{"id":1410,"date":"2011-09-01T04:12:00","date_gmt":"2011-09-01T04:12:00","guid":{"rendered":"http:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/?p=1410"},"modified":"2011-09-01T04:44:02","modified_gmt":"2011-09-01T04:44:02","slug":"kelefesia-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2011\/09\/01\/kelefesia-2\/","title":{"rendered":"Kelefesia"},"content":{"rendered":"<p>Kelefesia, 1.9.2011<\/p>\n<p>Nach 15 Tagen Pangaimotu haben wir am Mittwoch in der Morgend\u00e4mmerung den Ankerplatz verlassen, uns zwischen Walen hindurch gezw\u00e4ngt und uns durch eine eklige Restsee, die von den letzten, windigen Tagen k\u00fcndete, nach Nordosten gew\u00fchlt &#8211; da liegt die Ha&#8217;apai-Gruppe. Es fehlten ein paar Grad, um richtig sch\u00f6n segeln zu k\u00f6nnen, so war es ein ziemlicher Kampf, und zum Schluss, wir wollten ja der Untiefen wegen bei gutem Licht ankommen, haben wir mit der Maschine mitgeschoben. Um 15 Uhr glitt AKKA in die Lagune hinein, die vor Kelefesia liegt &#8211; auf dem Riff, es war gerade Niedrigwasser, sammelte jemand augenscheinlich Essbares, ein freundlicher Mann winkt vom Strand unter den beeindruckenden, mit Palmen bestandenen Sandsteinfelsen. T\u00f6lpel hatten schon ein neugieriges Auge auf uns geworfen, \u00fcber uns schweben ein paar Fregattv\u00f6gel und Seeschwalben &#8211; von der Kabbelsee ist nichts mehr \u00fcbrig, der Anker f\u00e4llt gezielt zwischen dicken Korallenbl\u00f6cken in den Sand. 10 m Tiefe &#8211; und glasklare Bodensicht. Zeit sich ins Wasser plumpsen zu lassen. Und kurz nach uns, l\u00e4uft noch EXPEDITUS ein, mitl Gayle und Mike aus Australien, Langzeitsegler wie sie im Buche stehen: Eigenbau Ferrozement aus den 70ern, und lauter Stories wie &#8222;Antarktis rund&#8220; und &#8222;Falklands-England in 84 Tagen&#8220;&#8230; Chapeau. Aber mit 2 Booten ist die Bucht nun auch &#8222;voll besetzt&#8220;.<\/p>\n<p>Heute nun der Landgangstag! Und der Besuch hat stattgefunden, besser gesagt, Besuch, Teil 1, denn wir wurden gleich von Vili aufgepickt, machen ein Foto mit ihm samt Auslegerkanu und Selbstbau-Tintenfischk\u00f6der unterm Mangrovenbaum. Die Unterhaltung ist als stockend zu bezeichnen, denn da gibt es nur viel Freundlichkeit und einige wenige englische Brocken. Durch&#8217;s Unterholz gelangen wir zu Vater Olioni, auch da nur kryptisceh Unterhaltung (immerhin ist die Frage nach &#8222;beer&#8220; oder &#8222;whiskey&#8220; gut zu verstehen!) Olioni ist der Eigent\u00fcmer (oder Besitzer?! Eigentlich geh\u00f6rt hier ja alles dem K\u00f6nig&#8230;) der Insel &#8211; die Familie lebt ein paar Meilen entfernt auf Nomuka, nur gelegentlich kommt jemand zu Besuch, wie gerade Sohn Vili, oder Olioni f\u00e4hrt f\u00fcr ein paar Tage nach Nomuka. Toll, was man mit wenig Worten, aber mit einem St\u00f6ckchen in den Sand gezeichnet und viel Gestik  alles erkl\u00e4ren kann: Kelefesia &#8230;  gro\u00dfer Bogen, zwei Tupfer in die Mitte, ein Tupfer au\u00dfen an der Bogenkante. ???  Ah, die Tupfer &#8211; das sollen Boote sein!  Mitten in der Bucht ankern! Und der Tupfer au\u00dfen &#8211; das ist eine andere Yacht. Frances&#8230; Sonnenklar: wer zu nah am Riff ankert, l\u00e4uft Gefahr. Schiffbruch zu erleiden &#8211; darum liegt ein wundersch\u00f6ner Alumast am Strand &#8211; irgendwo muss noch der Rumpf der Yacht dazu liegen. Jetzt sind wir gespannt, wie Besuch, Teil 2 verl\u00e4uft, der jetzt gleich stattfindet &#8211; ich habe ein bisschen Couscous mit Tomate und Zwiebel bereitet, leider wurde die Vanillecreme nicht fest (nei-enn, ich habe nicht zweimal mit einem L\u00f6ffel probiert!), aber es muss so gehen. Whiskey k\u00f6nnen wir nicht liefern, aber wir werden ein paar Flaschen Bier aus unserem (eindeutig zu schmalen!) Vorrat abzwacken. Und Olioni hat mit seinen Hunden vorhin ein Schwein gefangen, so hat er uns bedeutet &#8211; das wird am Strand gebrutzelt.<\/p>\n<p>S\u00fcdsee-Dinner!<\/p>\n<p>Wir lassen Euch wissen, wie es war!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kelefesia, 1.9.2011 Nach 15 Tagen Pangaimotu haben wir am Mittwoch in der Morgend\u00e4mmerung den Ankerplatz verlassen, uns zwischen Walen hindurch gezw\u00e4ngt und uns durch eine eklige Restsee, die von den letzten, windigen Tagen k\u00fcndete, nach Nordosten gew\u00fchlt &#8211; da liegt &hellip; <a href=\"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2011\/09\/01\/kelefesia-2\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":"","jetpack_publicize_message":""},"categories":[1],"tags":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9lYZL-mK","jetpack_likes_enabled":true,"jetpack-related-posts":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1410"}],"collection":[{"href":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1410"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1410\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1411,"href":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1410\/revisions\/1411"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1410"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1410"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1410"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}