{"id":3919,"date":"2015-11-13T01:09:38","date_gmt":"2015-11-12T17:09:38","guid":{"rendered":"http:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/?p=3919"},"modified":"2018-01-21T20:11:25","modified_gmt":"2018-01-21T23:11:25","slug":"dann-dauerts-eben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2015\/11\/13\/dann-dauerts-eben\/","title":{"rendered":"Dann dauert&#8217;s eben&#8230;"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_3923\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Le-Port.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3923\" data-attachment-id=\"3923\" data-permalink=\"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2015\/11\/13\/dann-dauerts-eben\/le-port\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Le-Port.jpg?fit=1024%2C768&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1024,768\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;Picasa&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1447350500&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Le Port\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Le-Port.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Le-Port.jpg?fit=584%2C438&amp;ssl=1\" class=\"size-full wp-image-3923\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Le-Port.jpg?resize=584%2C438\" alt=\"Daaa ist die AKKA!\" width=\"584\" height=\"438\" srcset=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Le-Port.jpg?w=1024&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Le-Port.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Le-Port.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w\" sizes=\"(max-width: 584px) 100vw, 584px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3923\" class=\"wp-caption-text\">Daaa ist die AKKA!<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>R\u00e9union, 12.11.2015<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230; bis zum Knick &#8217;n Tag l\u00e4nger! Zitat Eigner von soeben. Also vielleicht Montag?! Die Abreise nach S\u00fcdafrika n\u00e4mlich. Im Moment zuckt der Wind um die 5 Knoten, was vergleichsweise wenig Spa\u00df macht &#8211; und vorhin sind zwei franz\u00f6sische Yachten ausgelaufen, die hoffnungsfroh ihren Code-Zero hochzogen und ansonsten auf volle Dieseltonnen vertrauen; morgen will die CHESAPEAKE los. Diese Unruhe!. Nicht, dass ich nicht eben auch 120 l Diesel von der Tanke geholt h\u00e4tte, 120 l mit dem Radel. Nat\u00fcrlich nicht in einer Tour, sondern in 3 &#8211; die Jungs an der Tankstelle hat&#8217;s gefreut, hilfsbereit wie sie sind. Und kommunikativ sind sie &#8211; wir \u00fcben uns in franz\u00f6sischer Sprache, so gut es geht. Neben dem kolonialen Unterton, der hier schwingt, ist halt doch vieles sehr franz\u00f6sisch. Wann, bitte, hat uns zuletzt jemand angeb\u00f6lkt, wenn man in einem \u00e4u\u00dferst verkehrsarmen St\u00e4dtchen eine Einbahnstra\u00dfe falsch herum bef\u00e4hrt?! &#8222;C&#8217;est interdit!&#8220; schallt es uns gleich mehrfach entgegen&#8230; L&#8217;Europe hat uns zur\u00fcck &#8211; es sind n\u00e4mlich die wei\u00dfen Franzosen, die b\u00f6lken, der Rest ist &#8222;relaxed&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;B\u00f6lken&#8220; oder anpreien, das konnten \u00fcbrigens auch die Mauritianer &#8211; als der letzte Blogbeitrag rausging, fuhren wir ja n\u00e4chtens um die 5 Meilen vor der S\u00fcdk\u00fcste von Mauritius entlang, die Schipperin hocherfreut, weil wir Orange Mauritius empfingen und segelnd surfen konnten. &#8222;Krackel-krackel-krackel. AKKA, AKKA, this is Mauritius Coast guard!&#8220;\u00a0 Wat&#8217;n nu&#8216; schon wieder?!\u00a0 &#8222;Bleiben Sie au\u00dferhalb der 12 Meilenzone!&#8220;\u00a0 Huch?! Das ist neu; haben die doch tats\u00e4chlich unser AIS-Signal aufgenommen!\u00a0 Ich best\u00e4tige, dass ich, da mit 2 ausgebaumten Segeln platt vor dem Wind fahrend, den Kurs sutsche Richtung S\u00fcd \u00e4ndere.