{"id":2774,"date":"2014-04-11T06:00:41","date_gmt":"2014-04-10T20:00:41","guid":{"rendered":"http:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/?page_id=2774"},"modified":"2014-05-01T13:30:14","modified_gmt":"2014-05-01T03:30:14","slug":"saigon-berlin-transport","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/wissenswertes\/saigon-berlin-mit-der-bahn\/saigon-berlin-transport\/","title":{"rendered":"Saigon-Berlin. Transport"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_2807\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Zug-Anzeige.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2807\" data-attachment-id=\"2807\" data-permalink=\"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/wissenswertes\/saigon-berlin-mit-der-bahn\/saigon-berlin-transport\/zug-anzeige\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Zug-Anzeige.jpg?fit=800%2C600&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"800,600\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;}\" data-image-title=\"Zug Anzeige\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Zug-Anzeige.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Zug-Anzeige.jpg?fit=584%2C438&amp;ssl=1\" class=\"size-medium wp-image-2807\" alt=\"Alles klar?!\" src=\"https:\/\/i2.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Zug-Anzeige-300x225.jpg?resize=300%2C225\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Zug-Anzeige.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Zug-Anzeige.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Zug-Anzeige.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2807\" class=\"wp-caption-text\">Alles klar?!<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie schon oben erw\u00e4hnt haben wir die Tickets allesamt \u00fcber Reiseb\u00fcros gebucht, die wir meist \u00fcber den &#8222;Man in Seat 61&#8220; gefunden hatten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alle Reiseb\u00fcros haben hervorragend funktioniert:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Vietnam:<\/strong>\u00a0 hier hat uns <a href=\"http:\/\/www.vietnamimpressive.com\/\" target=\"_blank\">Vietnam Impressive<\/a> in Hanoi bedient, unsere Sachbearbeiterin war &#8222;Dora&#8220; (=Nguyen Thi To Uyen).\u00a0 Nicht zu verwechseln mit Vietnam Impressive Travel, \u00fcbrigens.<br \/>\nWir hatten \u00fcber Dora zun\u00e4chst die Tickets Hanoi nach Guilin\/China reserviert, da wir die Best\u00e4tigungen f\u00fcr die verschiedenen Visa ben\u00f6tigten; sp\u00e4ter, kurz vor dem Abflug nach Vietnam, auch die Tickets von Saigon nach Hanoi &#8211;\u00a0 wir waren noch keine Stunde im Saigoner Hotel angekommen, als unsere Tickets dort eintrudelten. Perfekt.<br \/>\nVietnamesische Reiseb\u00fcros k\u00f6nnen nur durchgehende Tickets nach \/ in China buchen, keine Stopovers, so dass wir in Guilin die Folgetickets nach Beijing besorgen mussten.<br \/>\nAll das konnte man mit Dora perfekt am Telefon bzw. per Mail oder Skype kl\u00e4ren.<br \/>\nBezahlung der Tickets \u00fcber das vietnamesische &#8222;Onepay&#8220;, ein zuverl\u00e4ssiger online payment Provider.<br \/>\nBesser geht&#8217;s nicht.<\/p>\n<p><strong>Saigon-Hanoi<\/strong>: 4er Abteil, zwischen Saigon und Nha Trang zu viert, danach allein bis Da Nang, danach wieder mit &#8222;Begleitung&#8220;, erst ein junges Ehepaar mit Kind auf dem Weg ins Hospital in Hue, dann englische Touristen. Man kann auch ein 4er f\u00fcr 2 Personen buchen. Kleine Reismahlzeiten mit H\u00fchnchen oder Schweinchen wurden verkauft. Lecker.\u00a0 Bissel &#8222;rough&#8220;, der Zug, aber sehr gut auszuhalten. Die erwarteten Kakerlaken blieben jedenfalls aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Hanoi-China<\/strong>:\u00a0 Lokomotive mit einem einzelnen ollen Waggon (&#8222;Deutscher Waggonbau Ammendorf&#8220;, was sonst). Und nur zwei Passagiere, wir n\u00e4mlich. Klasse. Keine Versorgung. Auf dem schmaleren Gleis auf der chinesischen Seite dann schon ein deutlich neuerer Waggon (der gleichen Firma). Aufenthalt in Nanning im riesigen Wartesaal ohne wirkliche Kommunikationsf\u00e4hgikeit &#8211; das war spannend, aber man wird pers\u00f6nlich von einer niedlichen Bahnbediensteten dort hin gebracht und wieder abgeholt.