{"id":2284,"date":"2013-08-14T11:20:23","date_gmt":"2013-08-13T23:20:23","guid":{"rendered":"http:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/?p=2284"},"modified":"2013-08-27T16:33:13","modified_gmt":"2013-08-27T04:33:13","slug":"oh-what-a-night","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2013\/08\/14\/oh-what-a-night\/","title":{"rendered":"Oh, what a night&#8230;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Auf dem Weg nach Noum\u00e9a, 14.8.2013<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ha!\u00a0 Ich gleite durch den Morgennebel. In &#8230; xy m H\u00f6he, und das kommt, weil ich im Bus sitze. Im Bus von Waho im S\u00fcdosten der Insel zur Auscheckprozedur in Noum\u00e9a.\u00a0 Oskar\/ZENITUDE hatte uns aus aus Vanuatu geschrieben, dass die Unternehmung aus Lifou in den Loyality Islands zwar gut machbar sei, aber die Anreise sei &#8222;pure pain&#8220;. Mit morgens um 4 Aufstehen, (nasse) Dinghyfahrt zum Strand, das am Vortag geliehene Leihauto zum Flugplatz steuern, Flug nach Magenta&#8230;\u00a0 Da mische ich mich doch lieber um 6 Uhr fr\u00fch unter die Leut&#8216; und fahre einmal quer \u00fcber die Insel und hoffe nun, dass alles klappt, denn morgen ist meiner Mutter Geburtstag, und das feiern die Neukaledonier mit einem langen Wochenende. Nun gut, es ist auch Mari\u00e4 Himmelfahrt, jedenfalls sind Zoll und Immigration bis Montag geschlossen. Gut, dass wir das gestern noch rechtzeitig gemerkt haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Sonntag sind wir nun endg\u00fcltig von der Ile des Pins abgesegelt, nicht ohne vorher noch ein paar Erkundungsrunden in Sachen Kanak-Empfindlichkeiten zu drehen: die Sache mit dem Abweisen von den vorgesehenen Ankerpl\u00e4tzen basiert wohl auf einer Entscheidung der Versammlung der Chefs. Einerseits hatte im Vorjahr eine Yacht &#8211; wie bl\u00f6d kann man eigentlich sein? &#8211; an der Ile Aventure den M\u00fcll \u00fcber Bord geworfen, der dann prompt am Strand der Hauptinsel anschwappte, dar\u00fcberhinaus nehmen die Locals Ansto\u00df daran, dass all die unbegleiteten Touristen gern die Gelegenheit zum Fischen nutzen und sich an den RIffen ein Abendessen schie\u00df\u00e9n.\u00a0 Na, und feuchtfr\u00e4hliches Feiern von exPat-Noum\u00e9aner auf Wochenendurlaub ruaben ihnen sowieso den Nerv. Es hatte wohl vor Jahren schon eine Entscheidung zu einer \u00e4hnlcihen Einschr\u00e4nkung gegeben, die den Riffen angeblich sehr gut getan hat, und nun ist es wieder so weit. Also: Ankern auf der Ile des Pins nur in Kuto und Kanumera und vor den Resorts.\u00a0 Voil\u00e0\u00a0!<br \/>\nIle des Pins hatte aber noch ein Sp\u00e4\u00dfchen f\u00fcr uns bereit&#8230; man k\u00f6nnte auch sagen: &#8222;Oh, what a night!&#8220;\u00a0 Donnerstag, Mitternacht. Die Wetterberichte hatten f\u00fcr die folgenden Tage und Stunden leichte westliche Winde vorausgesagt, also verzieht sich die ganze Ankererblase vom Kuto-Strand in die Kunamera-Bucht. Die Orfos, die Emma, zwei Australier-Cats, einer der gro\u00dfen Whalewatcher-Kats aus Noum\u00e9a und dann noch ein hiesiger Motorkatamaran (wen&#8217;s interessiert: IETA.\u00a0 Sehenswertes Boot, auch wenn&#8217;s nur \u00fcber Google ist; und dann gleich noch ein google-Auftrag: TWIZZLE.\u00a0 War aber abgereist und nicht mit umgezogen).\u00a0 Wie das so ist mit den Vorhersagen: das Wetter muss nat\u00fcrlich vorab \u00fcber die Absichten der Meteorologen informiert sein, sonst macht es was es will, und das tuat es in dieser Nacht. Langer Rede kurzer Sinn: die kleinen Gewitterzellen, die man hatte sehen k\u00f6nnen, brachten nicht gerade &#8222;leichte westliche&#8220; WInde, sondern s\u00fcdliche, und das in B\u00f6en bis 40 kn. Ich hatte unseren Anker gesehen und ware einigerma\u00dfen beruhigt, mit Betonung auf einigerma\u00dfen, denn als wir gegen Mitternacht das Cockpit bemannen, um uns das Schauspiel live anzuschauen, zischte einer der Australier geradde\u00a0 haarscharf an der ORFOS vorbei.\u00a0 Die ganze Sache zog sich bis gegen 4 Uhr hin, mit der immerw\u00e4hrenden Hoffnung: &#8222;&#8230; das war&#8217;s dann wohl jetzt&#8230;&#8220;, wenn der Wind mal abflaute. Unn\u00f6tig zu sagen, dass da nat\u00fcrlich ein gemeiner Schwell aus der v\u00f6llig falschen Richtung in die Bucht stand und man die gaNZE Zeit peilte, wo die anderen Lichter sich in diesem Gemisch aus Prasselregen und Lightshow befanden.\u00a0 Kommentar des Australiers am n\u00e4chsten Tag, als die ORFOS sich f\u00fcr die dreimaligen Ankerman\u00f6ver und Ber\u00fchrungsmomente bedankte (und damit er wei\u00df &#8222;w\u00e4l er \u00e4n Orschloch is'&#8220; (man rate die Nationalit\u00e4t: &#8222;&#8230; naja, ich bin quasi allein, meine Freundin kann mit dem Schiff nicht umgehen; und den Anker habe ich nicht eingegraben, weil ja sowieso eine Winddrehung angesagt war&#8230;&#8220;\u00a0 Da macht sich Begeisterung breit. Zu unserem Anker: der hat sich, gut eingegraben, auf dem Punkt um 120\u00b0 gedreht. Und gehalten wie Bombe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So, jetzt wird mir gleich vom Bloggen-Busschaukeln schlecht, also weg mit dem Beitrag!\u00a0 In der Ferne kann man schon Noum\u00e9a ahnen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">PS: AUschecken in Noum\u00e9a ging schnell wie der Blitz&#8230;\u00a0 Der Busfahrer hat mich am &#8222;Hopital&#8220; rausgelassen, das waren schon mal die ersten gewonnen Minuten, nur 5 Minuten Fu\u00dfweg. Und nach 55 Minuten war alles geschehen, inklusive Handschlag vom Henning-Scherf-m\u00e4\u00dfigen Hafenkapit\u00e4n himself&#8230;\u00a0 Auf nach Vanuatu!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf dem Weg nach Noum\u00e9a, 14.8.2013 Ha!\u00a0 Ich gleite durch den Morgennebel. In &#8230; xy m H\u00f6he, und das kommt, weil ich im Bus sitze. 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