\u00a0 Der Eigner schreckt aus dem Schlaf auf: &#8222;&#8230; wenn die Dich nochmal anrufen, dann h\u00f6ren wir einfach nix!&#8220;\u00a0 Wird gemacht, Monsieur, wir m\u00fcssen doch das Orange-Guthaben auch noch leeren, wie soll denn das au\u00dferhalb der 12-Meilenzone funktionieren? So ist das mit dem Surfen auf See!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tags drauf erhebt sich gegen Abend die beeindruckende Bergsilhouette von La R\u00e9union am Horizont, in der Nacht kommen die Lichter immer n\u00e4her &#8211; und was f\u00fcr Lichter! Im Norden von R\u00e9union liegt der Hauptort, St.Denis, und die Bergh\u00e4nge hinauf, in die Schluchten hinein ziehen sich die orangefarbenen Lichter der Stra\u00dfenbeleuchtung. Erste Welt, ganz klar. Wir tuckern die K\u00fcste entlang, machen ein paar Segelspielchen, die uns die Abwinde der Berge bescheren, Motor aus. Genua backbord, Genua weg, Genua steuerbord. In der Ferne sehen wir einen anderen Segler, der wohl vom Norden Mauritius&#8216; hereinkommt &#8211; \u00e4hnliche Spielchen. Im Morgenlicht passieren wir eine gewaltige Baustelle direkt vor der K\u00fcste &#8211; was ist das denn?! Na, die neue Umgehungsstra\u00dfe. Ins Wasser gebaut. Um die Pointe des Galets herum ist schon &#8222;Le Port&#8220;, der Haupthafen f\u00fcr R\u00e9union und unser Ziel. Hafeneinfahrt, Peilen, Marinaeinfahrt, Funkkontakt. J\u00e9r\u00e0\u00b4me empf\u00e4ngt uns &#8211; wir legen unser gewohntes Ein-Leinenman\u00f6ver hin, oh-l\u00e0\u00a0-l\u00e0\u00a0, das freut den Marinamanager, schon sind wir fest. Das ist doch, wie wir sp\u00e4ter sehen, recht ungew\u00f6hnlich &#8211; wir sehen am Morgen gleich mehrere Hafenman\u00f6ver mit &#8222;St\u00fctzleine vorn zuerst&#8220;.\u00a0 Dabei kann es so einfach sein, wenn man in die Spring f\u00e4hrt&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kaum ist der Zoll da gewesen, watzen wir ins St\u00e4dtchen, und da es auch schon bald Mittag ist, f\u00e4ngt uns das franz\u00f6sische Flair ein: &#8222;La Petite Brasserie&#8220;. Au\u00dfer ein paar Touristen vor allem Gesch\u00e4ftsleute &#8211; wir h\u00e4ngen die Ohren zum Nebentisch und lauschen dem &#8222;heeein!&#8220;\u00a0 und lang gezogenen, im Ton abfallenden nasalen &#8222;\u00f6\u00f6\u00f6\u00f6\u00f6&#8220;. Fluppe im Mundwinkel, Gl\u00e4schen eiskalten Ros\u00e9 in der Hand, die Terrine de Campagne auf dem Teller. Ja, wirklich, so isses! Alle L\u00e4den sind dicht &#8211; bis auf den B\u00e4cker, denn M\u00e4nner mit dem l\u00e4ssig in der Hand balancierten Baguette sieht man mehrere. Nur Baskenm\u00fctzen braucht es hier nicht.\u00a0 Tr\u00e0\u00a8s fran\u00e0\u00a7ais.\u00a0 Wir laben uns an einer Salade Berger, mit meinem geliebten Ch\u00e0\u00a8vre Chaud. Eine Charcuterieplatte &#8222;Corse&#8220; zum Teilen, der Eigner kriegt einen Salat mit G\u00e4nsem\u00e4gen. Mit Perrier, falls sich jemand fragt, ob wir uns schon am Mittag einen Ros\u00e9 reinpfeifen.\u00a0 Die Marina f\u00fcllt sich, die UHAMBO trifft ein und einige andere. So vergeht der Rest der Woche &#8211; wir schreiben Dienstag! &#8211; rasch; \u00fcbrigens teilweise mit Fleecejackenpflicht, denn der kalte S\u00fcder bl\u00e4st hier manchmal herein. Als am Freitagabend ein Potluck f\u00fcr die Samstagsabfahrer anberaumt wird, sind wir mitten im zentralen Thema: Wetter. Das Wetter nach S\u00fcdafrika. Geschichte reiht sich an Geschichte. Aber da kann man so viel reden wie man will &#8211; hier ist man dem einfach ausgeliefert. Rezept: wenn die Front kommt, da unten vor Madagaskar, dann muss man durch oder man dreht bei. Hauptsache man ist nicht mitten im Agulhasstrom, wenn es losgeht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein bisschen wundern wir uns \u00fcber die, die nach uns kommen und gleich weiterreisen &#8211; es ist n\u00e4mlich ganz augenscheinlich wundersch\u00f6n hier, auch wenn der Industriehafenort &#8222;Le Port&#8220; nicht extrem attraktiv ist &#8211; eine Reihe kleiner L\u00e4den, viele Wohnh\u00e4user f\u00fcr die hart arbeitende Bev\u00f6lkerung. Ein Leader Price, ein Score, ein LeClerc, und eine ganze Reihe guter B\u00e4cker! Eines Tages radeln wir hinaus zum Einkaufszentrum Sacr\u00e9 Coeur, erg\u00f6tzen uns im &#8222;Weldom&#8220; an europ\u00e4ischen Baumarkststandard &#8211; und als ich hin\u00fcbergehe zum Supermarkt, haut mich der Blick um: die Abendsonne bescheint ein Bergrelief direkt hinter dem Ort. Vulkanisch, tief eingeschnitten, hohe Berge im Hintergrund, gr\u00fcn bewachsen. Da <em>muss<\/em> man einfach mal hin. Tun wir auch.