{"id":3768,"date":"2015-08-05T21:37:01","date_gmt":"2015-08-05T13:37:01","guid":{"rendered":"http:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/?p=3768"},"modified":"2015-08-06T08:38:02","modified_gmt":"2015-08-06T00:38:02","slug":"parallelen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2015\/08\/05\/parallelen\/","title":{"rendered":"Parallelen"},"content":{"rendered":"<p>Port Dickson, 5.8.2015<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">AKKA ist unterwegs, wer h\u00e4tte es gedacht?! Gestern fr\u00fch haben wir die Leinen in Pangkor losgeworfen &#8211; es war ja auch ganz sch\u00f6n einsam geworden, obschon: auf den letzten Dr\u00fccker war es f\u00fcr uns noch einmal &#8222;gesellig&#8220;, mit der VENUS, mit der SAGATA, und mit Florence\/SERAFIN waren wir sogar, Donnerwetter, im Kino. The Minions. AKKA-Kurzrezension &#8222;&#8230;naja, lustige Gags [aus &#8222;Despicable Me&#8220;] auf abendf\u00fcllend getrimmt&#8220;.\u00a0 Zugegeben, die historischen Bez\u00fcge sind witzig. Aber bei uns lief erst letztens im Abendprogramm &#8222;Chicken Run&#8220;, der H\u00fchnerthriller \u00fcberhaupt. Das ist Spannung pur! The Minions schienen jedenfalls Geschmackssache zu sein.<br \/>\nAber nun wurden es doch immer weniger Yachties, SAGATAs nach Langkawi gesegelt, die VENUS nach Deutschland und Florence in die USA geflogen, man kann es in der Aussage der Damen aus dem Marinab\u00fcro zusammenfassen: &#8222;Boring! &#8230;. laaangweilig!&#8220; Nur ein tapferer Yachtbesitzer ist \u00fcbriggeblieben. Aber es wird nicht lange dauern, bis die ganze neue Bande, die jetzt durch Indonesien nach Norden r\u00fcckt, die neue Saison in Pangkor einl\u00e4utet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir hatten uns einen guten Tag ausgesucht &#8211; abgesehen davon, dass es in der Nacht noch ordentlich gesch\u00fcttet hatte und wir darum das Sonnensegel feucht einpacken mussten, ging alles glatt. Mit dem Hochwasser um 7 Uhr rutscht AKKA \u00fcber die Untiefen in die Malakkastra\u00dfe. Shah winkt nochmal vom H\u00e4uschen der Dockbesatzung &#8211; und das war&#8217;s dann. Wieder mal ein St\u00fcck &#8222;Yachtheimat&#8220; abgehakt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es f\u00e4ngt mit ein bisschen Segeln an, aber wir ahnten schon, dass es auf eine Motorsegelei hinauslaufen w\u00fcrde. F\u00fcr den Einstieg dennoch ganz nett, der Tag wurde auch zunehmend sch\u00f6ner und wandelte sich, w\u00e4hrend wir zwischen den zahlreichen Fischern durchstaksten, in eine laue Tropennacht. \u00dcber Sumatra stand ein gewaltiges Gewitterwolkenfeld, das freundlicherweise Abstand zu uns hielt und uns lediglich mit einer Lightshow beeindruckte. Man stelle sich vor, dass hinter einer Wolkenwand M\u00fcndungsfeuer zu sehen sind: f\u00fcr Sekunden sind Teile oder die ganze Wand mit einem feurigen Orangerot hinterleuchtet. Ooh! Aah! Richtung Port Kelang, Kuala Lumpur vorgelagert und Haupthafen an der Malakkastra\u00dfe, wird die Anzahl der Fischerboote deutlich geringer (es fischt sich in dem Dreckwasser auch nicht so toll!), daf\u00fcr tut sich ein Lichtermeer ganz anderer Art auf: zig Frachtschiffe liegen auf Reede, und der unbedarfte Segler denkt zun\u00e4chst mal: &#8222;&#8230; wo kann ich denn hier durch!