{"id":6961,"date":"2021-05-31T11:20:28","date_gmt":"2021-05-31T15:20:28","guid":{"rendered":"http:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/?p=6961"},"modified":"2021-05-31T11:20:29","modified_gmt":"2021-05-31T15:20:29","slug":"mai","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2021\/05\/31\/mai\/","title":{"rendered":"Mai"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_6972\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2021\/05\/31\/mai\/bahamas\/\" rel=\"attachment wp-att-6972\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6972\" data-attachment-id=\"6972\" data-permalink=\"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2021\/05\/31\/mai\/bahamas\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Bahamas.jpg?fit=1024%2C683&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1024,683\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;5.6&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;Picasa&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;DSC-RX100M6&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1618827825&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;125&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.001&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"Bahamas\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Bahamas.jpg?fit=300%2C200&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Bahamas.jpg?fit=584%2C390&amp;ssl=1\" class=\"size-full wp-image-6972\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Bahamas.jpg?resize=584%2C390\" alt=\"\" width=\"584\" height=\"390\" srcset=\"https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Bahamas.jpg?w=1024&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Bahamas.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Bahamas.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i1.wp.com\/sy-akka.de\/wordpress\/wp-content\/Bahamas.jpg?resize=450%2C300&amp;ssl=1 450w\" sizes=\"(max-width: 584px) 100vw, 584px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-6972\" class=\"wp-caption-text\">Tsch\u00fcss, Bahamas!<\/p><\/div>\n<p>Grand Bahama, 28.5.2021<\/p>\n<p>Da ist er, der Mai! Fast vor\u00fcber, und vor\u00fcber auch die sch\u00f6ne Zeit in den Bahamas. Um mir die Eintr\u00e4ge zu erleichtern, hatte ich begonnen, mir Notizen gleich in einem neuen Beitragsentwurf zu machen &#8211; Motto: einfach mal notieren, was sch\u00f6n war. Hat prima geklappt! F\u00fcr drei Tage&#8230;<\/p>\n<p>Am letzten Tag des April verlassen wir Georgetown, das \u00fcbrigens &#8222;smack bang&#8220; auf dem Wendekreis des Krebses liegt, also haarscharf in den Tropen. Gut warm hatten wir es trotz dieser Grenzlage &#8211; da war, schnatter, schnatter, Nuku&#8217;alofa schon deutlich k\u00fchler, dort unten kurz oberhalb vom&nbsp; Steinbock. Tonga fehlt es wohl ein bisschen an Landmasse in der N\u00e4he.&nbsp;<\/p>\n<p>Erstes Ziel auf dem Weg nach Norden ist der Galion Cut &#8211;&nbsp; Cuts sind die Meerengen zwischen den Inseln. In der Regel ist es auf der Westseite der Exumas flach, zu flach f\u00fcr Akka an manchen Stellen, also m\u00fcssen wir f\u00fcr ein paar Meilen in den tiefen Exuma Sound ausweichen. Und so eine Cutdurchfahrt will berechnet sein, m\u00f6glichst um Stillwasser herum will man dort hindurch &#8211; wer dann, wie wir in diesem Fall, ein bisschen zu bescheiden ist mit der vorhergesehenen Geschwindigkeit, ist zu fr\u00fch dran und trifft auf ein mittelm\u00e4\u00dfiges Gegurgel und Gewelle. Ungef\u00e4hr treffen wir den Zeitpunkt schon, aber &#8222;still&#8220; ist es noch nicht. Vor Monaten lagen wir mit einer amerikanischen Familie zusammen, die hatten sich \u00fcberhaupt nicht um einen Zeitpunkt gek\u00fcmmert &#8211; und ihr letztes St\u00fcndlein gekommen gew\u00e4hnt; das geht dann so: die Str\u00f6mung zieht und zerrt das Boot hin und her, mna blickt zur Seite und macht keinen Meter vorw\u00e4rts gut, im Gegenteil, r\u00fcckw\u00e4rts kann auch sein. Da hei\u00dft es dann &#8222;Vollgas&#8220;. Hebel auf den Tisch&#8230; F\u00fcr uns aber alles gut &#8211; hinter dem Cut f\u00e4llt der Anker in den Sand, in gro\u00dfem Abstand liegt noch eine kleine Sloop, sonst ist Ruhe. Wunderbar.