{"id":4927,"date":"2017-03-26T11:21:51","date_gmt":"2017-03-26T14:21:51","guid":{"rendered":"http:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/?p=4927"},"modified":"2017-03-26T13:31:50","modified_gmt":"2017-03-26T16:31:50","slug":"6-wochen-alltag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2017\/03\/26\/6-wochen-alltag\/","title":{"rendered":"6 Wochen Alltag"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_4940\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2017\/03\/26\/6-wochen-alltag\/jacare\/\" rel=\"attachment wp-att-4940\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4940\" data-attachment-id=\"4940\" data-permalink=\"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2017\/03\/26\/6-wochen-alltag\/jacare\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Jacar\u00c3\u00a9.jpg?ssl=1\" data-orig-size=\"\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"[]\" data-image-title=\"Jacar\u00c3\u00a9\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Jacar\u00c3\u00a9.jpg?fit=300%2C300&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Jacar\u00c3\u00a9.jpg?fit=1024%2C1024&amp;ssl=1\" class=\"size-full wp-image-4940\" src=\"https:\/\/i2.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Jacar\u00e9.jpg?resize=584%2C439\" alt=\"\" width=\"584\" height=\"439\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4940\" class=\"wp-caption-text\">Wo sich das Leben lohnt: im Fischerdorf<\/p><\/div>\n<p>Jacar\u00e9, 22.3.2017<\/p>\n<p>Quatsch\u00a0 &#8211; schon l\u00e4nger als 6 Wochen sind wir schon wieder hier! 7 Wochen? 8 ? Das Leben geht seinen Gang &#8211; und besch\u00e4ftigt sich zur Zeit ziemlich viel via Internet mit den Nachrichten. Geradezu fieberhaftes morgendliches &#8222;&#8230; hat Donny was getwittert?&#8220; und wenn ja, was? Mal wieder ein Lacher zur Fr\u00fchst\u00fccksstunde oder was zum Faustballen? Heute jedenfalls schl\u00e4ft er noch. Fox&amp;Friends versichert den amerikanischen Zuschauern, dass, wer das Comey-Hearing zum Abh\u00f6rvorwurf gegen Obama verpasst hat, nichts verpasst hat. Dreist. Die Anti-ACA-Bill ist abgeschmettert, aber was hilft&#8217;s? Die lassen das Ding an die Wand fahren. Wer h\u00e4tte gedacht, dass wir mit unserer schwammigen leicht linksliberalen Einstellung mal als &#8222;lupenreine Sozialisten&#8220; dastehen w\u00fcrden &#8211; das sind vielleicht Zeiten. Wurde in Ankara mal wieder ein Diplomat einbestellt wegen unbotm\u00e4\u00dfigen Verhaltens? (Antwort: jaa!) Herr Schulz wird bejubelt &#8211; wir hoffen, dass man bei allem Jubel nicht unsere Rechten aus den Augen verliert. Ziemlich unheimlich, das alles.<br \/>\nIn Jacar\u00e9 scheint dagegen alles ziemlich normal zu sein (naja, au\u00dfer dass unsere Freundin als Signatur in ihrem WhatsApp-Account &#8222;ForaTemereternamente&#8220; stehen hat, auf immer ohne Temer, der brasilianische Pr\u00e4sident ist nicht sonderlich beliebt; Dilma Rousseff war es auch nicht, aber das ist eine andere Geschichte). Sonst ist Alltag. Auf der Dorfstra\u00dfe sitzen die Damen in bauf\u00e4lligen, plastikbespannten 60er-Jahre-Rohrst\u00fchlen und quatschen, spielen Karten und versuchen, die Kinder im Zaum zu halten, am Ufer bauen die Fischer ihre ebenso bauf\u00e4lligen Netze wieder zusammen. Typisches Ger\u00e4usch rund ums Boot: deng-deng-deng-patsch-patsch! Fischer haut mit etwas Hartem aufs Boot oder klatscht aufs Wasser: Fischeerschrecken ist angesagt, die frisch reparierten Netze sind ausgelegt. Manchmal h\u00e4ngt eines der langen, schmalen Fischerboote hinter der AKKA, und es ergie\u00dft sich ein stundenlanges, ged\u00e4mpftes Gebrabbel \u00fcber uns &#8211; es wird geangelt. So flie\u00dft es dahin, das Leben. Wasser holen im Mercadinho, mal gucken, ob aus