<\/p>\n<div id=\"attachment_3924\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/i2.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/DSC00106.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3924\" data-attachment-id=\"3924\" data-permalink=\"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2015\/11\/13\/dann-dauerts-eben\/dsc00106\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i2.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/DSC00106.jpg?fit=1024%2C768&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1024,768\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;4.5&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;Picasa&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;DSC-HX50V&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1447183339&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;6.87&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;80&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.001&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"DSC00106\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i2.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/DSC00106.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i2.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/DSC00106.jpg?fit=584%2C438&amp;ssl=1\" class=\"size-medium wp-image-3924\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/DSC00106-300x225.jpg?resize=300%2C225\" alt=\"Auf der Ebene um den Piton des Neiges\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/i2.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/DSC00106.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i2.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/DSC00106.jpg?w=1024&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i2.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/DSC00106.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3924\" class=\"wp-caption-text\">Auf der Ebene um den Piton des Neiges<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Beispiel, indem wir das Rad nehmen und nach La Possession fahren &#8211; der Nachbarort bietet eine Bushaltestelle f\u00fcr den Car Jaune, den \u00dcberlandbus. Ziel St. Pierre, an der S\u00fcdwestecke der Insel. Wir bestaunen die \u00fcberaus dichte Bebauung der Insel, ein franz\u00f6sischer Badeort am anderen, teils noch mit alten kolonialen H\u00e4usern, insgesamt aber sehr modern. Und EU-finanziert, wie man allenthalben feststellt (zum Beispiel hier in der Marina!). Zur einen Seite das blaue Meer, das eigentlich zum Surfen laden sollte, w\u00e4hrend zur Bergseite der Himmel voller Touristen h\u00e4ngt &#8211; in der N\u00e4he von Grande Ravine jedenfalls schweben zahllose Gleitschirmflieger in der Thermik. Gegen Mittag sind wir in Saint Pierre &#8211; und ich bin ganz froh, dass wir mit AKKA in Le Port liegen: St. Pierre ist eine richtig gro\u00dfe Stadt, voller L\u00e4den, voller Touristen, voller Gesch\u00e4ftigkeit. Wir legen nur eine kurze Pause bei SIRENA ein, essen ein St\u00fcck Geburtstagskuchen und besingen die 4-j\u00e4hrige Vera, schon geht der n\u00e4chste Bus in Richtung St. Beno\u00e0\u00aet. Das hatten wir uns sch\u00f6n ausgedacht: eine Busfahrt durch die Mitte der Insel, zwischen Vulkan und Pic des Neiges durch. Sch\u00f6n gedacht und schlecht getimed. Mittlerweile hat sich die Tagesbew\u00f6lkung aufgebaut, und je h\u00f6her der Bus sich schraubt &#8211; und er muss t\u00fcchtig schnaufen! &#8211; umso dichter wird der Nebel. Von Sicht auf die 3.000er Gipfel keine Spur &#8211; immerhin stellen wir fest, dass es wohl jeden Tag so sein muss, denn die Vegetation besteht aus Baumfarnen, Riesenericaceen, und alles ist voller Bartflechten. Hier m\u00fcssen sie hinauf, die Passatwolken. Eine \u00c4hnlichkeit zu den Kanareninseln ist durchaus gegeben, nur dass wir hier noch richtig in den Tropen sind.