<br \/>\nTags drauf geht es gleich weiter nach Little Farmer&#8217;s Cay &#8211; kein Cut, aber nicht weniger spannend, weil es innen \u00fcbers Flache geht. Wir sehen von Ferne 3 gr\u00f6\u00dfere Motorboote auf unseren Ankerplatz \u00fcber die Flachs zirkeln, bisschen vor und zur\u00fcck und Abgleich \u00fcber Funk inklusive &#8211; das ist nicht unsere Absicht. Wir fahren einen ordentlichen Achtungs-Zacken, mit der Schipperin als Spionin auf dem Vorschiff, und es geht auch alles gut. An der Mooring am &#8222;Little Farmer&#8217;s Cay Yacht Club&#8220; geht&#8217;s uns pr\u00e4chtig und Little Farmer&#8217;s Cay stellt sich als Juwel heraus. Leider hat &#8211; es ist der 1. Mai, Grabesstille im Ort! &#8211; die K\u00fcche des Ocean Cabin-Restaurants schon geschlossen &#8211; 17:00 &#8222;&#8230; kind of late!&#8220; meint Terry, der Besitzer. Wir lachen uns eins &#8211; und kriegen aus den Tiefen der K\u00fchltruhe ein Kalik Lite gefischt. Man merke&#8230; Kalik &#8222;Lite&#8220;-Bier hat 5 Vol.% Alkohol, viel mehr vertragen Akkanauten gar nicht, und es bedurfte eines netten Abends mit 2 solchen Bieren und einer Portion \u00dcberraschung \u00fcber die Wirkung, um zu erkennen, dass dieses Bier nur relativ &#8222;lite&#8220; ist: die Gold-Version dreht mit 7 Vol.%&#8230;<br \/>\nImmerhin hat die Akkak\u00fcche noch ge\u00f6ffnet, wir beschlie\u00dfen einen sehr stillen und sehr g\u00fcldenen 1.Mai im Cockpit und erfreuen uns an dem starken Strom, der hier zwischen Great Guana und Little Farmer&#8217;s setzt. Hartes Brot, hier zu schwimmen. Den vorbeischaukelnden Schildkr\u00f6ten macht das allerdings nix.<br \/>\nLittle Farmer&#8217;s wurde von den Briten der Familie einer freigelassenen Sklavin aus den US-S\u00fcdstaaten zur Verf\u00fcgung gestellt, unter der Ma\u00dfgabe, Landwirtschaft zu betreiben. Es ist ein eher karges Inselchen, das benachbarte Great Guana gibt da mehr her, aber man war es wohl zufrieden, und so hat sich diese kleine Gemeinschaft von super freundlichen Menschen entwickelt.<br \/>\nSehr viel belebter wird es auch am n\u00e4chsten Tag nicht, aber doch sehr lustig: wir alarmieren den &#8222;Yacht Club&#8220;, dass wir gern in ein Abendessen investieren w\u00fcrden. Das macht wirklich Spa\u00df, weil der Besitzer Roosevelt (mit Nachnamen, wie so viele Familien hier, Roosevelt Nixon!) uns einen wunderbaren Vortrag \u00fcber die Inselgeschichte h\u00e4lt, \u00fcber Kinder, die nach Nassau (phonetisch \u00fcbrigens N\u00e4sso) abwandern und solche, die noch weiter nach Kanada oder die USA gehen &#8211; nun freuen sich Roosevelt und Shirley, die uns lecker bekocht, auf den Muttertag, wenn die ganze Blase aufs Inselchen zur\u00fcckkehrt.&nbsp; Au\u00dfer uns ist noch ein deutsch-spanischer Kat an der Mooring, und wir verquatschen den Abend. Und gleichen unterschiedliche Blicke auf die Pandemie ab. Interessant&#8230;<br \/>\nDer Ort ist so nett, dass wir noch einen Tag dranh\u00e4ngen. Spaziergang (die Insel umrundet man leicht zu Fu\u00df) und Lunch bei Ty&#8217;s, damit h\u00e4tten wir dann alle Lokale frequentiert. Nochmal extrem freundlich und zug\u00e4nglich mit vielfacher Entschuldigung, als wir lange auf unseren Fisch warten m\u00fcssen. Ty&#8217;s Restaurant liegt am Ende der Landebahn, quasi im Zentrum allen Geschehens. Wenn denn etwas passiert. So lange wir da waren, passierte allerdings nichts. So ist es auf den &#8222;out islands&#8220;. Sch\u00f6n.