{"id":532,"date":"2009-01-16T14:43:51","date_gmt":"2009-01-16T01:43:51","guid":{"rendered":"http:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/?page_id=532"},"modified":"2012-09-29T18:04:10","modified_gmt":"2012-09-29T06:04:10","slug":"glossar-fuer-nichtsegler","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/glossar-fuer-nichtsegler\/","title":{"rendered":"Glossar f\u00fcr Nichtsegler"},"content":{"rendered":"<p><em>Hier legen wir peu \u00e0\u00a0 peu ein Glossar f\u00fcr Nichtsegler an&#8230; Warpanker und so&#8230; Na dann &#8211; immer wenn uns was einf\u00e4llt, f\u00fcgen wir es an&#8230; Fragen sind willkommen &#8211; die Adresse ist <strong>mail&#8220;@&#8220;sy-akka.de<\/strong> .\u00a0 Nat\u00fcrlich sind hierbei die Anf\u00fchrungszeichen um das @-Zeichen wegzulassen, kleine Antispamma\u00dfnahme!<\/em><\/p>\n<p><strong>Abdrift<\/strong> &#8211; seitliches Versetzen des Schiffes von der gedachten Kurzsrichtung durch Strom und\/oder Wind<\/p>\n<p><strong>Am Wind<\/strong> &#8211; Kurs, bei dem der Wind vorlicher als Halbwind einf\u00e4llt. Siehe: Kurse<\/p>\n<p><strong>Fender &#8211; <\/strong>Prallschutz<strong> <\/strong>bzw. Puffer f\u00fcr die Bordwand, meist luftgef\u00fcllte Kunststoffkissen<strong>. <\/strong>Ein Fenderbrett \u00fcberbr\u00fcckt zwei Fender \u00fcber eine\u00a0 gewisse Strecke<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>GribFile<\/strong> &#8211; Wetterdaten, die wir aus dem Internet oder \u00fcber den Kurzwellenfunk abrufen. GriB hei\u00dft &#8222;gridded binary&#8220; und steht f\u00fcr die kompakte Gr\u00f6\u00dfe sehr umfangreicher Informationen (Luftdruck in verschiedenen H\u00f6hen, Wassertemperatur, Windgeschwindigkeit, Niederschl\u00e4ge, Wellenh\u00f6he etc. )<\/p>\n<p><strong>Kurse <\/strong>&#8211; Man denke sich die H\u00e4lfte der Kompassrose, von der der scheinbare Wind einf\u00e4llt, scheinbar, weil der eigene Fahrtwind die Richtung des &#8222;wahren Windes&#8220; zum &#8222;Bordwind&#8220; verf\u00e4lscht!<\/p>\n<p>&#8222;Halber Wind&#8220; ist ein Windeinfall bei 90 \u00b0 zur Kursrichtung, auch genannt &#8222;querab&#8220;<br \/>\nAm Wind hei\u00dft Windeinfall des scheinbaren Windes in Fahrtrichtung vor der Querabrichtung, &#8222;hoch am Wind&#8220; ist der Grenzbereich, der gerade noch segelbar ist<br \/>\nBei &#8222;achterlichem&#8220; Wind f\u00e4llt der Wind &#8222;von achtern&#8220;, schr\u00e4g von hinten ein, was auch als Backstagsbrise bezeichnet wird. Die Bezeichnung &#8222;raumer Wind&#8220;\u00a0 oder &#8222;raumschots&#8220; benutzen wir gleichbedeutend, andere nennen alles, was um die Querabrichtung herum die Segel freiwillig f\u00fcllt, als &#8222;raum&#8220;.<br \/>\n&#8222;Vor dem Wind&#8220; hei\u00dft: Wind genau von achtern. Dies ist noch segelbar, im Gegensatz zu &#8222;im Wind&#8220; stehen, wenn der Wind genau von vorn kommt. Keine Chance&#8230;<\/p>\n<p><strong>Segel &#8211; <\/strong>AKKAs Segelgarderobe besteht aus:<br \/>\nVorsegel:<br \/>\n&#8211; Eine gro\u00dfe Rollgenua, das Standardvorsegel, das am Vorstg eingerollt wird. Eine Genua ist eine \u00fcbergro\u00dfe Fock, deren hinteres Ende (das Schothorn) den Mast \u00fcberlappt. Je nach Grad der \u00fcberlappung spricht man dann von 150%, 120% etc. Genua.