<br \/>\nIn St. Beno\u00e0\u00aet steigen wir wieder um, in St. Denis nochmals und gegen Feierabend haben wir die Insel mit dem Bus umrundet und sind zur\u00fcck bei den R\u00e4dern. Ja, sch\u00f6ner Mist&#8230; &#8211; ich denke, erstmalig auf dieser Reise bin ich beklaut worden: mein sch\u00f6nes, sch\u00f6nes Sattel-Gelpad von Giant aus Phnom Penh hat einen Liebhaber gefunden. Wir sind zur\u00fcck in Europa. Die paradiesischen Zeiten ohne Klau sind vor\u00fcber&#8230;<\/p>\n<div id=\"attachment_3925\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/DSC00159.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3925\" data-attachment-id=\"3925\" data-permalink=\"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2015\/11\/13\/dann-dauerts-eben\/dsc00159\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/DSC00159.jpg?fit=768%2C1024&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"768,1024\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;4&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;Picasa&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;DSC-HX50V&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1447258037&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;6.26&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;80&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.003125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"DSC00159\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/DSC00159.jpg?fit=225%2C300&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/DSC00159.jpg?fit=584%2C779&amp;ssl=1\" class=\"size-medium wp-image-3925\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/DSC00159-225x300.jpg?resize=225%2C300\" alt=\"Am Dos d'\u00e0\u201ane\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/DSC00159.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/DSC00159.jpg?w=768&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3925\" class=\"wp-caption-text\">Am Dos d&#8217;\u00e0\u201ane<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Paradies hin oder her &#8211; ein Tag mit klarer Sicht war uns dann doch noch beschert. Bus vom &#8222;P\u00e0\u00b4le d&#8216; \u00e9changes du Port&#8220;, dem \u00f6rtlichen Busbahnhof, nach Dos d&#8217;\u00e0\u201ane. Noch so einer, der sich m\u00fchsam den Berg hinaufschraubt, diesmal fr\u00fchmorgens; gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfig eine Mixtur aus Skiferien in den franz\u00f6sischen Alpen mit ein bisschen Peru und einem Schuss Tropenvegetation. In Dos d&#8217;\u00e0\u201ane &#8211; \u00fcbersetzt: Eselsr\u00fccken &#8211; geht ein als leicht bezeichneter Wanderweg los, nur 4 km Rundweg zum Roche Verre Bouteille, aber bis wir am Beginn des Weges angelangt sind, haben wir schon ein paar Asphaltserpentinen in den Waden. Und nochmals haben wir die Rechnung ohne den Wirt gemacht: prima Wetter, aber was machen die ganzen Leute hier? Alles voller Autos! Es ist doch mitten in der Woche. Alles Touristen?! Es ist Mittwoch, der 11. November. Es klackt! Kapitulationstag 1918&#8230; Jour f\u00e9ri\u00e9, und daher nur ein Bus am Nachmittag zur\u00fcck nach Le Port. Mit unserem 4 km-Programm wird das ein langer Tag &#8211; also suchen wir auf dem Tablet (empfehlenswert: WIKILoc offline Wanderkarten, weltweit!) nach Erweiterungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr den Gang.