dem eher bescheidenen Gem\u00fcseangebot etwas f\u00fcr uns dabei ist; meist l\u00e4uft das auf Paprikaschoten und Tomaten hinaus oder ein St\u00fcck K\u00fcrbis. Den Rest des t\u00e4glichen Bedarfs decken wir &#8211; Radeln macht die Wadeln stark! &#8211; in Intermares, weil der d\u00f6rfliche B\u00e4cker schreckliche Weichbr\u00f6tchen fabriziert. Brot ist einfach nicht wirklich &#8222;brasilianisch&#8220;. Bolo schon eher: s\u00fc\u00dfer Kuchen, der geht immer&#8230; \u00dcberhaupt: s\u00fc\u00df! S\u00fc\u00df ist der Hit, aber das verfolgt uns ja schon seit Jahren; hier m\u00fcndete das in der verzweifelten Suche nach einem nicht ges\u00fc\u00dften oder anderweitig behandelten Joghurt als Starter f\u00fcr die eigene Produktion, da f\u00e4llt die konzernkritische Verbraucherin dankbar auf die Knie, wenn sie dann &#8222;Joghurt integral &#8211; s\u00e0\u00b3 2 ingredientes&#8220; der Firma Nestl\u00e9 entdeckt. Nur zwei Zutaten, Milch und Kultur. Toll. Und es funktioniert, die Weiterreise ist gerettet.<\/p>\n<p>Wenn die Umst\u00e4nde es erfordern, ergibt sich nat\u00fcrlich aus profanem Anlass auch mal ein St\u00fcck Kultur. Angefangen hat die Geschichte schon in Altwarmb\u00fcchen. Mein Rad braucht eine neue Hinterradnabe, und beim Fahrrad-Mesic lag so eine. Ungef\u00e4hr so eine, jedenfalls. Nat\u00fcrlich ist es doof, wenn das Schiff samt Rad in Brasilien weilt, man beim Fahrradh\u00e4ndler der Wahl eine Nabe entdeckt, die &#8222;ungef\u00e4hr richtig&#8220; aussieht, und eine Nachfrage bei Dahon nichts Substanzielles ergibt. Risiko &#8211; sieht richtig aus und hat auch 8 G\u00e4nge, wir nehmen das Ding mit. Gut so, denn mittlerweile verabschiedete sich Gang um Gang. Der Jacar\u00e9-Fahrradmensch war (gl\u00fccklicherweise?! DIE Werkstatt muss man sehen!) nicht da, aber gegen\u00fcber der Capitanerie in Joao Pessoa hat Tulio seinen Fahrradladen, und die freuen sich dann auch \u00fcber den sch\u00f6nen Auftrag: Nabenwechsel mit einem Satz neuer Speichen. Fahrradreparaturkultur mit Sprachbarriere, aber man verspricht uns, noch am gleichen Tag fertig zu sein. Daraus ergeben sich erst ein Mittagessen im Kreise der B\u00fcro- und Werkstattleute und ein ausgedehnter Spaziergang durch das alte Joao Pessoa.\u00a0 Insbesondere: Besuch im alten Franziskanerkloster. Leonardo Melz wird herbeigerufen, siehe Sprachbarriere, seit vielen Jahren Techniker im Kloster und geb\u00fcrtig aus Santa Catarina, wo sich die Deutschst\u00e4mmigen in Brasilien knubbeln. Dieser Akzent! Hessen\/Pfalz-Deutsch mit brasilianischer Grammatik und ebensolchen Wortsprengseln gef\u00e4rbt, dabei sagt er, die Familie k\u00e4me aus Hamburg. Herrlich, unterhaltsam und informativ. Das Kloster ist ein Prachtbau hoch \u00fcber dem Ufer des Paraiba, den man in der Ferne durchs Gr\u00fcn flie\u00dfen sieht. Uraltes Chorgest\u00fchl unter \u00fcppig vergoldeten Decken. Alt\u00e4re &#8222;f\u00fcr alle Anl\u00e4sse&#8220; und nicht zu vergessen ein separates Kapellchen , in das\u00a0 sich die &#8222;Schwazze&#8220; dr\u00e4ngen durften. Dass nicht zuletzt die &#8222;Schwazze&#8220; mal f\u00fcr den Reichtum des Konvents gesorgt haben, l\u00e4sst sich an den D\u00e4chern ablesen. Reihe um Reihe runder Tonziegel &#8211; halbzylindrisch nat\u00fcrlich &#8211; und jeder Halbzylinder hat ein anderes Format, denn das ergibt sich aus dem Beinumfang der &#8222;schwazzen&#8220; Frauen, die die Ziegel auf ihren Oberschenkeln geformt haben. Und da der Punkt Arbeitskraft wohl so g\u00fcnstig war, ist das Dach Anzeiger f\u00fcr den Reichtum des Klosters: hatte eine schlichte H\u00fctte ein einfaches Ziegeldach, legte, wer auf sich hielt, auf seine Fazenda\u00a0 zwei Tonziegelschichten \u00fcbereinander &#8211; auch eine Konzession an die tropischen Niederschl\u00e4ge. Was hat das Kloster?! Nat\u00fcrlich 3 Schichten. Nur f\u00fcr die Allerreichsten&#8230;<br \/>\nDarauf trinken ausreichend reiche Leute wie wir einen kleinen Caf\u00e9 com leite im gek\u00fchlten Caf\u00e9 17, damit ist auch der Kulturpunkt &#8222;Kathedrale&#8220; abgehakt. Man kann n\u00e4mlich drauf schauen, zuviel K(irchen)ultur ist ungesund!