{"id":1659,"date":"2012-04-26T23:38:11","date_gmt":"2012-04-26T11:38:11","guid":{"rendered":"http:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/?p=1659"},"modified":"2012-05-07T22:03:02","modified_gmt":"2012-05-07T10:03:02","slug":"kloetze","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2012\/04\/26\/kloetze\/","title":{"rendered":"Kl\u00f6tze"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Labrador\/Queensland, 24.4.2012<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da dr\u00e4uen sie in der Ferne, die Hauskl\u00f6tze. Die von &#8222;Surfers Paradise&#8220;. OMG, wie man hier sagt, &#8222;oh, my gawd!&#8220;.\u00a0 Da tun sich Abgr\u00fcnde auf, nicht nur, weil die Hoch\u00e4user an dieser Urlaubsk\u00fcste so hoch sind. Vor der T\u00fcr unseres Motelzimmers braust der Strandstra\u00dfenverkehr und morgen treten wir die Flucht ins Hinterland an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"1669\" data-permalink=\"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2012\/04\/26\/kloetze\/kulturschock-gold-coast\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Kulturschock-Gold-Coast.jpg?fit=520%2C390&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"520,390\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;}\" data-image-title=\"Kulturschock Gold Coast\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Kulturschock-Gold-Coast.jpg?fit=300%2C224&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Kulturschock-Gold-Coast.jpg?fit=520%2C390&amp;ssl=1\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1669\" title=\"Kulturschock Gold Coast\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Kulturschock-Gold-Coast.jpg?resize=520%2C390\" alt=\"Kulturschock Gold Coast\" width=\"520\" height=\"390\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Kulturschock-Gold-Coast.jpg?w=520&amp;ssl=1 520w, https:\/\/i0.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Kulturschock-Gold-Coast.jpg?resize=300%2C224&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"(max-width: 520px) 100vw, 520px\" data-recalc-dims=\"1\" \/>Kulturschock &#8222;City of Gold Coast&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gestern von Alice Springs nach Brisbane geflogen, haben wir heute den City-Katamaran auf dem Brisbane River in die Stadt genommen, haben in einem leicht von den 70er-Jahren angehauchten Lokal gefr\u00fchst\u00fcckt (&#8222;The Groove&#8220;, alles h\u00fcbsch braun und orange&#8230; ) und sind kurz durch die Stadt durchlatscht &#8211; und ein ganz klein wenig beschleicht mich so ein Aborigine-Gef\u00fchl: dieses Erstaunen \u00fcber diese unverst\u00e4ndliche Welt von Leuten, die wie die Irren durcheinanderrennen. Im (angenehm luftigen und gr\u00fcnen ) Park f\u00fchrt man in knackige Sportdress gekleidet Klappmesser, Bankdr\u00fccken und Liegest\u00fctze vor,\u00a0 boxt unter dem Skandieren eines personla trainers frenetisch aufeinander ein:&#8220;Come on, keep going! You CAN do it. Keep going!&#8220;\u00a0 &#8211; oder man vergie\u00dft in der Mittagspause ein paar Liter Schwei\u00df, indem man die Flu\u00dfpromenade auf- und abrennt. Bei den hochhackigen Damen im Kurzrock frage ich mich ebenso wie bei den Graukitteln mit Krawatte, was die eigentlich treiben, und es kommt mir nur aborigine-m\u00e4\u00dfig in den Sinn, dass ich diese Betriebsamkeit kaum verstehe. Quintessenz scheint mir zu sein, dass jeder jedem irgendwas andrehen will und ihm daf\u00fcr die Kohle aus der Tasche locken will.\u00a0 Blo\u00df weg hier&#8230;\u00a0 In rin in die Urlaubsindustrie&#8230; The City of Gold Coast. Deprimierend, ein bisschen jedenfalls. Wir hatten von ein bisschen Coral Sea-Idylle getr\u00e4umt, aber das war wohl naiv.