&#8220;, aber die L\u00fccken sind gro\u00df genug. Wir erleben wieder einmal eine tidennavigatorische \u00dcberraschung, denn der Gegenstrom, der am fr\u00fchen Abend einsetzt, will und will nicht kippen &#8211; es dauert dann bis nach Sonnenaufgang, bis wir endlich &#8222;Strom mit&#8220; haben. So tuckern wir dahin und um 13 Uhr ist die Admiral Marina in Port Dickson erreicht. Etappe 1: geschafft. Wie es weitergeht? Irgendwie schon! Der Nachbar aus Portsmouth mit seiner 30-Fu\u00dfYacht begl\u00fcckte uns zum Empfang gleich mit ermutigenden Wetterprognosen f\u00fcr den &#8211; zugegebenerma\u00dfen nicht ganz jahreszeitgerechten &#8211;\u00a0 T\u00f6rn nach S\u00fcden. Tenor: &#8222;\u00dcbel!&#8220;\u00a0 Wir werden es sehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier wurschteln wir noch ein paar Tage, der Wassermacher macht uns Sorgen, wir haben zum ersten Mal nicht so gutes Produktwasser, so als ob das Konservieren der Membrane dieses Mal nicht richtig funktioniert hat. Ich hatte schon einen &#8222;error 40&#8220; meinerseits im Verdacht, will sagen: die Fehlerursache steht 40 cm vor der Waagenanzeige und wiegt zu wenig Substanz ab &#8211; aber unser Leib- und Magen-Wassermacherberater vom Lieferanten aus Trinidad brachte uns auf eine andere Idee: Ob nicht vielleicht ein bisschen von der Konservierungsfl\u00fcssigkeit verloren gegangen sein k\u00f6nne?\u00a0 N\u00f6\u00f6.\u00a0 Oder, halt! Als wir die Niedergangstreppe abgebaut und rumgebastelt haben, ist irgendwann die Hochdruckpumpe des Wassermachers angelaufen, nicht wirklich lang, aber es hat ein paar Schrecksekunden gedauert, bis wir das Ger\u00e4usch richtig orten konnten.\u00a0 Ob es das war?\u00a0 Derzeit l\u00e4uft ein Versuch, die Membrane mit einer neuen Konservierung wieder hinzubiegen, die Entsalzungsleistung ist n\u00e4mlich prima, nur der Geschmack ist ein bisschen daneben. S\u00e4uerlich. Mit einem Hauch faulem Ei. Im Zweifelsfall ist leider in eine neue Membrane zu inverstieren. Dumm.<br \/>\nWassermacherprobleme sind \u00fcbrigens Parallele 1: unsere Freunde von der Lop To sitzen in Mauritius und w\u00fcrgen ebenfalls mit Membrane und mittlerweile undichten Geh\u00e4usekappen herum. Ohne gutes Wasser sind wir wirklich ganz sch\u00f6n aufgeschmissen.<br \/>\nUnd Parallele 2 und 3 kommen aus Europa: ich habe heute die Website der Venga wieder in die Blogroll gesetzt. Erinnert sich keiner dran, kann ja auch nicht &#8211; die VENGAs sind dieser Tage erst in Neustadt\/Holstein gestartet. Und doch mag sich der eine oder andere an Daniel und Eva und APHRODITE erinnern. 2007 sind wir zusammen aufgebrochen und haben gemeinsam die denkw\u00fcrdige Starkwindfahrt nach Porto Santo absolviert. Damals war das Schiff sehr klein &#8211; heute ist es viel gr\u00f6\u00dfer als AKKA, und auch die Crew ist gewachsen, denn S\u00f6hnchen Piet dreht vor der Einschulung eine Atlantikrunde mit den Eltern. Irgendwie nett, und obwohl wir schon so lange unterwegs sind, k\u00f6nnen wir das aufregende Gef\u00fchl solcher Aufbr\u00fcche gut nachvollziehen. Wir freuen uns mit, auch mit der Crew der ex-JURMO. Gleiche &#8222;Abfahrergeneration&#8220;, wir trafen uns in Cascais und heute segeln sie samt kleinem Sohn eine AKKA-Schwester, die STRESSLESS. Es sind eben doch nicht nur Rentner unterwegs&#8230;<br \/>\nWir werden demn\u00e4chst dann sch\u00f6n parallel zu unserem alten Kurs nach S\u00fcden stechen. Der Eigner guckt schon Wetterkarten, aber vorher m\u00fcssen wir noch einen Abstecher nach Kuala Lumpur machen.<\/p>\n<p>Bis demn\u00e4chst mal wieder!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Port Dickson, 5.8.2015 AKKA ist unterwegs, wer h\u00e4tte es gedacht?! 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