\u00a0 Und dann zur\u00fcck zur Alltagskultur, zur Radwerkstatt. Es war fast zu erwarten: Radnabe auf Verdacht, das kann nicht 100% gutgehen. Wir nehmen das Sch\u00e4tzchen in Empfang, aber der Google Translater muss wieder ran: die alte Schaltmimik passt nicht auf die neue Nabe. Aber &#8211; das muss man durchg\u00e4ngig feststellen! &#8211; Brasilianer sind nicht nur hilfsbereit, sondern auch findig, und so telefoniert unser Mechaniker mal kurz&#8230; &#8222;Geht doch bitte morgen mit dem Rad zu XBike in Manaira und fragt nach Pedro, der wei\u00df Bescheid&#8230;&#8220;\u00a0 Kostenpunkt der Aktion &#8211; 36 Reais f\u00fcr die Speichen und ein Zahnrad, 15 (5 Euro!) f\u00fcr die 3-st\u00fcndige Arbeit. Man ahnt das Verdienstlevel.<br \/>\nTags drauf, es ist Samstag, reisen wir mit Taxi und dem geklappten Dahon nach Manaira. Stichwort Verdienstlevel &#8211; bei XBike tut sich ein Indiz daf\u00fcr auf, dass es nicht nur Geringverdiener im armen Nordeste Brasiliens geben kann. Carbonr\u00e4der in den abenteuerlichsten Konstruktionsformen (ohne Gabel, das hat die fahrradaffine Langzeitseglerin noch nicht gesehen!). Schicke Accessoires. Pedro (auch &#8222;peu&#8220;, der Kurze genannt) sieht uns, zieht gleich den richtigen Schluss &#8222;ah, <span id=\"result_box\" class=\"short_text\" lang=\"pt\"><span class=\"\">os alem\u00e0\u00a3es<\/span><\/span>!&#8220;, man schaut drauf und sagt: &#8222;&#8230; wir versuchen&#8217;s!\u00a0 Montagabend, ist das\u00a0 recht?&#8220;\u00a0 Klar, mir ist alles recht, was mein Rad wieder funktionsf\u00e4hig macht. Der Taxifahrer &#8211; macht auch gro\u00dfe Augen in diesem sehr kleinen, aber \u00e4u\u00dferst feinen Fahrradladen &#8211; l\u00e4dt uns am Manaira-Shopping Center ab, und wir geben uns eine weitere Portion Alltagskultur: Shopping mit den Feinen der Stadt. Duschvorhang von Stok&amp;Tok (Mini-IKEA f\u00fcr Brasilianer), &#8222;Kenner&#8220;-Flipflops f\u00fcr die Dame des Hauses (die haben von 2008 bis 2016 gehalten, hoffentlich ist die Qualit\u00e4t so geblieben). Das wirklich Feine allerdings \u00fcberlassen wir den Feinen.<\/p>\n<div id=\"attachment_4936\" style=\"width: 178px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2017\/03\/26\/6-wochen-alltag\/jefferson\/\" rel=\"attachment wp-att-4936\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4936\" data-attachment-id=\"4936\" data-permalink=\"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2017\/03\/26\/6-wochen-alltag\/jefferson\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i2.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Jefferson.jpg?fit=539%2C960&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"539,960\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Jefferson\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i2.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Jefferson.jpg?fit=168%2C300&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i2.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Jefferson.jpg?fit=539%2C960&amp;ssl=1\" class=\"size-medium wp-image-4936\" src=\"https:\/\/i2.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Jefferson-168x300.jpg?resize=168%2C300\" alt=\"\" width=\"168\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i2.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Jefferson.jpg?resize=168%2C300&amp;ssl=1 168w, https:\/\/i2.