\u00a0 Nicht ganz einfach, so dicht sind die Wanderwege dann doch nicht ges\u00e4t, denn dazwischen liegen immer wieder tiefe Schluchteinschnitte. Schau&#8217;n wir mal. Der Weg geht \u00fcber Stock und Stein, leicht bergauf bis zum Aussichtspunkt Cap Noir &#8211; eine<\/p>\n<div id=\"attachment_3926\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/DSC00166.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3926\" data-attachment-id=\"3926\" data-permalink=\"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2015\/11\/13\/dann-dauerts-eben\/dsc00166\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/DSC00166.jpg?fit=1024%2C768&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1024,768\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;3.5&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;Picasa&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;DSC-HX50V&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1447258846&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.3&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;80&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.002&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"DSC00166\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/DSC00166.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/DSC00166.jpg?fit=584%2C438&amp;ssl=1\" class=\"size-medium wp-image-3926\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/DSC00166-300x225.jpg?resize=300%2C225\" alt=\"Alles easy!\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/DSC00166.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/DSC00166.jpg?w=1024&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/DSC00166.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3926\" class=\"wp-caption-text\">Alles easy!<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">wirklich tolle Aussicht. Dr\u00fcben, auf der anderen Seite der Schlucht windet sich ein in den steilen Hang eingeschnitten der Weg nach Il\u00e0\u00aat Lantanier bzw. Mafate entlang &#8211; das sind D\u00f6rfer, die, man mag es kaum glauben auf dieser durchzivilisierten Insel, nur zu Fu\u00df erreichbar sind. Toll! Da m\u00fcsste man entlang laufen&#8230; leider eine 2-Tagestour, bezeichnet als &#8222;sportif&#8220;. Sportlich. Na gut. Mein Blick geht bergauf. Oops, dieser Flaschen-Felsen, den wir erreichen sollen auf diesem leichten Wanderweg, liegt aber recht senkrecht \u00fcber uns?! Und wie gehabt&#8230; unter Fluchen und Schnaufen marschiere ich bergan. Und \u00fcberlege, dass ich hier mal eine Liste der &#8222;Anstiege einer Reise&#8220; ver\u00f6ffentlichen sollte*.\u00a0 Das Schlimme ist halt, dass man, in diesem Falle frau, nie genau wei\u00df, wie weit es einen noch nach oben treiben wird. Der Roche Verre Bouteille war jedenfalls nicht das Ende, denn der Weg geht astrein genau \u00fcber den Grat des Eselsr\u00fcckens. Wenigstens war ich nicht allein, denn trotz aller Flucherei &#8211; die ich mit hilflosem Gel\u00e4chter zu kaschieren wei\u00df! &#8211; war ich noch die fr\u00f6hlichere der beiden Seglerinnen, die dort oben herumkrauchten. Unsere franz\u00f6sische Nachbarin machte einen geradezu ungl\u00fccklichen Eindruck. Als wir sie im Tal wiedersahen, sahen wir eigentlich wenig: nur zwei am Bushaltestellenschild in die H\u00f6he gestreckte Beine&#8230;<br \/>\nNun gut. Selbst der Eigner best\u00e4tigte, dass diese Art von &#8222;facile&#8220; durchaus ausreiche. Oben auf dem Eselsr\u00fccken gab es Wasser und \u00c4pfel und das Bedauern, dass wir keine netten Baguette mit K\u00e4se oder Pat\u00e9 belegt mitgebracht hatten. Andererseits zog mittlerweile auch die schon bekannte Mittagsbew\u00f6lkung auf &#8211; und das wird hier richtig kalt!