ob es Euch gut geht? Aus dem Blog lesen wir nichts Gegenteiliges&#8230;&#8221; Das sollte wohl ursr&#252;nglich &#8220;&#8230; lesen wir NICHTS&#8230;&#8221; hei&#223;en. Tut uns leid, und tats&#228;chlich, dem Eigner tats&#228;chlich wird es langsam fad&#8217;. Aber es kann nicht mehr so lange dauern mit der Abreise von den Marquesas, der Schwund an Frischsachen zwingt uns zumindest zu einem baldigen Standortwechsel, vielleicht noch einmal nach Atuona, und die Bummelei im Allgemeinen und die Paketsendung in Papeete im Besonderen erfordern die Abreise Richtung Tuamotus und Gesellschaftsinseln  &#8211; wir haben, Schande auf unser Haupt, das Marquesas-Kurzprogramm gebucht, &#8220;an (3) ausgew&#228;hlten Ankerpl&#228;tzen&#8221;. Nuku Hiva lassen wir aus, obwohl es sehr sch&#246;n sein soll, von abgelegenen Pl&#228;tzen wie Ua Huka ganz zu schweigen; daf&#252;r haben wir die Zeit hier besonders genossen. Geschwommen, Kokosn&#252;sse gesammelt, Limonen geklaut. Gen&#228;ht, geschraubt, gebastelt. Computerprobleme (nicht) gel&#246;st, umhergefunkt, Postsendungen arrangiert. Das Ankerfeld hatte sich schon am vergangenen Sonntag auf 2 bis 3 verd&#252;nnt, SANNY, ENOLA, AKKA. Alles sehr geruhsam.</p>
<p>Heute steht nochmals &#8220;action&#8221; auf dem Programm &#8211; nachdem ich Andreas gestern schon zweimal ins Masttopp gewinscht hatte, geht es heute nochmals hinauf, ein weiteres R&#228;tsel aus der Reihe &#8220;Elektrowunder der Erde&#8221; ist zu l&#246;sen. Die Ankerlaterne scheint h&#246;henkrank zu sein &#8211; hier unten leuchtet sie, im Mast nicht. Und ja, Ihr Schlauberger, Strom kommt oben an, au&#223;erdem tun es Blitzleuchte und Dreifarbenlaterne ja auch. Bei dieser Mastfahrt konnten wir auch gleich kontrollieren, was sich w&#228;hrend der langen Passage am Rigg getan hat: gar nichts, sehr fein. Ganz im Gegensatz zu vielen anderen Seglern, bei denen unterwegs reihenweise die Fallen durchgescheuert waren oder die Verstagung nachgegeben hatte. </p>
<p>An die Arbeit!und dann demn&#228;chst Weiteres von den Tuamotus.</p>
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		<title>Jammern auf den Marquesas</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 02:07:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
				<category><![CDATA[AKKA Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Hana Mae Noa/Tahuata, 10.7.2010
Puh. Blauwasser! Endlich mal wieder &#8211; keine dunkelgr&#252;ne, abgrundtiefe Bucht wie in Fatu Hiva, kein gr&#252;nlich-schlammiges Hafenbecken wie in Atuona. Obwohl heute das gro&#223;e Tanzfest auf Hiva Oa stattfindet, haben wir die Flucht ergriffen, und die Flucht hatte ihren Grund. 4 Tage haben wir uns gewundert, warum der ZENITUDE-Oscar geschrieben hatte: &#8220;&#8230; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hana Mae Noa/Tahuata, 10.7.2010</p>
<p>Puh. Blauwasser! Endlich mal wieder &#8211; keine dunkelgr&#252;ne, abgrundtiefe Bucht wie in Fatu Hiva, kein gr&#252;nlich-schlammiges Hafenbecken wie in Atuona. Obwohl heute das gro&#223;e Tanzfest auf Hiva Oa stattfindet, haben wir die Flucht ergriffen, und die Flucht hatte ihren Grund. 4 Tage haben wir uns gewundert, warum der ZENITUDE-Oscar geschrieben hatte: &#8220;&#8230; the anchorage is horrible&#8230;&#8221;.  Naja, man kann halt nicht schwimmen, der Haie wegen und weil es auch nicht soo sauber erschien. Und dann lag man auch recht gedr&#228;ngt, vor Bug- und Heckanker, aber eigentlich war es doch auch ganz nett, freundliche Segler ringsum, Infrastruktur von Butter bis Internet. Toll. Weiteres siehe unten.<br />
