{"id":1283,"date":"2011-03-17T08:18:13","date_gmt":"2011-03-17T08:18:13","guid":{"rendered":"http:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/?p=1283"},"modified":"2011-03-17T08:18:13","modified_gmt":"2011-03-17T08:18:13","slug":"kontraste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2011\/03\/17\/kontraste\/","title":{"rendered":"Kontraste"},"content":{"rendered":"<p>Picton, 17.3.2011<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir sind eben in Picton eingelaufen, es regnet Katzen und Hunde, die Zeichen stehen wohl auf &#8222;F\u00e4hre bald&#8230;&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach den vielen sch\u00f6nen Erlebnissen auf dem Kepler Track haben wir einen faulen Tag in Te Anau eingelegt &#8211; Kino, die n\u00e4chste: der 3. Teil der Millenium-Trilogie, am Wochenende davor waren wir ja schon in &#8222;Winter&#8217;s Bone&#8220;. Und Sonntag haben wir uns unter die Massentouristen geworfen.\u00a0 &#8222;Man&#8220; f\u00e4hrt eben zum Milford Sound (oder zum Doubtful Sound, je nachdem), also wir auch (unsere australischen Kepler-Mitl\u00e4ufer waren am gleichen Tag auf den Milford-Track aufgebrochen, nochmals 4 Tage, wirklich tapfer&#8230;). Die Stra\u00dfe nach Milford ist sch\u00f6n und bietet tolle Ausblicke auf die alpine Bergwelt &#8211; aber die Ausfahrt auf dem Sound (der eigentlich ein Fjord ist, deswegen hei\u00dft die Gegend ja auch Fiordland! Briten und Co. ham&#8217;s da nicht so mit der Orthographie!), diese Ausfahrt war was f\u00fcr die weniger Verw\u00f6hnten. Doch, doch, sehr beeindruckend, die Felsformationen zu sehen, sich das Aufrichten der Alpen vorzustellen, die Wassermassen anzuschauen, die sich via Wasserfall ins Meer st\u00fcrzen. Aber wir sind eben doch sehr verw\u00f6hnt mittlerweile.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Montag sind wir weiterger\u00fcckt, ein kurzer Blick auf Queenstown, die Welthauptstadt jugendlichen Action-Wahnsinns (Canyon Swing?! Rafting?? Freefall?? You name it &#8211; they do it&#8230;) und da schlechtes Wetter vorhergesagt war, sind wir gleich weitergereist bis Haast. \u00dcbernachtung in einem Beach-Motel wegen akuter Zeltaufstellfaulheit. Au\u00dferdem kann man im Motel schauen, was die Nachrichten aus Japan Neues bieten &#8211; wir schauen es mit Grausen. Eine der ganz kleinen Katastrophen bot uns die FREYDIS, die am Montag noch verloren geglaubt war, da die gesamte Marina Iwaki Sun restlos im Tsunami verschwunden ist.\u00a0 Die nachfolgende Nachricht, dass FREYDIS sich an einem Felsen 2 Meilen n\u00f6rdlich &#8222;festh\u00e4lt&#8220; ist nur begrenzt tr\u00f6stlich f\u00fcr Heide und Erich: 1. kann das Schiff unter den gegebenen Umst\u00e4nden kaum geborgen werden und 2. sind das noch 2 Meilen n\u00e4her an Fukushima dran&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Daf\u00fcr hatte der Dienstag wunderbares Wetter f\u00fcr uns bereit, viel Ausblicke auf die neuseel\u00e4ndische Geologie und Spazierg\u00e4nge zum Fox Gletscher (leider kann man da derzeit nicht sehr nahe dran!) und zum Franz-Josef-Gletscher (diesen Namen hat der oben bereits genannte Julius von Haast zu verantworten, gemeint ist Franz-Josef 1. Also, nix FJ Strau\u00df). Der dazugeh\u00f6rige Ort hei\u00dft &#8222;Franz&#8220;, aber au\u00dfer Gletscher ist dort wenig gewesen. Was mich wirklich st\u00f6rte, waren die Helikopterfl\u00fcge \u00fcber diese tolle Bergwelt &#8211; nur zu verst\u00e4ndlich, dass solche Angebote dazu verlocken, das alles von oben zu sehen, aber dieses Gekn\u00e4ter geht einem\u00a0 (mir) auf den Keks. Man kann auch etwas leiser mit dem Fl\u00e4chenflugzeug aufsteigen &#8211; wir haben nicht mal die gef\u00fchrte Gletschertour mitgemacht, obschon ich doch gern einige dumme Fragen gestellt h\u00e4tte. So w\u00fchle ich mich durch ein frisch erstandenes B\u00fcchlein &#8222;Rise and Fall of the Southern Alps&#8220; und hoffe auf geologische Erleuchtung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Mittwoch ging die Reise &#8211; die sich nun doch z\u00fcgig nordw\u00e4rts bewegt &#8211; \u00fcber Okarito bis nach Inangahua. SCH\u00d6NE Wanderung zum Trig-Point in O. mit umwerfenden Blicken auf die Reihe der Alpengipfel! Kurz vor Antritt des R\u00fcckweges zog sich der Himmel wie vorhergesagt zu, just in time. Die Nacht im &#8222;Backpacker&#8220; in oder bei Inangahua war der Tatsache geschuldet, dass wir einfach keinen ad\u00e4quaten Zeltplatz fanden, aber das war dann auch mal ein netter Test &#8211; Ferien auf dem Bauernhof, K\u00fche, Hunde, Schafe, H\u00fchner, ein altes Farmerpaar und 3 kleine H\u00fcttchen &#8211; f\u00fcr 50 Dollar mit K\u00fcchenbenutzung, hei\u00dfer Dusche, Bettw\u00e4sche, Handt\u00fcchern. Da kann mancher Campingplatz, der uns ein Eckchen f\u00fcr unser Zelt verkauft hat, kaum mit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und jetzt sind wir in Picton &#8211; wir schauen uns morgen das Wetter an und entscheiden dann, ob wir noch ein bisschen am Queen Charlotte Sound laufen wollen oder doch gleich auf die F\u00e4hre gehen. In 2 Wochen geht&#8217;s nach Deutschland, und AKKA will ja noch vorbereitet werden, damit wir im Mai schnell lossegeln k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir lassen h\u00f6ren! Und dann kommt auch noch ein Erguss zum Thema \u00d6kologie in Neuseeland, das liegt mir seit Tagen auf der Tastatur. Und der Seele.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Picton, 17.3.2011 Wir sind eben in Picton eingelaufen, es regnet Katzen und Hunde, die Zeichen stehen wohl auf &#8222;F\u00e4hre bald&#8230;&#8220;. 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