<\/p>\n<p>In Guilin hatten wir zur Ankunft unseren Hotelier um Abholung gebeten, auf der R\u00fcckfahrt haben wir den Expressbus Yangshuo-Guilin genommen (je &#8222;express&#8220; umso weniger Stopps, und damit umso weniger Gep\u00e4ckklau&#8230;)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>China:<\/strong><br \/>\n\u00dcber den Hotelier in Chaolong\/Yangshuo bekamen wir Kontakt zu &#8222;Sam Yu&#8220;, der in Guilin ebenfalls ein kleines Reiseb\u00fcro betreibt, und uns auf Anfrage gegen eine geringe Kommission die Zugtickets nach Beijing besorgte (und auch mehrere Z\u00fcge zur Wahl reserviert hatte,sehr nett!). Sam brachte die Tickets zur Abfahrt an den Zug &#8211; nicht ganz mein Ding, ich habe so was lieber am Tag vorher in der Hand, es macht mich einfach nerv\u00f6s.<br \/>\nKauf der Tickets am Bahnhof w\u00e4re zumindest in Guilin schwierig geworden &#8211; riesige Menschenmassen, die man nicht versteht (und umgekehrt) vor Schaltern, deren Beschriftung man nicht lesen kann. Lustig!\u00a0 Da haben wir uns ein Abenteuer entgehen lassen<br \/>\nDer Zug war perfekt und neu &#8211; 4er Abteil &#8222;SoftSleeper&#8220; mit wirklich weichen Betten und Kuscheldecken. Super.<\/p>\n<div id=\"attachment_2806\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Zug-Wagenschaffner.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2806\" data-attachment-id=\"2806\" data-permalink=\"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/wissenswertes\/saigon-berlin-mit-der-bahn\/saigon-berlin-transport\/zug-wagenschaffner\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Zug-Wagenschaffner.jpg?fit=800%2C579&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"800,579\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;}\" data-image-title=\"Zug Wagenschaffner\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Zug-Wagenschaffner.jpg?fit=300%2C217&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Zug-Wagenschaffner.jpg?fit=584%2C423&amp;ssl=1\" class=\"size-medium wp-image-2806\" alt=\"Wagenschaffner, Wagenschaffner...\" src=\"https:\/\/i2.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Zug-Wagenschaffner-300x217.jpg?resize=300%2C217\" width=\"300\" height=\"217\" srcset=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Zug-Wagenschaffner.jpg?resize=300%2C217&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Zug-Wagenschaffner.jpg?resize=414%2C300&amp;ssl=1 414w, https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Zug-Wagenschaffner.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2806\" class=\"wp-caption-text\">Wagenschaffner, Wagenschaffner&#8230;<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ab Beijing waren wir in den bew\u00e4hrten H\u00e4nden der\u00a0 Londoner Agentur &#8222;<a href=\"http:\/\/www.realrussia.co.uk\/\" target=\"_blank\">Real Russia<\/a>&#8222;.\u00a0 Sachbearbeiterin Natasha Zhukova &#8211; was soll man sagen&#8230; Perfekt, nett, umsichtig.\u00a0 Wir hatten dort schon von Australien aus Reservierungen gemacht; RealRussia hat uns auch unsere &#8222;Einladung&#8220; f\u00fcr die russischen Visabeh\u00f6rden ausgefertigt; auch haben wir mit der dortigen Visaabteilung die Gepflogenheiten abgeglichen, ein wirklich guter Kontakt. RHIONA, Segelnachbarn in Scarborough, hatten uns schon von der Agentur erz\u00e4hlt und waren mit anderen Mitarbeitern ebenso zufrieden.<br \/>\nDie Ausstellung von eTickets war bis zum Zeitpunkt unserer Abreise in Peking nicht m\u00f6glich (das soll sich aber \u00e4ndern!), also mussten wir unsere Tickets in der Pekinger Dependance von RealRussia abholen. Auch das perfekt organisiert &#8211; mit Anfahrtbeschreibung und zum rechten Zeitpunkt eine Korrektur, weil das B\u00fcro wegen Umbauarbeiten in ein anderes Stockwerk kurzfristig umquartiert wurde. uinfach umsichtig. Der Zug &#8222;K3&#8220; von Beijing nach Ulaan Bataar ein klassischer, alter Waggon mit Koksheizung und holzbeheiztem Samowar &#8211; und mit chinesischem Waggonschaffner, unserem ersten richtig aktiven.\u00a0 Ofen feuern, T\u00fcr am Bahnhof bewachen, Bettw\u00e4sche verteilen&#8230; das volle Programm.