Der Gang zum Einchecken ein bisschen l&#228;nglich, zumal es Bindf&#228;den regnete &#8211; der Eigner hatte sich f&#252;r einen Bastel-Morgen entschieden, und ich versuchte derweil auf dem halbst&#252;ndigen Weg bergauf eines der regelm&#228;&#223;ig vorbeipatschenden Allradautos zum Anhalte(r)n zu bewegen. Vergeblich &#8211; die sprichw&#246;rtliche Gastfreundschaft der Marquesaner scheint etwas abgenutzt, zumindest wenn es sich um pudelnasse Seglerinnen handelt. Kurz vor Toresschluss kann ich bei Simon, dem jungen Polizisten auf der Gendarmerie, unsere Aufwartung machen. Ziemlich easy f&#252;r uns Europ&#228;er mittlerweile, keine Kaution, kein Agent, auch kene Frage, woher wir kommen (Galapagos halt, nix Fatu Hiva&#8230;) &#8211; wir k&#246;nnen 2 Jahre bleiben, einfach so. So autark Franz&#246;sisch-Polynesien auch sein mag, man hat sich Europa ein bisschen gen&#228;hert, und das macht es f&#252;r arme wie reiche Segler aus der EU etwas einfacher &#8211; die Kollegen US- und Kanada-Yachties m&#252;ssen sich schon ein bisschen mehr bem&#252;hen nachzuweisen, dass sie keine armen Schlucker sind, die sich hier samt ihrem Seelenverk&#228;ufer das Gnadenbrot geben wollen; und mehr als 90 Tage bekommen sie zun&#228;chst sowieso nicht. Allerdings: Nachweis von ausreichenden Barmitteln f&#252;r den Lebensunterhalt ist trotzdem manchmal von allen gefordert: zum Beispiel VOR dem Bestellen des Dinners im Restaurant Moehau. Schlechte Erfahrungen mit nicht zahlungskr&#228;ftigen Seglern&#8230; Peinlich.<br />
Als ich fertig bin mit dem Gendarmen Simon und auch gen&#252;gend Artigkeiten &#252;ber Fussballmannschaften ausgetauscht habe (es ist ja noch VOR dem Spanienspiel!), guck&#8217; ich mich mal vorsichtig um, was man denn k&#228;uflich erwerben kann &#8211; was bedeutet, dass ich in einen kleinen Supermarkt und damit DIE Seglerfalle trete, die bekanntlich kaum jemand ausl&#228;sst: frisches Baguette, franz&#246;sischer K&#228;se, Paté de Campagne und Saucisson. Und ein paar hausgemachte Fr&#252;hlingsrollen dazu. Aaaaaah! Lecker! Und da die Baguettes hier in (biologisch abbaubares&#8230;) Plastik geh&#252;llt werden, kommen sie sogar noch einigerma&#223;en knusprig auf AKKA an.<br />
So nehmen die Tage auf Hiva Oa ihren Lauf. Das Spanienspiel sehen wir im Eisenwarenladen, zwischen Espace Jacques Brel und Gauguin-Museum, wir entdecken auch den Pickup vor der Police Municipal, von dem aus eine B&#228;uerin Gem&#252;se verkauft, und dazu einen &#8220;richtigen&#8221; Supermarkt, der den Bedarf f&#252;r den franz&#246;sichen Postbeamten oder seine Kollegen vom Milit&#228;r abdeckt. Confit de Canard, Rotwein, s&#252;&#223;e Butter, dunkle Schokolade. &#8220;Kolonialwaren&#8221; andersrum, und all das macht samt dem Bezahl-Internet eine erfreuliche Ankersituation. Wir treffen auch Marie-Jo, Marquesanerin von Fatu Hiva, die Taxi f&#228;hrt, unsere W&#228;sche w&#228;scht und uns zu guter Letzt rund um die Insel karrt und mit Informationen &#252;ber die Marquesas f&#252;llt &#8211; eine nicht ganz billige Tagestour, f&#252;r die freundlicherweise der Regenzeit-Gott ein paar Stunden die Luft anh&#228;lt, so dass wir uns auf dem Mae von Puamau vor gro&#223;en Stein-Tikis die Beine zerstechen lassen, unter Pinien am Meer ein Picknick genie&#223;en und die atemberaubende Berglandschaft bewundern k&#246;nnen; mir haben es die Fargata angetan, Schirmakazien, deren platte Wipfel die Berge &#252;berragen und die Grate mit einer Art Spitzenbesatz versehen. Ein wirklich sch&#246;ner Tag. Sehr h&#228;ufig lassen wir AKKA ja nicht lange allein, und bei der R&#252;ckkehr sitzen wir noch ein bisschen vertr&#228;umt auf dem Dock, bis wir Alex von der ARTEMO wild winken sehen. Ach, die wollen ja los, wir fahren mal helfen, Heckanker ziehen&#8230; Als wir n&#228;her kommen &#8211; ich habe noch immer meinen duftenen Bl&#252;tenkranz, den Lei, um den Hals h&#228;ngen, den Marie-Jo mir geschenkt hat &#8211; deuten die ARTEMOs allerdings auf die AKKA. Oh, alte Gans&#8230; Man kann Dich nicht alleine lassen. 