{"id":1647,"date":"2012-04-11T16:50:14","date_gmt":"2012-04-11T04:50:14","guid":{"rendered":"http:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/?p=1647"},"modified":"2012-04-11T17:15:06","modified_gmt":"2012-04-11T05:15:06","slug":"flinders-ranges","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2012\/04\/11\/flinders-ranges\/","title":{"rendered":"Flinders Ranges"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Stuart Highway, 8.4.2012<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230; unterwegs nach Coober Pedy. Wir sind auf dem Weg nach Norden, Fernziel Alice Springs, 1.530km. Im Osten werden die Flinders Ranges kleiner und kleiner. Schade. Da h\u00e4tten wir noch ein Weilchen bleiben k\u00f6nnen. Mit einem gel\u00e4ndetauglichen Auto.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<div id=\"attachment_1650\" style=\"width: 530px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1650\" data-attachment-id=\"1650\" data-permalink=\"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2012\/04\/11\/flinders-ranges\/stuart-highway-spuds\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i2.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Stuart-Highway-Spuds.jpg?fit=520%2C390&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"520,390\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;}\" data-image-title=\"Stuart Highway Spuds\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i2.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Stuart-Highway-Spuds.jpg?fit=300%2C224&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i2.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Stuart-Highway-Spuds.jpg?fit=520%2C390&amp;ssl=1\" class=\"size-full wp-image-1650\" title=\"Stuart Highway Spuds\" src=\"https:\/\/i2.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Stuart-Highway-Spuds.jpg?resize=520%2C390\" alt=\"Ge(n)i(a)ler \u00dcbernachtungsplatz, Spuds Roadhouse. Viele interessante Gesichter...\" width=\"520\" height=\"390\" srcset=\"https:\/\/i2.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Stuart-Highway-Spuds.jpg?w=520&amp;ssl=1 520w, https:\/\/i2.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Stuart-Highway-Spuds.jpg?resize=300%2C224&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"(max-width: 520px) 100vw, 520px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><p id=\"caption-attachment-1650\" class=\"wp-caption-text\">Ge(n)i(a)ler \u00dcbernachtungsplatz, Spuds Roadhouse. Viele interessante Gesichter...<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer Adelaide, wie wir vor einer knappen Woche, verl\u00e4sst, f\u00e4hrt zun\u00e4chst mal auf die Ebene hinaus. Schafland, Weizenland und gro\u00dfe irgendwas-Farmen\/Fabriken mit riesigen geschlossenen Hallen. H\u00fchner vielleicht, oder Schweine?!\u00a0 Das geht so bis Port Pirie, einem Bleiabbau- und -schmelzst\u00e4dtchen am Spencer Golf, und ab dort geht es in die sanfte H\u00fcgellandschaft der Southern Flinders Ranges \u00fcber. Matthew Flinders hatte 1801 die Berge nur von Ferne, aus Port Augusta angeschaut und als unwirtlich, kahl und wirtschaftlich uninteressant beurteilt\u00a0 so ganz Unrecht hatte er damit nicht, zumindest nicht, was die mittleren und n\u00f6rdlichen Berge betrifft. Schwieriges Land!