<\/p>\n<div id=\"attachment_2808\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Zug-Vietnam.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2808\" data-attachment-id=\"2808\" data-permalink=\"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/wissenswertes\/saigon-berlin-mit-der-bahn\/saigon-berlin-transport\/zug-vietnam\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Zug-Vietnam.jpg?fit=800%2C600&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"800,600\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;}\" data-image-title=\"Zug Vietnam\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Zug-Vietnam.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Zug-Vietnam.jpg?fit=584%2C438&amp;ssl=1\" class=\"size-medium wp-image-2808\" alt=\"Soft Sleeper, vietnamesisch\" src=\"https:\/\/i2.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Zug-Vietnam-300x225.jpg?resize=300%2C225\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Zug-Vietnam.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Zug-Vietnam.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Zug-Vietnam.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2808\" class=\"wp-caption-text\">Soft Sleeper, vietnamesisch<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcberraschung: wir hatten mit der Auswahl der Klasse &#8222;4-Bettabteil&#8220; einen so genannten &#8222;hard sleeper&#8220; gebucht, eine Bezeichnung, die uns zun\u00e4chst mal verunsicherte, waren wir doch von den soft sleeper-Betten zwischen Guilin und Peking recht verw\u00f6hnt. In der Qualit\u00e4t der Lagerstatt machte es, wie sich herausstellte, kaum einen Unterschied; auf der Strecke nach Russland sind soft sleeper die schicken altmodischen 2er-Abteile mit \u00c4tzglasscheiben in der T\u00fcr und separatem Klo. Sicher auch fein, aber g\u00e4hnend leer. Wie langweilig!<br \/>\nEs gab einen Restaurantwagen f\u00fcr Lunch und Dinner f\u00fcr eine zun\u00e4chst\u00a0 sehr schwache Zugbesetzung, nur ungef\u00e4hr 10 Personen mit langen, und ein paar mehr mit kurzen Nasen.\u00a0 4er-Abteil f\u00fcr uns allein. In Erlian (Erenhot) werden die Fahrgestelle auf die breite Russen-Spur umgestellt, das bedeutet einen 4-st\u00fcndigen Aufenthalt (ohne Toilette!\u00a0 Man hat aber zuvor die Wahl am Bahnhof auszusteigen und dort zu warten&#8230;); dort wird auch der chinesische gegen einen mongolischen Restaurantwagen ausgetauscht. Letzteren haben wir nicht mehr besucht, weil der Zug sich an der Grenze sehr f\u00fcllte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mongolei-Russland. In Ulaan Baatar mussten wir wieder unsere RealRussia-Zugtickets in einem Reiseb\u00fcro abholen &#8211; v\u00f6llig problemlos.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Ulaan Baatar wird ein Kurswagen f\u00fcr Irkutsk an einen Zug geh\u00e4ngt, der nur bis Suche Bataar f\u00e4hrt. Wir hatten wieder ein Abteil f\u00fcr uns. Angenehm. L\u00e4ngerer Aufenthalt dort f\u00fcr die recht strenge mongolische Abfertigung, ebenso in Naushky f\u00fcr die russischen Grenzkontrollen\u00a0 (siehe Visabestimmungen, unbedingt die richtigen Daten beantragen).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Irkutsk-Moskau\u00a0<\/strong>Ab hier gab es eTickets. Wir hatten uns die in China schon ausdrucken lassen, angeblich reicht auch eine .Kopie auf Smartphones.<br \/>\n4er-Abteil zur viert bis Novosibirsk, danach nur noch zu dritt. Wir hatten ein Ticket inklusive 4 Mahlzeiten in 4 Tagen gebucht, also gab es am ersten Tag ein kleines Abendessen, an den anderen 3 Tagen jeweils ein Mittagessen bestehend aus einer Suppe und etwas Fleisch mit einer Beilage (Nudeln\/Reis) &#8211; mein Erbsenz\u00e4hler erg\u00e4nzt hierzu: mit bis zu 18 kalten Erbsen aus der Dose. Durchaus essbar und wohlschmeckend! Abends sind wir zweimal ins Zugrestaurant gegangen und haben Soljanka o.\u00e4. gegessen &#8211; das Restaurant wurde fast \u00fcberhaupt nicht frequentiert, da vergleichweise teuer.