4 Tage ist Ruhe, dann geht der Heckanker auf Slip &#8211; und AKKA kuschelt mit der australischen MISTRAL.  Lei ab, mittlere Hektik; ich versuche, das Heck dank Radeffekt von Mistrals Ankerkette freizuziehen, was nicht funktioniert. 1 Sekunde, bevor unsere Windsteueranlage &#8220;Kontakt&#8221; macht, sagt Andreas in diesem ganz bestimmten Tonfall:&#8221;&#8230; vorw&#228;rts&#8230;&#8221; Hebel auf den (nicht vorhandenen) Tisch, blaue Rauchwolke. Geschafft&#8230; So was brauchen wir wirklich nicht. John von der KEHUALANI hilft uns, den Heckanker neu auszubringen &#8211; irgendwie brauchen wir uns alle gegenseitig hier. Ian kommt von der MISTRAL r&#252;ber und macht sich Sorgen um sein Unterwant, an dem unser Solarpanel gescheuert hat (wir machen uns &#8211; Edelstahl gegen Alurahmen! &#8211; umgekehrt Gedanken um unser Panel&#8230;) &#8211; , und wir wundern uns immer noch was eigentlich passiert ist.  Hat jemand beim Man&#246;vrieren unseren Heckanker versehentlich aufgefischt? Gut gegangen, einigerma&#223;en jedenfalls, und abhaken, das Ganze. Nachtruhe. Um 2 geht Andreas mal raus&#8230; Waaah! Ich wei&#223; nicht warum ich auch aufwache, es ist ein bisschen rollig geworden, vielleicht drum, und irgendwas zieht mich auch an Deck &#8211; irgendwas?! AKKA liegt friedlich am Platz, mit der KEHAULANI auf 20 cm Abstand. Der Eigner knallt schon mit dem Bootshaken auf deren Deck herum: &#8220;Kehualani! John! Wake up!&#8221;  Das dauert&#8230; Und es dauert auch, bis sie begriffen haben, dass ihre Heckankerleine durchgescheuert ist, dass sie ankerauf gehen m&#252;ssen &#8211; von 0 auf 100 um 2 Uhr nachts&#8230; Uns ginge es nicht anders. Leider liegt ADAMAS ziemlich ungl&#252;cklich vor uns beiden, also dauert das Man&#246;ver noch l&#228;nger, so kommt auch schon der n&#228;chtliche Squall rechtzeitig; wir tragen Fender durch die Gegend  sind klatschnass, und als die Amerikaner schlie&#223;lich frei sind, kommt ADAMAS uns auf 3 Meter nahe. Wir geben auf. Geben Kette auf dem Buganker und verholen uns mit dem Heckanker nach achtern. Und das bedeutet: Ankerwache&#8230; Am Morgen pisst es immer noch, ich eile ins Dorf, um Gem&#252;se zu kaufen &#8211; und dann: blo&#223; weg hier! The anchorage IS horrible! 2 Stunden Motorsegeln und hohe Wellen sp&#228;ter f&#228;llt der Anker in den Sand. Die ENOLA strahlt uns vanillegelb auf t&#252;rkisem Grund an, Sabine und Frank winken und freuen sich auf&#8217;s mitgebrachte Gem&#252;se. Funkruf ARTEMO: &#8220;&#8230;we are glad you made it here &#8211; come over to the beach and bring something to eat&#8230;&#8221;  Blauwasser. Alles v&#246;llig easy. Alles vergessen. X Kinder von vier &#8220;kids boats&#8221; wuseln durch wei&#223;en Sand und lassen sich von den Wellen auf den Strand tragen &#8211; wie quietschendes Treibgut. Ein Feuerchen kokelt, auf einem ausgebreitetn Pareo l&#228;cheln aus den Tuppersch&#252;sseln allerlei Leckereien. Bei Kartoffelsalat und (ihh! Nicht f&#252;r uns, Ciguateragefahr!) gegrilltem Grouper erz&#228;hlen wir unsere Abenteuergeschichten.</p>
<p>Jacques Brel sagt: &#8220;Gêmir n&#8217;est pas de mise aux Marquises!&#8221; Jammern ist auf den Marquesas nicht angesagt. Gestern dachte ich noch anders &#8211; aber er hat Recht&#8230;</p>
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