{"id":4918,"date":"2017-02-27T11:24:39","date_gmt":"2017-02-27T14:24:39","guid":{"rendered":"http:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/?p=4918"},"modified":"2017-02-27T20:56:26","modified_gmt":"2017-02-27T23:56:26","slug":"rio","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2017\/02\/27\/rio\/","title":{"rendered":"Rio!"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_4923\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2017\/02\/27\/rio\/attachment\/4923\/\" rel=\"attachment wp-att-4923\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4923\" data-attachment-id=\"4923\" data-permalink=\"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2017\/02\/27\/rio\/attachment\/4923\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Rio.jpg?ssl=1\" data-orig-size=\"\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"[]\" data-image-title=\"\u00ef\u00bf\u00bd\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Rio.jpg?fit=300%2C300&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Rio.jpg?fit=1024%2C1024&amp;ssl=1\" class=\"size-full wp-image-4923\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Rio.jpg?resize=584%2C438\" alt=\"\" width=\"584\" height=\"438\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4923\" class=\"wp-caption-text\">So sieht es aus in Rio!<br \/>Pareoangebot am Strand<\/p><\/div>\n<p>Jacar\u00e9. 27.2.2017<\/p>\n<p>Jetzt ist Schicht. Kein Blogeintrag \u00fcber einen ganzen Monat, und dabei fehlt Rio noch.\u00a0 Leider ist das Netz in Jacar\u00e9 intermittierend schwach, das hat mich die letzten Tage abgehalten.<\/p>\n<p>Hier also ein paar Erinnergungsfetzen an Rio und den Abschluss der Rucksackreise.<\/p>\n<p>Unsere Reiseenergie war schon in Iguassu weitgehend ersch\u00f6pft. Urspr\u00fcnglich war die Idee, durch den Staat Paran\u00e0\u00a1 nach Osten zu fahren, vielleicht Brasiliens gr\u00fcnste Stadt (farblich und politisch) anzuschauen, das ist Curitiba, und dann der K\u00fcste entlang nach Norden bis Rio und weiter nach Salvador zu reisen. Plan&#8230; Das h\u00e4tte viele Stunden Bus bedeutet, immer lustig, aber immer auch anstrengend: man ist ein bisschen unausgeschlafen, verd\u00f6delt am Ziel mindestens einen Tag&#8230; &#8211; und GOL und andere Fluggesellschaften bieten ab Touristenmekka Iguassu g\u00fcnstige Fl\u00fcge. Gesurft, geguckt, gestaunt, gebucht.<br \/>\nAn einem sonnigen fr\u00fchen Nachmittag kratzt unser GOL-Flieger nach 2 Stunden mit der Tragfl\u00e4che knapp am Zuckerhut vorbei, das H\u00e4usergewirr von Botafogo und Flamengo zur Linken, das Mooringfeld vor Urca&#8230; eine weitere, schneidige Kurve und mit &#8222;bumm&#8220; und einem fetten R\u00fcckw\u00e4rtsschub landen wir auf dem Innenstadtflughafen Santos Dumont, den man in die Bucht von Guanabara gebastelt hat. Ziemlich kurze Landebahn! Das olympische Segelrevier 2016 glitzert, h\u00fcbsch warm ist es, wir haben die Tropen erreicht. Der Taxifahrer macht ein bisschen Sambamusik und w\u00fchlt sich durch den Verkehr Richtung Stadtteil Laranjeiras. Das Hostel ist ein sch\u00f6ner, etwas angenagter Belle Epoque-Bau und nennt sich Redentor (nei-enn, nicht &#8222;Reden-Tor&#8220;! &#8222;Hedschentschor&#8220;!)