<\/p>\n<p>Next stop: Waschmaschine.&nbsp; Raus durch den Cut in den Exuma Sound, entlang von Great Guana Cay und wieder hinein. Am n\u00f6rdlichen Ende von Great Guana wartet die W\u00e4scherei in Black Point &#8211; es wird Zeit. Gleichzeitig kann man schauen, was Mrs. Wong vor dem Besuch des Versorgerschiffes (noch) zu bieten hat (nicht so viel, immerhin gibt es kostenlos einen Korb mit Sapodillas (zu deutsch: Breiapfel). Leckeres Zeug, ein bisschen karamellig im Geschmack und f\u00fcr einen Pfannkuchen allemal gut. Lilliana&#8217;s Restaurant sorgt f\u00fcr eine sch\u00f6ne Fischmahlzeit &#8211; wir genie\u00dfen es, auf Terrassen zu sitzen und uns wenig Gedanken um Covid zu machen; wir vertrauen einfach darauf, dass die Bahamians reagieren, und sie tun&#8217;s: Cat Island, Eleuthera, die Abacos, alle machen mal ein bisschen auf und wieder zu oder verlangen zumindest negative Test bei Reisen zwischen den Inseln. Aber Maske, frische Luft und m\u00f6glichst viel Abstand zu breitbeinig auftretenden Touristen aus Staniel Cay sind 80% der Corona-Miete. Hoffentlich.<\/p>\n<p>Noch ein Schritt weiter nach Norden: O&#8217;Brien&#8217;s Cay, von dem aus wir das herrlich anzuschauende &#8222;Sea Aquarium&#8220; mit dem Dinghy besuchen. Selbst der wasserscheue Eigner freut sich: &#8222;&#8230; so wie wir es kennen!&#8220; Leider hat am Tag unseres Besuches der Wind etwas dagegen, dass wir ein abgegluckertes Flugzeug, das quasi am Wegesrand liegt, betrachten k\u00f6nnen. Betrachten h\u00e4tten wir es schon k\u00f6nnen, aber da wir in dem Gewelle von oben nichts sahen, haben wir uns die Gelegenheit entgehen lassen &#8211; wer aber sch\u00f6ne Bilder sehen will, den verweise ich gern auf <a href=\"https:\/\/syflora.blog\/2021\/05\/15\/aquarium\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wiebke und Ralfs Flora-Blog<\/a> und ihren Eintrag &#8222;Aquarium&#8220; (\u00fcber den hinaus der Blog allgemein sehr lesens- und anschauenswert ist!)<\/p>\n<p>Noch ein Favorit: eine kleine Wanderung auf Little Bell&#8217;s Cay, eigentlich nur zum D\u00fcnengipfelst\u00fcrmen &#8211; aber der bietet ein Tropikvogelschauspiel, allerfeinst und erinnerungsw\u00fcrdig. Bis Shroud Cay (revisited) bleiben uns die Tropikv\u00f6gel noch erhalten, danach ist Schluss. Der Rest? Highbourne Cay zum Einkaufen, Nassau West Bay zum Verschnaufen, ein \u00dcbernachtungsstopp am Soldier Cay in den Berries, sehr sch\u00f6n, sehr abgelegen &#8211; ein neugieriger Ammenhai beobachtet unser Ankerman\u00f6ver genauestens, so genau, dass er sich &#8211; etwas unwirsch, wie ich mir vorstelle &#8211; unter unserer auslaufenden Ankerkette herauswinden muss. Dumme Bootsleute das! Dumme Schipperin auch, die diese letzte Gelegenheit zum Schwimmen in den Bahamas ungenutzt verstreichen l\u00e4sst &#8211; nicht nur die eher harmlosen Ammenhaie sind neugierig, hier f\u00fcttern wohl die heroischen Sportangler gern die Reef- und Lemonsharkwelt, und pl\u00f6tzlich scheint mir der Platz doch nicht mehr so einladend.&nbsp;<\/p>\n<p>Bye-bye, Bahamas also! Wir sind schon auf Absprungposition auf Grand Bahama. Und r\u00e4tseln noch al Ziel : l\u00e4ngerer Schlag nach North Carolina oder? Mal schau&#8217;n.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Grand Bahama, 28.5.2021 Da ist er, der Mai! Fast vor\u00fcber, und vor\u00fcber auch die sch\u00f6ne Zeit in den Bahamas. 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