{"id":2236,"date":"2013-07-14T21:26:41","date_gmt":"2013-07-14T09:26:41","guid":{"rendered":"http:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/?p=2236"},"modified":"2013-07-14T21:26:41","modified_gmt":"2013-07-14T09:26:41","slug":"der-ruckwarts-schipper","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2013\/07\/14\/der-ruckwarts-schipper\/","title":{"rendered":"Der R\u00fcckw\u00e4rts-Schipper"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Noum\u00e9a, 14.7.2013<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230; allem voran heute: Vive la France! Gestern abend, wir dachten uns an diesem 13.7. nichts B\u00f6ses, gab es um 20 Uhr ordentlich was auf die Ohren &#8211; von der nicht weit entfernt gelegenen Mairie stiegen leuchtende Font\u00e4nen auf, es b\u00f6llerte und krachte. Blau, wei\u00df und rot, nat\u00fcrlich, mit einem ger\u00fcttelt Ma\u00df an Gr\u00fcn, schlie\u00dflich m\u00fcssen die Kanak auch bedacht werden am franz\u00f6sischen Nationalfeiertag. 14. Juli &#8211; der Sturm auf die Bastille. Kaum hatte ich nach viel &#8222;oh!&#8220; und &#8222;ah!&#8220; die Kamera hervorgeholt, tat es einen letzten B\u00f6llerschlag. Also behalten wir die Bilder vom neukaledonischen Nationaltags-Feuerwerk in unseren Herzen und ganz f\u00fcr uns&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heute fr\u00fch ging es dann gleich weiter, w\u00e4hrend die Schipperin in der zu reinigenden K\u00fchlbox w\u00fchlte, machte der Eigner einen &#8222;just-in-time&#8220;-Ausflug zum nahe gelegenen Paradeplatz und konnte noch ein paar australische Veteranen be\u00e4ugen und belauschen, die ordentlichen Krach auf ihren Dudels\u00e4cken machten. Die Parade-Pferde wurden aber schon verladen, also war der kleine Ausflug mehr &#8222;auf der letzten Rille rechtzeitig&#8220;.<br \/>\nDanach war in Neukaledonien Familiensonntag angesagt, der Kaldosch-Spazierg\u00e4nger mischte sich hier in der Marina mit staunenden Japanern und Chinesen, die der dicke P&amp;O-Cruiseliner ausgespuckt hatte, der Noum\u00e9a im Wochenrhythmus (und \u00f6fter) heimsucht. Bei uns Teakdeckscheuern und Keilriemenspannen bis zum Mittag &#8230; der brachte poisson cru auf dem wunderbaren, frischen, gr\u00fcnen Salat! Man kann hier berechtigterweise ganzt\u00e4gig \u00fcber die horrenden Preise meckern, aber frischester Thunfisch geh\u00f6rt zu den erschwinglicheren Dingen, das Kilo f\u00fcr vielleicht 12-15 Euro, und so sch\u00f6nen (teuren) Salat finden wir in den Tropen wohl so schnell nicht wieder. Und in Ozzie- und Kiwiland auch nur vom Biobauern (wo nur, wo?) Ein bisschen Genuss also, und danach warfen wir uns Quatorze Juillet-Gew\u00fchl.<br \/>\nEndpunkt: Kitesurfen an der Anse Vata &#8211; das geht vielleicht in die Beine! Also, der Fu\u00dfweg dorthin und das auf den warmen Steinen sitzen und staunen, nat\u00fcrlich. Oh! Ah! Sieht gar nicht so schwierig aus!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oh! und Ah! gab es aber schon vorher in dieser Woche, zu unserer R\u00fcckkunft in Noum\u00e9a n\u00e4mlich. Am Donnerstag, es schien gerade mal g\u00fcnstig wenig Wind zu wehen (wir haben hier seit Wochen durchgehenden Passat, so um die 20 Knoten und mehr, und das ist nicht nur windig, sonder auch &#8230; kalt. Punkt.), lupften wir den Anker in der Baie de Maa, um uns auf den R\u00fcckweg zu machen. Lange Passage &#8211; 6 Meilen, die mussten wir nat\u00fcrlich in 2 Teile teilen und die Nacht zum Freitag noch in der Baie de Kuendu verbringen; ein kleiner Squall trieb uns mittags dort hinein und danach waren wir zu faul, weiterzufahren. Dumme Entscheidung, nebenbei gesagt, denn am Freitag blies der gute alte Passat wieder, was das Zeug hielt, und das hie\u00df &#8218;motorsegeln gegenan&#8216;. 3 Meilen, 1 1\/2 Stunden, und dann an die Tankstelle, unsere auf der Neuseelandstrecke etwas dezimierten Kraftstoffvorr\u00e4te wollten nachgef\u00fcllt werden. Wie gesagt, es blies und nicht nur das, es str\u00f6mte auch noch, so dass sich folgendes Bild ergab: der Tankwart steht an Land mit den Leinen, ich steh&#8216; ihm (3 m entfernt) gegen\u00fcber und lache, der Eigner steht am Ruder, und die AKKA &#8222;steht&#8220; sich langsam, ganz langsam an die Pier. Gut! Nach dem Tanken die Frage: Mann, wie kommen wir hier wieder weg? Antwort: Na, vorschriftsm\u00e4\u00dfig &#8211; eindampfen in die Vorspring und r\u00fcckw\u00e4rts von der Pier wegziehen; haben wir allenthalben so gelernt, vor 100 Jahren und bei Hilmars Man\u00f6vertraining im Besonderen&#8230; Das gab das erste &#8222;oh &#8211; tr\u00e0\u00a8s bien&#8220;, vom Tankwart n\u00e4mlich. Schon ruft die Marina &#8211; sie haben zun\u00e4chst mal nur einen tempor\u00e4ren Platz, l\u00e4ngsseits vorm B\u00fcro. Na jut. Wir biegen um die Ecke, und dem Schipper wird&#8217;s ein bisschen mulmig, denn nach viel Platz sieht das nicht aus: rechts zwei Katamarane, links ein Ausflugsdampfer. Hm&#8230; lieber wieder raus und drau\u00dfen warten? Wie sagte er hinterher: &#8222;&#8230; man muss sich auch mal was trauen!&#8220;. Als ganz so gering erwies sich der Platz dann doch nicht und Strom setzt in der Ecke sowieso nicht &#8211; sonst w\u00fcrde es da zwischen Fischmarkt und Abwasserkanal nicht so erb\u00e4rmlich stinken. Blieb also nur der ablandige Wind. Der Eigner f\u00e4hrt einen feinen Bogen &#8211; ein bisschen vorw\u00e4rts Ausrichten inklusive &#8211; und legt die AKKA suutsche r\u00fccklings an die Mole. Mein R\u00fcckw\u00e4rtsschipper &#8211; und die AKKA, die in dieser Disziplin sonst immer leichte Abz\u00fcge in der B-Note kriegt. Fein haben sie das gemacht. Ich habe nur beil\u00e4ufig die Leinen an Land gereicht. Voila!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noum\u00e9a, 14.7.2013 &#8230; allem voran heute: Vive la France! 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