{"id":1888,"date":"2012-10-02T18:55:42","date_gmt":"2012-10-02T05:55:42","guid":{"rendered":"http:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/?p=1888"},"modified":"2012-10-02T19:18:31","modified_gmt":"2012-10-02T06:18:31","slug":"the-sixties","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2012\/10\/02\/the-sixties\/","title":{"rendered":"The Sixties"},"content":{"rendered":"<p>Taveuni, 2.10.2012<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kleine Blogpflichtveranstaltung aus Taveuni&#8230;\u00a0 wir wollen ja nicht, dass die etwaige Leserschaft ins Schnarchen ger\u00e4t.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach 2 v\u00f6llig und mehreren fast verregneten Tagen vor &#8222;Cousteau&#8220; haben wir uns am Sonntagmorgen angeguckt und&#8230;\u00a0 &#8222;&#8230; es regnet gerade nicht, und \u00fcberhaupt sieht es doch ganz gut aus?!&#8220;. So gut nun auch nicht, Regenb\u00f6gen, dicke Wolken, Regenschleier \u00fcber den Bergen, und der Wetterbericht verhie\u00df nur Erleichterung, kein Ende der Schlechtwetterzeit, aber wat mutt, dat mutt. Los. Wir gucken als Tagesziel die Dakuniba-Bay aus, ein kleines Hurricane Hole, ungef\u00e4hr 3\/4 des Weges zu Vanua Levus Ostkk\u00fcste.\u00a0 Interessant der Seegang, der vor dem Riff s\u00fcdlich von Vanua Levu stand: wir hatten mehrere Tage keinerlei Wind, aber es stand ein fieser, alter Schwell genau gegenan.\u00a0 In Dakuniba niemand weit und breit, nur Vogelgebr\u00fcll aus den Mangroven, das sp\u00e4ter von dem immer wieder herrlichen Gezanke der Flughunde um den besten Abh\u00e4nge &#8211; und Schlafpl\u00e4tze abgel\u00f6st wird. Ein sch\u00f6ner Flughundwitz soll hier nicht verschwiegen werden:\u00a0 Es h\u00e4ngen zwei nebeneinander&#8230; &#8222;Wei\u00dft Du, wovor ich im Alter am meisten Angst habe?!&#8220;\u00a0 &#8222;Nee&#8230;&#8220;\u00a0 &#8222;&#8230; vor&#8230;\u00a0 Inkontinenz!&#8220;\u00a0 Pfui.\u00a0 Dieser Scherz leitet nahtlos zum 1. 10. \u00fcber, der mein 60. Geburtstag werden sollte, und mit einer wirklich fantastischen Durchfahrt durch&#8217;s Innenriff zwischen Dakuniba und Viani begangen wurde, die Schipperin und Jubilarin auf dem Besanbaum balancierend und zeitweise, der besseren Sicht zuliebe,\u00a0 auch ein St\u00fcck mastaufw\u00e4rts (das \u00fcben wir noch mal &#8211; auf einem bewegten Schiff in den Mast, und sei er noch so niedrig; kommt nicht so h\u00e4ufig vor bei uns, und wenn, dann ist es der Eigner. Ich hebe den Hut vor allen Riggern, die bei Wind, Wetter und, puuh, unter Regattabedingungen da oben arbeiten).\u00a0 Jedenfalls war es windig und sonnig, mit blauem Himmel, gr\u00fcner Insel zur Linken, das ebenso gr\u00fcne Taveuni voraus &#8211; und t\u00fcrkis-t\u00fcrkis-t\u00fcrkis ringsum. Ein echtes Geschenk &#8211; leider trug ich kein goldenes Kr\u00f6nchen mit einer 60 im Haar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die letzte Woche, das sei noch gesagt, haben wir nat\u00fcrlich nicht v\u00f6llig unt\u00e4tig verbracht &#8211; und ich pflege noch immer Blasen an den F\u00fc\u00dfen und den H\u00e4nden, die ich mir bei stundenlangen Tauchg\u00e4ngen am Rumpf zugezogen habe, genauer: 2 x 2 Stunden, mehr ist weder meinen Schrubberarmen noch dem Kompressor zutr\u00e4glich, aber nun ist die Kielsohle endlich frei von der verbliebenen Schicht Seepocken, die wir nach Abtragen der Austern aus Neuseeland noch \u00fcbrig gelassen hatten.\u00a0 Ein m\u00fchsames Gesch\u00e4ft &#8211; und gleichzeitig ist es der Beweis, wie gut doch unser Coppershield-Antifouling funktioniert, denn das fehlt auf der Kielsohle (da steht die AKKA n\u00e4mlich drauf, wenn man sie an Land stellt&#8230;).\u00a0 Und w\u00e4hrend die eine taucht, repariert der andere den Schnitt, den wir uns in Halalo\/Wallis am Dinghy zugezogen haben. Und vielerlei sch\u00f6ne Dinge.<br \/>\nZwei Scherze hatten die Tauchg\u00e4nge auch bereit: am Tag 1 rumpelte ich beim Aussteigen unseren &#8222;P\u00fcmpel&#8220; \u00fcber Bord, der auch gem\u00fctlich abw\u00e4rts trudelte, und so schnell hatte ich die Brille nicht wieder vor der Nase, dass ich ihn noch erwischen konnte.\u00a0 Also: Tauchkompressor wieder an und ein Tieftauchgang, bittesch\u00f6n. 10 m, das mache ich auch nicht jeden Tag.\u00a0 Hat auch sch\u00f6n geknirscht im Ohr, dabei war Ehrgeiz gar nicht angesagt, der P\u00fcmpel war schlie\u00dflich nicht in Lebensgefahr.\u00a0 Und dann Tag 2:\u00a0 &#8222;&#8230; ach, reich&#8216; mir doch bitte noch einen Schraubendreher, in einem Seeventil sitzt eine gro\u00dfe Muschel&#8230;&#8220;\u00a0 Und warum auch immer, der Schraubendreher kommt geflogen, landet nat\u00fcrlich nicht auf der Badeplattform, sondern s\u00e4uft noch schneller ab als der P\u00fcmpel.\u00a0 Tieftauchgang zwei &#8211; aber mit der Erfahrung vom Vortag mache ich langsam, kann es geradezu genie\u00dfen, schau&#8216; mich am Boden um &#8211; sch\u00f6ne Fische!\u00a0 Mit dem kostbaren Schraubendreher tauche ich auf, und mit dem Plan, vielleicht doch noch einmal einen Tauchgang mit Flasche irgendwo zu buchen. Die Gelegenheit ist da &#8211; hier an der Somosomo Strait taucht&#8217;s gewaltig. Und wenn Leni Riefenstahl das mit 90 konnte, werden sie ja wohl nichts gegen &#8222;The Sixties&#8220; haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Taveuni, 2.10.2012 Kleine Blogpflichtveranstaltung aus Taveuni&#8230;\u00a0 wir wollen ja nicht, dass die etwaige Leserschaft ins Schnarchen ger\u00e4t. 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