{"id":1880,"date":"2012-09-29T18:22:37","date_gmt":"2012-09-29T06:22:37","guid":{"rendered":"http:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/?page_id=1880"},"modified":"2012-10-01T21:56:06","modified_gmt":"2012-10-01T08:56:06","slug":"stromversorgung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/stromversorgung\/","title":{"rendered":"Stromversorgung"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Wo kommt der Strom her? Eine Segelyacht auf Langfahrt und nicht allabendlich am Marinasteg mit 230V Steckdose und Wasserhahn wird so ausgestattet, dass sie l\u00e4ngere Zeit autark unterwegs sein kann. &#8211; Vieles ist dabei von elektrischer Energie abh\u00e4ngig: Navigation mit Instrumenten, Kartenplotter und Radar, Autopilot, Funk SSB\/VHF und AIS &#8230; bis hin zu Wassermacher, K\u00fchlschrank, N\u00e4hmaschine oder elektrischer Zahnb\u00fcrste. Eine der Stromquellen ist der Schiffsdiesel mit 12V-120A Generator f\u00fcr die Verbraucherbatterien und 12V-50A Generator f\u00fcr Starterbatterie sowie die im Bug befindlichen Batterien f\u00fcr Bugstrahlruder und Ankerwinde. Dieser Stromerzeuger braucht Kraftstoff und l\u00e4rmt. Wichtigere Quellen sind auf der Blauwasserroute mit Wind und\/oder Sonnenschein aber unser Windgenerator &#8222;Superwind 350W&#8220; am Besan und die Solarpaneele an Reling und Hecktr\u00e4ger mit insgesamt 350WP. Die alternativen Energiequellen decken \u00fcber 90% unseres Bedarfs. Ab 12kn Wind beginnt der Superwind mit 1A, bei 15kn sind es 5A und bei 30kn dann 20A &#8230; ggfs. Tag und Nacht. Bei bester Sonneneinstrahlung liefern unsere Panele in Summe um 20A \u00fcber die Mittagsstunden. &#8211; 500WP Solar w\u00e4ren noch sch\u00f6ner, aber schwierig ansehnlich unterzubringen. &#8211; Unseren durchschnittlichen Tagesverbrauch sch\u00e4tzen wir auf 120-140Ah, haben ihn aber noch nie ermittelt, da neben Entnahme auch permanent Stromzufuhr aus den verschiedenen Quellen erfolgt, und wir das nicht getrennt aufzeichnen k\u00f6nnen. Der &#8222;Hauptstromtank&#8220; ist die Verbraucherbank mit 6x 120Ah AGM Batterien, die gegenl\u00e4ufig parallel verbunden sind. 720Ah sind recht viel f\u00fcr ein 2 Personen-Schiff, aber dank geringer Entladetiefe, wir entnehmen regelm\u00e4\u00dfig nie mehr als 20% der Gesamtkapazit\u00e4t, rechnen wir mit einer h\u00f6heren Lebenserwartung. Gro\u00dfe Batterieb\u00e4nke werden bei gleicher Ah-Entnahme effektiver und schneller aufgeladen als kleinere Einheiten. Die 120A Lichtmaschine schiebt anfangs bei leicht erh\u00f6htem Standgas (1.000 U\/min) bis 90A in die Bank, wenn der zuschaltbare Sterling-Hochleistunsregler aktiviert ist. Sorgen Wind und Sonne am Ankerplatz f\u00fcr volle Batterien, lassen wir \u00fcber den 1.000-1.500W Inverter (230V) mit 80A das Duschwasser aufheizen. Diese Werte sollte man deutlich kleineren Batterieb\u00e4nken nicht zumuten. AGM haben wir gew\u00e4hlt, da Gasen und Kontrolle von destilliertem Wasser entf\u00e4llt und die Hoffnung besteht, dass sie doch l\u00e4nger halten als offene Batterien. &#8211; Unsere ersten Effekta-AGM Batterien, die eigentlich f\u00fcr Notstromversorgung in Rechnerzentren o.\u00e4. gedacht sind, also nicht f\u00fcr &#8222;deep cycle&#8220; Betrieb, haben 6 Jahre gehalten, bis der erste Akku mit Zellenkurzschlu\u00df ausfiel. Sicherheitshalber haben wir die Bank 2012 komplett erneuert, wieder mit einem vergleichbaren und einbauidentischen AGM Billigprodukt aus China.\u00a0Die Starterbatterie ist eine kompakte Exide-AGM-Spiralbatterie, Typ Maxxima mit nur 50Ah aber hochbelastbar bis 800A &#8230; mehr als ausreichend, zumal Starter nur f\u00fcr Sekunden Strom ziehen. Im Bug hatte der Voreigner 2x 145Ah f\u00fcr das Bugstrahlruder (6kW mit 12V-24V Relais)und die 12V-1.200W Ankerwinde installiert. Um Platz und Gewicht zu sparen, haben wir hier 2 kleine Exide-AGM-Spiralbatterien Maxxima Deep Cycle a 50Ah eingebaut, die f\u00fcr hohe Zyklenfestigkeit konstruiert sind. Wir haben also nur 100 statt 290Ah und 35 statt 94kg zuvor. &#8222;Bei der Belastung funktioniert das nie!&#8220; gaben uns Fachleute mit auf den Weg. Nach 6 Jahren Ankern, im Durchschnitt 40-50m 10mm-Kette mit 30kg B\u00fcgelanker geben und heben, manchmal auch 75m oder mehrere Versuche bis der Anker sitzt, ist alles mit den ersten Batterien noch bestens und bisher kein Nachlassen feststellbar. Erg\u00e4nzend sei gesagt, dass bei Ankerman\u00f6vern der Motor l\u00e4uft und \u00fcber den 50A Generator mit einer 50# Leitung die Bugbatterien unterst\u00fctzt.\u00a0 Der erw\u00e4hnte Inverter (wandelt 12V Bordstrom in Strom &#8222;wie zuhause&#8220;) speist ein Steckdosennetz f\u00fcr N\u00e4h- und K\u00fcchenmaschine, Aufladen der elektrischen Zahnb\u00fcrste oder Betrieb von Multifunktionsdrucker, Heissschneider, Bohrmaschine oder Stichs\u00e4ge &#8230; und ab und zu auch f\u00fcr heisses Duschwasser.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Philippi-BCM1-Batteriemonitor zeigt die Spannungen der drei Batteriesysteme sowie \u00b1 Ladung und Restkapazit\u00e4t der Verbraucherbank.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wo kommt der Strom her? 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