{"id":574,"date":"2009-02-18T03:11:01","date_gmt":"2009-02-18T02:11:01","guid":{"rendered":"http:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2009\/02\/18\/in-trinidad\/"},"modified":"2009-02-18T03:35:21","modified_gmt":"2009-02-18T02:35:21","slug":"in-trinidad","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2009\/02\/18\/in-trinidad\/","title":{"rendered":"In Trinidad"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Chaguaramas, 17.2.2009<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht schlecht, der Montag! Aufgestanden um 03:00 h, gr\u00e4sslich. Mal gucken was kommt &#8211; als wir am Vorabend bei Greta und Owe zum letzten Sundowner an Deck kletterten, goss es in Str\u00f6men, der GribFile<br \/>\nprophezeite das auch f\u00fcr die Folgetage, u nd wir behielten uns sogar vor, bei allzu viel N\u00e4sse von oben noch zu bleiben; aber mitnichten, um 03:30 kam der Anker hoch, nach 3 Wochen Storebay\/Tobago.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine erste Wache war die ab 07:00 Uhr &#8211; danke, lieber Ehemann! &#8211; AKKA rennt mit 7 Knoten und &#8222;platt vor den Laken&#8220; Richtung Trinidad. Grau in grau der Himmel, der Horizont, das Meer &#8211; aber so gegen 8 sch\u00e4len sich die ersten Schemen Land aus dem tr\u00fcben Einerlei. Wenn man sich die Insel auf der Landkarte &#8211; besonders auf der Seekarte &#8211; anschaut, dann sieht es ziemlich &#8222;quadratisch, praktisch, gut&#8220; aus, und ich hatte es mir deutlich flacher vorgestellt, als es sich nun in Wirklichkeit darstellt.<br \/>\nSteile, hohe Berge an der Nordk\u00fcste, der wir uns im spitzen Winkel ann\u00e4herten, und je n\u00e4her wir kamen, umso mehr Wald konnten wir ausmachen. Was die ersten Ausflugsw\u00fcnsche hervorruft. Ein bisschen Kreuzen vor dem leider nachlassenden Wind musste sein, unter Besan und voller Genua und einem St\u00fcck Gro\u00df von Handtuchformat &#8211; unter zwischenzeitlich blauem Himmel AKKA trottet nun gem\u00e4chlich vor sich hin.<br \/>\nImmerhin konnten wir eine andere Yacht aussegeln, die einen \u00e4hnlichen Kurs lief, wohl aus Charlotteville\/Tobago kommend. Fieser Trick &#8211; unser Kartenplotter zeigt uns sehr sch\u00f6n die Driftwinkel, und das l\u00e4sst uns nat\u00fcrlich viel besser und rechtzeitig die Entscheidungen zum Halsen finden, als nach den groben Sch\u00e4tzungen von fr\u00fcher. Wir waren l\u00e4ngst am Zollsteg als Manuel einlief, als der sich der andere Segler entpuppte &#8211; ein franz\u00f6sischer Stegnachbar aus Jacar\u00e9-Zeiten. Duffd\u00e4\u00e4, Mini-Regatta gewonnen; dann mal schnell einklariert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gesagt, getan (mit Betonung auf ein v\u00f6llig unb\u00fcrokratisches &#8222;schnell&#8220;!); wir legen gerade vom Zollanleger Richtung Ankerfeld ab, da ruft es schon aus einem Ruderb\u00f6tchen &#8222;AKKA! Andrea?!&#8220; Ian, unser s\u00fcdafrikanischer Freund und Hochzeitsfotograf, den wir seit genau diesem denkw\u00fcrdigen Tag vor gut 9 Jahren in Antigua nicht mehr gesehen haben. &#8222;Come aboard&#8220;, big hug, klar, und dazu noch zwei helfende H\u00e4nde an der Mooring &#8211; was braucht man mehr zur Ankunft in einem fremden Hafen? Schw\u00e4tzchen, nat\u00fcrlich und sp\u00e4testens seit unserem gemeinsamen Morgenkaffee geh\u00f6ren wir zur Seglergemeinde in Chaguaramas &#8211; Karibik-Idylle ist was anderes, aber es f\u00fchlt sich trotz Plastikm\u00fcll auf dem Wasser und Industriehafenflair<br \/>\ngut an. Die Informationen str\u00f6men nur so (was nat\u00fcrlich dauert, aber wir sind ja v\u00f6llig karibisch entspannt), von Ian, von Trini-Andy, dem Trans-Ocean-St\u00fctzpunktleiter, von Thomas, einem \u00e4u\u00dferst ausdauernden Schiffs-Ausbauer (seit JAHREN), und drum wird auch morgen schon unsere Gasflasche neu bef\u00fcllt, ein neuer kleiner Inverter ist in Sichtweite (also kann ich bald wieder n\u00e4hen!), die Auswahl der Werften, wo wir AKKA aus dem Wasser nehmen wollen, ist deutlich eingegrenzt, wir h\u00f6ren \u00fcber zuk\u00fcnftige Ziele. Zu allem Wohlgef\u00fchl kommt auch noch v\u00f6llig unerwartete Post aus Neuseeland &#8211; Doug hat uns auf dem Positionsreport verfolgt und will uns schon Richtung Kiwi-Land locken.<br \/>\nZwei alte Freunde an einem Tag wiedergefunden und ein paar neue nette Leute dazu, das erfreut einen sowieso &#8211; und dann wir heute auch noch tief in die Bordkasse gegriffen. Hier ist n\u00e4mlich Karneval, und wir<br \/>\nwerden als alte Karnevalsbanausen Bands und T\u00e4nzer und Stelzenl\u00e4ufer in Port of Spain angucken, das ist am Dienstag. Aber was noch viel besser ist: am Sonnabend gehen wir aus.  Ich sag&#8216; nur: Pan-Festival, Endausscheidung. Nicht irgend solch ein Touri-Geklingel auf 5 F\u00e4ssern &#8211; nein, die richtigen, die ganz gro\u00dfen Orchester. Witco Desperados, Trinidad All Stars, Phase II Pan Groove, Exodus, die Valley Harps, die Renegades, alle, die ich seit vielen, vielen Jahren mal &#8222;life und in Farbe&#8220;, vor allem in voller Lautst\u00e4rke h\u00f6ren Wollte. iPod ist ja fein, aber als Konzert&#8230; Wenn ich Sonntag noch\/wieder schreiben kann, gibt es im Blog was auf die Ohren!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chaguaramas, 17.2.2009 Nicht schlecht, der Montag! Aufgestanden um 03:00 h, gr\u00e4sslich. 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