{"id":202,"date":"2008-06-11T02:01:40","date_gmt":"2008-06-11T00:01:40","guid":{"rendered":"http:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2008\/06\/11\/wwwmanoevertrainingde-2\/"},"modified":"2012-09-07T14:20:52","modified_gmt":"2012-09-07T02:20:52","slug":"wwwmanoevertrainingde-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2008\/06\/11\/wwwmanoevertrainingde-2\/","title":{"rendered":"www.manoevertraining.de zwo"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">oder:<br \/>\n\u20ac\u00a6. wie auf dem Campingplatz isses hier, sagt der Eigner.<br \/>\nStimmt. Ein bisschen wenigstens, und das ist gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig. Zum  ersten Mal seit ein paar Monaten liegen wir wieder an einem Steg,  sozusagen mitten zwischen die Leut\u20ac\u2122, aber eigentlich gibt es wenig  Unterschiede zwischen hier und der guten alten Paulsen-Br\u00fccke in Arnis.  Wesentlich vielleicht, dass hier zwar Stromsteckdosen liegen, aber kein  Strom flie\u00dft. Immerhin gibt es Wasser (mit m\u00e4chtig viel Chlor), und  damit kann ich endlich die W\u00e4sche selber waschen &#8211; die Marina-W\u00e4scherin,  so nett sie ist, war extrem teuer und das Ergebnis lausig. Dreck noch  drin, nur die Seifenpulverreste, die sind neu. Es wird ein paar Tage  dauern, bis mein Maschinchen sich da durchgefressen hat und hoffentlich  kriege ich keine Sehnenscheidenentz\u00fcndung vom Wringen, aber das hatten  wir in diesem Blog ja schon mehrfach. Vor Anker war das Waschen einfach nicht m\u00f6glich &#8211;  f\u00fcr so viel Wasser  aus dem Wassermacher reichen unsere Solarpaneele einfach nicht, und die  Waschmschine verbraucht ja auch ein bisschen. Also bin ich es zufrieden  mit dem neuen Liegeplatz, der auch nicht so exorbitant viel kostet.<br \/>\nEs war nicht einfach hierher zu gelangen, die paar hundert Meter  Richtung Ufer, nachdem wir ja drei volle Wochen im Fluss rumged\u00fcmpelt  waren; mir wird gerade bewusst, dass dieser Zeitraum schon einen fetten  europ\u00e4ischen Urlaubszeitrahmen abgibt &#8211; was f\u00fcr ein Privileg, \u00fcber so  viel Zeit verf\u00fcgen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nVorgestern hatten wir uns auf ein Anlegeman\u00f6ver geeinigt &#8211; am Steg MIT  Strom, mit der Nase gegen Wind und Strom, sehr bequem, die meisten  Vorbereitungen waren getroffen, der Heckanker angeschlagen etc., und wir  wollten in die L\u00fccke neben &#8222;Bluesong\u20ac\u009d schl\u00fcpfen &#8211; die kleine Steganlage  f\u00fcllt sich n\u00e4mlich zunehmend; wir w\u00fcrden ganz au\u00dfen liegen, Bluesong  ist ohnehin nicht besetzt, also ist es ruhig, alles sehr passend. Das  Wetter war saum\u00e4\u00dfig, und so sa\u00dfen wir statt zu verholen mit Len und  Janna im Cockpit, schl\u00fcrften Sonntagskaffee und test-a\u00dfen  selbstgebackene Hafermehlkekse (\u20ac\u009d\u20ac\u00a6not worth repeating!