\u00a0 Jetzt geht es los mit dem Brasilianischen &#8211; der Wirt in Iguassu hatte in England gearbeitet und war des Englischen f\u00fcr brasilianische Verh\u00e4ltnisse \u00fcberm\u00e4\u00dfig m\u00e4chtig gewesen, aber hier hat jetzt &#8222;Google Translate&#8220; via Smartphone Dauereinsatz &#8211; wie einen \u00fcbergro\u00dfen L\u00f6ffel h\u00e4lt uns Wirtin ihr Telefon hin und f\u00fcttert uns ihre Antwort oder l\u00e4sst uns sprechen. Sehr witzig, und sehr effektiv. Mit den kleinen \u00dcbersetzungsschw\u00e4chen von Google Translate muss man leben und man lernt, keine komplizierten S\u00e4tze zu bilden. &#8222;Hallo Marisa!\u00a0 Schau mal, meine Bermudas l\u00f6sen sich auf, ich brauche einen Kurzwarenladen, wo ich Aufb\u00fcgelflicken kaufen kann!&#8220;\u00a0 &#8211; so etwas geht gar nicht. &#8222;Meine Hose ist kaputt- Punkt &#8211;\u00a0 Wo ist ein Kurzwarenladen?&#8220; muss reichen. Es ist eine rechte Sprachwurschtelei, aber das ist ja auch genau sch\u00f6n so.<br \/>\nWir laufen viel und sehen viel&#8230; toll. Laranjeiras (&#8222;Orangenb\u00e4ume&#8220;) ist ein sch\u00f6nes, altes Wohnviertel, direkt unter den Millionen Jahre alten Felsen, neben dem Hostel ein altes Stadtpalais, ein paar Schritte weiter ein nettes Caf\u00e9 mit Buchladen &#8211; oder umgekehrt, oder vielleicht doch ein Biersortenverkauf mit Kaffeeangebot und B\u00fcchern&#8230; Superm\u00e4rkte nach Belieben und normales, b\u00fcrgerliches Brasilianertum. An der Stra\u00dfenkreuzung Stra\u00dfen-Leben. Die &#8222;Bewohner&#8220; unter der Br\u00fccke ziehen manchmal mit ihren Karren um, um ihren M\u00fcllfernseher an die Stra\u00dfenbeleuchtung anzuschlie\u00dfen und dann Fu\u00dfball zu schauen: Samstagnachmittag zu Hause. Dahinter erinnert ein Denkmal an den ersten italienischen Flieger, der hier (etwas ungl\u00fccklich) gelandet ist, gleich daneben ein Hundepark, wo sich Dogwalker und andere Hundehalter zum Schw\u00e4tzchen und die Hunde zum K\u00e4mpfchen treffen. Weiter die Rua dos Laranjeiras hinunter kommt man auf den gro\u00dfen Largo de Machado, an dem man abends unter Brasilianern beim Portugiesen sitzt und sich von den benachbarten Ingenieuren von PetroBras was \u00fcber die Wirtschaftslage erz\u00e4hlen l\u00e4sst; ob die nun schlecht ist oder nicht, l\u00e4sst sich nicht entscheiden, aber die verworren ist sie &#8222;&#8230; eigentlich geht es der Firma gut, aber wie sicher unsere Arbeitspl\u00e4tze sind, wissen wir nicht!&#8220;).\u00a0 Wir erregen eindeutig Neid mit unserer Lebensweise. Wendet man sich am Hostel zur anderen Seite, vorbei am beschriebenen Caf\u00e9 (immer schwer dran vor\u00fcber zu gehen!) winkt ein Herr mit ausgebreiteten Armen durch das Platanenlaubauf uns herab. Richtig, der Redentor, Namensgeber unseres Hostels und von Beruf Touristenmagnet &#8211; die Erl\u00f6serstatue. M\u00fcssen wir nat\u00fcrlich auch rauf, obwohl wir das in den 80ern schon mal getan haben. Die Zahnradbahn picke-packe voll und oben&#8230; freie Bahn dem Selfiewahn. Mit Erl\u00f6ser, ohne Erl\u00f6ser, mit Panorama, ohne Panorama, aber wohl meistens die immer gleiche Fratze, bildf\u00fcllend. F\u00fcr die etwas kunstsinnigeren Fotografen sind Gummimatten am Boden ausgelegt, so dass man zwischen Hunderten von Beinen die totale Froschperspektive einnehmen kann, ohne sich vollends einzusauen.