<br \/>\n&#8211; Eine\u00a0 kleinere Genua, die bei Bedarf ebenfalls am Rollprofil gefahren werden kann oder aber am inneren Vorstag, dem Kutterstag, gefahren werden kann<br \/>\n&#8211; Eine kleine &#8222;Arbeitsfock&#8220;, die f\u00fcr viel Wind gedacht ist und das klassische Vorsegel einer Segelyacht darstellt. Kann auch am Kutterstag gefahren werden<br \/>\n&#8211; Ein riesiger Gennaker, eine Mischung aus Genua und Spinaker, f\u00fcr leichten Halbwind und achterlichen Wind<br \/>\n&#8211; Eine winzige Sturmfock, falls es mal ganz &#8222;dicke&#8220; kommt<br \/>\n&#8211; Das Gro\u00dfssegel, das in den Mast gerollt wird<br \/>\n&#8211; sowie der Besan. Das Besanstagsegel haben wir leider der Position des Windgenerators opfern m\u00fcssen, sinnen aber noch auf eine M\u00f6glichkeit zu diesem &#8222;Vorsegel&#8220; f\u00fcr den besan zur\u00fcckkehren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Rigg &#8211; <\/strong>der englische und f\u00fcr uns gebr\u00e4uchlichere Begriff f\u00fcr Takelage<strong>. <\/strong>Damit bezeichnet man das stehende Gut an Deck, sprich die Masten und das Tauwerk, das die Masten in Position h\u00e4lt<br \/>\n<em>Wanten <\/em>halten den Mast in Schiffsquerrichtung (bei uns Ober-, Mittel und Unterwanten, alles aus geschlagenem Drahtseil)<\/p>\n<p><em>Stagen, <\/em>machen den gleichen Job in Schiffsl\u00e4ngsrichtung : Bei AKKA sind das<\/p>\n<p>ein <em>Vorstag <\/em>mit integriertem Rollprofil f\u00fcr das Vorsegel<br \/>\nein <em>inneres Vorstag <\/em>oder <em>Kutterstag<\/em>, an dem kleinere Vorsegel gefahren werden k\u00f6nnen<br \/>\nund zwei Achterstagen<br \/>\nund, da AKKA eine Ketch ist, also noch einen Besanmast hat, kommen noch einmal<br \/>\n<em>Ober- und Unterwanten <\/em>am Besan dazu,<br \/>\ndazu zwei <em>Backstagen, <\/em>das sind bewegliche Achterstagen, die man nach Bedarf setzen kann<br \/>\nund ein <em>Genickstag <\/em>zwischemn dem Masttopp vom Gro\u00df- und Besanmast<\/p>\n<p><strong>Ruder &#8211; <\/strong>die eigentliche Steuervorrichtung eines Segelbootes; am Heck ist in Fortsetzung des Kiels eine &#8222;Flosse&#8220; oder besser Ruderblatt angebracht, das von Steuerrad oder Steuerpinne seitlich geschwenkt werden kann, um die Fahrtrichtung zu bestimmen. Das Ruderblatt kann freistehend im Rumpf gelagert sein, oder an Ruderhacke bzw. Skeg oder auch direkt an den (Lang)Kiel angeh\u00e4ngt sein.<\/p>\n<p><strong>Skeg &#8211; <\/strong>siehe Ruder<\/p>\n<p><strong>Stag <\/strong>&#8211; siehe Rigg<\/p>\n<p><strong>Tide<\/strong> &#8211; damit ist bei uns meist der Ebb- oder Flutstrom gemeint; nicht ganz exakt, denn Tide ist eigentlich ein anderes Wort f\u00fcr &#8222;Gezeit&#8220;, also den Zyklus zwischen Ebbe und Flut<\/p>\n<p><strong>verholen<\/strong> &#8211; den Standort verlegen<\/p>\n<p><strong>Wanten &#8211; <\/strong>siehe Rigg<\/p>\n<p><strong>Warpanker<\/strong> &#8211; Anker der an einer Trosse (der Warp) nachtr\u00e4glich ausgebracht wird, um das Schiff zu verholen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier legen wir peu \u00e0\u00a0 peu ein Glossar f\u00fcr Nichtsegler an&#8230; Warpanker und so&#8230; Na dann &#8211; immer wenn uns was einf\u00e4llt, f\u00fcgen wir es an&#8230; Fragen sind willkommen &#8211; die Adresse ist mail&#8220;@&#8220;sy-akka.de .\u00a0 Nat\u00fcrlich sind hierbei die Anf\u00fchrungszeichen &hellip; <a href=\"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/glossar-fuer-nichtsegler\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/P9lYZL-8A","jetpack_likes_enabled":true,"jetpack-related-posts":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/532"}],"collection":[{"href":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=532"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/532\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":536,"href":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/532\/revisions\/536"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=532"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}