Pangkor, 14.1.2015
Operation gelungen?! Das ist die Frage, denn der Patient ist verschwunden.
Wir beherbergen seit Bundaberg (oder gar seit Neukaledonien?!) einen Gecko. Ein scheues, sehr freundliches Haustier, das sich nur selten sehen lässt, das vielleicht die eine oder andere Mücke frisst oder anderes Geziefer. Prima Hausgenosse.
Und die AKKAnauten basteln halt rum, und dann bleibt auch mal was liegen – zum Beispiel ein Stück Plastikfolie mit Klebstoffresten. Quasi eine Klebstofffalle für Geckos lag im Cockpit. Mit Gecko – wir wissen nicht wie lang er da schon geklebt hat, aber er sah nicht glücklich aus. Was tun?! Umbringen? Wir haben uns für „ablösen“ entschieden; Schwanz und Bauchhaut waren nicht das Problem, aber diese Geckofüße … . Springen konnte er noch, der Kleine, aber die Klettereigenschaft hatte er eingebüßt – Millionen Hafthaare werden dem Klebstoff zum Opfer gefallen sein.. Ermattet lag er eine Weile hinter der Cockpitverglasung, zwischen Holzleiste und Glasrahmen und machte sich noch zarter als er ohnehin ist. Oder war? Wir wissen es nicht. An der Stelle jedenfalls ist er nicht mehr. Hat er es geschafft, nach Hause zu humpeln, wo auch immer das ist?
Wir hoffen, dass die Nano-Behaarung nachwächst. Und dass so lange ausreichend Futter direkt an seiner Nase vorbeimarschiert, bis er seinen Geckopflichten wieder nachkommen kann; spiegelglatte Flächen senkrecht hoch laufen, zum Beispiel.
Oder kennt jemand eine Quelle für Nano-Haar-Söckchen? Wir wären interessiert!

