{"id":3779,"date":"2015-08-30T09:41:00","date_gmt":"2015-08-30T09:41:00","guid":{"rendered":"http:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/?p=3779"},"modified":"2015-09-05T18:00:59","modified_gmt":"2015-09-05T10:00:59","slug":"sonntags-ruhetag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2015\/08\/30\/sonntags-ruhetag\/","title":{"rendered":"Sonntags Ruhetag"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Suedostspitze von Lingga\/Indonesien, 30.8.2015<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir liegen zwar hinter der s\u00fcd\u00f6stlichen Landnase von Lingga, aber die Art Schwell, die trotzdem in die flache Bucht l\u00e4uft, mag AKKA sehr gern: da macht sie voll mit, unsere Schunkelfreundin. Und wir auch &#8211; gelegentliches Kaffeetassenfesthalten inklusive. Wir haben uns heute einen Ruhetag verordnet. Der Ausgang der Sundastra\u00dfe ist ja noch 500 Meilen weit entfernt, und einerseits w\u00fcrden wir gern Richtung Cocos Keeling sausen, andererseits ist eigentlich jetzt noch wind- und wellenreiche Zeit dort drau\u00dfen, lassen wir es also geruhsam angehen &#8211; die n\u00e4chste Etappe bringt uns erst einmal zur Bangkastrasse zwischen der gleichnamigen Insel und Sumatra. Dort wird es dann zwar weniger Wind geben, aber aus der besseren Richtung. Ob wir doch noch einen Stopp in Jakarta oder anderswo machen, wollen wir noch entscheiden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Tagesgesch\u00e4ft. M\u00fcssen wir uns eigentlich Sorgen um den Gecko machen? Vorgestern sprang er, als ich den Anker werfen wollte, aus der Ankerkl\u00fcse (&#8222;Das Reiten auf der laufenden Ankerkette ist streng verboten!&#8220;) und verschwand nach achtern. Abends ruft er ab und zu, ist also insgesamt lebendig und, wie ich finde, auch beleibter geworden, aber die Versorgung mit Fluginsekten schwindet am Ankerplatz nat\u00fcrlich (wir machen f\u00fcr ihn eigens die Heckplattformbeleuchtung an, vielleicht verirrt sich ja doch mal eine M\u00fccke oder Motte&#8230;). Wir fragen uns: wie f\u00e4ngt man einen Gecko? Die Kinder in Kuna Yala, die den Yachties gern Geckkos &#8222;verkaufen&#8220;, w\u00fcrden es wissen, und wenn wir es denn schaffen, w\u00fcrden wir ihn schweren Herzens an Land aussetzen, zu all den Kumpels. Wenn nicht &#8211; da kommen harte Zeiten auf unser &#8222;Krokodil&#8220; zu.<br \/>\nKleines \u00c4rgernis aus dem Elektronikbereich: wir hatten uns ein Navionics-App f\u00fcr das Tablet geladen (ham jetzt alle&#8230;). Dazu hatte ich Karten f\u00fcr Indik und Afrika erworben, mit einiger M\u00fche &#8211; wer ahnt schon, dass Internetk\u00e4ufe \u00fcber das Androidsystem nur m\u00f6glich sind, wenn man &#8222;unbekannte Quellen zulassen&#8220; aktiviert hat?! Das klingt doch eher bedrohlich, oder? Erst der Navionics-Helpdesk brachte mich auf die richtige Spur. Das Ergebnis des Kartenkaufes liess sich allerdings sehen: sch\u00f6ne Darstellung, detailliert, aktuell und ueberhaupt ganz wunderbar, in allen Bereichen der gekauften Karten; man konnte Direction Island auf Cocos anschauen und exakt zwischen den Riffen navigieren und auch schon die Einfahrt nach Richards Bay in Suedafrika erkunden. Zumindest war das der Eindruck zwischen Pangkor und Singapur, immer sch\u00f6n im Bereich von Mobiltelefonie und WiFi&#8230; Hier unten nun wurde die Darstellung pl\u00f6tzlich sehr kryptisch &#8211; wat is&#8216; denn nu&#8216; los? Es stellt sich heraus, dass man trotz &#8211; oder gerade wegen? &#8211; besonders einfacher, intuitiver Bedienung doch die Hilfedateien studieren sollte: im Empfangsbereich von WLAN oder mobilem Datenverkehr kriegt man alles Gewuenschte auf dem Tablet(t) serviert &#8211; um es aber offline zu nutzen, muss man die entsprechenden Kartenausschnitte separat herunterladen. Was nat\u00fcrlich nicht geschehen war &#8211; die dumme Schipperin hatte mehr mit dem &#8222;gekauft ist gekauft&#8220;-Prinzip gerechnet. Nun sitzen wir da mit der sch\u00f6nen App und einer Weltkarte&#8230; Ein Drama ist es nicht, wir sind auch ohne Tablet bis hierher gekommen, aber der Mensch verbeisst sich ja gern in Redundanz der Systeme (das 4. w\u00e4re dies, neben Papierkarten, Plotter und OpenCPN auf diversen Laptops), und dann ist da noch die Begeisterung f\u00fcr neue Gimmicks. Zu dumm, dass wir, aus Malaysia kommend, nun keinen Internetzugang \u00fcber die indonesische Telkomsel haben, denn die alten indonesischen SIMs oder zumindest ihre Guthaben sind nat\u00fcrlich l\u00e4ngst erloschen. Gestern abend allerdings passierte etwas Lustiges: wir haben ja noch unsere malaysischen SIMs in den Telefonen, aber eigentlich sind die vom Datenverkehr getrennt, was hier eine geringe Rolle spielt, denn Telkomsel scheint mit Digi Malaysia nicht &#8222;roamen&#8220; zu wollen. Man sieht zwar wie schon auf dem Herweg eine sensationelle Abdeckung durch Telkomsel auch im K\u00fcstenbereich, aber sonst sahen wir nix, insofern konnte ich tags\u00fcber gefahrlos mit der Funktion &#8222;Data Roaming&#8220; herumprobieren, wegen der o.a. Navionics-Geschichte. Beim Bereiten des Abendessens h\u00f6re ich pl\u00f6tzlich das Tablet vibrieren und bimmeln &#8211; wo kommen denn pl\u00f6tzlich Daten her? Klar, \u00fcber das nicht wieder abgestellte Data-Roaming! In Reichweite des Ankerplatzes, also am Arxx der Welt, muss ein Funkmast fuer Indosat-Digi stehen, und der schob uns unerwartet und ungefragt ein paar neue Mails zu (danke, Schwester und Bruder!) und zahlreiche Facebookbenachrichtigungen (extrem wichtig&#8230;). So lange, bis das malaysische Guthaben aufge- braucht war, und das ging schnell. Nach diesem kurzen Aufflackern sitzen wir wieder ohne Internet da. Zur\u00fcck zur Basisausr\u00fcstung: Funkmails und gelegentlich welche vom Satellitentelefon. Das hat auch seine Vorteile. Sonntag ist n\u00e4mlich Ruhetag! An die Arbeit!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Suedostspitze von Lingga\/Indonesien, 30.8.2015 Wir liegen zwar hinter der s\u00fcd\u00f6stlichen Landnase von Lingga, aber die Art Schwell, die trotzdem in die flache Bucht l\u00e4uft, mag AKKA sehr gern: da macht sie voll mit, unsere Schunkelfreundin. 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