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun denn, schauen wir lieber zur\u00fcck ins Red Center. Sch\u00f6n war&#8217;s &#8211; zu kurz war&#8217;s.\u00a0 Das Allradauto durfte sich bew\u00e4hren, auf dem (trockenen) Mereenie-Loop zwischen Hermannsburg und Kings Canyon ebenso wie auf dem schmierig-feuchten Ernest Giles-Road auf dem R\u00fcckweg, denn am Sonntag fing es an zu regnen.\u00a0 Und dazwischen: viele gro\u00dfe und kleine \u00dcberraschungen. Als da w\u00e4ren: Kings Canyon Rim Walk &#8211; den wir durch zahllose Staun-Stopps gekonnt auf 4 1\/2 Stunden dehnen, der Blick geht in fast unendliche Weiten, bleibt aber im Vordergrund an den unterschiedlichsten und abenteuerlichsten Felsformationen h\u00e4ngen. Das Gegenst\u00fcck zu dieser luftigen Tour der bodenst\u00e4ndige Kings Canyon Creek Walk. Das St\u00fcck Draht, das uns einen Reifen zerstach, gl\u00fccklicherweise als wir zum Anmelden am Campingplatz in Yulara anstanden. Die Flut der Camper (nun auch mal wieder internationalen Camper) auf dem Campingplatz in Yulara. Die Didgeridoo- und Tanzvorf\u00fchrungen ebendort &#8211; zwar nicht duch die ortsans\u00e4ssigen Anangu, aber &#8222;immerhin&#8220; ein paar Leute, die kleine St\u00fcckchen vom Aboriginalleben preisgeben. Ganz kleine.\u00a0 Wir wussten zum Beispiel nicht, dass &#8222;Didgeridoo&#8220; ein lautmalendes Wort ist, dass die Wei\u00dfen f\u00fcr dieses Instrument erfunden haben, und ganz viele unterschiedliche Bezeichnungen in den Aboriginalsprachen hat, zum Beispiel yiraki. Und dass es eigentlich das Instrument der V\u00f6lker aus dem Norden des Northern Territory ist, nicht &#8222;das&#8220; Instrument der Aborigines (obwohl uns, meine ich, Graham in Mildura schon so etwas erz\u00e4hlt hat).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Yulara ist eine kleine Ansiedlung von Hotels und Gesch\u00e4ften, ungef\u00e4hr 35 km vom ber\u00fchmten Uluru, ehemals &#8222;Ayers Rock&#8220;, entfernt.\u00a0 Als wir mit unserer Reifenreparatur fertig waren &#8211; es gibt auch ein winziges Industriegebiet, in dem eine Reparaturwerkstatt angesiedelt ist, immerhin ja 450 km von Alice Springs als n\u00e4chstem gr\u00f6\u00dferen Ort entfernt! &#8211; als also der Reservereifen wieder an Bord war, machten wir uns ebenfalls zum obligatorischen Touristenritual auf, das da hei\u00dft: Sonnenuntergang am Uluru. Reisebusse bitte rechts raus, PKWs und Campervans bitte links parken. Und der &#8222;richtige&#8220; Ulurutourist riggt dazu sein Champagnerglas&#8230;\u00a0 Oh, nee. Wir nicht! Wir tun uns zun\u00e4chst mal eine ausgiebige Runde im Kulturzentrum an, was wieder den Eindruck verst\u00e4rkt , dass die Aborigine-Kultur schwer zu verstehen ist (und, wie zu erwarten, ist auch niemand &#8222;Betroffenes&#8220; da, der einem mehr erkl\u00e4ren kann, &#8222;white-fellas&#8220;, wahlweise Asiaten, wohin das Auge blickt). Zum Sonnenuntergang rollen wir langsam zum Eingang des Nationalparks zur\u00fcck und schauen uns das Schauspiel &#8211; wie am folgenden Morgen den Sonnenaufgang &#8211; fern der &#8222;Massen&#8220; an. Was den Vorteil hat, dass wir so ziemlich die ersten sind, die im Outback Pioneer Hotel zum BBQ (australisch: Barbie, deutsch: Grillen) einfallen, und es uns entsprechend fr\u00fch in unserem Allrad-LandCruiser gem\u00fctlich machen k\u00f6nnen (Liegefl\u00e4che ca. 1 m&#8230;\u00a0 man gew\u00f6hnt sich schnell dran!).