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Jefferson.jpg?w=539&amp;ssl=1 539w\" sizes=\"(max-width: 168px) 100vw, 168px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4936\" class=\"wp-caption-text\">Jefferson und das exotischen Klapprad<\/p><\/div>\n<p>Das Ende Fahrradgeschichte ist schnell erz\u00e4hlt, Montag &#8222;war nicht&#8220;, aber Dienstag, ich radele mit dem Zweitrad hin (S\u00fcdostpassat! Und wo liegt Manaira von AKKA aus gesehen? Ja klar&#8230; \u00fcber eine Stunde gegen den Passat). Das Rad ist noch in der Mache, also kann ich noch ein bisschen mit den wahrlich schicken Radsportlern radebrech-plaudern, die sich ihre Racer richten lassen. Jefferson hat Spa\u00df am Exotenrad, die anderen Radler auch &#8211; und dann\u00a0 habe ich wieder 8 G\u00e4nge, die sich schalten lassen!\u00a0 Muito obrigada, Jefferson e Peu!<\/p>\n<p>Mehr Alltag gef\u00e4llig? Computer, zum Beispiel. Das AKKA-Computerschussel &#8211; der Eigner h\u00e4lt sich da raus und benutzt, was auf den Tisch kommt &#8211; w\u00e4hlt in S\u00fcdafrika Ersatz f\u00fcr den Namibia geklauten Rechner aus, ein Subnotebook ACER R3-131 T . Und weil der Rechner bei CompuMania 2000 Rand billiger ist als bei &#8222;Incredible Connection&#8220;, schl\u00e4gt sie zu. Der Eigner sagt im R\u00fcckblick: &#8222;&#8230; beide waren blau! Die mussten ja identisch sein!&#8220;\u00a0 Jaaaa. Waren sie halt nicht, es gab da noch einen Index in der Typenbezeichnung, der auf die Prozessorausstattung verwies. Kurz: der Neurechner war so langsam, dass wir vor der Abreise eiligst ein weiteres Ersatzger\u00e4t anschafften, denn aufzur\u00fcsten war angeblich &#8222;bei diesen modernen Rechnern, die nur \u00fcber den Preis verkauft werden&#8220; (O-Ton ACER-Forum) nichts. Februar 2017 &#8211; Neuauflage des Aufr\u00fcstungsproblems, weil Andreas&#8216; Rechner in die Knie geht . Richtig, unser Rechnerdurchsatz ist erschreckend! Am Prozessor l\u00e4sst sich zwar nichts machen, aber ein bisschen mehr RAM w\u00fcrde bei Windows10 helfen, und ich lese in technischen Beschreibungen: aufr\u00fcstbar auf 8 GB RAM. Frage ans ACER-Forum. &#8222;Oh? Wirklich? Da k\u00f6nntest Du Gl\u00fcck haben!&#8220;\u00a0 YouTube bietet Tutorials, wie man diesen speziellen Rechner \u00f6ffnet und RAM aufr\u00fcstet; unfassbar, was alles so im Netz schwirrt. Des Schussels Herz beginnt zaghaft zu h\u00fcpfen. Den richtigen Schub kriege ich aus Altwarmb\u00fcchen, <a href=\"http:\/\/www.ttritter.de\/\">Ritter&amp;Ritter<\/a>, &#8222;mein&#8220; kleines Computerunternehmen um die Ecke macht mir Mut und schickt Bestellnummern f\u00fcr Austauschspeicher. <em>Das<\/em> ist Service, wirklich. Nach ein bisschen Z\u00f6gern packen wir den ganz alten Laptop, der auch mehr RAM vertragen k\u00f6nnte, und den blauen S\u00fcdafrikaner in die Rucks\u00e4cke, radeln nach Manaira und werden bei NAGEM f\u00fcndig: der erste wichtige Fund ist, dass Luis, der des Englischen m\u00e4chtige PlayStation-Vertreter, sofort als Hilfe einspringt, siehe oben, hilfsbereite Brasilianer. Eine eifrige Mitarbeiterin forscht gleich nach einem passenden RAM-Speicher &#8211; hurra, Fund 2, es gibt 8 GB im Lager, aber schade, nichts f\u00fcr den Alt-Laptop!