3.3.2015
… seit Freitag sind wir schon in Bangkok, und bereits an den ersten beiden Tagen war es so trubelig, dass zum Berichten gar keine Zeit war. Und weil wir schon am Donnerstag den Nachtzug nach Chiang Mei nehmen, wird das auch frühestens heute abend mal was, denn wir, die wir gerade am Frühstückstisch sitzen, müssen folgerichtig wieder hinein ins wilde Leben. Vor der Tür des „Escape@Sathorn“ Hotelchens – 8
Zimmer in einem größeren Appartmentblock – tobt der ungezügelte Bangkok-Verkehr, will sagen: der Autoverkehr, er müht sich in Höhe des ersten Stockwerkes stadteinwärts, oben drüber rollt alle paar Minuten der Skytrain, hier unten knattern die Motos vorbei, die in die umliegenden Gewerbe- und Wohnviertel wollen. So richtig lange könnte man das gar nicht aushalten, aber das Hotel hat seinen Namen zu Recht: eine kleine Flucht in Sathorn. Völlig ruhig ist unser Zimmer – nach hinten gelegen und dazu gut isolierte Fenster, die sich auch gar nicht öffnen lassen. Warum bloß? Aber es ist ein heißes Pflaster in jeder Hinsicht, und da nimmt man die Abkühlung durch die Klimaanlage gern in Kauf.
Was wir am Wochenende getrieben haben, folgt dann alsbald!
Jetzt gehen wir los: ganz entspannt ins Hier und Jetzt, Buddhas gucken, den goldenen haben wir gestern schon gesehen. Und dann nicht ganz so entspannt ein paar neue Trekkingsandalen suchen, nach ein paar Jahren Tropenhitze brauchte es nur das kleine Quäntchen Bangkokhitze obendrauf, um die Sohlen an den alten abfallen zu lassen. Heißes Pflaster eben. Alles schon gehabt: August 08, am Rio Negro – aber das war echter Dschungel, ohne Schuhgeschäfte.
Asphaltdschungel hat auch was für sich. Hinein!



