{"id":87,"date":"2007-10-11T00:28:00","date_gmt":"2007-10-10T22:28:00","guid":{"rendered":"http:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/?p=87"},"modified":"2022-10-04T16:20:43","modified_gmt":"2022-10-04T20:20:43","slug":"mal-was-von-unterwegs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sy-akka.de\/wordpress\/2007\/10\/11\/mal-was-von-unterwegs\/","title":{"rendered":"Mal was von unterwegs"},"content":{"rendered":"<p>&#8230;. schlie\u00dflich wurde das durch die Blume angemahnt (&#8230;DIE schreiben sogar von unterwegs!). Die, das sind Daniel und Eva von der Aphrodite, und die laufen so zwei kleine Meilen vor uns durch die Nacht, ich kann die Lichter gut ausmachen. Noch 30 Meilen bis Porto Santo.<br \/>\nEs wackelt noch ein bisschen vor dem Wind, aber l\u00e4ngst nicht mehr so gewaltig, wie es das die letzten beiden Tagen getan hat. Dennoch, die AKKA geigt mal wieder wunderbar, und untermalt das mit ihrer Vorwindstrecken-Percussion: Das lustige Lied der Zitronenpressen und Gew\u00fcrzgl\u00e4schen, der Weinflaschen und Topfdeckel. Oder so. Das Abstellen dieser Musik ist uns noch nicht wirklich gelungen, nur stellenweise, und es tun sich ja mit dem Verbrauch von Vorr\u00e4ten auch immer wieder neue L\u00f6cher auf, in die dann l\u00e4rmfreudiges Inventar hineinspringen kann. So vermisst man dann am Ende einer l\u00e4ngeren Strecke wohl diverse St\u00fccke aus dem reichhaltigen Topflappen- und Geschirrtuchvorrat. Und Sofakissen gehen als Stopfmaterial auch sehr gut.<br \/>\nBei all dem L\u00e4rm schl\u00e4t der Eigner den Schlaf des Gerechten, wir haben die letzten Tage auch wirklich nicht viel geschlafen. Die 3-Stundenwachen schlauchen doch ordetlich, und dann muss man erst mal schlafen K\u00d6NNEN, Und das kann Frau immer noch besser als Mann auf diesem Boot. Nur die AKKA, die hat \u00fcberhaupt nicht geruht, die hat geAKKAt dass es eine Freude war. Eine Welle nach der anderen, und das waren doch betr\u00e4chtlich hohe und viele. Von der ersten Stunde ab Cascais hatten wir Wind und am Montag stellte sich dann auch der bestellte Nordnordost ein. Und machte eine ordentliche Welle. So doll, dass am Dienstag die Aphrodite-Crew mal funkte, wo wir denn so steckten, und ob wir nicht mal zur Begutachtung der Situation vorbeischauen k\u00f6nnten. Gesagt, getan &#8211; und der erste eklatante Unterschied zwischen unseren beiden Schiffen war ja schon augenf\u00e4llig, als wir uns ann\u00e4herten &#8211; dort zwei in Nylon geh\u00fcllte Gestalten im Cockpit, ich dagegen in Shorts und T-Shirt auf der Cockpitkante. Hoch und trocken&#8230;<br \/>\nBei uns spielt sich das Leben doch mehr im ersten Stock und nicht auf der Terrasse. Und da sind noch mehr Komfortunterschiede &#8211; nachdem wir gestern auf Funk &#8222;gute Nacht&#8220; gerufen hatten, gingen die AKKAnauten &#8211; pervers, rufen jetzt die Segelpuristen! &#8211; noch schnell zum Absp\u00fclen der Salzkruste (das Salz (f)liegt hier in der Luft) unter die Dusche. Das haben wir nat\u00fcrlich nicht verraten &#8211; w\u00e4re ja gemein, denn die beiden hatten ja eine Ganztags-Dusche. Atlantik pur.<br \/>\nFazit: so sch\u00f6n ein kleines, rankes sportliches Boot wie die soling-basierende Smiling auch ist (ich zitiere mal &#8222;Matrose Sch\u00f6nborn und die Schwimmwesten&#8220;: &#8222;&#8230;man h\u00e4ngt so link, so link, so link auf ner uralten Soling&#8230;&#8220; ) &#8211; dieser T\u00f6rn hat im direkten Vergleich gezeigt, dass die AKKA wirklich unser toller Vogel ist. Gutm\u00fctig, sicher, komfortabel. So wollen wir reisen, und noch m\u00f6glichst weit. Und dann schreibe ich auch mal wieder was von unterwegs. Nur noch 27 Meilen bis Porto Santo.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230;. schlie\u00dflich wurde das durch die Blume angemahnt (&#8230;DIE schreiben sogar von unterwegs!). 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