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<div id=\"attachment_1672\" style=\"width: 530px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1672\" data-attachment-id=\"1672\" data-permalink=\"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2012\/04\/26\/kloetze\/kata-tjuta-morgen\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Kata-Tjuta-Morgen.jpg?fit=520%2C390&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"520,390\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;}\" data-image-title=\"Kata Tjuta Morgen\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Kata-Tjuta-Morgen.jpg?fit=300%2C224&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Kata-Tjuta-Morgen.jpg?fit=520%2C390&amp;ssl=1\" class=\"size-full wp-image-1672\" title=\"Kata Tjuta Morgen\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Kata-Tjuta-Morgen.jpg?resize=520%2C390\" alt=\"Kata Tjutas im Morgenlicht\" width=\"520\" height=\"390\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Kata-Tjuta-Morgen.jpg?w=520&amp;ssl=1 520w, https:\/\/i0.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Kata-Tjuta-Morgen.jpg?resize=300%2C224&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"(max-width: 520px) 100vw, 520px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><p id=\"caption-attachment-1672\" class=\"wp-caption-text\">Kata Tjutas im Morgenlicht<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach dem besagten Sonnenaufgang am Folgetag die n\u00e4chste \u00dcberraschung: gesch\u00e4tzte 120 Menschen versammeln sich morgens um 8 am Mala-Parkplatz zum Ranger-gef\u00fchrten &#8222;Mala-Walk&#8220;. Bei den ersten Schritten habe ich mal wieder dieses &#8222;Hammelherde&#8220;-Gef\u00fchl, aber damit ist es schnell vorbei: Vanessa, unsere F\u00fchrerin, macht ihre Sache ausgezeichnet.\u00a0 So ausgezeichnet, dass die doch recht gro\u00dfe Menge inklusive einiger Kinder mucksm\u00e4uschenstill sind. Vanessa gibt Erkl\u00e4rungen zur Natur, zur Kultur, zur Geologie &#8211; ein weiterer Beweis, dass sich gef\u00fchrte Touren fast immer lohnen. Nat\u00fcrlich h\u00e4lt sie auch einen kleinen Sermon zum Thema &#8222;Besteigung des Ayers Rock&#8220; &#8211; ein hei\u00dfes Thema, und, wie wir im pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch mit ihr sp\u00e4ter erfahren, einmal mehr ein Hinweis darauf, wie Aborigines, oder hier die Anangu, ticken. An allen m\u00f6glichen Stellen wird gebeten, es <em>nicht <\/em>zu tun. Es entspricht nicht der Anangu-Kultur, auf dem Felsen selbst herumzulaufen, der in gewissem Ma\u00dfe ein heiliger Ort ist (die wirklich heiligen Orte sind abgesperrt und man wird gebeten, keine Photos zum machen!), nebenbei ist es gef\u00e4hrlich, und damit eine weitere Belastung f\u00fcr die &#8222;traditional landowners&#8220;, weil sie sich als Gastgeber f\u00fcr Besucher verantwortlich f\u00fchlen, die dann m\u00f6glicherweise verletzt oder gar tot geborgen werden m\u00fcssen.\u00a0 Als wir unsere Umrundung des Felsens &#8211; auch das ein Touristenmuss &#8211; beendet haben, sehen wir nat\u00fcrlich eine lange Kette von Kletter-Helden, denen solche Bitten am Arsch vorbeigehen. F\u00fcr uns: unverst\u00e4ndlich. Auch wenn in diesem Umfeld Aborigines wieder weitestgehend unsichtbar sind (ein paar Kinder gucken sich mit mir Insektenk\u00e4sten an und im kleinen Caf\u00e9 kaufen einige Erwachsene bunte Softdrinks und verschwinden damit im &#8222;Unsichtbaren&#8220;) &#8211; Vanessa kann auch einige Beispiele f\u00fcr das moderne Leben mit Aborigines nennen: den Anfang der Zusammenarbeit machte in den 70er Jahren ein riesiger Fl\u00e4chenbrand rund um den Felsen, der seinen Ursprung in der ungeregelt hohen Vegetation hatte &#8211; pl\u00f6tzlich entsann sich die Parkleitung, dass es hier doch mal Ureinwohner gab, die das \u00fcber