<br \/>\nQuorn empf\u00e4ngt uns mit einer verschlafenen Tankstation, die Benzinpreise steigen schon deutlich, wir n\u00e4hern uns dem Outback. Nix los hier &#8211; auch wenn hier fr\u00fcher der Ghan-Express von Adelaide nach Alice Springs und Darwin angehalten hat, um Wasser und Kohle zu bunkern, danach kam dann nicht mehr viel, nur das, was heute die Freizeitfreude von Abenteuerreisenden ist, der Oodnadatta-Track. Das war halt fr\u00fcher, als der Ghan noch auf Schmalspur fuhr &#8211; &#8222;Ghan&#8220; \u00fcbrigens angeblich eine Verballhornung von &#8222;Afghan&#8220;, es kamen immer die afghanischen Kameltreiber f\u00fcr die Stationen mit diesem Zug an. Wir machen aber in Quorn au\u00dfer den fr\u00fchabendlich (oder: nachmitt\u00e4glich) geschlossenen L\u00e4den doch ein Caf\u00e9 aus, Emilys Bistro, die sich in einem alten Kolonial- und Eisenwarenladen eingenistet hat. Man spielt Buddy Holly, zeigt Mode aus den 40ern und Ladentechnik aus den 20er jahren (irgendeine schwer nachvollziehbare Drahtseilkonstruktion zum Kassenschalter ?!) &#8211; aber Kaffee und Kuchen waren von heute, erfreulicherweise. Wir verdaddeln die Zeit ein bisschen und dabei sind es nach Hawker immer noch 70 km &#8211; wie gut, dass &#8222;2 Degrees&#8220; aus Neuseeland einen Roamingvertrag mit Yes Optus ** hat und noch besser, dass es hier Antennent\u00fcrme gibt: wir k\u00f6nnen unsere Ankunft auf dem Campingplatz zum Sonnenuntergang voranmelden. Und kommen kurz davor auch in Hawker an. Eindruck: hei\u00df! Fliegen!<br \/>\nDas mit den Fliegen hat sich bald nach dem Sonnenuntergang, da geht ihnen die Energie aus, alle Tage wieder, und dar\u00fcber wollen wir nicht meckern. Trotz der Hitze versuche ich auszuhandeln, dass wir in der Nacht die Schiebet\u00fcr des Vans schlie\u00dfen; w\u00e4hrend Andreas eher unbesorgt ist, f\u00fcrchte ich, dass sich hier, unter den Eukalyptusb\u00e4umen, vielleicht eine &#8222;Redback&#8220;-Spinne einschleichen k\u00f6nnte oder anderes l\u00e4stiges bis giftiges Krabbelzeug. Als ich um Mitternacht mal wach werde, ist aber alles sch\u00f6n k\u00fchl, und die T\u00fcr steht auch offen. Angeschmiert &#8211; aber da das auch ganz angenehm ist, bleiben wir dabei; man muss dann auch nicht den Anbautisch wegnehmen. Obwohl diese wie alle folgenden &#8222;N\u00e4chte der offenen T\u00fcr&#8220; eine g\u00fcnstige Gelegenheit gewesen w\u00e4re, das Weite zu suchen, bleibt uns die schon erw\u00e4hnte Beutelmaus erhalten.<br \/>\nHawker bietet nicht so sehr viel, wir bestaunen das 360\u00b0 Panoramagem\u00e4lde vom nahegelegenen Wilpena Pound, eine wilde Mischung aus Fotorealismus, Flei\u00dfarbeit und Kitsch. Der alte Bahnhof beherbergt heute das Ghan-Restaurant: geschlossen. An der zentralen Tankstelle h\u00e4ngen wir eine Weile herum, sie ist das Ortszentrum, die Touristeninformation, Heimstatt f\u00fcr das lokale Outbackmuseum und, interessant, Standort f\u00fcr eine seismologische Station. Man kann den Seismographen sich drehen sehen und beobachten, wie der vorbeifahrende Roadtrain ein &#8222;Erdbeben&#8220; verursacht. Aber wenn es wirklich wackelt, das erkennt man dann schon. Und es wackelt, regelm\u00e4\u00dfig, zuletzt Ende M\u00e4rz im Bereich der 150 km entfernten Uranminen! Die Flinders Ranges