\u00a0 Abstieg (auch gut f\u00fcr die Knie!). Unn\u00f6tig zu erw\u00e4hnen, dass uns ein leichtf\u00fc\u00dfiger Einheimischer in Laufschuhen und Funktionshemdchen gleich zweimal \u00fcberholte&#8230;<br \/>\nEine Erweiterung der Wanderung haben wir nicht weiter diskutiert, die paar Abw\u00e4rtsserpentinen ins Dorf taten den Rest. Aber dann! Gleich eines der ersten H\u00e4user von Dos d&#8217;\u00e0\u201ane ist das <span class=\"_3bjv fsl fwb\"><a id=\"js_2f\" class=\"_1-ja uiLinkDark\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Pozo-Cap-Noir-590087431110869\/\" data-hovercard=\"\/ajax\/hovercard\/page.php?id=590087431110869\">Poz&#8217;o Cap Noir<\/a><\/span>. Carr\u00e9 de Pieds de Porc. Schweinsf\u00fc\u00dfe mit Beilagen. Das Huhn mit Gem\u00fcsen war aber auch nicht schlecht&#8230; und alles gekr\u00f6nt von einem Caf\u00e9 Longue. So gr\u00e4sslich lang mussten wir auf den Bus dann gar nicht mehr warten, der uns wieder in die Sonne hinunterfuhr&#8230;<\/p>\n<p>Urteil?! Sch\u00f6ne Insel!\u00a0 Sehr sch\u00f6ne Insel! Eine Insel zum Wiederkommen und noch-mehr-Wandern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber erst einmal ist die Strecke nach S\u00fcdafrika dran. Um mit Patricia Kaas zu sprechen (wir werden hier mit veritablen Chansons beschallt!): &#8222;Mon mec \u00e0\u00a0 moi il me parle d&#8217;aventure&#8230;&#8220;\u00a0 Allzu abenteuerlich haben wir es nicht bestellt, aber wer wei\u00df. Und wenn&#8217;s bis zum Knick im S\u00fcden von Madagaskar einen Tag l\u00e4nger dauert, ist es in Ordnung. Spannend wird&#8217;s hinter dem Knick!<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p>* hier sind Ausz\u00fcge aus der Liste:<br \/>\n2007. Madeira &#8211; Wanderung zum Caldeirao Verde und Caldeirao do Inferno . Beine?\u00a0 Hatte ich hinterher keine mehr<br \/>\n2008 &#8211; Anden, vor allem in der Gegend um Sorata. Aber auch der Anstieg zum 3. Stock des Hotels in La Paz war herz-kreislaufm\u00e4\u00dfig nicht von schlechten Eltern: Und der Pachamama auf der Insel Amantani im Titicacasee&#8230; Pfui Deibel<br \/>\n2009 &#8211; keine besonderen Vorkommnisse. Denke ich. Vielleicht tr\u00fcgt die Erinnerung<br \/>\n2010 &#8211; der Vulkan auf Isabela\/Galapagos. R\u00fcckweg gemeinsam mit Sven von der MOJO. R\u00fcckw\u00e4rts, wegen Kniebeschwerden<br \/>\n2011 &#8211; das 4-t\u00e4gige Meisterst\u00fcck: Kepler Track, S\u00fcdinsel Neuseeland. Ha! Ich habe ein TShirt zum Beweis, dass ich das geschafft habe!<br \/>\n2012 &#8211; Der National Pass in den Blue Mountains, das war meine pers\u00f6nliche Spitzenleistung im Bergauf-Fluchen! Kings Canyon, Northern Territory\/Australien, auch nicht schlecht. Die Olgas waren pillepalle!<br \/>\n2013 &#8211; nochmal ein Jahr Pause (geflucht habe ich sicher irgendwo?! Richtig. In Vanuatu. Vulkane habe es immer in sich)<br \/>\n2014 &#8211; zum Beispiel der Anstieg zur Chinesischen Mauer in Jinshanling. Eigentlich war auch das Umhersteigen auf der Mauer selbst des Fluchens w\u00fcrdig!<br \/>\n2015 &#8211; Mae Hong Son &#8211; Anstieg zum Tempel&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; R\u00e9union, 12.11.2015 &#8230; bis zum Knick &#8217;n Tag l\u00e4nger! Zitat Eigner von soeben. Also vielleicht Montag?! Die Abreise nach S\u00fcdafrika n\u00e4mlich. Im Moment zuckt der Wind um die 5 Knoten, was vergleichsweise wenig Spa\u00df macht &#8211; und vorhin &hellip; <a href=\"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2015\/11\/13\/dann-dauerts-eben\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":"","jetpack_publicize_message":""},"categories":[1],"tags":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9lYZL-11d","jetpack_likes_enabled":true,"jetpack-related-posts":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3919"}],"collection":[{"href":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3919"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3919\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5440,"href":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3919\/revisions\/5440"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3919"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3919"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3919"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}