{"id":162,"date":"2008-04-01T12:12:00","date_gmt":"2008-04-01T10:12:00","guid":{"rendered":"http:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/?p=162"},"modified":"2012-09-07T12:31:06","modified_gmt":"2012-09-07T00:31:06","slug":"mangos-bananen-lilly-und-co","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2008\/04\/01\/mangos-bananen-lilly-und-co\/","title":{"rendered":"Mangos, Bananen, Lilly und Co."},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Gambia River, 31.3.2008<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Janna und Len bitten zum Sundowner auf die Present, und wir lassen die Sonne ganz sch\u00f6n weit hinter den Horizont sinken, bevor wir zur\u00fcck zur AKKA tuckern. Bei Wasser und Bissapsaft und in der zweiten Stufe dann einem Glas Wein, wahlweise einer k\u00fchlen B\u00fcchse Bier, lassen wir einen ereignisreichen Tag Revue passieren. Erst einmal ging es im Slalom zwischen den Treibnetzen von 4, 5 Fischerpirogen nach Kuntaur. Klingt nach &#8222;Traffic Jam&#8220; &#8211; aber es ist immer noch relativ leer, obwohl sich die N\u00e4he des Ortes &#8211; Kuntaur war mal Gambias zweitgr\u00f6\u00dfter Hafen! &#8211; bemerkbar macht. Hier pulst das afrikanische Leben &#8211; eine kleine F\u00e4hre schaufelt Marktbesucher vom Westufer hin\u00fcber, Jungs kommen schon w\u00e4hrend unseres ersten Ankerman\u00f6vers her\u00fcbergeschwommen, das \u00dcbliche: &#8222;What&#8217;s your name?&#8220;&#8230; Im zweiten Versuch h\u00e4lt der Anker, aber wir trauen dem Braten nicht so recht &#8211; solange der Strom aufw\u00e4rts l\u00e4uft, gehen wir ins Dorf, aber sobald er zu kentern droht hauen wir wieder ab. Unter den B\u00e4umen an Land sammelt sich schon die gespannte Dorfgemeinschaft &#8211; \u00e4ltere M\u00e4nner, vor allem aber die Kinder nehmen unsere Dinghyleinen an und die Karawane zieht los. Wir suchen Zwiebeln und Tomaten, Bananen, Mangos. &#8222;Oh, yes, we have a big market where you can get everything&#8230;&#8220;. Besser w\u00e4re der Zusatz gewesen: &#8222;&#8230; but not today&#8220;, denn heute ist Loma, Wochenmarkt au\u00dferhalb des Ortes, nur mit dem Eselskarren zu erreichen, und wegen des Tidenzeitplanes f\u00fcr uns ein bisschen knapp. Aber da gibt es Abhilfe &#8211; wir werden in<br \/>\nHaus 1 geleitet und kriegen eine Handvoll sehr reifer Bananen und ein paar kleine Mangos. Sehns\u00fcchtig denkt man an die Europaoasen in Dakar zur\u00fcck, an mediokre &#8222;Superm\u00e4rkte&#8220; in Banjul oder Saly, aber wir freuen uns \u00fcber unsere Sch\u00e4tze. Und im Geh\u00f6ft 2 stehen wir schon vor einer gro\u00dfen Sch\u00fcssel voller gr\u00fcner Bananen, genug f\u00fcr alle Boote, und dann steigt einer der Jungs in einen der Mangob\u00e4ume, die den Gartenhof beschatten, und wir bestellen eine Wurfsendung Mangos. Mit 15 Fr\u00fcchten &#8211; und der Kinderkarawane im Schlepptau &#8211; ziehen wir zur\u00fcck zum Fluss, kriegen unterwegs noch eine d\u00f6rfliche Wohnung gezeigt, mit TIEFK\u00dcHLTRUHE, die die Hausfrau stolz \u00f6ffnet und schlie\u00dft, \u00f6ffnet und schlie\u00dft. Hier gibt es n\u00e4mlich a. Wasser aus ein paar \u00fcber den Ort verteilten Wasserh\u00e4hnen, b. ein paar Motorr\u00e4der