\u00a0 Aber eines ist es schon: sch\u00f6n! Wenn man sich einen Platz an der Br\u00fcstung erk\u00e4mpft hat, kann man ausdauernd auf diese immense Stadt, die vorgelagerten Inseln, den in der Sonne glitzernden Atlantik schauen, den Horizont bildet eine durchgehende Kette von Bergen. Sehr sch\u00f6n! \u00dcbrigens: als wir am n\u00e4chsten Tag die Innenstadt unsicher machen, sieht man ab und an mal ein ausgestrecktes H\u00e4ndchen des &#8222;Erl\u00f6sers&#8220; durch die Wolken lugen, sonst h\u00fcllt sich alles in Grau. Wettergl\u00fcck muss der AKKAnaut haben!<\/p>\n<p>Rio ist so bunt, so interessant, dass wir ziemlich rasch Salvador &#8211; und die Busfahrt dorthin &#8211; vom Zeitplan streichen, um noch ein paar Tage hier zu verbringen. Erinnerungsw\u00fcrdig: die Fahrt mit dem Bus von Urca in die Innenstadt. Wir hatten ja schon mal erw\u00e4hnt, dass wir den schwindelerregenden Stra\u00dfenverkehr vermissen &#8211; hier ist er wieder, die Busfahrer geben sich gegenseitig nichts und den Passagieren alles, dazu &#8222;h\u00e4ngen&#8220; die Stra\u00dfen teilweise und so geht es im Drift durch die Kurven. Das freut den alten Rallyebeifahrer! Wir haben auch Gelegenheit, mit der schicken UBahn (Olympia und Fu\u00dfball-WM lassen gr\u00fc\u00dfen!) durch die Stadt zu zick-zacken, in abgerissenen Vierteln zig Stoffl\u00e4den nebeneinander zu finden, gefolgt von zig Sanit\u00e4rfachgesch\u00e4ften. Mit der Logik ham sie&#8217;s hier nicht so &#8211; zwischen Stoff und Klo m\u00fcssten doch irgendwo auch Kn\u00f6pfe, F\u00e4den, Nadeln&#8230; und Aufb\u00fcgelflicken zu finden sein? N\u00f6. Das Kurzwarenladenviertel muss irgendwo anders sein. Daf\u00fcr kriegen wir keinen Platz in der altehrw\u00fcdigen &#8222;Confeitaria Colombo&#8220; (in einem sp\u00e4teren Versuch dann schon, wat mutt, dat mutt!). Gleich gegen\u00fcber ist ein &#8222;Caf\u00e9 Pawelka&#8220;, die Europ\u00e4er sind hier in Rio wirklich gut vertreten. Wir sehen die scheu\u00dflich-sch\u00f6ne moderne Kathedrale &#8211; die von Brasilia hat uns besser gefallen, diese hier erinnert entfernt an den &#8222;Bee Hive&#8220; von Wellington und ist sowas von &#8222;Un-Kathedrale&#8220;, zumindest von au\u00dfen. Mit der alten Stra\u00dfenbahn fahren wir hinauf ins alte Sommerviertel Santa Teresa und speisen salvadorianisch zu Mittag.<br \/>\nUnd dann die endlose Strandpromenade von Leblon nach Copacabana, gleich mehrfach m\u00fcssen wir da lang.