{"id":170,"date":"2008-04-28T11:58:00","date_gmt":"2008-04-28T09:58:00","guid":{"rendered":"http:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/?p=170"},"modified":"2012-09-07T13:32:05","modified_gmt":"2012-09-07T01:32:05","slug":"pelikane-zum-abschied","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2008\/04\/28\/pelikane-zum-abschied\/","title":{"rendered":"Pelikane zum Abschied"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">12?21,22 N, 18?08,86 W, 27.4.2008<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gestern mittag: AKKA gleitet an Half Die vorbei, F\u00e4hranleger, Hafenb\u00fcro, Marktgegend  &#8211; irgendwie war es uns ja doch ein bisschen lieb geworden. Das ist das Elend an dieser Vagabundiererei: Man bleibt eine Weile, m\u00f6chte dann weiter, und so muss man halt &#8222;tsch\u00fcss&#8220; sagen. Tsch\u00fcss rufen wir auch den Rosa Pelikanen zu, die uns zum Abschied noch ein St\u00fcckchen begleiten. Und dann sind wir schon bald drau\u00dfen, raus aus dem Gambia River, der uns ausnehmend gut gefallen hat, hinein in die Weiten des Atlantik.<br \/>\nPetite Fleur ist schon zwei Tagesreisen voraus, wir h\u00f6ren per Kurzwelle zweimal am Tag voneinander.<br \/>\nAm Abend zuvor hatten wir noch einmal Tom und sein Harbour Caf\u00e9 besucht und ein finales H\u00e4hnchengrillen veranstaltet. Die  Salatplatte wurde leergeputzt, die &#8222;peel it,cook it or forget it&#8220;-Regel, alles &#8222;forgotten&#8220;. Beim Essen lassen wir zusammen mit Len und Janna den Afrikabesuch nochmals vorbeiziehen: all der M\u00fcll, der Staub, der Gestank. Die umwerfende Natur. Die stets proper gekleideten Westafrikanerinnen. Die Kinder in den D\u00f6rfern upriver. All die selbst ernannten und meist unerw\u00fcnschten guides.<br \/>\nDer Mann, der gerade geheiratet hat, und w\u00e4hrend man seiner vermeintlichen Braut gratuliert, schnell beim Kr\u00e4mer ein Hochzeitsgeschenk einkauft. Man muss nur noch bezahlen&#8230; Andreas hatte die Variante: &#8222;Meine Frau hat heute ein Kind gekriegt und ich brauche Medizin gegen die Blutungen&#8230;&#8220;<br \/>\nVor allem fallen uns aber die netten Afrikaner ein, die ganz bescheidenen, die keinen Mucks sagen, obwohl sie so viel brauchten&#8230; Tom, einer von letzteren, setzt sich zu uns, wir fragen ihn aus, wo er das Kochen gelernt hat.  Alles von Mama abgeguckt sagt er, und beschreibt uns bildhaft und wortreich und mit viel Spa\u00df, wie man die lecker-scharfe Knoblauchsauce und das s\u00fc\u00dfe Zwiebelgem\u00fcse zubereitet. Wir lachen noch einmal zusammen und h\u00f6ren ein bisschen Reggae, w\u00e4hrend die H\u00e4hnchen auf der Holzkohle auf der Staubstra\u00dfe brutzeln, die Stra\u00dfenk\u00f6ter ringsum halb im Schlaf, halb auf &#8222;Habacht&#8220;. Das Harbour Caf\u00e9 &#8211; ich hoffe, ich kann irgendwann noch ein Bild einstellen &#8211; und seine Barbecues sind jeden Dalasi wert. Fazit: Ohne Tom, ohne Ceesay w\u00e4re der Oyster Creek nur die H\u00e4lfte wert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um 11 am Sonnabend aber war dann Schluss mit Oyster Creek und Gambia &#8211; ausklariert hatten wir schon am Freitagnachmittag, frech, frech&#8230; Und nun warten auf uns 3 Wochen Atlantik, vielleicht mehr, hoffentlich weniger. Zum Schluss wird es Dosenfra\u00df geben und zwischendrin &#8222;V\u00f6llereitage&#8220;, an denen alles verspeist wird, was gleichzeitig reif wird&#8230; Und dann Brasilien -ob ein Pellikan-Empfangskommittee bereitsteht? Wir werden sehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>12?21,22 N, 18?08,86 W, 27.4.2008 Gestern mittag: AKKA gleitet an Half Die vorbei, F\u00e4hranleger, Hafenb\u00fcro, Marktgegend &#8211; irgendwie war es uns ja doch ein bisschen lieb geworden. 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