{"id":78,"date":"2007-09-15T20:21:12","date_gmt":"2007-09-15T18:21:12","guid":{"rendered":"http:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/?p=78"},"modified":"2007-09-18T03:21:21","modified_gmt":"2007-09-18T01:21:21","slug":"povoa-kleiner-nachtrag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2007\/09\/15\/povoa-kleiner-nachtrag\/","title":{"rendered":"Povoa. Kleiner Nachtrag"},"content":{"rendered":"<p>Standort: Leixoes<\/p>\n<p>Abschied aus Povoa. Das geht doch tats\u00e4chlich mit einer festen Umarmung mit Maria Jos\u00e9 und Carlo ab! Nach 12 Tagen &#8211; kein Wunder, dass der eine oder andere statt ein paar Tagen diverse Monate, gar Jahre verweilt&#8230; Die Marina von Povoa und das Clube Naval Povoense, das ist wirklich eine Empfehlung f\u00fcr einen Stopover. Idyllisch ist die Anlage nicht unbedingt, das liegt einfach am Bauboom der letzten 25 Jahre, wie \u00fcberall hier an der portugiesischen K\u00fcste, aber zumindest ist es nicht industriell (wenn man mal von der Ferienwohnungsindustrie absieht). Vila do Conde ist nur ein paar Fahrradkilometer entfernt, man kann zu Fu\u00df kleine Superm\u00e4rkte oder den B\u00e4cker erreichen, in die (Alt-)Stadt laufen, sich am Strand (oder im Casino) vergn\u00fcgen. Oder man radelt zu einem der gro\u00dfen Superm\u00e4rkte am Stadtrand. Beschafft sich Fisch, Obst, Gem\u00fcse etc. frisch in der Markthalle und den Rest aus dem &#8222;Pingo Doce&#8220; gleich gegenb\u00fcber, meine t\u00e4gliche Radelrunde. Die S-Bahn (&#8222;Metro&#8220;) nach Porto ist in fu\u00dfl\u00e4ufiger Entfernung, nach 50 Minuten ist man in der Stadt. Was will der segelnde Mensch mehr? Nichts; naja, Ersatzteile vielleicht , aber da springen dann wieder die Leute von der Marina ein; eine Telefonanruf und schon stehen hilfreiche Geister auf dem Gel\u00e4nde. Herzliche Gastfreundschaft von Maria, Carlo, Joao und ihren Kollegen gibt es als Zugabe, einen steten Fluss von ab- und absegelnden Yachten aus aller Herren L\u00e4nder dazu und viel Spa\u00df im Marinab\u00fcro, wenn sich um die nicht besonders leistungsf\u00e4hige WLAN-Antenne der immer gleiche Kreis von Internetjunkies trifft. Zum Schluss gibt es noch Kaffeetrinken auf der &#8222;Altair&#8220; und witzige Gespr\u00e4chen \u00fcber Sinn und Unsinn von Evolutionstheorien, \u00fcber Schiffsbau, Computer und dar?ber, wie man ein mittelm\u00e4\u00dfiges Buch so \u00fcbertr\u00e4gt, dass es in der \u00dcbersetzung ein Hit ist: &#8222;Das R\u00e4tsel der Sandbank&#8220;, zum Beispiel&#8230;<\/p>\n<p>Uberhaupt war der etwas verl\u00e4ngerte Stopp in Povoa lohnend, nicht nur wegen der lange verdr\u00e4ngten, aber nun endlich durchgef\u00fchrten Wartungsarbeiten an der AKKA, auch wegen der beiden gro\u00dfen Ausfl\u00fcge nach Porto und vor allem in unsere berufliche Vergangenheit, nach Braga. Andreas steht mit einer Mischung aus R\u00fchrung, Bewunderung und Entfremdung vor einem &#8222;seiner&#8220; Produkte, einem funktionst\u00fcchtigen Rallye-Golf G60. Jos\u00e9 Luis Costa ist da, extra aus Aveiro angereist f\u00fcr unseren Besuch; aus Paulo Meireles, dem damaligen Rallye-Youngster, ist der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der v\u00e4terlichen Audi-Sparte geworden. Die eine oder andere Rallye gibt er sich noch, aber wenn, dann mit dem Golf. Unser Folgeprodukt, den 1600er Polo, schon nicht mehr zu Andreas&#8216; Zeiten, hat er nicht geliebt und konnte ihn leichten Herzens verkaufen, aber dieses Auto hier wartet nun auf die Rallyek\u00fcnste seines neunj\u00e4hrigen Sohnes, Ersatzteile sind noch genug da. Nachdem wir die alten und die neuen Zeiten &#8211; der Mittagszeit entsprechend mit viel Wasser und wenig Wein begossen und unter einem Haufen Muscheln und Fisch und S\u00fc\u00dfspeisen begraben haben, begeben wir uns nach Guimaraes. Aqui nascue Portugal &#8211; hier wurde Portugal geboren (und Maria Jos\u00e9! ;-)). Nochmals Mittelalter pur (Guimaraes, nicht Maria&#8230;), in Granit gehauen. Alte H\u00e4user, alte Steinwege, alte Burgen. Es ist m\u00e4chtig hei\u00df hier oben in den Bergen, so wanken wir von einer Caf\u00e9- zur n\u00e4chsten Wasser-Station. Aber sch\u00f6n ist es hier im n\u00f6rdlichen Portugal und nett sind die Leute. Siehe oben&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Standort: Leixoes Abschied aus Povoa. Das geht doch tats\u00e4chlich mit einer festen Umarmung mit Maria Jos\u00e9 und Carlo ab! 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