\u00a0 Der Eigner findet, dass die Girls von Ipanema ziemlich in die Jahre gekommen sind, und \u00fcberhaupt sind die aufregenden Bikinis aus den 80ern nicht mehr zu sehen. Die nannten sich damals aus gutem Grund &#8222;Zahnseide&#8220;. Ach, naja &#8211; &#8222;ziemlich knapp&#8220; ist immer noch modern. Mit der olympischen Modernisierungswelle sind leider die sch\u00f6nen alten Recks verschwunden, die Banco de Santander hat daf\u00fcr edelst\u00e4hlerne Multifunktionsfitnessstationen aufstellen lassen, die zwar auch gern genutzt werden, aber mir fehlen die starken M\u00e4nner mit ihren weithin sichtbaren Imponier-Klimmz\u00fcgen. Daf\u00fcr wird ausdauernd Beachvolleyball gespielt und auch Beach-Fu\u00dfball. Wir w\u00fcrden keine 3 Minuten ohne Zusammenbruch durchhalten &#8211; was die Cariocas (beiderlei Geschlechts) hier am Sonntag an Fitnessprogramm abliefern, ist wirklich sehenswert. Ich mache mich \u00fcbrigens auch mal ein bisschen l\u00e4cherlich: indem ich Plastikm\u00fcll aufsammele. Extrem komische Vorstellung!\u00a0 Alles in allem: es ist der Strandb\u00e4r los! Am Ende der Copacabana gibt es eine alte Befestigung aus dem 19. Jahrhundert, die man besichtigen kann und wo wir reichlich &#8222;Krupp&#8220;-Kanonen finden. Danach sitzen wir auf der Festungsmauer und lassen Moqueca und Picadinho servieren. Sehr gut, da st\u00f6rt auch nicht der Blick auf den kleinen Plastikm\u00fcllstau unter uns.<br \/>\nAm Tag vor der Abreise genehmigen wir uns noch eine kleine Pflichtveranstaltung: Favela-Besuch. Pflicht nicht generell, eher f\u00fcr mich, und es ist auch nichts, was man auf eigene Faust unternimmt. \u00dcber &#8222;Free Walking tours&#8220; verabreden wir uns mit Mariela, einer hyperblonden Einwohnerin der Favela Vidigal, die eigentlich aus Santa Catarina stammt, in der Favela im Kindergarten jobbt und eben neugierigen Touristen das Stadtviertel zeigt. Vidigal zieht sich \u00fcber dem Luxusviertel von Leblon (und \u00fcber dem dortigen Sheratonhotel) den Hang hinauf, wie die Favelas das so an sich haben, die Bilder kennt ja eigentlich jeder. Wir sehen so etwas wie eine Vorzeigefavela. Der alte Papst Johannes Paul hatte hier in den 80ern mit seinem Wunsch, eines der Elendsviertel zu sehen, den Vorreiter gemacht, und mit ihm kam dann auch &#8211; ein bisschen &#8211; Elektritzit\u00e4t und Wasserversorgung, was in den anderen Favelas noch immer nicht selbstverst\u00e4ndlich ist. Insgesamt war der Besuch kein extremer Augen\u00f6ffner, vielleicht, weil wir mit Mariela allein waren und der Funke nicht \u00fcbersprang, oder Mariela vielleicht nicht die gro\u00dfe Lust hatte, aber es trotzdem war ein interessanter Ausflug. Zuerst mit dem normalen VW-Bus-Sammeltaxi die einzige befahrbare Stra\u00dfe den Berg hinauf und dann zu Fu\u00df durch die Gassen bergab. Ganz oben leben die Drogenbarone, haben wir gelernt &#8211;\u00a0 weil im Fall einer Razzia die Polizei m\u00fchsam hinauf muss und man dadurch gen\u00fcgend Zeit hat, in die umgebenden Berge zu entschwinden. Die Drogenbarone. Nach einer erfolgreichen S\u00e4uberungswelle vor 8 Jahren sind sie leider wieder auf dem Vormarsch, nicht unbedingt in Vidigal, aber in vielen anderen Favelas, in denen ein Besuch wirklich keine Empfehlung ist. Unser Santa Teresa-Ausflug\u00a0 ist ein gutes Beispiel &#8211; schick und alt und voller