{"id":2234,"date":"2013-07-07T06:59:00","date_gmt":"2013-07-07T06:59:00","guid":{"rendered":"http:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/?p=2234"},"modified":"2013-07-07T19:29:20","modified_gmt":"2013-07-07T07:29:20","slug":"the-easy-way-the-hard-way","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2013\/07\/07\/the-easy-way-the-hard-way\/","title":{"rendered":"The easy way, the hard way&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Baie de Maa, 7.7.2013  Manche m\u00f6gen&#8217;s hart. Wir nicht so sehr.  Wer hat da &#8222;&#8230;ach was!?&#8220;  gerufen?  Frechheit.  Nach 3 Wochen sind wir raus aus Noum\u00e9a, das zwar teuer ist, aber auch eingies zu bieten hat. Das Aquarium hatte es mir letztes Wochendende sehr angetan &#8211; einen Anomalops-Schwarm hatte ich noch nicht &#8222;gl\u00fchen&#8220; sehen im Dunklen, und dann gab es auch noch einen zyllindrischen Tank, in dem richtie Nautilus ihre Runden drehten.  Wirklich ein Erlebnis, absolut empfehlenswert.  Auch das st\u00e4dtische Museum ist den Blick in die Geschichte wert &#8211; und dieses Mal auch wirklich nicht teuer: wir gehen mangels Kleingeld als Kinder durch, f\u00fcr 200 Francs.  Na, bitte, wer meckert da noch \u00fcber die hohen Lebenshaltungskosten?  Der Keller des museums wartet nicht nur mit den erhofften Informationen zur Nickelindustrie auf, sondern auch mit einer schwerst beeindruckenden Ausstellung zum 1. Weltkrieg, der &#8222;Grande Guerre&#8220;.  Da schleicht man sich dann etwas beklommen aus dem Haus und muss erst mal einen tiefen blick in die franz\u00f6sische Kaffeetasse tun.   Solcherma\u00dfen zur Besinnung gekommen haben wir dann unsere Entscheidung getroffen, was die Weiterreise betrifft.  Eigentlich war es uns schon l\u00e4nger klar, aber nu&#8216; kann es raus: wir bleiben in dieser Saison noch in der Region. Noch eine Weile in Neukaledonien, danach Vanuatu, und zum 1. Dezember haben wir eine Best\u00e4tigung f\u00fcr einen Liegeplatz in Scarborough\/Queensland, in unmittelbarer N\u00e4he von Brisbane.  Danach werden wir im kommenden Jahr, ab Mai vielleicht, das Great Barrier Reef hinauf segeln, und vielleicht wird mein Wunsch doch noch wahr, und wir drehen die Kurve \u00fcber Darwin. Damit wir in den Nordwesten von Australien schauen k\u00f6nnen.  Rick, ein australischer Segler aus der &#8222;Nachbarschaft&#8220; in Noum\u00e9a, fasste meine begeisterten Erz\u00e4hlungen von unseren Ozzie-Landreisen mit den Worten zusammen:  &#8222;&#8230; then you MUST go to the Kimberleys!&#8220;  Das w\u00e4re sch\u00f6n.  Was hei\u00dft, dass wir die Louisaden und Solomonen auslassen w\u00fcrden. Bahnt sich da schon wieder eine schwierige Entscheidung a  n? Es bahnt sich jedenfalls jede Menge Hausputz an &#8211; die Australier sind n\u00e4mlich recht niffelig, was den Zustand der Schiffe betrifft und heben gern zum Willkomm&#8216; jedes Bodenbrett hoch. Wir fangen schon mal an mit dem Putzen&#8230;  W\u00e4hrend ich schreibe &#8211; wir h\u00e4ngen am Anker ein paar Meilen n\u00f6rdlich von Noum\u00e9a &#8211; konnte ich erstmalig nach Verlassen des 3-Wochen-Funkloches namens Port Moselle wieder die \u00fcbliche Funkrunde besuchen, wo wir gleich eine Serie von Tipps kriegten, f\u00fcr New Cal, wie der Kiwi locker sagt, und vor allem von der LOP TO, die wir doch eigentlich auf ihrem eiligen Weg nach Indonesien begleiten sollten.  Die waren gerade eine offentsichtlich wunderbare Woche im Huon Reef, das auf dem Weg von Vanuatu nach Autralien so genau auf der Route liegt, dass man schon einen Bogen drum herum fahren m\u00fcsste.  Also&#8230;  Wir m\u00fcssen es nur so timen, dass wir im Oktober zusammen mit den Schildkr\u00f6ten dort sind. Bis dahin versuchen wir hier ein paar Wale zu fangen, ist ja auch eine sch\u00f6ne Besch\u00e4ftigung.  Noch waren keine in Sicht, aber es kann nicht mehr lange dauern &#8211; wir halten den Kescher bereit. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Baie de Maa, 7.7.2013 Manche m\u00f6gen&#8217;s hart. Wir nicht so sehr. Wer hat da &#8222;&#8230;ach was!?&#8220; gerufen? Frechheit. Nach 3 Wochen sind wir raus aus Noum\u00e9a, das zwar teuer ist, aber auch eingies zu bieten hat. 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