<\/p>\n<div id=\"attachment_4938\" style=\"width: 178px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2017\/03\/26\/6-wochen-alltag\/nagem\/\" rel=\"attachment wp-att-4938\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4938\" data-attachment-id=\"4938\" data-permalink=\"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2017\/03\/26\/6-wochen-alltag\/nagem\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Nagem.jpg?fit=539%2C960&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"539,960\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Nagem\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Nagem.jpg?fit=168%2C300&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Nagem.jpg?fit=539%2C960&amp;ssl=1\" class=\"size-medium wp-image-4938\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Nagem-168x300.jpg?resize=168%2C300\" alt=\"\" width=\"168\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Nagem.jpg?resize=168%2C300&amp;ssl=1 168w, https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Nagem.jpg?w=539&amp;ssl=1 539w\" sizes=\"(max-width: 168px) 100vw, 168px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4938\" class=\"wp-caption-text\">Computerreparatur &#8222;brasileiro&#8220; Luiz und Alex und der Uralt-Acer<\/p><\/div>\n<p>Alex tritt auf den Plan und mitten im Laden, auf den Knieen, fangen wir an, die Kiste zu \u00f6ffnen. Die neue RAM-Bank ist schnell eingebaut, schlie\u00dflich hatte ich das nach YouTube-Tutorial schon ge\u00fcbt. Nebeneffekt: im Altrechner ist ein zweiter Einschubslot, und der &#8222;Abfall&#8220; vom blauen Rechner r\u00fcstet den alten Herrn auf 4GB auf.\u00a0 Bleibt die Frage nach dem Verdienstniveau &#8211; die ganze Aufregung,\u00a0die Arbeit (und der ganze Spa\u00df) waren im Kaufpreis des Speichers enthalten. Brasilien!<\/p>\n<p>Noch mehr Alltag?! Wir treffen Reginaldo, der unsere Au\u00dfenborder einer Inspektion unterzieht und vor lauter Begeisterung, weil wir so nette Leute sind (mit denen man Englisch \u00fcben kann&#8230;) zweimal mit uns Essen geht. Nett.<br \/>\nGanzt\u00e4gige Radexkursion auf der Suche nach Zitronens\u00e4ure und Natriummetabisulfit (damit konserviert man die Wassermachermembran). Joao Pessoas Innenstadt ist wirklich weit weg, und es ist hei\u00df. Sehr hei\u00df. Angefangen bei Plury Quimica, wo man nicht einmal die T\u00fcr \u00f6ffnete, wie im Comic &#8211; hinter der T\u00fcr kreischt eine wahrscheinlich &#8222;Alte&#8220;, dass sie hier nichts verkaufen, vor der T\u00fcre stammele ich, man m\u00f6ge doch bitte mal die T\u00fcr \u00f6ffnen, aber nein, man schiebt nur eine Visitenkarte zwischen Rahmen und T\u00fcrblatt durch! Rufen Sie da mal an (die Nummern waren dann folgerichtig auch nit erreichbar). Weiter \u00fcber einen &#8222;hat alles!&#8220;-Laden (leider eben nicht alles&#8230;) 3 km zur\u00fcck zu einem l\u00e4ngst geschlossenen oder unbekannt verzogenen Filterladen. Gleich hinter der luxuri\u00f6sen Manaira Mall radele\/holpere ich am stinkenden Kanal entlang durch eine kilometerlange Favela &#8211; brasilianische Kontraste. Weiter im Zickzack durch die Stadt\u00a0 (und zwar dreidimensional, Joao Pessoa hat mehr Steigungen, als der Radfahrer es gern hat!) bis ich bei Quimica Moura fast der Ohnmacht nahe bin, aber ich kriege zwei Glas Wasser und&#8230; Zitronens\u00e4ure &#8211; das wusste ich, weil ein freundlicher Gesch\u00e4ftsinhaber zuvor f\u00fcr mich dort angerufen hatte. Und falle in eine noch tiefere Ohnmacht, als man best\u00e4tigt, dass man Natriummetabisulfit vorr\u00e4tig habe. Hurra! Wochenlange Suche beendet. Bitte 1 kg. Oder 1,5. Mindestabnahmemenge 25 kg! Na, dann eben nicht. Heimreise mit dem Zug, das ist praktisch, die Beine waren ausreichend weich.<\/p>\n<p>Noch mehr Alltag?