heben sich bis auf den heutigen Tag, und das macht kleine Beben &#8211; aber nat\u00fcrlich werden auch die ganz gro\u00dfen gemessen, die Vorl\u00e4ufer zur Tsunamikatastrophe 2004 zum Beispiel und andere. Wir verbringen einen fast so geruhsamen Tag wie die beiden Kiwis, die an ihrem frisch entliehenen APOLLO-Gel\u00e4ndewagen einen Getriebeschaden erlitten haben und nun darauf warten, dass ein neues Getriebe geliefert und montiert wird. Nicht die schlechteste Standort f\u00fcr eine Getriebereparatur &#8211; da gibt es in Australien Orte, die weiter von einer funktionierenden Werkstatt abgelegen sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tags drauf machen wir uns auf nach Wilpena, quartieren uns &#8211; in National Parks kann man nicht wild campen! &#8211; im Wilpena Pound Caravan Park ein, weit unter den gro\u00dfen Eukalyptus verstreute Stellpl\u00e4tze, und man merkt schon: langsam wird es Ostern. Adelaide und Melbourne blasen zum Ferienbeginn, zunehmend laufen Camperfamilien ein. Die Ranger sind nett, empfehlen Wanderungen und auch Stra\u00dfen f\u00fcr die Weiterfahrt; zum Abend unternehmen wir noch eine kurze Wanderung zu &#8222;Hills Homestead&#8220;, einer alten Schaf- und Weizenfarm am Rande des Pounds, einem sanft eingesunkenen Tal zwischen zwei halbmondf\u00f6rmigen Bergz\u00fcgen, die sich fast zu einer Ellipse schlie\u00dfen &#8211; kein Krater, auch kein Meteoriteneinschlag. Aufschrift auf einem T-Shirt, das f\u00fcr das Wilpena Pound Resort wirbt: &#8222;800 million years old, 17 km long and 1 good experience!&#8220;\u00a0 Stimmt, tolle Erfahrung. Die Geschichte von Hills Homestead erf\u00e4hrt man am Ende des 1st\u00fcndigen Ganges durch den Wald, wie h\u00e4ufig sehr sch\u00f6n aufbereitet mit gro\u00dfen Infotafeln, die auch an \u00f6kologischen Seitenhieben nicht sparen. Das Problem der Siedler war zun\u00e4chst, dass die Regen nicht so regelm\u00e4\u00dfig kamen (und noch kommen) und gleichzeitig die Pacht vergleichsweise unversch\u00e4mt hoch war &#8211; also f\u00fcllten die P\u00e4chter die Stationen bis zum Bersten mit Tieren. Dann kamen die Kaninchen, die ein findiger Farmer 1864 in Victoria (also viele hundert Kilometer entfernt) ausgesetzt hatte, um von der Terasse aus seiner Jagdlust nachgehen zu k\u00f6nnen. 24 St\u00fcck waren es. Nicht lang&#8230;\u00a0 Die Kaninchenplage zog immer weitere Kreise, es wurde alles abgefressen, die Regen blieben aus und die Schafe gingen ein. Pleite, auch im Wilpena Pound und auf den umliegenden gro\u00dfen Stationen.\u00a0 Dann die z\u00fcndende Idee (es hatte mal wieder geregnet!): Weizenanbau im Pound, und das klappte, dank mildem Mikroklima, auf Anhieb. Wenn nur nicht diese steilen Bergh\u00e4nge gewesen w\u00e4ren&#8230; Irgendwie musste man die wirklich ansehnlichen Ernten ja dort heraus bringen &#8211; also: Stra\u00dfe bauen. Von Hand! Das haben die Br\u00fcder Hill auch geschafft, im Schwei\u00dfe ihres Angesichtes und in mehrj\u00e4hrigen Bem\u00fchungen, mit einem kleinen un\u00fcberbr\u00fcckbaren Knick in der Stra\u00dfe, der dazu f\u00fchrte, dass man die Ernte von den Ochsenkarren abladen, um die Ecke tragen und wieder aufladen musste. Das ganze, um Anschluss an den einigerma\u00dfen fahrbaren Weg nach Hawker zu finden, weitere 55 km immerhin. Was f\u00fcr M\u00fchen.