und c. STROM&#8230; Und einen Laden der Fu\u00dfb\u00e4lle anbietet &#8211; wir werden ziemlich unmissverst\u00e4ndlich dorthin geleitet, und w\u00e4hrend eingekauft wird, tausche ich mit den gespannten Kickerkandidaten Fussballernamen aus. Ballack ist da, und Miroslav Klose. Die Brasilianer nat\u00fcrlich und die Stars von Arsenal, Chelsea und Manchester United. Hier gibt es halt Strom und damit auch Fernsehen&#8230;<br \/>\nLen liefert zum Schluss noch unseren M\u00fcll aus &#8211; ein bisschen Gegenleistung haben wir Toubabs uns mit den B\u00e4llen und dem Schulmaterial von der PRESENT verdient.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anker auf! Nur ein paar Meilen sind es bis zu den Baboon Islands, auf die wir alle schon so lange warten, obwohl doch zwei Segelf\u00fchrer von wenig Gl\u00fcck berichten, was die Beobachtung von Hippos und\/oder gar Schimpansen berichten. AKKA f\u00e4hrt voraus,, hinein in den Kanal zwischen den Nationalparkinseln. Was f\u00fcr ein Schauspiel f\u00fcr die anderen. Petite Fleur und Present d\u00fcrfen zuschauen, wie wir stecken bleiben und versuchen, aus dem weichen Grund wieder loszukommen&#8230; Ranger aus dem National Park versuchen uns eher ungeschickt zu helfen, aber nach langen 30 Minuten sind wir wieder frei. Als wir gegen 16 Uhr am S\u00fcdende der gro\u00dfen Baboon-Insel Anker werfen, kommt schon das n\u00e4chste Rangerboot, wir reichen kaltes Wasser mit Zitronensirup \u00fcber die Reling, bekommen Anweisungen. &#8222;We&#8217;ll go and have a look where the chimps are&#8230;&#8220; &#8211; kurz biegen die beiden um die Ecke und kommen stante pede zur\u00fcck&#8220;&#8230; they are at their feeding place!&#8220; Das k\u00f6nnen wir uns nicht entgehen lassen. Wir entern die Rangerpiroge, die anderen tuckern in Presents Beib\u00f6tchen hinterher, und wir sind kaum in den Kanal eingebogen, da pr\u00e4sentieren sich zur Linken die ersten Hippos, obwohl ein hei\u00dfer Wind weht und Flusspferde dann gern lange unter Wasser bleiben. Und zur Rechten&#8230; &#8211; ein Pavian. Und?! Lilly, die 31-j\u00e4hrige Schimpansenenahnin guckt SEHR interessiert aus dem Unterholz. Ein 3-j\u00e4hriger Affenknabe klettert in einen Baum und \u00fcbt ein bisschen Imponiergehabe, das ist &#8222;Delaware&#8220;. Einer etwas j\u00fcngere Dame mit Kind schaut aus dem<br \/>\nHintergrund. Das hatten wir nicht zu hoffen gewagt&#8230; Schimpansen. Und dass ringsum noch Kingfisher und Flussadler, Reiher, Hornbills und afrikanische G\u00e4nse sich an\/im\/\u00fcber einem dichten Wald tummeln, macht den Eindruck perfekt.<br \/>\nSo sitzen wir dann auf der PRESENT, nippen am Bissapsaft und horchen in die Zikaden- und Vogelges\u00e4nge hinaus. Dies ist der lauteste Platz seit Tagen &#8211; wir sind im S\u00fc\u00dfwassserbereich angekommen, mit allem, was die reiche Vegetation so mit sich bringt. Palmen, Organ-Trees, Baobabs &#8211; und Schimpansen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gambia River, 31.3.2008 Janna und Len bitten zum Sundowner auf die Present, und wir lassen die Sonne ganz sch\u00f6n weit hinter den Horizont sinken, bevor wir zur\u00fcck zur AKKA tuckern. 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