<br \/>\nThema: schlappe Batterien, die alten waren von 2012. Also austauschen, die neuen kommen aus Sao Paulo. Online-Bestellung ohne brasilianische Steuernummer und ohne Konto. Schwierig! Arina, \u00dcbersetzerin und Dolmetscherin und nebenbei gute Seele aus dem B\u00fcro, hilft aus, wie schon mehrfach zuvor, aber bis es so weit ist&#8230; Die Bank hat zu (es ist &#8222;Sommerzeit&#8220;, da geht es ab 14 Uhr an den Strand, wahrscheinlich). Wochenende. Als die Bank am Montag wieder \u00f6ffnet, nimmt sie f\u00fcr die Transaktion nur Bargeld. Dazu braucht es mehrere Kreditkarten, von denen eine gesperrt&#8230; Dat duurt! Es folgt ein Stra\u00dfentransport auf 2.400 km schlechten Stra\u00dfen, \u00fcber Karneval. Dat duurt extra. Nach 3 Wochen kommt der LKW, der Eigner misst die Spannung der Batterien noch im Paket, prima. Nach dem Auspacken allerdings stellt man fest, dass zwei Batterien defekte Geh\u00e4use haben. Dat stresst! Und dann ist auch noch an einem Tage das Paket der heilen, neuen Batterien r\u00e4tselhaft warm. Dat stresst noch mehr. Ihr seht &#8211; wir haben immer wieder Grund, hier abzuh\u00e4ngen und es langsam angehen zu lassen.<br \/>\nOder: Zwei Kreditkarten bahnen sich einen m\u00fchsamen Weg aus Deutschland &#8211; irgendwo m\u00fcssen die Daten in den letzten Monaten abgefischt worden sein, die Gesellschaft sperrt die alte Karte.\u00a0 Das ruft den posthaltenden Bruder auf den Plan und ergibt mehr (f\u00fcr uns in der Entfernung!) oder weniger (f\u00fcr die Brudersfamilie, die sich mit UPS herumschlagen musste) lustige Erlebnisse mit den verschiedenen Kurierdiensten. Spannung bis Anspannung auf allen Seiten und Dankesch\u00f6n nochmals an unsere Poststation und den Bruder in Deutschland, die sich immer k\u00fcmmern!<\/p>\n<div id=\"attachment_4935\" style=\"width: 234px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2017\/03\/26\/6-wochen-alltag\/carnaval\/\" rel=\"attachment wp-att-4935\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4935\" data-attachment-id=\"4935\" data-permalink=\"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2017\/03\/26\/6-wochen-alltag\/carnaval\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Carnaval.jpg?fit=1024%2C1369&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1024,1369\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;5.6&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;Picasa&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;DSC-WX220&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1488290288&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;18.89&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;100&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.004&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Carnaval\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Carnaval.jpg?fit=224%2C300&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Carnaval.jpg?fit=584%2C781&amp;ssl=1\" class=\"size-medium wp-image-4935\" src=\"https:\/\/i2.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Carnaval-224x300.jpg?resize=224%2C300\" alt=\"\" width=\"224\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Carnaval.jpg?resize=224%2C300&amp;ssl=1 224w, https:\/\/i0.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Carnaval.jpg?resize=768%2C1027&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Carnaval.jpg?resize=766%2C1024&amp;ssl=1 766w, https:\/\/i0.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Carnaval.jpg?w=1024&amp;ssl=1 1024w\" sizes=\"(max-width: 224px) 100vw, 224px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4935\" class=\"wp-caption-text\">Voll ist gar kein Ausdruck Carnaval in Olinda<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_4937\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2017\/03\/26\/6-wochen-alltag\/maracatu-badia\/\" rel=\"attachment wp-att-4937\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4937\" data-attachment-id=\"4937\" data-permalink=\"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2017\/03\/26\/6-wochen-alltag\/maracatu-badia\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Maracatu-Badia.jpg?fit=1024%2C1364&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1024,1364\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;5&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;Picasa&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;DSC-WX220&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1488293198&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;14.23&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;100&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.003125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Maracatu