{"id":179,"date":"2008-05-12T11:54:00","date_gmt":"2008-05-12T09:54:00","guid":{"rendered":"http:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/?p=179"},"modified":"2012-09-07T14:05:23","modified_gmt":"2012-09-07T02:05:23","slug":"der-ferdinand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2008\/05\/12\/der-ferdinand\/","title":{"rendered":"Der  Ferdinand"},"content":{"rendered":"<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Fernando de Noronha, 11.5.2008<\/p>\n<p>\u20ac\u00a6. nee, nicht unser alter Chef, nein, der Fernando von Noronha, der hat es uns angetan.<br \/>\nNachdem wir eine ganze Nacht auf die Insel zuged\u00f6delt sind &#8211; Ankunft im  Dunklen war uns nicht ganz so recht, nachdem Petite Fleur von  schwimmenden Mooringleinen und vielen kleinen Freizeitb\u00f6tchen berichtet  hatten &#8211; kam im Morgenlicht das Empfangskommittee. Keine Pelikane. Eine  Gruppe von vielleicht 20 bestens gelaunten Delfinen, die uns ein St\u00fcck  in die Ankerbucht hinein geleiteten, ehe es ihnen bei dieser  Geschwindigkeit &#8211; g\u00e4hn! &#8211; zu langweilig wurde. Man kann ja noch so  sch\u00f6ne Kunstst\u00fcckchen machen, sich zur\u00fcckfallen lassen und wieder nach  vorn schie\u00dfen, im Dreierpaket Synchronspringen \u00fcben oder auf dem R\u00fccken  quer unter dem Bug durchzischen: diese AKKA l\u00e4sst sich einfach durch  nichts zu einem etwas frischeren Tempo anregen. Einfach langweilig, so  ein Plastik-Schwimmvogel, wir suchen uns etwas anderes zum Rumalbern.  P\u00f6\u00f6h.<br \/>\nWir waren trotzdem begeistert. Und den Hintergrund bildet eine leicht  bergige Insel, mit einem zuckerhutartigen Vulkankegel, v\u00f6llig gr\u00fcn!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" id=\"image185\" src=\"https:\/\/i2.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/fdn-zuckerhut_1_1.JPG?w=584\" alt=\"fdn-zuckerhut_1_1.JPG\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p>Donnerwetter! Kein roter Lateritboden weit und breit, sondern dichter  Bewuchs, und nicht mal ein Fluss in der N\u00e4he, der f\u00fcr Feuchtigkeit  sorgt;). Ganz offensichtlich selbstbew\u00e4ssernd. Wir m\u00fcssen wohl in  Amerika angekommen sein. Latin America, genauer gesagt und nach einem  Willkommensnickerchen machen sich die sprachlichen Defizite auch gleich  bemerkbar: das Funkgespr\u00e4ch mit dem brasilianischen Hafenkapit\u00e4n und der  sp\u00e4tere Besuch dort erweisen sich als mehr als schwierig.  Immerhin  verstehen wir, dass Sonntag ist, dass wir am Montag wiederkommen sollen  und dass wir willkommen sind; was nicht ganz selbstverst\u00e4ndlich ist,  denn ob wir hier einklarieren k\u00f6nnen, wird sich erst heute  herausstellen\u20ac\u00a6 EIGENTLICH nicht. Mal schau\u20ac\u2122n. Der nachmitt\u00e4gliche  Landgang bringt einen ersten Einblick in eine eher verschlafene  (=sonnt\u00e4gliche?) Umgebung mit tr\u00e4gen Noronhanern in der H\u00e4ngematte auf  der Veranda. Eine Taxifahrt zu viert bzw. zu f\u00fcnft, denn einen Fahrer  gibt es ja auch noch, im Buggy, die Ladies hocken &#8222;brazilian style\u20ac\u009d auf  der Hinterkante und klammern sich an den \u00dcberrollb\u00fcgel. Ziel: der  einzige Geldautomat der Insel. Geldautomatenmangel &#8211; ach, afrikanische  Heimat, wenigstens etwas erinnert noch an Dich. Zum Abschluss ein feierliches &#8222;Fleischessen\u20ac\u009d und dann &#8211; bumm! &#8211; der Fall in die Kojen.<\/p>\n<p>Am besten, wir bleiben ein paar Wochen hier und machen einen &#8222;total  immersion\u20ac\u009d-Sprachkurs. Gefallen tut es uns n\u00e4mlich beim Ferdinand, auch  ohne Sprachkenntnisse, aber ein bisschen Portugiesisch w\u00fcrde helfen\u20ac\u00a6<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fernando de Noronha, 11.5.2008 \u20ac\u00a6. nee, nicht unser alter Chef, nein, der Fernando von Noronha, der hat es uns angetan. 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