\u00a0 Kaum war die Stra\u00dfe fertig, blieben die Regen wieder aus, f\u00fcr lange Zeit &#8211; und dann regnete es am Weihnachtstag 1902 sintflutartig. W\u00e4hrend die Familie auf der Stammstation in Aroona sa\u00df, sp\u00fclten die Fluten die lebensnotwenige Stra\u00dfe in den Wilpena Pund fort&#8230; Pleite 2.\u00a0 Das sind die Geschichten, die diese Gegend ausmachen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von den Geschichten zur Geschichte: Auf dem Gang in den Sacred Canyon k\u00f6nnen wir uralte Felskratzungen von Aboriginals sehen. Wir schauen uns auch das Old Wilpena Homestead an, wieder eine alte Schafstation, wieder all die unendlichen M\u00fchen, diesem halbtrockenen Land Gewinne abzuringen &#8211; und in der Mitte der alten Station gibt es ein Aboriginal-Kunstwerk, einen stilisierten Versammlungsplatz. Sofort f\u00e4llt einem ins Auge, was man sonst so leicht \u00fcbersieht: wie alt die Geschichte der Aboriginals ist, \u00e4lter, als alles was sich die Siedler damals so gedacht haben und \u00e4lter, als es mancher moderne Australier wahrhaben m\u00f6chte. Ein kleines Lamento zu diesem Thema f\u00fcge ich demn\u00e4chst in den Blogeintrag zum Mungo-Park ein&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber es gibt noch \u00e4ltere Sachen als nur die Geschichte des Menschen, der ja nur ein hauchd\u00fcnnes Strichlein auf der Tabelle der Erdzeitalter darstellt. &#8222;Flinders Ranges&#8220; ist auch gleichbedeutend mit Erdgeschichte &#8211; und wir haben an den letzten beiden Tagen eine Fahrt durch die Zeit erlebt.<br \/>\nMan empfahl uns, den R\u00fcckweg durch die Brachina Gorge anzutreten, und das war ein ziemlicher &#8222;Hit&#8220;, schlie\u00dflich f\u00fchrt die (Schotter)Piste in sch\u00f6ner Abfolge durch 100 Millionen Jahre Erdgeschichte, von 620 bis zu frischen 520 Millionen Jahren Alter. Toll. Am Trezona Campsite richten wir uns zur \u00dcbernachtung ein und machen nachmittags einen 8 km-Gang durch die Zeit. Ach je, h\u00e4tte blo\u00df das tote K\u00e4nguru gleich da gelegen, wo die Ediacariumschicht ans Licht tritt &#8211; aber bei dem Gestank mochte ich nicht so lange verweilen, dass ich eine Spriggina- oder Dickensonia-Versteinerung gefunden h\u00e4tte.<br \/>\nAber auch so war es eine sch\u00f6ne, informative Wanderung, h\u00e4ufig \u00fcberschneidend mit dem 1.200km Heysen-Fernwanderweg, manchmal mit &#8222;Steine-Raten im Bachbett&#8220;, bis mal wieder eine Markierung auftauchte. Scheue K\u00e4ngurus, Emus &#8211; und alles bei bedecktem Himmel, also ohne gro\u00dfe Schwei\u00dfanf\u00e4lle. Auf die letzten Meter wird einem ganz jugendlich unter den F\u00fc\u00dfen, eine kleine Schwemmebene aus der letzten Eiszeit, nur 20.000 Jahre alt tut sich auf. Da haben hier schon die Aboriginals gesessen&#8230; Siehe oben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Weiterreise sollte eigentlich eine weitere \u00dcbernachtung in dieser tollen Landschaft bringen, aber der Weg war doch recht steinig im wahrsten Sinne des Wortes &#8211; nicht nur durch, nein auch im Bachbett entlang. Nicht auf Dauer was f\u00fcr unser Britzomobil, und als wir den letzten Campingplatz in Augenschein nehmen, ist klar, dass wir abends noch weiter nach Hawker reisen, so ungem\u00fctlich ist es dort: keine sch\u00f6nen Eukalyptus weit und breit. Wir fahren ein paar Kilometer zur\u00fcck und gehen bei Kaffee und Buch in Lauerstellung: hier sollen am sp\u00e4ten Nachmittag die seltenen Gelbfu\u00df-Felsk\u00e4ngurus ihren Auftritt haben. Und sie haben!