Badia\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Maracatu-Badia.jpg?fit=225%2C300&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Maracatu-Badia.jpg?fit=584%2C778&amp;ssl=1\" class=\"size-medium wp-image-4937\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Maracatu-Badia-225x300.jpg?resize=225%2C300\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Maracatu-Badia.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Maracatu-Badia.jpg?resize=768%2C1023&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Maracatu-Badia.jpg?resize=769%2C1024&amp;ssl=1 769w, https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Maracatu-Badia.jpg?w=1024&amp;ssl=1 1024w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4937\" class=\"wp-caption-text\">Maracatu Badia &#8211; die Lead-Drummerin<\/p><\/div>\n<p>Sonst?! Karneval in Olinda. Unglaublich, die dr\u00f6gen AKKAnauten werfen sich einen Tag ins Gew\u00fchl und verstehen die Brasilianer und angeschlossene Touristenmassen nicht, die auf kaum wahrnehmbare Zeichen hin kollektiv in Ges\u00e4nge und Geh\u00fcpfe ausbrechen. Ein ziemlich feucht-fr\u00f6hliches Fest, das steht fest. Es ist fast unertr\u00e4glich laut und definitiv nichst Agoraphobiker. Mein Highlight war eine Trommlergruppe in einer Seitenstra\u00dfe &#8211; die Maracat\u00e0\u00ba Bad\u00e0\u00ada. Infernalischer L\u00e4rm, unglaubliche Energie, einfach toll. F\u00fcr mich bleibt &#8211; neben dem einen Tag &#8222;Watteohr&#8220;, das kommt davon, wenn man dicht dran steht und soch nicht l\u00f6sen kann! &#8211; allerdings eher in Erinnerung, dass wir in Gesellschaft der hier eingefallenen WORLD ARC Rally nach Olinda gefahren waren. Auf der Hinfahrt holte ich mir von einem Briten eine energische Lektion zum Brexit ab (Kurzfassung: &#8222;die EU und die Deutschen wollen die Briten bestrafen!&#8220;) .\u00a0 Uff. Beim Warten auf den R\u00fcckbus kam uns ein Amerikaner mit &#8222;Deep State&#8220;-Geschichten und &#8222;Obama leads a movement of civil inobedience &#8211; you won&#8217;t believe it!&#8220; Stimmt, we don&#8217;t believe it. Man soll ja nicht voreingenommen sein, aber gro\u00dfe Yachten erzeugen bei mir nun vorsichtiges Sondieren der politischen Einstellung. Wobei&#8230; die aktuelle Lage, egal ob in Europa, Deutschland, in S\u00fcdafrika oder nun den USA l\u00e4sst einen deutlich \u00f6fter \u00fcber Politik sprechen als das in den guten &#8222;ruhigen&#8220; Zeiten passierte, also treten Differenzen auch eher mal zutage; vielleicht haben wir die Unterschiede vorher nicht gemerkt. Auch hier in Brasilien spricht man \u00f6fter \u00fcber Politik. Auf immer ohne Temer! Da stehen &#8222;Lula? Immer wieder!&#8220; gegen &#8222;Lula? Ins Gef\u00e4ngnis mit ihm!&#8220; Wir sind gespannt auf die Wahlen.<\/p>\n<p>Aber nu&#8217;&#8230; Abfahreralltag. Verproviantierung. Einkochen. Andreas in den Mast kurbeln. Ausklarieren. Abfahren! N\u00e4chste Woche. Franz\u00f6sisch Guyana. Auf alten Pfaden &#8211; mit neuen Nebenpfaden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jacar\u00e9, 22.3.2017 Quatsch\u00a0 &#8211; schon l\u00e4nger als 6 Wochen sind wir schon wieder hier! 7 Wochen? 8 ? Das Leben geht seinen Gang &#8211; und besch\u00e4ftigt sich zur Zeit ziemlich viel via Internet mit den Nachrichten. 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