{"id":153,"date":"2008-03-02T12:25:00","date_gmt":"2008-03-02T11:25:00","guid":{"rendered":"http:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/?p=153"},"modified":"2012-09-07T11:05:18","modified_gmt":"2012-09-06T23:05:18","slug":"so-ist-das-leben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2008\/03\/02\/so-ist-das-leben\/","title":{"rendered":"So ist das Leben"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">&#8230;. hier im Senegal: Sonntagmorgen, 10 Uhr. Es geht los. Am Strand wehen Segel auf kleinen Hobie-Kats, die bald \u00fcber unsere Ankerkette stolpern werden, und die ersten Jetskifahrer sind auch schon aus den Betten gefallen &#8211; wahrscheinlich haben sie ein franz\u00f6sisches Fr\u00fchst\u00fcck hinuntergeschlungen und dann ungeduldig gewartet, endlich wieder durch die Wellen knallen zu k\u00f6nnen. Muss das sch\u00f6n sein, das geht so richtig auf die Knochen! Wendemarke: Das Seglerdreigestirn &#8211; AKKA, PRESENT, PETITE FLEUR. Abends gibt es dann wahrscheinlich eine Portion Ibuprofen oder Diclo zum Diner&#8230;<br \/>\nDakar, das sich zum Schluss schon ganz heimatlich anf\u00fchlte, liegt hinter uns. Wir sind in Saly. Der Reisef\u00fchrer sagt: &#8222;Afrika scheint abwesend zu sein, man hat es verjagt. &#8230;k\u00fcnstliche D\u00f6rfer, antiseptisch&#8230;&#8220; An Land waren wir noch nicht, das wird bestimmt der n\u00e4chste Kulturschock nach dem Moloch: in der Ger\u00e4uschkulisse \u00fcberwiegen bis 10 Uhr abends noch die nahegelegenen Moscheen (extrem weit scheint Afrika also nicht gejagt worden zu sein?!), dann \u00fcbernehmen f\u00fcr eine (\u00fcberraschend kurze) Weile die Hotels mit Diskogedudel. Aber da wir sehr weit drau\u00dfen liegen, st\u00f6rt uns das weniger als das gelegentliche Geschaukel im Schwell vor der offenen K\u00fcste. Und nun sind wir mal gespannt, wie sich das touristische Umfeld pr\u00e4sentiert, denn der Reisef\u00fchrer schreibt auch eindr\u00fccklich von alternden Orientalen und Westler(inne)n, die sich dem Charme der jungen Senegales(inn)en hingeben. Das Zentrum des Sextourismus im Senegal, voil\u00e0\u00a0. Und unser Zwischenstopp auf dem Weg nach Gambia. Daf\u00fcr konnten wir am Abend nach einem halben Tag Motoren und Wassermachen ein paar Mitbringsel aus Dakar vom Rumpf ernten: eine Handvoll Entenmuscheln. Man kann n\u00e4mlich schwimmen, wenn das kein Grund ist hier zu ankern.<br \/>\nSchwimmen konnten wir gestern auch unterwegs. IN der AKKA&#8230; Naja, jedenfalls beinahe. Die automatische Bilgepumpe hat ihren Test bestanden. Entsprechend \u00fcberrascht waren wir: 30 cm hoch stand das Wasser, in der K\u00fchlbox. Man k\u00f6nnte sagen: so ein Quark, denn der hat&#8217;s gemacht. Mittags gab es einen Abschiedsgru\u00df aus Dakar, Obst mit frischem, k\u00fchlem, teurem Quark aus dem CASINO-Supermarkt; dass ich den leeren Becher auf den Sp\u00fclenabfluss gestellt hatte, fiel uns erst auf, als es zu sp\u00e4t war. Peu \u00e0\u00a0 peu hatte der Salzwasserabfluss vom Wassermacher erst das Becherchen gef\u00fcllt ( und das \u00fcberlaufende Becherchen h\u00fcbsch fest auf den Abfluss gedr\u00fcckt), das Becken gef\u00fcllt, und dann die Arbeitsfl\u00e4che, von wo es fr\u00f6hlich in K\u00fchlkiste und Bilge gluckerte. So eine Ferkelei&#8230;<br \/>\nJetzt ist Sonntag angesagt. Sahara entfernen, ehe sie wieder angeflogen kommt. Und das tut sie. Unsere gestern in Salzwasser gesp\u00fclte Moskito-Festung f\u00fcr das Cockpit nimmt schon wieder leicht br\u00e4unliche F\u00e4rbung an. So ist das Leben&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230;. hier im Senegal: Sonntagmorgen, 10 Uhr. Es geht los. 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