{"id":458,"date":"2008-12-08T23:43:00","date_gmt":"2008-12-08T22:43:00","guid":{"rendered":"http:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2008\/12\/08\/restposten-und-neue-lieferung\/"},"modified":"2008-12-08T23:43:00","modified_gmt":"2008-12-08T22:43:00","slug":"restposten-und-neue-lieferung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2008\/12\/08\/restposten-und-neue-lieferung\/","title":{"rendered":"Restposten und neue Lieferung"},"content":{"rendered":"<p>8.12.2008, 4\u00b023 S, 35\u00b035 W, auf dem Weg nach Guyana<\/p>\n<p>Ein paar Restposten an Jacare-Nachrichten liegen noch umher, daf\u00fcr sind die Neuigkeiten von Bord eher d\u00fcnn ges\u00e4t. Am Sonntag um 11.00 Ortszeit sind wir nun endlich ankerauf gegangen &#8211; ein bisschen traurig war das schon, wir fanden es n\u00e4mlich sch\u00f6n im Paraiba; die Dorfbewohner ungeheuer freundlich, wir haben ruhig und sicher gelegen, und die Musike hat auch eher selten mal gest\u00f6rt. Aber konditioniert waren wir schon auf den Zeitpunkt des Sonnenunterganges und die zwangsl\u00e4ufige Saxophonmusik, und so<br \/>\nfiel uns dann heute beim kalten Kaffee um 17 Uhr nichts Besseres ein, als den Bolero zu intonieren. Mal gucken, wann das besser wird&#8230; Ich glaube, ein bisschen &#8222;G&#8217;schichten aus Jacare&#8220; m\u00fcssen wir noch mal nachtragen. Fahrradfahren bei Dunkelheit, zum Beispiel. <\/p>\n<p>Die letzten Tage waren halb gef\u00fcllt mit T\u00e4tigkeiten rund um Boot und Abreise, nochmal W\u00e4sche waschen, schon mal die Mooringleinen einholen, Rumpf vom Bewuchs befreien, Elektrik und Elektronik checken. Ha! Das Echolot funktioniert nicht mehr &#8211; am Vorabend zu Andreas&#8216; Geburtstag entscheiden wir uns zun\u00e4chst einmal daf\u00fcr &#8222;dr\u00fcber zu schlafen&#8220;. Und am Ehrentag selbst macht er sich ein kleines Geschenk, indem er das ehrenwerte, alte Teil wieder zum Leben erweckt. &#8230; das w\u00e4re was gewesen im brasilianischen<br \/>\nOutback. Rausgefunden h\u00e4tten wir ja noch aus dem Fluss, aber sp\u00e4ter dann an den Ankerpl\u00e4tzen wird es mit dem Handlot dann doch m\u00fchsamer, als wir uns das so w\u00fcnschen, und so eine Barre vor der Einfahrt nach Kourou&#8230; Ohne Echolot &#8211; ohne mich.<br \/>\nAber ausser dem Ernst des Lebens waren dann auch noch so sch\u00f6ne Sachen wie das echt brasilianische Churrasco, zu dem uns Nachbars Bootsmann Attilio &#8222;Maguila&#8220; einl\u00e4dt, mitsamt Nadia, der brasilianischen Skipperin ein &#8222;Haus&#8220; weiter. Es war KEIN Caipirinha-Wetttrinken, aber immerhin doch ein -Wettmixen &#8211; Nadia zeigt uns, wie man eine Maracuja-Caipirinha macht; sehr lecker!! Und da kann sich Maguila nicht lumpen lassen und muss noch eine richtige, eine mit Limonen nachschieben. Es wird zwangsl\u00e4ufig ein<br \/>\nlustiger Abend, an dem einem ununterbrochen Fleisch auf den Teller ges\u00e4belt wird. Schr\u00e4ge Seitenblicke gibt&#8217;s nur, als ich mir die rettende 2-l-Flasche Wasser vom Schiff hole. Trinkfestigkeit WOLLEN wir gar nicht \u00fcben.<\/p>\n<p>Das Ankerauf-Man\u00f6ver unterst\u00fctzt Daniel &#8211; &#8222;Weltumsegler&#8220; aus Argentinien, seit 11 Jahren unterwegs und schon bis Cabedelo gekommen! &#8211; und das war n\u00f6tig, denn es ging SEHR langsam: Tauchend hatten wir es nicht vermocht, die Kette vom Muschelbewuchs zu reinigen, und so schlage ich, w\u00e4hrend ich die Kette  f\u00f6rdere, den Bewuchs ab. Und der liegt dann sch\u00f6n an Deck bzw. verschwindet mit der Kette im Ankerkasten, Daniel hat uns derweilen mit dein Hilfsleine in Position gehalten. Aber geschafft ist geschafft.<br \/>\nUnd wir k\u00f6nnen flussabw\u00e4rts verschwinden.<br \/>\nWomit wir bei den Neuigkeiten w\u00e4ren. Heute abend haben wir die Kette wieder herausgeholt &#8211; es stank einfach erb\u00e4rmlich nach altem Fischkutter auf unserem Vorschiff. Gaaa! Morgen wird geschrubbt, wenn das Wetter es erlaubt. 12 Tage haben wir noch Zeit, ehe wir den Anker vor der Ile Royale versenken k\u00f6nnen &#8211; PRESENT macht uns per Funkmail schon Apppetit. Noch 1200 Meilen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>8.12.2008, 4\u00b023 S, 35\u00b035 W, auf dem Weg nach Guyana Ein paar Restposten an Jacare-Nachrichten liegen noch umher, daf\u00fcr sind die Neuigkeiten von Bord eher d\u00fcnn ges\u00e4t. 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