{"id":1506,"date":"2011-10-28T05:00:00","date_gmt":"2011-10-28T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/?p=1506"},"modified":"2011-10-28T05:22:29","modified_gmt":"2011-10-28T05:22:29","slug":"tongan-dirt-and-tongan-fun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2011\/10\/28\/tongan-dirt-and-tongan-fun\/","title":{"rendered":"Tongan Dirt and Tongan Fun"},"content":{"rendered":"<p>Ovalau, 28.10.2011<\/p>\n<p>Sch\u00f6ner Tag!   Gesegelt! Vor&#8217;m Wind, unter Genua und Besan, und das wurdesogar dokumentiert, denn eine deutsche M\u00e4nnert\u00f6rncrew (huh! 2 Wochen Vava&#8217;u, 7 M\u00e4nner auf 38 Fu\u00df Katamaran&#8230;), die in Port Maurelle neben uns gelegen hatten, filmten eine sch\u00f6ne AKKA im Vorbeisegeln vor echtem S\u00fcdsee-Kitsch-Hintergrund aus t\u00fcrkisem Wasser, wei\u00dfem Strand und Palmen.  Das wird bestimmt &#8222;oh&#8220; und &#8222;ah&#8220; geben beim Diaabend im Segelverein&#8230;<\/p>\n<p>Geschnorchelt! Ich habe erstmals einen dicken, langen Quallennesselfaden abgekriegt, autsch!, und weil es so sch\u00f6n ist, habe ich ordentlich gequirlt, um das Dinge loszuwerden, so dass ich den Kram dann nicht nur am rechten Arm hatte, sondern auch hinter den Ohren, quer \u00fcebr den R\u00fccken, am linken Arm.  Bl\u00f6des Vieh (die Schipperin, nat\u00fcrlich). Daf\u00fcr gab es eine Vielzahl bislang unentdeckter Korallen zu sehen, bei manchen ist man fest \u00fcberzeugt, dass die ganz hart sind, dabei sind sie weich und wedeln leicht in der Str\u00f6mung, bei anderen ist es genau umgekehrt. Eine schwarze Koralle mit gelben Streifen auf langen, weichen Wedeln. Eine riesige alte Hirnkoralle mit zahllosen R\u00f6hrenw\u00fcrmern, die kleine Fiederspiralen in den unglaublichsten Farben nach au\u00dfen strecken: blau, gelb, apricot, wei\u00df-rot. Und nichts davon ist auf Speicherkarte gebannt (Zelluloid gibt es ja nicht mehr), denn die Kamera hatten wir dieses Mal an Bord gelassen.<\/p>\n<p>Was der Betreff zu sagen hat?  Der bezieht sich auf noch eine &#8222;sch\u00f6ne&#8220; Besch\u00e4ftigung heute&#8230;  Gestern abend waren wir in Tapana zum Essen, es gibt oben am Hang ein kleines, uriges Restaurant, von einem spanischen Paar gef\u00fchrt, das samt seinem Lokal dem Comic &#8222;Asterix bei den Hispaniern&#8220; entsprungen sein k\u00f6nnte. Nasen, Frisuren, M\u00f6bel, Essen alles &#8222;&#8230;hombre!&#8220;  Nach Tapas, Gazpacho und Paella gab es vom Eigent\u00fcmer zum Nachtisch sch\u00f6ne traurige Gitarrenkl\u00e4nge mit noch sehnsuchtsvolleren Texten, irgendwo zwischen Brasilien und Spanien angesiedelt. Dass es inzwischen ein bisschen auf&#8217;s Dach geprasselt hatte, gewann erst an Bedeutung, als der Eigner, zur\u00fcck an Bord, ein entsetztes &#8222;alles voller Sand!&#8220; ausstie\u00df.  Kann gar nicht sein, und schon gar nicht von mir, schlie\u00dflich hatte ich doch das Dinghy durch&#8217;s knietiefe Wasser geschubst, ehe wir losfuhren.  Allerdings &#8211; so wie das Deck heute fr\u00fch aussah, muss man der tonganischen Erde &#8211; tiefroter Lateritboden! &#8211; eine gewisse Anh\u00e4nglichkeit bescheinigen. Eine musterg\u00fcltige Reihe von roten Fu\u00dftapsen, Badeleiter, Besandeck, Cockpit, Niedergang&#8230; bis ins Klo.  Keine schlechte Idee, die F\u00fc\u00dfe vor dem Gang ins Bett zu waschen, aus dem Bettzeug w\u00e4re das nicht rausgegangen. Tongan Dirt. Gibt es auch als T-Shirt-Design, wir scheinen nicht die einzigen zu sein, die ihre Erfahrungen damit machen. Will sagen: geschrubbt haben wir auch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ovalau, 28.10.2011 Sch\u00f6ner Tag! Gesegelt! 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