\u00a0 Weit weg und scheu, aber wir sehen sie genau &#8211; man muss nur nach gelben F\u00fc\u00dfen und einem gelb-schwarzen Ringelschwanz Ausschau halten; kleine K\u00e4ngurus, die orstfest in Gruppen leben und ihre Kinder im Beutel schaukeln und wiegen. Ungelogen&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und dann raus aus der Schlucht. Letzter atemberaubender Blick auf die sich aufw\u00f6lbenden Schichtungen. Wirklich ein Erlebnis.<br \/>\nHawker empf\u00e4ngt uns wieder &#8211; und im Schaltkasten f\u00fcr den Elektroanschluss sitzt endlich &#8222;meine&#8220; Redback-Spinne. Es gibt sie also doch. Heute bleibt die T\u00fcre zu!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8212;&#8212;&#8211;.<br \/>\n**\u00a0 Telefon in Australien &#8211; wir haben uns keine eigene SIM-Karte f\u00fcr Australien besorgt, sondern unsere &#8222;2 Degrees&#8220; aus Neuseeland mit ausreichend Prepaid-Kredit ausgestattet (mittlerweile kann man das ja auch ganz leicht \u00fcber Internet nachf\u00fcllen!)<br \/>\nLediglich f\u00fcr unseren mitgebrachten VODAFONE-Stick f\u00fcr die Datenverbindung haben wir eine australische SIM gekauft und nutzen einen vergleichweise g\u00fcnstigen Tarif, 3 GB f\u00fcr 1 Monat zu 29 AUS$. Auch das leicht nachzu&#8220;laden&#8220; per Internet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was allerdings die Abdeckung im Land betrifft: wir haben den Eindruck, dass die Reihenfolge von unten nach oben so lautet: Yes Optus (unser Roamingpartner und Billiganbieter), sodann VODAFONE und ziemlich weit vorn, mit guter Abdeckung in l\u00e4ndlichen Gebieten die gute alte TELSTRA (die f\u00fcr mich gut und alt ist, weil das die erste Telefongesellschaft meines Lebens war, von der ich ein &#8222;Handy&#8220; hatte, in Perth, 1990. Damals hie\u00df so etwas noch &#8222;sprechender Ziegelstein&#8220;. Talking brick).<br \/>\nWer also eine TelefonSIM m\u00f6chte, sollte eine englische Bescheinigung mit einer g\u00fcltigen Adresse vorlegen k\u00f6nnen und damit bei TELSTRA vorstellig werden. VODAFONE vergibt (zumindest am Flughafen in Sydney) die SIM-Karten ohne Adressnachweis.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcbrigens: wer einen VODAFONE-Stick hat, kann den (wahrscheinlich) in allen VODAFONE-Netzen der Welt mit der jeweiligen Landes-SIM benutzen, auch wenn einem die Vertriebsleute gern einen neuen Stick andrehen wollen. Bislang waren alle unsere VODAFONE-Sticks Net-locked, nicht SIM-locked. Die Verk\u00e4ufer wissen das weder in Deutschland, noch in Neuseeland oder Australien &#8211; oder zumindest tun sie so.\u00a0 (Zu deutsch: VODAFONE ist doof&#8230;)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stuart Highway, 8.4.2012 &#8230; unterwegs nach Coober Pedy. Wir sind auf dem Weg nach Norden, Fernziel Alice Springs, 1.530km. Im Osten werden die Flinders Ranges kleiner und kleiner. Schade. Da h\u00e4tten wir noch ein Weilchen bleiben k\u00f6nnen. 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