Jahrhunderte und Jahrtausende durch kontrollierte Br\u00e4nde verhindert hatten. Und fragten die mittlerweile \u00fcber Hunderte von km verstreuten ehemaligen &#8222;Besitzer&#8220; dieses Landstriches um Rat. Erfolgreich. Das Ende vom Lied war, dass die Anangu ihre Landrechte zur\u00fcckerhielten, das Land aber dem Nationalpark verpachteten. Nur sie d\u00fcrfen im Park leben &#8211; weswegen auch das Resort nahe am Felsen aufgegeben wurde und die kleine Retortenstadt Yulara errichtet wurde. Die Planung f\u00fcr die Br\u00e4nde macht man \u00fcbrigens heute mit Vertretern der \u00c4ltesten &#8211; im Nationalpark-Hubschrauber.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<div id=\"attachment_1673\" style=\"width: 530px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1673\" data-attachment-id=\"1673\" data-permalink=\"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2012\/04\/26\/kloetze\/uluru\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Uluru.jpg?fit=520%2C390&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"520,390\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;}\" data-image-title=\"Uluru\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Uluru.jpg?fit=300%2C224&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Uluru.jpg?fit=520%2C390&amp;ssl=1\" class=\"size-full wp-image-1673\" title=\"Uluru\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Uluru.jpg?resize=520%2C390\" alt=\"Australiens ber\u00fchmtester Klotz.  Der Uluru\" width=\"520\" height=\"390\" srcset=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Uluru.jpg?w=520&amp;ssl=1 520w, https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Uluru.jpg?resize=300%2C224&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"(max-width: 520px) 100vw, 520px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><p id=\"caption-attachment-1673\" class=\"wp-caption-text\">Australiens ber\u00fchmtester Klotz.  Der Uluru<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nochmals 40 km westlich von Uluru erheben sich, wie man beim Sonnenaufgang gut sehen konnte, die Buckel der &#8222;Kata Tjuta&#8220;, fr\u00fcher &#8222;The Olgas&#8220;.\u00a0 Man sollte meinen, dass dies das gleiche in Gr\u00fcn ist wie Uluru, aber weit gefehlt: gleicher geologischer Hebungsvorgang, aber ein ganz andere Quelle f\u00fcr die Ablagerungen, die zur Gesteinsbildung gef\u00fchrt haben. Uluru ist zwar gefurcht und &#8222;schuppig&#8220;, das Gestein aber insgesamt ziemlich homogen. Die Kata Tjuta (=&#8220;viele K\u00f6pfe&#8220;) bestehen aus kleinen bis gro\u00dfen Kieseln, und da hat die Erosion dann einen ganz anderen Effekt: w\u00e4hrend der Uluru langsam &#8222;schmilzt&#8220; (sehr langsam!), sind die Kata Tjuta in viele einzelne Klumpen zerfallen, zwischen denen man umherl\u00e4uft. Hinrei\u00dfend und nat\u00fcrlich viel abwechslungsreicher als der Uluru. Und schwei\u00dftreibend, denn es geht ganz sch\u00f6n auf und ab &#8211; die Wanderung durch The Valley of the Winds (nomen est omen!) ist ein unbedingtes Muss.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<div id=\"attachment_1671\" style=\"width: 530px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1671\" data-attachment-id=\"1671\" data-permalink=\"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2012\/04\/26\/kloetze\/kata-tjuta\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Kata-Tjuta.jpg?fit=520%2C390&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"520,390\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;}\" data-image-title=\"Kata Tjuta\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Kata-Tjuta.jpg?fit=300%2C224&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Kata-Tjuta.jpg?fit=520%2C390&amp;ssl=1\" class=\"size-full wp-image-1671\" title=\"Kata Tjuta\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Kata-Tjuta.jpg?resize=520%2C390\" alt=\"In den Kata Tjutas. Nein, der Horizont ist nicht schief!