netter Restaurants, t\u00e4glich besucht von Hunderten von Touristen, jedoch umgeben von Favelas, die die Bewegungsfreiheit der Besucher ziemlich einschr\u00e4nken &#8211; wer zu Fu\u00df heraufkommt, sollte immer wissen, wo er\/sie sich bewegt&#8230;\u00a0 Ausbreiten k\u00f6nnen sich die Favelas im Stadtgebiet nicht mehr, zumindest nicht fl\u00e4chenm\u00e4\u00dfig. Zwar ist die Regel, dass &#8222;legal&#8220; ist, was 10 Jahre Bestand hat, aber mittlerweile wird gnadenlos abgerissen, was illegal in die Fl\u00e4che geht. In die Fl\u00e4che &#8211; nicht in die H\u00f6he, also werden die alten (nat\u00fcrlich immer statisch &#8222;gut&#8220; gegr\u00fcndeten) Favelah\u00e4user in der H\u00f6he erweitert. Das sieht auch in Vidigal manchmal ganz sch\u00f6n abenteuerlich aus. Klar, und eng ist es, aus jedem Zimmer schallt eine andere laute Musik &#8211; insgesamt aber ist Vidigal ein sehr erstrebenswerter Wohnort, wie Mariela sagt: am Rand von Rio, fast alle haben Blick auf den atemberaubenden Atlantik, die Luft ist gut (wenn man von den Abwasserkan\u00e4len und den Hundehaufen absieht). Die 30 Minuten, die es braucht, um im VW-Bus bis ganz oben zu gelangen, kann man k\u00fcrzen, indem man ein Motorrad benutzt, das schl\u00e4ngelt sich besser durch als ein Auto. Der Bus kostet 1 Real (oder weniger?! 50 Centavos?) und muss, wie in unserem Fall, schon mal den halben Berg im R\u00fcckw\u00e4rtsgang zur\u00fcckfahren, wenn von oben der Gas-LKW und die M\u00fcllwagen kommen. 1-spurig halt, und Ausweichstellen sind &#8211; unausweichlich &#8211; zugeparkt. Das dauert. Unn\u00f6tig zu sagen, dass die H\u00e4nge, an denen die Favelas kleben, unglaublich steil sind. Ein Acai-Eis und viele interessante Graffitti sp\u00e4ter sind wir wieder unten an der K\u00fcste.\u00a0 Mariela kassiert unsere Tourgeb\u00fchr lieber im Schatten einer Mauer &#8211; man wei\u00df nie, wer das sieht, sagt sie. Man wei\u00df auch nie, wo gerade wer aus dem Fenster guckt und wegen des Drogenhandels nicht m\u00f6chte, dass fotografiert wird. Unser Gef\u00fchl von &#8222;v\u00f6llig harmlos&#8220; relativiert sind nun doch ein bisschen. A propos Geld&#8230; Vidigal kriegt gerade seine erste Bank, auf halber H\u00f6he. Eine Bank f\u00fcr gesch\u00e4tzte 30.000 Einwohner&#8230;\u00a0 Es ist schon eine andere Welt in den Favelas.\u00a0 Mariela schwingt sich auf den R\u00fccksitz eines Mototaxis bergauf, wir traben zur\u00fcck zur K\u00fcste und 2 km weiter hat uns das <em>gro\u00dfe<\/em> Geld wieder: Leblon. Die h\u00f6chsten Grundst\u00fcckspreise von Rio. Die Grundst\u00fccke der wenigen alten Luxusvillen grenzen an&#8230; Vidigal!<\/p>\n<p>Und seitdem sitzen wir wieder auf der AKKA. Also genug gequatscht. Weitermachen mit Bootsarbeit! Bis dann!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jacar\u00e9. 27.2.2017 Jetzt ist Schicht. Kein Blogeintrag \u00fcber einen ganzen Monat, und dabei fehlt Rio noch.\u00a0 Leider ist das Netz in Jacar\u00e9 intermittierend schwach, das hat mich die letzten Tage abgehalten. 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