\u20ac\u009d), gingen gegen  Sonnenuntergang und bei einsetzenden B\u00f6en zu Wein und Kofta \u00fcber,  schmiedeten Traum-Pl\u00e4ne von der Magellanstra\u00dfe und argentinischen  Steakorgien und wetterten auf diese Weise wolkenbruchartige Regenf\u00e4lle  ab. Len guckte ein bisschen verwirrt ins Dunkle, seine Present hatte er  noch nicht so aus der Ferne tanzen sehen, daf\u00fcr dachte er immer, dass  WIR wie die Wilden am Anker rei\u00dfen\u20ac\u00a6 Das Wetter wird nicht besser, also  gab es abschlie\u00dfend noch eine aus dem \u00c4rmel gesch\u00fcttelte (sollte hei\u00dfen:  aus dem Weckglas gesch\u00fcttete!) H\u00fchner-Curry-Reissuppe mit zuviel Ingwer,  bis denn \u00fcberhaupt dasWetter ein \u00dcbersetzen der beiden Presenter auf  ihr Schiff erlaubte. Das war also nix mit dem Verholen, aber es war ein  feiner Sonntagnachmittag. Kaum waren wir am gestrigen Montag fertig mit  den endg\u00fcltigen Vorbereitungen, bemerkt mein Schiffer trocken: &#8222;\u20ac\u00a6 das  war\u20ac\u2122s dann!\u20ac\u009d und meint die kleine amerikanische Ketch, die gerade mit  Schwung in die von uns angepeilte L\u00fccke fuhr. Hmh. Philippe, der  Besitzer dieser Anlage \u00fcberf\u00fchrt gerade ein Schiff nach La Rochelle &#8211;  wir vermuten ihn auf den Azoren, keine Chance, Vorrechte zu kl\u00e4ren, die  es ohnehin nicht gibt: Wer zuerst kommt, murt zuerst. Also auf ein Neues  &#8211; ein \u00e4hnlicher Platz ist am zweiten Steg, eben dem ohne Strom,  verf\u00fcgbar. Tja, und da halten wir heute drauf zu, als wir von  frenetischen Winkern empfangen werden &#8211; besetzt, reserviert, was wei\u00df  ich\u20ac\u00a6<br \/>\nWir ankern neu &#8211; leichte Missstimmung &#8211; und genehmigen uns erst einmal  ein schickes Ausw\u00e4rtsessen in der Dorfstra\u00dfe; 10 Reais f\u00fcr zweimal Reis  und Bohnen und Tapioka und geschmortes Rindfleisch und H\u00e4hnchen, da kann  man nicht meckern, zumal es auch noch gut schmeckt. Die Dorffrauen  freut es eh\u20ac\u2122, wenn wir kommen.<br \/>\nAuf dem R\u00fcckweg stehen wir eine Weile vor der diagonal liegenden Yacht  gleich neben Alberts Riesenkatamaran Imagine, und nach zwei beherzten  Handgriffen f\u00fcr ein bisschen Leinenf\u00fchrungskosmetik tut sich pl\u00f6tzlich  eine L\u00fccke f\u00fcr uns auf. Zwar ein bisschen bl\u00f6d anzusteuern, r\u00fcckwarts im  Strom mit Seitenwind, eine obskure Mooringboje muss gefischt werden,  aber irgendwie muss es gehen. Der Chef war ein bisschen angespannt,  aber:  www.manoevertraing.de \u20ac\u00a6<br \/>\nNachbarn aus der Welsch-Schweiz und dem Frankenland gingen ein bisschen  zur Hand und &#8211; es ging. Hilmar, Du w\u00e4rest stolz auf uns, auf Andreas,  gewesen!  Und so gibt es denn in n\u00e4chster Zeit Nachrichten vom  Campingplatz. Mit W\u00fcrzburg, werden noch eine Flasche Roten leeren, das ist schon abgemacht, dem britischen Einh\u00e4nder im  fortgeschrittenen Rentenalter h\u00e4tten wir den Platz heute fr\u00fch ungern  streitig gemacht und ansonsten scheinen wir mal wieder in Frankreich  gelandet zu sein, mit ein bisschen Argentinien und Uruguay durchmischt.  Alors! Vive la internationale des voiliers!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>oder: \u20ac\u00a6. wie auf dem Campingplatz isses hier, sagt der Eigner. Stimmt. Ein bisschen wenigstens, und das ist gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig. 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