\" width=\"520\" height=\"390\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Kata-Tjuta.jpg?w=520&amp;ssl=1 520w, https:\/\/i0.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Kata-Tjuta.jpg?resize=300%2C224&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"(max-width: 520px) 100vw, 520px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><p id=\"caption-attachment-1671\" class=\"wp-caption-text\">In den Kata Tjutas. Nein, der Horizont ist nicht schief!<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Samstag treten wir dann die Heimreise nach Alice an. Noch einmal &#8222;Bushcamping&#8220; irgendwo an der Stra\u00dfe nach Kings Canyon. Australier-Spa\u00df mit Lanzeitcampern unter Eukalyptusb\u00e4umen &#8222;&#8230; die vielen, gewaltigen Grizzlies in der Gegend&#8230;&#8220; und \u00e4hnliche Scherze machen die Runde; aber dass wir substanzielle Information zum Befahren des Mereenie-Loops beisteuern k\u00f6nnen, wird dann doch ernst genommen und ist mehr als willkommen. Macht echt Spa\u00df mit den Ozzies. Mittlerweile hat sich der Himmel v\u00f6llig zugezogen, es fegt ein ordentlicher Wind durch die Baumwipfel. Wenn das man nicht regnet morgen&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Fr\u00fch besuchen uns zun\u00e4chst mal 50, 60 Mayor Mitchell-Kakadus, die zart rosafarbenen mit den kr\u00e4ftig orangen Unterfl\u00fcgeln und der albernen pinkfarbenen Haube. Es hat ein paar Tropfen geregnet, und jedes Pf\u00fctzchen wird gern zum Trinken benutzt; und was f\u00fcr eine Aufregung das ist&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir fahren los, ins Graue, und biegen auf die Ernest Giles Road ab, die letzte unbefestigte Stra\u00dfe dieser Reise, fettes Lateritrot und wegen des Regens wenig Staub. Wir fotografieren noch ein paar Raupenkokons, die uns nun schon so lange begleiten, und von denen wir nun endlich wissen, dass es die Kokons eines Prozessionsspinners sind. Und dann geht der Regen los. Ich steige aus um die Vorderr\u00e4der f\u00fcr 4-Radantrieb zu verriegeln und habe gleich doppelt so gro\u00dfe Schuhe an: die Stra\u00dfe ist sofort schmierig, der Boden verklebt, ich muss erst mal dicke Schlammkl\u00f6tze abstreifen.\u00a0 Mit 4 R\u00e4dern geht&#8217;s zu den Henley Meteoriteneinschl\u00e4gen, die wir aber wegen des Regens dann nicht anschauen. In Alice Springs gie\u00dft es massiv. Wir packen und geben am Montag das Allradfahrzeug ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Flug nach Brisbane. Kleiner Kulturschock &#8211; zur\u00fcck in der &#8222;westlichen Welt&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcbrigens: wir sind mittlerweile schon in Port Macquarie. Der Kulturschock, der gro\u00dfe, w\u00e4hrte nur kurz, nur bis zum Auslaufen der City of Goldcoast. Der kleine h\u00e4lt an:\u00a0 ganz sch\u00f6n europ\u00e4isch hier, nur mit ganz vielen Eukalyptus. Wir gehen morgen erst mal ins Koala-Hospital gegen\u00fcber und gucken uns die Patienten an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Labrador\/Queensland, 24.4.2012 Da dr\u00e4uen sie in der Ferne, die Hauskl\u00f6tze. Die von &#8222;Surfers Paradise&#8220;. OMG, wie man hier sagt, &#8222;oh, my gawd!&#8220;.\u00a0 Da tun sich Abgr\u00fcnde auf, nicht nur, weil die Hoch\u00e4user an dieser Urlaubsk\u00fcste so hoch sind. 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