\u00a0 Zwischendrin kann man sich wie auf der gesamten Strecke ab Beijing hei\u00dfes Wasser aus dem Samowar holen und aus mitgebrachten Zutaten Kaffee\/Tee\/Br\u00fche einverleiben; sehr beliebt sind die Instantnudelgerichte, die in China und Russland in gro\u00dfen Papp-P\u00f6tten verkauft werden (das war uns zu sperrig, wir haben ein paar &#8222;Spanplatten&#8220; in T\u00fcten gekauft, die aber selten zu finden sind).<br \/>\nAuf den Bahnsteigen werden an den l\u00e4ngeren Stopps (t\u00e4glich 3-4 mal zwischen 15 und 40 Minuten) fressalien verkauft, teils aus richtigen Kiosken, teils von fliegenden H\u00e4ndlern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Morgens kam eine der K\u00f6chinnen durch und bot frisch Pirashki an, hei\u00dfe Teigtaschen. Sehr nettes Fr\u00fchst\u00fcck. Abends, auf der zweiten Runde waren die Pirashki dann allerdings kalt, nicht mehr ganz so lecker.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Moskau-Berlin &#8211; <\/strong>moderner Zug, 2er-Abteil (drei m\u00f6glich), mit Waschgelegenheit. Die kokette Zugkellnerin nahm Bestellungen auf und servierte uns dann Mittag- und Abendessen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Klo und so&#8230;<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Hygienegesichtspunkt muss man ein kleines bisschen nachsichtig sein &#8211; in Vietnam war&#8217;s ein bisschen schmuddelig. In China gab es Hock- und Sitzklos, wobei auf den Sitzklos auch gehockt wird (lustige Vorstellung in einem wackeligen Zug).\u00a0 Klopapier, das wir reichlich bevorratet hatten, gab es in Russland immer, da sind die Schaffnerinnen \u00fcberhaupt sehr r\u00fchrig mit saubermachen etc.<br \/>\nEs gehen Tipps um, die einem raten, man solle einen Schlauch und ein gro\u00dfes Wassergef\u00e4\u00df mitbringen, so dass man &#8222;duschen&#8220; kann; vielleicht ein guter Rat, wenn man die volle TransSib-Strecke am St\u00fcck f\u00e4hrt, also Vladivostok-Moscow. In allen russischen Z\u00fcgen gab es allerdings im Klo Kellen \u00e4hnlich den Sauna-Aufgusskellen &#8211; ich habe das vor Ankunft in Moskau genutzt, um eine Quasi-Dusche zu nehmen: etwas Wasser aus dem Samowar in eine Wasserflasche, kaltes dazu und dann mit der Kelle &#8222;duschen&#8220; (nat\u00fcrlich nachdem man den Bodenabfluss ge\u00f6ffnet hat).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den Z\u00fcgen, in denen keine moderne Toilettenabsaugung existiert, werden aus gutem Grund die Toiletten einige Zeit vor und nach dem Bahnhofsaufenthalt gsperrt. Das muss man &#8222;einrechnen&#8220; &#8211; die Fahrpl\u00e4ne haben auf allen Z\u00fcgen seit Saigon auf dem Flur ausgehangen , so dass man immer wusste, wann ein l\u00e4ngerer Stopp anstand.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unsere Schlafs\u00e4cke haben wir nie vermisst &#8211; in den modernen Z\u00fcgen allerdings kann die Klimaanlage so k\u00fchl sein, dass unsere Fleecedecke ein paar Mal doch zur Verwendung kam, aber eher selten. Die Bettw\u00e4sche war rundum so sauber (und frisch gemangelt!) dass wir auf unsere mitgebrachten Schlafsack-Inlets verzichten konnten, ich w\u00fcrde sie aber trotzdem wieder mitschleppen; you never know&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In allen chinesischen, mongolischen und russischen Z\u00fcgen gibt es Einmal-Schlappen, man kann auch etwas bessere k\u00e4uflich erwerben. Stra\u00dfenschuhwerk ist &#8211; wie in den Hotels &#8211; auch im Zug ungern gesehen.<br \/>\nWir haben unsere Funktionsunterw\u00e4sche und T-Shirt getragen, als &#8222;Kabinenkluft&#8220; &#8211; der echte Russe tr\u00e4gt sein Doppelripp-Unterhemd zur Trainingshose, aber es gibt auch Damen im N\u00e9glig\u00e9, Kinder im Baby Doll&#8230; &#8211; kurz. es ist eher zu warm als zu k\u00fchl.\u00a0 F\u00fcr Bahnsteigspazierg\u00e4nge waren meine Wandersandalen statt der dicken Botten sehr praktisch, Andreas hatte seine ledernen FlipFlops dabei.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein kleines Essbesteck und Essst\u00e4bchen sind praktisch, unser Thermobecher war im Dauereinsatz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie schon oben erw\u00e4hnt haben wir die Tickets allesamt \u00fcber Reiseb\u00fcros gebucht, die wir meist \u00fcber den &#8222;Man in Seat 61&#8220; gefunden hatten. 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